CH93220A - Sitzmöbel, welches sich in ein Bett umändern lässt. - Google Patents
Sitzmöbel, welches sich in ein Bett umändern lässt.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
- A47C17/04—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
- A47C17/12—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds changeable to beds by tilting or extending the arm-rests
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47C17/13—Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward
- A47C17/136—Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward with a single seat cushion
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Description
Sitzmöbel, welches sich in ein Bett umändern llisst. Die Erfindung besteht in einem Sitzmöbel mit Rückenlehne, welches sich in ein Bett umändern lässt. Das Eigentümliche der Er findung besteht darin, dass der Sitz des Mö bels, wenn ein Schlossmechanismus aasgelöst wird, unter Einfluss von Federn selbsttätig hervorgeschoben wird, wodurch der Teil des Sitzes, der sich bei zurückgeschobenem Sitz unter der Rückenlehne des Möbels befindet, als Bettlager verwendbar wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht: Fig. 1 bedeutet einen senkrechten Quer schnitt durch ein Sofa mit dem Sitze hervor geführt, so dass er als Bettboden verwendbar ist, Fig. 2 dasselbe Bild mit dein Sofasitze an seinem normalen Platze, Fig. 3 das Sofa von vorne gesehen, zum Teil im Schnitte, und Fig. 4 eine Einzelheit im Schnitte.
Der Unterbau des Sofas besteht aus einem Rahmen 5, der auf Beinen 6 ruht. An dem Rahmen sind zwei Armlehnen 7 und 8 nebst einer Sofalehne 9 befestigt. An jedem Ende des Rahmens 5 befindet sich ein Brett 10, auf dem der Sofasitz 11 gleiten kann, wäh rend er vor- und rückwiirts befährt wird.
Der Sitz 11 besteht aus einem Rahmen 12 aus Brettern auf der Hochkante, über welchen ein gepolsterter Überzug 13 ausge spannt ist. Von dem Sitze 11 gehen zwei nach unten gekehrte Vorsprünge 14 heraus, zwischen welchen und der Hinterseite des Rahmens 5 Federn 15 befestigt sind, welche den Sofasitz vorwärts zu führen suchen, näm lich von der Sofalehne weg.
An der vordern Seite des Rahmens sind zwei Stangen 16 befestigt. Die Stangen 16 können sich jede um ihren Zapfen 17 drehen, und jede trägt an dem äussern Ende einen Zapfen 18, der normal in ein Loch der Unterseite des Sofasitzes 11 hineinragt. An einer der Stangen 16 ist eine kleine Platte 19 befestigt, welche unter die zweite Stange hineingeht, so dass beide Stangen sich gleich zeitig drehen lassen, wenn man zum Beispiel mit der Zehenspitze die Platte 19 hebt. Über jeder Stange 16 befindet sich eine Feder 20, welche die Stange zum Einnehmen der in Fig. 3 gezeigten Stellung zu bringen sucht, in welcher die Zapfen 18 mit den für sie be- stimmten Löchern des Sofasitzes 11 in Ein griff sind.
Die Armlehnen 7 und 8 sind ohne Pol sterung gezeigt. Die Armlehne 8 ist fest, wogegen die Armlehne 7, nachdem sie erst ein wenig gehoben ist, sich hinab in die in Fig. 3 gezeigten Stellungen 7' und 7" drehen lässt, indem ein Scharnier mit Drehzapfen 21 und 23 an ihrer unteren Kante angebracht ist (s. Fig. 4).
Die Armlehne muss, wie erwähnt, zuerst ein wenig gehoben werden, damit eine Nute an einer Leiste 28 der Armlehne von einer entsprechenden Keilnute einer Leiste 29,welche in fester Verbindung mit dem Sitze 11 an gebracht ist, loskommen kann.
Anstatt der Nute und der Keilnute kann man selbstverständlich einen Zapfen an der Leiste 28 und ein entsprechendes Zapfenloch in der Leiste 29 anwenden.
Eine Kette 22, Fig. 3, erhält die Arm lehne in deren schräger Stellung.
Die Rückenlehne kann eventuell als Schrank benutzt werden, indem ihre obere und vor dere Wand aus' einer Klappe besteht, welche sich vermittelst eines Scharnieres 24 drehen lässt. Ein Brett 25 bildet den Boden des Schrankes.
Unter dem Sofa befindet sich eine Kiste 26, die durch ein Stück Wachstuch 27 oder ähnliches gedeckt wird. Dies ist an der vor- dern obern Kante der Kiste 26 und an der hintern untern Kante des Sofasitzes befestigt, so dass es selbsttätig zusammengelegt wird, wenn der Sofasitz hervorgeschoben wird, und wenn der Sofasitz bis in die in Fig. 2 gezeigte Stellung zurückgeschoben, wird das Wachs tuch gespannt und zum Decken der Kiste 26 gebraucht.
Diese Kiste kann zur Aufbewahrung von Bettzeug benutzt werden.
An der obern und hintern Kante des Sofa sitzes 11 ist eine Decke 30 befestigt, deren entgegengesetzte Seite an der Sofalehne ab nehmbar festgehackt ist (s. Fig. 1). Wenn der Sitz ganz hervorgeführt ist, so ist die Decke in dem Plane der obern Seite des Sitzes straff ausgespannt und kann einen be- quemen Bettboden bilden, zum Beispiel für ein Kind.
An der Vorderseite des Sofasitzes befin den sich drehbare Füsse 31.
Wie in Fig. 1 gezeigt, ist an der Sofa lehne ein Zapfen 32 befestigt, der normal in ein Loch 33 im Hinterstücke der Armlehne 7 hineinragt, so dass die Armlehne sicher festgehalten wird, wenn das Möbel als Sofa fungiert, aber frei gehoben und gedreht wer den kann, wenn das Möbel als Bett fungiert.
Die Polsterung der Lehne 9 besitzt Fe dern 34, die abwechselnd mit kurzen Stücken Gürteln zwischen den beiden Seitenstücken der Rückenklappe ausgespannt sind. Dadurch erzielt man eine gute preiswerte Konstruktion in Verbindung mit einem sehr geräumigen Platze in dem Schranke, den die Sofalehne bildet.
Das Sofa wird folgendermassen verwendet: Wenn man (s. Fig. 2) mit der Zehen spitze die Platte 19 hebt, werden die Zapfen 18 aus den Löchern der Unterseite des Sofa sitzes herausgeführt, und dieser wird dann unter Einfluss der gespannten Federn 15 in die in Fig. 1 gezeigte Stellung hervorgeführt werden, in welcher der Sitz durch nicht ge zeichnete Mittel fest verschlossen werden kann. Darauf wird die Armlehne 7 herunter gelassen; und der Sofasitz nebst der Decke 30 kann nun als Bettboden benutzt werden.
Wenn das Bett aufs neue in ein Sofa um geändert werden soll, wird die Armlehne 7 in ihre normale Stellung zurückgeführt, und der Sofasitz wird in die in Fig. 2 gezeigte Stellung hineingeschoben; in welcher die Zap fen 18 unter Einfluss der Federn 20 in die ihnen entsprechenden Löcher der Unterseite des Sofasitzes von selbst hinaufspringen.
Das Möbel kann auch als ein Lehnstuhl gebaut werden, welcher sich in ein Bett um ändern lässt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sitzmöbel mit Riiekenlehne, welches sieh in ein Bett umändern lässt, mit einem vor wärts verschiebbaren Sitze, dadurch gekenn zeichnet, dass der Sitz von Federn, welche den Sitz lrervorzuschieben suchen, und von einem Scblossmeelranismus beein$usst ist, der den Sitz in eingeschobenem Zustande fest hält, und dass die Federn, wenn der Schloss- mechanismus ausgelöst wird, den Sitz selbst tätig hervorschieben, wobei derjenige Sitzteil, welcher sich bei zurückgeschobenem Sitz un ter der Rückenlehne befindet, als Bettlager verwendbar wird.UNTERANSPRITCHE 1. Sitzmöbel nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Anordnung, dass zwi schen dem Sitze und der Rückenlehne eine Decke befestigt ist, welche, wenn der Sitz hervorgeführt ist, den Zwischenraum zwi schen dem Sitz und der Rückenlehne deckt und einen bequemen Bettboden bildet. 2.Sitzmöbel nach Patentanspruch, als Sofa ausgebildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Sofasitz (11) auf einem feststehen den Rahmen (5) ruht und zwei Vorsprünge (14) hat, zwischen denen und der hintern Kante des Rahmens (5) Federn (15) ange ordnet sind, welche, wenn der Sofasitz (11) aus dem Schlossmechanismus befreit wird, den Sitz hervorschieben, welche Federn darauf wieder gespannt werden, dadurch, dass der Sofasitz zurückgeschoben wird. 3.Sitzmöbel nach Patentanspruch, als Sofa ausgebildet, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Rahmen (5) zwei drehbare Stan gen (16) finit Zapfen (18) befestigt sind, die bei zurückgeschobenem Sitz in ent sprechende Löcher des Sofasitzes hinein ragen und dadurch denselben festhalten, welche Stangen (16) gedreht werden kön- nen durch einen Druck gegen eine Platte (19), so dass die Zapfen (18) von den Lö chern des Sofasitzes loskommen, wonach die Federn (15) diesen hervorschieben. 4.Sitzmöbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der hintern untern Kante des Sitzes und der vordern Kante einer unter dem Möbel befindlichen Kiste (26) eine Decke (27) angeordnet ist, welche selbsttätig zusammengelegt wird, wenn man den Sitz hervorschieben lässt, und über die Kiste gezogen wird, wenn man den Sitz zurückführt. 5. Sitzmöbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Armlehnen durch ein Doppelscharnier mit zwei Drehzapfen (21), (23) mit dein Unterbau (5) des Möbels verbunden sind. 6.Sitzmöbel nach Patentanspruch, als Sofa ausgebildet, dadurch gekennzeichnet, dass an der Sofalehne ein Zapfen (32) sitzt, und in der beweglichen Armlehne (7) sich ein entsprechendes Loch (33) befindet, so dass die Armlehne in ihrer aufrechten Stel lung dadurch erhalten wird, dass der Zap fen (32) in das Loch (33) hineingeführt wird, gleichzeitig damit, dass der Sofasitz dicht hinein gegen die Sofalehne geschoben wird. 7. Sitzmöbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Polsterung der Rückenlehne Federn (34) aufweist, welche abwechselnd mit kurzen Stücken Gürteln zwischen den beiden Seitenstücken der Rückenlehne ausgespannt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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1920
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Also Published As
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