Elektrischer Koch- und Bratofen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein elektrischer Koch- und Bratofen von solcher Beschaffenheit, dass entweder oben oder unten oder an beiden Stellen des geschlossenen Ofen raumes, bezw. einer Abteilung desselben Heiz platten angebracht sind, zum Zwecke der Abgabe von Ober-, bezw. Unterwärme, bezw. Ober- und Unterwärme an die in den Ofen-.
bezw. Abteilungsraum eingesetzten Gegen stände. Gemäss Erfindung ist im Oberteil und im Unterteil des Ofens, bezw. Abteilungs- raumes je für zwei Heizplatten @nsch@ul.@- möglichkeit vorhanden, derart, da[,) entweder oben 1-'2 Heizplatten oder unten 1-\? Heiz platten oder oben und unten je 1.--2 Heizplatten angesteckt werden kennen.
Die Zeichnungen veranschaulichen zwei beispielsweise Ausführungsformen des Er findungsgegenstandes.
Fig. 1 ist ein Schaubild einer ersten Aus führungsform.
Fig. 2 und 3 sind zwei Vertikalschnitte derselben bei verschieden eingestellten Heiz platten. Fig. 4 und 5 sind eine Ober- und eine Unteransicht einer Heizplatte.
Fig. 6 zeigt das Innere einer Heizplatte, und Fig. <B>7</B> dieselbe im Schnitt nach der Linie 1-I in Fig. 6.
Fig. 8 ist ein Schaubild einer zweiten Ausführungsform.
1 (Fig. 1-7) bezeichnet den schi-itijkfi;i-mi- (ven, wi <B>1</B> <I>z</I> n elektrischen Koch- und Bratofen. in dessen Innerem das Kochen oder Braten stattfindet. während 2 die wärmeiso lierte, dichtschliessende Türe bezeichnet, welche die im Ofenraum 8 entwickelte Warme am Entweichen verhindert.
Im Ofenraum 3 sind oben und unten im gesamten drei elektrische Heizplatten zur Abgabe von Ober-, bezw. Unterwärme an die zu kochenden, bezw. zii bratenden Gegen stände angebracht.
Die Heizplatten besitzen Kontaktstifte, 4 (Fig. 4), die in an der Hinter wand des Ofens angeordnete Steckdosen 7 und 8 gesteckt werden kil)iiiien. Diese Anordnung bezweckt, verschiedene Einstel lungen des Verhältnisses zwischen Ober- und U nterwärme mit demselbenTotalwattverbrauch zu ermöglichen. Gewisse Arten von Braten erfordern nämlich stärkere Ober- als U nter- wärme, während das \Wärmebedürfnis bei andern Arten von Braten umgekehrt ist.
Wenn die drei Heizplatten verschiedenen Wattver brauch haben, kann matt sechs verschiedene Verhältnisse zwischen Ober- und Unterwärme mit dem gleichen Totalwattverbrauch hervor bringen, wie aus unterstehender Zusammen stellung hervorgeht, welche für einen Ofen mit drei Heizplatten und einem Wattverbrauch von bezw. 250, 300 und 350 Watt Geltung hat.
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Oben: <SEP> Unten
<tb> 1. <SEP> 250 <SEP> = <SEP> 250 <SEP> Watt <SEP> 300 <SEP> + <SEP> 350 <SEP> = <SEP> 650 <SEP> Watt
<tb> 2. <SEP> 300 <SEP> = <SEP> 300 <SEP> .. <SEP> 250 <SEP> + <SEP> 350 <SEP> = <SEP> 600
<tb> 3. <SEP> 350 <SEP> = <SEP> 350 <SEP> 250 <SEP> + <SEP> 300 <SEP> = <SEP> 550
<tb> 4. <SEP> 250 <SEP> -@- <SEP> 3<B>0</B>0 <SEP> = <SEP> 550 <SEP> .. <SEP> 350 <SEP> - <SEP> 350 <SEP> "
<tb> 5. <SEP> 250 <SEP> + <SEP> 350 <SEP> = <SEP> 600 <SEP> ,. <SEP> 300 <SEP> = <SEP> 300 <SEP> "
<tb> 6. <SEP> 300 <SEP> + <SEP> 350 <SEP> = <SEP> 650 <SEP> 250 <SEP> = <SEP> 250 <SEP> " Für alle Verhältnisse beträgt der Total wattverbrauch der drei Heizplatten 250-f-300 @- 350 = 9011 ZVatt.
Ausser den genannten Einstellungen mit dein gleichen Wattverbrauch von 900 Watt bei Verwendung von ini ganzen drei Heiz- platten kann man auch sechs andere erzielen, wenn matt im ganzen nur zwei von diesen drei verschieden starken Heizplatten, d. h.
oben und unten je eine zum Anschluss bringt, wie dies aus unterstehendem Schema hervor geht, und dies mit kleinem Wattverbrauch.
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Oben: <SEP> Unten: <SEP> Totalwattverbrauch
<tb> 7. <SEP> 250 <SEP> Watt <SEP> 300 <SEP> Watt <SEP> 550 <SEP> Watt
<tb> B. <SEP> 300 <SEP> .. <SEP> 250 <SEP> 550
<tb> 9. <SEP> 250 <SEP> 350 <SEP> . <SEP> 600
<tb> 10. <SEP> 350 <SEP> 250 <SEP> 600
<tb> 11. <SEP> 300 <SEP> .. <SEP> 350 <SEP> 650 <SEP> ,
<tb> 12. <SEP> 350 <SEP> .. <SEP> 300 <SEP> ,. <SEP> 650 Irr Obigen sind die Einstellungsmöglich keiten beim Braten angegeben.
Wenn man die Einstellungsmöglichkeiten für das Kochen betrachtet. sieht man, dass man mit 7 ver- schiedenen Wattgrössen kochen kann, wie dies aus tintenstehendem Verteilungsschema her vorgeht.
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-Unten: <SEP> Oben:
<SEP> Totalverbrauch
<tb> 13. <SEP> 250 <SEP> = <SEP> 250 <SEP> Watt <SEP> 0 <SEP> Watt <SEP> 250 <SEP> Watt
<tb> 1-1. <SEP> 300 <SEP> = <SEP> 300 <SEP> .. <SEP> 0 <SEP> ,_ <SEP> 300 <SEP> ,,
<tb> 17. <SEP> 350 <SEP> = <SEP> 350 <SEP> 0 <SEP> 350 <SEP> "
<tb> 1(i. <SEP> 300 <SEP> --@ <SEP> <B>2</B>50 <SEP> =--- <SEP> 550 <SEP> .. <SEP> 0 <SEP> ,. <SEP> 550 <SEP> "
<tb> 17. <SEP> 350 <SEP> --@- <SEP> 250 <SEP> = <SEP> 600 <SEP> .. <SEP> 0 <SEP> 600 <SEP> ..
<tb> 18. <SEP> 350 <SEP> + <SEP> 300 <SEP> = <SEP> <B>6</B>50 <SEP> ., <SEP> 0 <SEP> ,. <SEP> 650
<tb> 19. <SEP> 350 <SEP> -<B>1</B>- <SEP> 300 <SEP> = <SEP> 650 <SEP> .. <SEP> 250 <SEP> 900 <SEP> " Uni die Heizwirkung zu erhühen, kühnen oben und unten je zwei Heizplatten angeordnet sein.
Die in Fig. 8 dargestellte Ausführungs form unterscheidet sich von der mit Bezug auf die Fig. 1-3 beschriebenen dadurch, . dass auch in der mittlere Höhe des Ofen raumes ein Satz Kontaktdosen angebracht ist, so dass auher den genannten noch mehrere andere Einstellungen ermöglicht werden. Von diesen ist die in Fig. 8 dargestellte die wich tigste, indem sie eine gleichmässige Verteilung der Wärme in den beiden Abteilungen er zeugt, trotz der Neigung der letztern gegen die Decke des Ofenraumes zu steigen.
Auf den Heizplatten ist der Wattverbrauch zum
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Beispiel <SEP> durch <SEP> Auf,chrift <SEP> angegeben, <SEP> so <SEP> dass
<tb> man <SEP> sich <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Blich <SEP> in <SEP> den <SEP> Ofenraum
<tb> von <SEP> der <SEP> Tenilieraturvertei(ung <SEP> überzeugen
<tb> kann. <SEP> Ungeachtet <SEP> der <SEP> grossen <SEP> Zahl <SEP> der <SEP> Ein stellurtgsmügliclikeiten <SEP> benütigtinau <SEP> garkeinen
<tb> Stromwender, <SEP> keine <SEP> Signallampe <SEP> aiu <SEP> Ofen.
<tb> :ja <SEP> nicht <SEP> einmal <SEP> einen <SEP> Unterbrecher.
<tb>
Die <SEP> Heizplatte <SEP> (Fig. <SEP> 4-7) <SEP> hat <SEP> die <SEP> Forni
<tb> einer <SEP> niedern, <SEP> viereckigen <SEP> Schublade. <SEP> in
<tb> welcher <SEP> die <SEP> Heizdrähte <SEP> 3' <SEP> auf <SEP> isolierende
<tb> Träger <SEP> 1\? <SEP> aufgewickelt <SEP> sind. <SEP> Die <SEP> Heizplatte
<tb> wird <SEP> auf <SEP> der <SEP> einett <SEP> Seite <SEP> von <SEP> isolierenden
<tb> Wuerstangen <SEP> !J <SEP> gestützt;
<SEP> welche <SEP> gleichzeitig
<tb> verhindern, <SEP> dafä <SEP> die <SEP> Heizdrähte <SEP> mit <SEP> der <SEP> Unter seitenwand <SEP> der <SEP> Heizplatte <SEP> in <SEP> Berührung <SEP> korli inen. <SEP> Diese <SEP> Wand <SEP> wird <SEP> < Irtr;#h <SEP> ein(- <SEP> wegnelinl bare, <SEP> perforierte <SEP> Platte <SEP> 1u <SEP> gebildet, <SEP> die <SEP> von
<tb> elastischen <SEP> Zungen <SEP> 11 <SEP> des <SEP> obern. <SEP> aus <SEP> einei dünnen <SEP> Metallplatte <SEP> bestehenden <SEP> Teiles <SEP> I1'
<tb> der <SEP> Heizplatte <SEP> festgehaltert <SEP> wird.
<tb>
Die <SEP> perforierte <SEP> Platte <SEP> 1o <SEP> 1ä1.14 <SEP> die <SEP> Luft
<tb> direkt <SEP> auf <SEP> die <SEP> Heizdr:ilite <SEP> stri"Nmen. <SEP> so <SEP> dal;
<tb> nur <SEP> eine <SEP> geringe <SEP> Temperaturdifferenz <SEP> zwischen
<tb> den <SEP> Heizdrähten <SEP> und <SEP> der <SEP> Luft <SEP> erforderlich
<tb> ist, <SEP> und <SEP> werden <SEP> daher <SEP> die <SEP> Heizdr:
ilite <SEP> ge wöhnlich <SEP> keiner <SEP> besonders <SEP> holten <SEP> Temperatur
<tb> unterworfen, <SEP> selbst <SEP> wenn <SEP> die <SEP> Temperatur <SEP> des
<tb> Ofens <SEP> relativ <SEP> liocli <SEP> ist. <SEP> Die <SEP> perforierte <SEP> Platte
<tb> hat <SEP> besondere <SEP> Bedeutung, <SEP> wenn <SEP> zwei <SEP> lleiz platten <SEP> mit <SEP> den <SEP> perforierten <SEP> Platten <SEP> gegen einander <SEP> gerichtet. <SEP> übereinltnder <SEP> gelegt <SEP> -erdcri.
<tb> In <SEP> diesem <SEP> Fall <SEP> tritt <SEP> ein <SEP> freier <SEP> Luftwechsel
<tb> zwischen <SEP> teil <SEP> Ifeizdi-iiliten <SEP> beider <SEP> Platten <SEP> ein
<tb> und <SEP> muss <SEP> die <SEP> Wärine <SEP> nur <SEP> eine <SEP> dünne <SEP> Metall platte <SEP> passieren, <SEP> uni <SEP> nach <SEP> oben <SEP> zti <SEP> gelangen.
<tb>
Die <SEP> beschriebene <SEP> Anscblie(imögliclikeit
<tb> könnte <SEP> auch <SEP> nur <SEP> an <SEP> einem <SEP> Abteilungsraum
<tb> eines <SEP> elektrischen <SEP> Ofens <SEP> finit <SEP> mehreren <SEP> Ab teilungen <SEP> angebracht <SEP> sein.