CH93344A - Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern.

Info

Publication number
CH93344A
CH93344A CH93344DA CH93344A CH 93344 A CH93344 A CH 93344A CH 93344D A CH93344D A CH 93344DA CH 93344 A CH93344 A CH 93344A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
tooth
gears
width direction
production
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kullagerfabriken Aktie Svenska
Original Assignee
Skf Svenska Kullagerfab Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Skf Svenska Kullagerfab Ab filed Critical Skf Svenska Kullagerfab Ab
Publication of CH93344A publication Critical patent/CH93344A/de

Links

Landscapes

  • Gears, Cams (AREA)

Description


      Verfähren    zur     Herstellung    von     Zahnrädern.       Die vorliegende Erfindung     betrifft    ein  Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern  und zwar sowohl von zylindrischen, als auch  von     kegeligen    Zahnrädern     finit    gerade oder  schräg gestellten Zähnen, bei welchen die  beiden Zahnflanken jedes Zahnes, in der       Breitenrichtung,    in entgegengesetzten Rich  tungen in bezug auf die in der     Breitenrich-          tiiiig    verlaufende Mittelebene des Zahnes ge  krümmt sind.

   Der Zweck dieser bekannten       lirüminung    der Zahnflanken ist, die Gefahr  des     Zahnbruches    zu     vermindern,    indem auch  bei unrichtiger     Montierung    zweier zusammen  arbeitender Zahnräder mit     derart        gekrümmten     Zahnflanken der Belastungsdruck die Zähne  hauptsächlich in der Mitte oder in der Nähe  der Mitte der Zahnbreite und nicht au einem  der Enden der     Zliline    angreifen wird, wo die  Widerstandsfähigkeit die kleinste und also die       txefahr    des     Zahnbruches    die grüsste ist.

   Das  Verfahren nach vorliegender Erfindung be  zweckt,     die    Herstellung solcher Zahnräder     müg-          lichst    einfach zu machen     und    gleichzeitig eine  ideale     Zahnform        zii    erreichen, so     dali    der Ein-         g        vi        *ff        gh        att        vor        sich        >,

          geht        und        der        Gang        ge-          räusehlo,    und     stof)frei    wird. Zu diesem  Zweck werden die Zahnräder     erfindungsge-          mäss        nach    dein     Abwälzverfahren    hergestellt.

    Die Bearbeitung wird hierbei     zwecl@mäfiig     mittelst     zweier        rotierender    Schneid- oder       Schleifwerkzeuge    bewirkt,     deren    Achsen einen  Winkel zueinander bilden und deren Arbeits  flächen     kegelig    sind.  



  Beispiele zur     Ausführung    des     erfindungs-          gemäL;ei        Verfahrens    sind auf der beiliegenden  Zeichnung     veranschaulicht.     



       Fig.    1 zeigt schematisch eine Anordnung  zur     Her,tulluny    von Zahnrädern nach einem       bekannten        Verfahren.     



       Fig.        -_?    zeigt     schematisch    eine Anordnung  zur     Herstellung    von     Zahnrindern    nach dem  Verfahren nach     vorlieender    Erfindung.  



       Fig.    3 ist ein     Querschnitt    durch einen  Zahn mit in der     Breitenrichtung    gewölbten  Zahnflanken eines     zAindrischen    Zahnrades,  das nach     denn    in F     ig.    -2 dargestellten Ver  fahren oder einem     andern        Abwälzverfahren          hergestellt    ist.

      
EMI0002.0001     
  
    Fig. <SEP> 4 <SEP> zeigt <SEP> einen <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> entsprechen  den <SEP> \Schnitt <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Zahn <SEP> mit <SEP> einer <SEP> <B>ab-</B>
<tb>  g <SEP> äu( <SEP> <B>ob</B>
<tb>  e, <SEP> -lerten <SEP> VJ* <SEP> <B>-</B> <SEP> -Inng <SEP> der <SEP> Zahnflanken <SEP> in <SEP> der
<tb>  Breitenrichtung.
<tb>  



  Zylindrische <SEP> oder <SEP> kegelige <SEP> Zahnräder <SEP> mit
<tb>  gera=-le <SEP> oder <SEP> schräg <SEP> gestellten <SEP> Zähnen <SEP> können
<tb>  bekanntlich <SEP> mittelst <SEP> rotierender <SEP> Schneid- <SEP> oder
<tb>  Sclileifwerkzeu-c <SEP> mit <SEP> ebener <SEP> Arbeitsfläche
<tb>  nach <SEP> dem <SEP> Abvälzverfahren <SEP> hergestellt <SEP> werden.
<tb>  Die\ <SEP> ist <SEP> in <SEP> F <SEP> l-. <SEP> 1 <SEP> veranschaulicht, <SEP> welche
<tb>  die <SEP> Herstellung <SEP> eines <SEP> zylindrischen <SEP> Zahnrades
<tb>  darstellt.
<tb>  



  Die <SEP> Ausformung <SEP> der <SEP> Zahnlücke <SEP> im <SEP> Rad  werkstück <SEP> 1 <SEP> tird <SEP> hier <SEP> mittelst <SEP> zwei <SEP> rotieren  der <SEP> ".Verkzeuge <SEP> ? <SEP> und <SEP> 3 <SEP> mit <SEP> ebenen <SEP> Arbeits  fläch-n <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5 <SEP> bewirkt, <SEP> die <SEP> miteinander
<tb>  einen <SEP> Winkel <SEP> bilden, <SEP> der <SEP> dem <SEP> doppelten
<tb>  Prefi-virilzel <SEP> für <SEP> das <SEP> fragliche <SEP> Zahnrad <SEP> erlt  spricl_t. <SEP> Die <SEP> Herstellung <SEP> der <SEP> Zahnlücken
<tb>  geht.

   <SEP> )elzanritlic'_n <SEP> in <SEP> der <SEP> Weise <SEP> vor <SEP> sich, <SEP> dafa
<tb>  das <SEP> l"adwerkstiick <SEP> um <SEP> seine <SEP> Achse <SEP> gedreht
<tb>  wird, <SEP> während <SEP> die <SEP> rotierenden <SEP> Werkzeuge <SEP> 2
<tb>  und <SEP> =I <SEP> gleichzeitig <SEP> in <SEP> der <SEP> Richtung <SEP> der <SEP> Tan  gente <SEP> 6 <SEP> des <SEP> Teilkreises <SEP> 7 <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Ge  scli¯. <SEP> üidigkeit <SEP> s <SEP> -rschoben <SEP> werden, <SEP> die <SEP> der
<tb>  L?ml@:.ufgesch@:-iii_ligkeit <SEP> am <SEP> Teilkreis <SEP> gleich
<tb>  ist.
<tb>  



  Die <SEP> arbeite.iden <SEP> Teile <SEP> der <SEP> Werkzeuge
<tb>  und <SEP> > <SEP> bilden <SEP> in <SEP> bekannter <SEP> Weise <SEP> zusammen
<tb>  einen <SEP> Zahn <SEP> einer <SEP> gedachten <SEP> Erzeugungszahn  stan\;@. <SEP> und <SEP> die <SEP> Ausformung <SEP> der <SEP> Zahnlückeir
<tb>  geschieht <SEP> nach <SEP> dein <SEP> bekannten <SEP> Abwälzprinzip.
<tb>  



  ''ei <SEP> der <SEP> irr <SEP> r#ig. <SEP> 2 <SEP> veranschauliellten <SEP> All  ordnung <SEP> zur <SEP> n <SEP> @is@'üh <SEP> rang <SEP> des <SEP> Verfahrens <SEP> zur
<tb>  Herstellung <SEP> voll <SEP> zylindrischen <SEP> Zahnrädern
<tb>  nach <SEP> vorliegender <SEP> Erfindung <SEP> werden <SEP> auch
<tb>  zwj--i <SEP> rotierende <SEP> Werkzeuge <SEP> 2 <SEP> und <SEP> 3 <SEP> ver  weriiii=t, <SEP> und <SEP> die <SEP> relative <SEP> Bewegung <SEP> zwischen
<tb>  den <SEP> Werkzeugen <SEP> und <SEP> dem <SEP> Radwerkstück <SEP> 1
<tb>  ist <SEP> dl,-selbe <SEP> v,Tie <SEP> bei <SEP> dem <SEP> oben <SEP> beschriebenen
<tb>  beka:

  aiten <SEP> Verfahren. <SEP> Die <SEP> Werkzeuge <SEP> 2 <SEP> und
<tb>  3 <SEP> haben <SEP> aber <SEP> hier <SEP> nicht <SEP> ebene, <SEP> sondern <SEP> kegelige
<tb>  Arbeitsfläelieiä <SEP> @ <SEP> und <SEP> 9, <SEP> wodurch <SEP> erreicht
<tb>  wird. <SEP> dah <SEP> diu <SEP> Zahnflanken <SEP> 10, <SEP> 11 <SEP> die <SEP> in
<tb>  Fi\. <SEP> _I <SEP> dargesu_llte <SEP> gekrümmte, <SEP> (-restalt <SEP> ei-  halte . <SEP> Weil <SEP> @ll-@,-r <SEP> der <SEP> Radius <SEP> Pur <SEP> desjenigen
<tb>  Teile <SEP> der <SEP> heeligen <SEP> Arbeitsfläche; <SEP> welche
<tb>  den <SEP> nahe <SEP> arn <SEP> Za <SEP> lir <SEP> gipfel <SEP> gelegenen <SEP> Teil <SEP> der       Zahnflanke ausformt, kleiner ist als z.

   B.     der     Radius     RL        desjenigen    Teiles der     kegeligen     Arbeitsfläche, der den in der Nähe des Zahn  lückenbodens gelegenen Teil der Zahnflanke  ausformt, ist es einleuchtend, dass die Zahn  flanke, in der     Breitenrichtung    gerechnet, eire  von dem Zahngipfel gegen die     Zahntviirzel     allmählich abnehmende Krümmung erhält.

    Infolgedessen wird die     Breite    des     Zahnein-          griffes    beim Einrollen gegen die Zahnwurzel  allmählich zunehmen und     beim        kurollen     gegen den Zahngipfel     allmählich        ailnelnil < :ri.     so     dass    der Eingriff glatt vor sich geht. und  der Gang geräuschlos und stossfrei wird.  



  Die Herstellung     voll        Kegelrädern    kann  in einer dem oben beschriebenen     Verfahren     analogen Weise     ausgeführt    werden. Die       Werkzeuge    2 und 3     bewegen    sich aber hier  bei nicht geradlinig, sondern erhalten in     be-          1.anriter    Weise     eine    im Verhältnis zu dem       Radwerkstück        schwingende        Bewegung        uni    die  Achse des     gedachten        Erzeugungsrades.     



  Wie in     Fig.    2 gezeigt     it,        kehren    die       kegeligen        Arbeitsflächen        b    und     tr    ihre Spitzen  gegen einander und infolgedessen erhalten  die erzeugten Zahnflanken 10 und 11 kon  vexe     U'estalt,    wie in     Fig.    3 dargestellt     ]-st.     Werden dagegen die Arbeitsflächen     derart          verlegt,    dass sie die Spitzen     voneiirander     abkehren,

   so     erbalten        ela@    erzeugten     Zahn-          flanken    konkave Form. Eilte solche     Zahn-          forirt    ist fit     Fig.    4 gezeigt. Die Zahnseiten       11)    und 11 sind hier     konkav    und     svrrineti-iseh     in bezug auf die in der     Breitenriclltung    ver  laufende     Mittelebene    12 des Zahnes.

   Ein  Zahnrad mit Zähnen     nach        Fig.        .1    kann unter       -Umständen    mit einem Zahnrad     finit    Zähnen  nach     Fig.    3     zusammenarbeiten.    Hierbei kann  man, wenn gewünscht, die Krümmung der       konvexen    Zahnflanke     (Fig.    3)     gr@il.@er    wählen  als die der     konkaven        Zahnflanke        (Fig.    4),

    wodurch der     Zahneingriff    anfangs in der  Mitte oder in der Nähe der Mitte der Zähne       stattfindet.     



  Die Erfindung     umfasst,        jvie    bereits er  wähnt, sowohl die Herstellung     voll    zylin  drischen. als auch von     keeligen    Zahnrädern      mit gerade oder schräg bestellten Zähnen,  worin auch sogenannte Pfeilräder     inbegriffen          sind.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern, bei denen die beiden Zahnflanken jedes Zahne: in der Breitenrichtung in eilt gegengesetzten Richtungen in bezug auf die in der Breitenrichtung verlaufende Mittelebene des Zahnes gekrümmt sind, dadurch gekennzeichnet, dalj die Her stellung nach dem AbR#älzverfahren er folgt.
    1I. Zahnrad nach dem Verfahren nach Patent- ansprucli 1 hergestellt, dadurch gekenn- zeichnet., dar die Zahnflanken jedes Zahnes in der Breitenrichtung symmetrisch in bezug auf die in der Breitenrichtun g ver laufende 1VIittelebene des Zahnes gekrümmt sind. UNTERANSPRUCH:
    Verfahren nach Patentanspruch I. dadurch gekennzeichnet, dal.) man zur Herstellung der Zahnr < 'tder rotierende Werkzeuge vier verwendet, deren Arbeitsflachen kegelig sind.
CH93344D 1919-11-19 1920-11-11 Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern. CH93344A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE93344X 1919-11-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH93344A true CH93344A (de) 1922-03-01

Family

ID=20276416

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH93344D CH93344A (de) 1919-11-19 1920-11-11 Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH93344A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929288C (de) * 1948-01-13 1955-06-23 Willi Graf Maschine zum Schleifen von Zahnraedern mit nur teilweise evolventenfoermigen Zahnflanken nach dem Abwaelzverfahren
DE975164C (de) * 1936-10-31 1961-09-07 Fellows Gear Shaper Co Verwendung eines Zahnrades mit konvex oder konkav gekruemmten Zahnflanken als Werkzeug zum Fertigbearbeiten eines anderen Zahnrades

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975164C (de) * 1936-10-31 1961-09-07 Fellows Gear Shaper Co Verwendung eines Zahnrades mit konvex oder konkav gekruemmten Zahnflanken als Werkzeug zum Fertigbearbeiten eines anderen Zahnrades
DE929288C (de) * 1948-01-13 1955-06-23 Willi Graf Maschine zum Schleifen von Zahnraedern mit nur teilweise evolventenfoermigen Zahnflanken nach dem Abwaelzverfahren

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3915976C2 (de) Verfahren zur Schlichtbearbeitung der Flanken von gerad- oder schrägverzahnten, innen- oder außenverzahnten Zylinderrädern durch Wälzschälen sowie Wälzmaschine zur Durchführung eines solchen Verfahrens
EP0135709A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Werkstücken mit polygonaler Aussen-und/oder Innenkontur und Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens
DE1221517C2 (de) Schraubtrieb
DE2532560A1 (de) Getriebe mit hoher leistungsfaehigkeit
DE2011245A1 (de) Evolventen-Schrägverzahnung für Stirnräder mit Außen- und Innenverzahnung, und Werkzeug zur Fertigbearbeitung
DE2727894A1 (de) Verfahren zum herstellen von globoidschneckenraedern
DE1960258A1 (de) Werkzeug zum Fertigwalzen von Zahnraedern
DE2950000A1 (de) Kegelzahnradgetriebe
DE60208520T2 (de) Zahnradpumpe mit Splinefunktion erzeugtem Zahnradprofil
CH93344A (de) Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern.
DE347104C (de) Zahnrad
DE1552775A1 (de) Schraegverzahntes Schabzahnrad
DE2922038A1 (de) Fraeser bzw. zahnformfraeser und verfahren zu seiner herstellung
DE2703039C3 (de) Zahnräderwinkelgetriebe
DE1184184B (de) Kegeliger Waelzfraeser
DE265809C (de)
AT89458B (de) Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern, bei welchen die beiden Zahnflanken in der Längsrichtung gemessen, in entgegengesetzten Richtungen in bezug auf die längsgehende Mittenlebene der Zähne gekrümmt sind.
DE743260C (de) Zahnradfoermiges, mit Schneidkanten versehenes Werkzeugrad zum Schaben von Zahnraedern
DE629021C (de) Verfahren zur Bearbeitung von zusammenarbeitenden Stirnraedern mit gekruemmten Zaehnen nach dem Abwaelzverfahren
DE319823C (de) Verfahren zur Herstellung der Leitflaechen von Dampfturbinenschaufeln mit ueber die Laenge der Schaufel veraenderlichem Profil mittels eines und desselben Bearbeitungs-werkzeuges fuer jede Schaufelseite
AT154625B (de) Bogenförmiger Zahn für Kegelräder.
DE1296894B (de) Flexible Zahnkupplung
DE2450782A1 (de) Stirnrad in verbundbauweise
CH429387A (de) Fräser zum Herstellen von Wildhaber-Novikov-Getriebeverzahnungen
DE373274C (de) Verfahren zur Herstellung von Pfeilverzahnungen