Verfähren zur Herstellung von Zahnrädern. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern und zwar sowohl von zylindrischen, als auch von kegeligen Zahnrädern finit gerade oder schräg gestellten Zähnen, bei welchen die beiden Zahnflanken jedes Zahnes, in der Breitenrichtung, in entgegengesetzten Rich tungen in bezug auf die in der Breitenrich- tiiiig verlaufende Mittelebene des Zahnes ge krümmt sind.
Der Zweck dieser bekannten lirüminung der Zahnflanken ist, die Gefahr des Zahnbruches zu vermindern, indem auch bei unrichtiger Montierung zweier zusammen arbeitender Zahnräder mit derart gekrümmten Zahnflanken der Belastungsdruck die Zähne hauptsächlich in der Mitte oder in der Nähe der Mitte der Zahnbreite und nicht au einem der Enden der Zliline angreifen wird, wo die Widerstandsfähigkeit die kleinste und also die txefahr des Zahnbruches die grüsste ist.
Das Verfahren nach vorliegender Erfindung be zweckt, die Herstellung solcher Zahnräder müg- lichst einfach zu machen und gleichzeitig eine ideale Zahnform zii erreichen, so dali der Ein- g vi *ff gh att vor sich >,
geht und der Gang ge- räusehlo, und stof)frei wird. Zu diesem Zweck werden die Zahnräder erfindungsge- mäss nach dein Abwälzverfahren hergestellt.
Die Bearbeitung wird hierbei zwecl@mäfiig mittelst zweier rotierender Schneid- oder Schleifwerkzeuge bewirkt, deren Achsen einen Winkel zueinander bilden und deren Arbeits flächen kegelig sind.
Beispiele zur Ausführung des erfindungs- gemäL;ei Verfahrens sind auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Anordnung zur Her,tulluny von Zahnrädern nach einem bekannten Verfahren.
Fig. -_? zeigt schematisch eine Anordnung zur Herstellung von Zahnrindern nach dem Verfahren nach vorlieender Erfindung.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch einen Zahn mit in der Breitenrichtung gewölbten Zahnflanken eines zAindrischen Zahnrades, das nach denn in F ig. -2 dargestellten Ver fahren oder einem andern Abwälzverfahren hergestellt ist.
EMI0002.0001
Fig. <SEP> 4 <SEP> zeigt <SEP> einen <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> entsprechen den <SEP> \Schnitt <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Zahn <SEP> mit <SEP> einer <SEP> <B>ab-</B>
<tb> g <SEP> äu( <SEP> <B>ob</B>
<tb> e, <SEP> -lerten <SEP> VJ* <SEP> <B>-</B> <SEP> -Inng <SEP> der <SEP> Zahnflanken <SEP> in <SEP> der
<tb> Breitenrichtung.
<tb>
Zylindrische <SEP> oder <SEP> kegelige <SEP> Zahnräder <SEP> mit
<tb> gera=-le <SEP> oder <SEP> schräg <SEP> gestellten <SEP> Zähnen <SEP> können
<tb> bekanntlich <SEP> mittelst <SEP> rotierender <SEP> Schneid- <SEP> oder
<tb> Sclileifwerkzeu-c <SEP> mit <SEP> ebener <SEP> Arbeitsfläche
<tb> nach <SEP> dem <SEP> Abvälzverfahren <SEP> hergestellt <SEP> werden.
<tb> Die\ <SEP> ist <SEP> in <SEP> F <SEP> l-. <SEP> 1 <SEP> veranschaulicht, <SEP> welche
<tb> die <SEP> Herstellung <SEP> eines <SEP> zylindrischen <SEP> Zahnrades
<tb> darstellt.
<tb>
Die <SEP> Ausformung <SEP> der <SEP> Zahnlücke <SEP> im <SEP> Rad werkstück <SEP> 1 <SEP> tird <SEP> hier <SEP> mittelst <SEP> zwei <SEP> rotieren der <SEP> ".Verkzeuge <SEP> ? <SEP> und <SEP> 3 <SEP> mit <SEP> ebenen <SEP> Arbeits fläch-n <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5 <SEP> bewirkt, <SEP> die <SEP> miteinander
<tb> einen <SEP> Winkel <SEP> bilden, <SEP> der <SEP> dem <SEP> doppelten
<tb> Prefi-virilzel <SEP> für <SEP> das <SEP> fragliche <SEP> Zahnrad <SEP> erlt spricl_t. <SEP> Die <SEP> Herstellung <SEP> der <SEP> Zahnlücken
<tb> geht.
<SEP> )elzanritlic'_n <SEP> in <SEP> der <SEP> Weise <SEP> vor <SEP> sich, <SEP> dafa
<tb> das <SEP> l"adwerkstiick <SEP> um <SEP> seine <SEP> Achse <SEP> gedreht
<tb> wird, <SEP> während <SEP> die <SEP> rotierenden <SEP> Werkzeuge <SEP> 2
<tb> und <SEP> =I <SEP> gleichzeitig <SEP> in <SEP> der <SEP> Richtung <SEP> der <SEP> Tan gente <SEP> 6 <SEP> des <SEP> Teilkreises <SEP> 7 <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Ge scli¯. <SEP> üidigkeit <SEP> s <SEP> -rschoben <SEP> werden, <SEP> die <SEP> der
<tb> L?ml@:.ufgesch@:-iii_ligkeit <SEP> am <SEP> Teilkreis <SEP> gleich
<tb> ist.
<tb>
Die <SEP> arbeite.iden <SEP> Teile <SEP> der <SEP> Werkzeuge
<tb> und <SEP> > <SEP> bilden <SEP> in <SEP> bekannter <SEP> Weise <SEP> zusammen
<tb> einen <SEP> Zahn <SEP> einer <SEP> gedachten <SEP> Erzeugungszahn stan\;@. <SEP> und <SEP> die <SEP> Ausformung <SEP> der <SEP> Zahnlückeir
<tb> geschieht <SEP> nach <SEP> dein <SEP> bekannten <SEP> Abwälzprinzip.
<tb>
''ei <SEP> der <SEP> irr <SEP> r#ig. <SEP> 2 <SEP> veranschauliellten <SEP> All ordnung <SEP> zur <SEP> n <SEP> @is@'üh <SEP> rang <SEP> des <SEP> Verfahrens <SEP> zur
<tb> Herstellung <SEP> voll <SEP> zylindrischen <SEP> Zahnrädern
<tb> nach <SEP> vorliegender <SEP> Erfindung <SEP> werden <SEP> auch
<tb> zwj--i <SEP> rotierende <SEP> Werkzeuge <SEP> 2 <SEP> und <SEP> 3 <SEP> ver weriiii=t, <SEP> und <SEP> die <SEP> relative <SEP> Bewegung <SEP> zwischen
<tb> den <SEP> Werkzeugen <SEP> und <SEP> dem <SEP> Radwerkstück <SEP> 1
<tb> ist <SEP> dl,-selbe <SEP> v,Tie <SEP> bei <SEP> dem <SEP> oben <SEP> beschriebenen
<tb> beka:
aiten <SEP> Verfahren. <SEP> Die <SEP> Werkzeuge <SEP> 2 <SEP> und
<tb> 3 <SEP> haben <SEP> aber <SEP> hier <SEP> nicht <SEP> ebene, <SEP> sondern <SEP> kegelige
<tb> Arbeitsfläelieiä <SEP> @ <SEP> und <SEP> 9, <SEP> wodurch <SEP> erreicht
<tb> wird. <SEP> dah <SEP> diu <SEP> Zahnflanken <SEP> 10, <SEP> 11 <SEP> die <SEP> in
<tb> Fi\. <SEP> _I <SEP> dargesu_llte <SEP> gekrümmte, <SEP> (-restalt <SEP> ei- halte . <SEP> Weil <SEP> @ll-@,-r <SEP> der <SEP> Radius <SEP> Pur <SEP> desjenigen
<tb> Teile <SEP> der <SEP> heeligen <SEP> Arbeitsfläche; <SEP> welche
<tb> den <SEP> nahe <SEP> arn <SEP> Za <SEP> lir <SEP> gipfel <SEP> gelegenen <SEP> Teil <SEP> der Zahnflanke ausformt, kleiner ist als z.
B. der Radius RL desjenigen Teiles der kegeligen Arbeitsfläche, der den in der Nähe des Zahn lückenbodens gelegenen Teil der Zahnflanke ausformt, ist es einleuchtend, dass die Zahn flanke, in der Breitenrichtung gerechnet, eire von dem Zahngipfel gegen die Zahntviirzel allmählich abnehmende Krümmung erhält.
Infolgedessen wird die Breite des Zahnein- griffes beim Einrollen gegen die Zahnwurzel allmählich zunehmen und beim kurollen gegen den Zahngipfel allmählich ailnelnil < :ri. so dass der Eingriff glatt vor sich geht. und der Gang geräuschlos und stossfrei wird.
Die Herstellung voll Kegelrädern kann in einer dem oben beschriebenen Verfahren analogen Weise ausgeführt werden. Die Werkzeuge 2 und 3 bewegen sich aber hier bei nicht geradlinig, sondern erhalten in be- 1.anriter Weise eine im Verhältnis zu dem Radwerkstück schwingende Bewegung uni die Achse des gedachten Erzeugungsrades.
Wie in Fig. 2 gezeigt it, kehren die kegeligen Arbeitsflächen b und tr ihre Spitzen gegen einander und infolgedessen erhalten die erzeugten Zahnflanken 10 und 11 kon vexe U'estalt, wie in Fig. 3 dargestellt ]-st. Werden dagegen die Arbeitsflächen derart verlegt, dass sie die Spitzen voneiirander abkehren,
so erbalten ela@ erzeugten Zahn- flanken konkave Form. Eilte solche Zahn- forirt ist fit Fig. 4 gezeigt. Die Zahnseiten 11) und 11 sind hier konkav und svrrineti-iseh in bezug auf die in der Breitenriclltung ver laufende Mittelebene 12 des Zahnes.
Ein Zahnrad mit Zähnen nach Fig. .1 kann unter -Umständen mit einem Zahnrad finit Zähnen nach Fig. 3 zusammenarbeiten. Hierbei kann man, wenn gewünscht, die Krümmung der konvexen Zahnflanke (Fig. 3) gr@il.@er wählen als die der konkaven Zahnflanke (Fig. 4),
wodurch der Zahneingriff anfangs in der Mitte oder in der Nähe der Mitte der Zähne stattfindet.
Die Erfindung umfasst, jvie bereits er wähnt, sowohl die Herstellung voll zylin drischen. als auch von keeligen Zahnrädern mit gerade oder schräg bestellten Zähnen, worin auch sogenannte Pfeilräder inbegriffen sind.