CH93415A - Glühkathoden-Röntgenröhre. - Google Patents

Glühkathoden-Röntgenröhre.

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CH93415A
CH93415A CH93415DA CH93415A CH 93415 A CH93415 A CH 93415A CH 93415D A CH93415D A CH 93415DA CH 93415 A CH93415 A CH 93415A
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sep
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hot cathode
cathode
dependent
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Firma C H F Mueller
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C H F Mueller Fa
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Description


      Glühkatlioden-Röntgeiir        ölire.            Rüntgenriihren,    die mit     thermischer        Elek-          tronenemissIon    arbeiten, sind bisher in wesent  lich zwei     verschiedenen        Ausfübrungsforrnen          bekannt    geworden.  



  Die eine prinzipiell einfachste Form dieser  Röntgenröhren (z.     B.    nach     Coolidge)    benutzt  eine Glühkathode in Verbindung mit einem  einzigen elektrischen Felde, um die zur Er  zeugung von     Röntgenstrahlen    erforderlichen  Kathodenstrahlen     hervorzubringen.    Diese  Röhrenart kommt daher     rnit    nur zwei Elek  troden aus, der     Glühkathode    und der Anti  kathode.  



       lrn        Gegensatz    dazu     berriitigt    die zweite       Röhrenart    (z. B. nach Lilienfeld) zwei elek  trische Felder und     demgernttf,l    mindestens  drei Elektroden,     eine        t,

  #lülrkatlrode.    eine Anti  kathode und eine     Hilfselektrode.    Zwischen       Glühkatbode    und Hilfselektrode wird     durelr          Anlegung        passender        Spannung    ein erstes elek  trisches Feld hergestellt und entweder zwischen       Glühkathode    und     Antikathode    oder auch  zwischen Hilfselektrode und     Antikathode    ein  zweites, das eigentliche     Hochspannungsfeld,     angelegt, das den     Elektronen    in erster Linie    ihre     Geschwindigkeit    erteilt.

   Die beiden  elektrischen Felder     dieser    Röhrenart brauchen  nicht     notwendig    voneinander unabhängig zu  sein,     wesentlich    ist nur, da?) das Hilfsfeld  die     Elektronenbewegung    oder wenigstens den  Elektronenaustritt aus dem     Glühdraht        be-          einflusst.     



  Der     Hauptvorteil    der Anwendung einer       Hilfselektrode    und     eines    Hilfsfeldes besteht  in der dadurch     geschaffenen    Möglichkeit, den  Elektronenaustritt und die     Bewegung    der  Elektronen derart steuern zu können,     dali          rnan    die Röntgenentladung nur in dein     ge-          wünseliten        Augenblick,    zum Beispiel im Augen  blick der höchsten Spannung des     Röntgen-          transformators,

      einsetzen lassen kann und auf  diese  'eise die Herstellung     homogener    Ka  thodenstrahlen in der Hand hat. Es können  also mit Hilfe einer solchen     "Zweifelderröhre",     wie diese Röhrenart im Gegensatz zur     "Ein-          feldrühre    - im folgenden bezeichnet werden  soll,     homogenere    Röntgenstrahlen     erzeugt     werden, als nach den üblichen Verfahren,  welche     Kathodenstrahlen    aller möglichen     (-re-          schwindigkeiten    zu Stande     kommen        lassen,

         
EMI0002.0001     
  
    Die <SEP> Erfindung <SEP> betrifft <SEP> eine <SEP> Bauart <SEP> von
<tb>  (T'liililzathoden-röntgenröhren, <SEP> welche <SEP> es <SEP> er  möglicht, <SEP> für <SEP> die <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> Ein- <SEP> und
<tb>  Z,#veifeldei#rülii-en <SEP> dieselben <SEP> baulichen <SEP> Grund  bedingungen <SEP> beizubehalten, <SEP> weil <SEP> die <SEP> für <SEP> den
<tb>  einen <SEP> oder <SEP> andern <SEP> Fall <SEP> vorteilhaft <SEP> anzuwen  den,len <SEP> Röhren <SEP> sich <SEP> hauptsächlich <SEP> nur <SEP> in <SEP> den
<tb>  Abmessungen <SEP> unterscheiden.
<tb>  



  Das <SEP> Wesen <SEP> der <SEP> vorliegenden <SEP> Röntgen  röhrc <SEP> besteht <SEP> darin, <SEP> dar <SEP> zwischen <SEP> der <SEP> Anode
<tb>  und <SEP> der <SEP> von <SEP> einem <SEP> Mantel <SEP> seitlich <SEP> umhüllten
<tb>  Gliilikathode <SEP> eine <SEP> vorteilhafte <SEP> netz- <SEP> oder <SEP> gitter  förmige <SEP> Zwischenelektrode <SEP> angeordnet <SEP> und
<tb>  der <SEP> 4Tlühlzath,)de <SEP> so <SEP> vorgelagert <SEP> ist, <SEP> dar <SEP> sie
<tb>  diese <SEP> in <SEP> der <SEP> iii <SEP> Richtung <SEP> des <SEP> Kathodenstrahl  austritts <SEP> genommenen <SEP> Projektion <SEP> überdeckt.
<tb>  



  _Auf <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> ist <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> eine <SEP> bei  spielsweise <SEP> Aufüiirungsform <SEP> der <SEP> neuen <SEP> Ri)nt  gern @)hr-e <SEP> vei,anscliaulicht; <SEP> Fig. <SEP>  ?-5 <SEP> zeigen <SEP> lb  änderungsformen <SEP> der <SEP> Glühkathodenanordnung
<tb>  in <SEP> senl@reeliteni <SEP> Schnitt <SEP> und <SEP> Fig. <SEP> 6 <SEP> ist <SEP> die
<tb>  Draufsicht <SEP> der <SEP> Glühkathode <SEP> der <SEP> Anordnung
<tb>  nach <SEP> Fig. <SEP> 5.
<tb>  



  Lilie <SEP> Röntgenröhre <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> besteht
<tb>  aus <SEP> dem <SEP> aufs <SEP> lit;ehste <SEP> ausgepumpten <SEP> Gef:ifä <SEP> 1
<tb>  mit <SEP> der <SEP> Antikathode <SEP> .'3 <SEP> und <SEP> der <SEP> (-liilikathode <SEP> 3.
<tb>  Die <SEP> Glühkatlincle <SEP> 3 <SEP> ist <SEP> im <SEP> Abstand <SEP> von <SEP> einem
<tb>  vorzugsweise <SEP> iiietallischen <SEP> Mantel <SEP> 4 <SEP> iun  scldo-#sen, <SEP> durch <SEP> dessen <SEP> Boden <SEP> 5 <SEP> die <SEP> Strüni  zuführungsdrzilite <SEP> 6, <SEP> 7 <SEP> der <SEP> Glühkathode <SEP> iso  liert <SEP> hiridui-el)geführt <SEP> sind.

   <SEP> In <SEP> Richtung <SEP> des
<tb>  Katliodenstrah <SEP> leiraustritts <SEP> ist <SEP> der <SEP> Mantel <SEP> 4
<tb>  durch <SEP> eine <SEP> Bitter- <SEP> oder <SEP> siebförmige <SEP> Zwischen  elei-trode <SEP> 8 <SEP> abgeschlossen, <SEP> die <SEP> in <SEP> folgendem
<tb>  1fuss-, <SEP> alsitt_r <SEP> bezeichnet <SEP> ist.

   <SEP> Die <SEP> Calüh  kathode <SEP> 3 <SEP> und <SEP> der <SEP> Mantel <SEP> 4 <SEP> sind <SEP> durch
<tb>  Drähte <SEP> 9 <SEP> mit <SEP> uinein <SEP> Metallzylinder <SEP> 10 <SEP> ine  cliainsch <SEP> verbunden, <SEP> der <SEP> über <SEP> das <SEP> Glasrohr <SEP> 11
<tb>  geseiioben <SEP> und <SEP> auf <SEP> diesem <SEP> in <SEP> bekannter <SEP> Weise
<tb>  dm,- <SEP> r-li <SEP> Drähte <SEP> 1 <SEP> <B>2</B> <SEP> befestigt <SEP> ist, <SEP> die <SEP> seine <SEP> Knöpfe
<tb>  13 <SEP> mit <SEP> den <SEP> hakenförmigen <SEP> Ansitzen <SEP> 14 <SEP> des
<tb>  Glasrohres <SEP> 11 <SEP> verbinden. <SEP> Die <SEP> Glühkathode <SEP> 1
<tb>  wird <SEP> durch <SEP> dc-n <SEP> sie <SEP> umhüllenden <SEP> Mantel <SEP> 4
<tb>  seitlich <SEP> gegen <SEP> die <SEP> von <SEP> der <SEP> Anode <SEP> ausgehen  den <SEP> Kraftlinien <SEP> vollständig <SEP> abgeschirmt.

   <SEP> Die
<tb>  au <SEP> den <SEP> Zylinder <SEP> 10 <SEP> angelegte, <SEP> nach <SEP> aussen
<tb>  fühlende <SEP> Leiturig <SEP> 15 <SEP> ermöglicht; <SEP> Begebenen  falls, <SEP> dem <SEP> Mantel <SEP> 4 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Gitter <SEP> 8 <SEP> eine     
EMI0002.0002     
  
    beliebige <SEP> Spannungsdifferenz <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Glüh  kathode <SEP> 3 <SEP> zu <SEP> erteilen.
<tb>  



  Um <SEP> den <SEP> seitlichen <SEP> Austritt <SEP> der <SEP> Elektronen
<tb>  aus <SEP> dem <SEP> Glühdraht <SEP> auch <SEP> dann <SEP> zu <SEP> verhindern,
<tb>  wenn <SEP> Spannung <SEP> zwischen <SEP> Gitter <SEP> und <SEP> Glüh  kathode <SEP> angelegt <SEP> wird, <SEP> ist <SEP> gemäss <SEP> Fig. <SEP> ? <SEP> und
<tb>  3 <SEP> eine <SEP> ÄnderunB <SEP> der <SEP> Bauart <SEP> getroffen.
<tb>  



  Bei <SEP> der <SEP> Anordnung <SEP> nach <SEP> F <SEP> ig. <SEP> \' <SEP> ist <SEP> die
<tb>  Glühkathode <SEP> 3 <SEP> mit <SEP> Abstand <SEP> von <SEP> einem <SEP> Me  tallrnantel <SEP> P <SEP> umschlossen, <SEP> der <SEP> wiederum <SEP> vcnn
<tb>  einem <SEP> das <SEP> Gitter <SEP> 8 <SEP> tragenden <SEP> 11etallzylin-ler
<tb>  4 <SEP> mit <SEP> Abstand <SEP> umgeben <SEP> ist. <SEP> Der <SEP> Mantel <SEP> 4-1
<tb>  fängt <SEP> seitliche <SEP> Kraftkomponenten <SEP> des <SEP> Eilfs  feldes <SEP> zwischen <SEP> (Titten <SEP> und <SEP> Glühkathode <SEP> ab
<tb>  und <SEP> verhindert <SEP> dadurch <SEP> d,--n <SEP> z <SEP> bertritt <SEP> der
<tb>  Elektronen <SEP> in <SEP> der <SEP> Seitenrichtung.
<tb>  



  Bei <SEP> der <SEP> Ausführungsform <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> ist
<tb>  der <SEP> 11etallrnaritel <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Zylinder <SEP> 4'-'
<tb>  aus <SEP> Isolierstoff, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Quarz, <SEP> ersetzt. <SEP> Die
<tb>  Innenfläche <SEP> dieses <SEP> Zylinders <SEP> lädt <SEP> sich <SEP> so <SEP> lange
<tb>  negativ <SEP> auf; <SEP> als <SEP> eine <SEP> Spannungsdifferenz
<tb>  zwischen <SEP> ihr <SEP> und <SEP> der <SEP> Glühkathode <SEP> be#teht.
<tb>  Ist <SEP> die <SEP> Differenz <SEP> ausgeglichen, <SEP> so <SEP> wirkt <SEP> diese
<tb>  Fläche <SEP> ebenso <SEP> wie <SEP> der <SEP> 11etallmantel <SEP> 4@t <SEP> nach
<tb>  Fig. <SEP> \2.
<tb>  



  Die <SEP> Ausführungsform <SEP> nach <SEP> Fi-.l <SEP> bezweckt,
<tb>  den <SEP> "Durchgriff" <SEP> des <SEP> H@@e <SEP> i@p,rnntiuu7.felde#
<tb>  in <SEP> da, <SEP> Beiere <SEP> d'-# <SEP> (Tlülil.athod <SEP> enk@@rliers <SEP> wirk  saurer <SEP> zii <SEP> verhindern, <SEP> was <SEP> dadurch <SEP> erreicht
<tb>  wird, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Glühkathode <SEP> 3 <SEP> zwei <SEP> finit <SEP> Ab  stand <SEP> angeordnete <SEP> Drahtnetze <SEP> 8 l, <SEP> 8', <SEP> <B>als <SEP> G</B>itter
<tb>  vorgeschaltet <SEP> sind. <SEP> Eine <SEP> derartig <SEP> vollkoni  mene <SEP> Abschirmung <SEP> kann <SEP> bei <SEP> gewissen <SEP> Schal  tungen <SEP> und <SEP> Betriebsweisen <SEP> von <SEP> Bedeutung
<tb>  sein.
<tb>  



  Es <SEP> ist <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> eines <SEP> scharfen
<tb>  Brennflecks <SEP> zweckmässig, <SEP> dein <SEP> Mantel <SEP> 1 <SEP> e111,111
<tb>  kegelförmigen <SEP> Ansatz <SEP> 16 <SEP> zu <SEP> gelicil. <SEP> dc=r <SEP> @icli
<tb>  in <SEP> Richtung <SEP> der <SEP> Antikathock <SEP> ? <SEP> erweitert.
<tb>  Der <SEP> Ansatz <SEP> 1(hat <SEP> erfahrungsgemäss <SEP> die
<tb>  Wirkung <SEP> einer <SEP> Kaminelvorrichtung <SEP> und <SEP> er  zeugt <SEP> einen <SEP> Brennpunkt <SEP> von <SEP> ausreichender
<tb>  Kleinheit, <SEP> wie <SEP> er <SEP> z. <SEP> B. <SEP> für <SEP> Diagnostik-Rönt  genröhren <SEP> notwendig <SEP> ist.
<tb>  



  Bei <SEP> der <SEP> Bauart <SEP> der <SEP> Rühre <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 5 <SEP> ist
<tb>  sowohl <SEP> auf <SEP> die <SEP> Schaffung <SEP> günstiger <SEP> elektro  statischer <SEP> Verhältnisse <SEP> als <SEP> auch <SEP> auf <SEP> eine
<tb>  sichere, <SEP> den <SEP> mechanischen <SEP> und <SEP> elektrischen       
EMI0003.0001     
  
    Beanspruchungen <SEP> entsprechende <SEP> Befestigungs  weise <SEP> der <SEP> in <SEP> Betracht <SEP> koinnienden <SEP> Teile <SEP> der
<tb>  Rüntgeiirühre <SEP> Bedacht <SEP> genommen.
<tb>  



  Der <SEP> die <SEP> Glühkathode <SEP> 3 <SEP> seitlich <SEP> umhüllende
<tb>  Mantel <SEP> 4 <SEP> ist <SEP> hier <SEP> aus <SEP> wä.rinedurchlässigern
<tb>  Isolierstoff' <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Quarz, <SEP> hergestellt <SEP> und <SEP> an
<tb>  seinem <SEP> untern <SEP> Ende <SEP> iuit <SEP> den <SEP> an <SEP> dem <SEP> Metall  rohr <SEP> 10 <SEP> befestigten <SEP> Streben <SEP> 9 <SEP> verbunden. <SEP> ,
<tb>  Das <SEP> obere <SEP> Ende <SEP> des <SEP> Mantels <SEP> 4 <SEP> ragt <SEP> in <SEP> den
<tb>  11oblraunr <SEP> eines <SEP> ihn <SEP> in <SEP> liielitung <SEP> des <SEP> Kathoden  trahlenaustritts <SEP> abdeckenden, <SEP> zweekinä(aig
<tb>  niuldcufürn <SEP> ügen <SEP> Riiigki*)rpers <SEP> 17 <SEP> hinein.

   <SEP> der
<tb>  an <SEP> dem <SEP> obern <SEP> Ende <SEP> der <SEP> Streben <SEP> 9 <SEP> befestigt
<tb>  ist <SEP> und <SEP> in <SEP> seiner <SEP> Offnung <SEP> das <SEP> Gitter <SEP> 8 <SEP> trägt.
<tb>  Somit <SEP> sind <SEP> der <SEP> Ritigkürper <SEP> 17 <SEP> und <SEP> der <SEP> obere
<tb>  Teil <SEP> des <SEP> Mantels <SEP> A <SEP> durch <SEP> Abstand <SEP> vonein  ander <SEP> getrennt, <SEP> wodurch <SEP> die <SEP> sonst <SEP> an <SEP> der
<tb>  Berührungsstelle <SEP> von <SEP> Isolierstoff <SEP> und <SEP> Metall
<tb>  auftretenden <SEP> Entladungserscheinungen <SEP> veil  hütet <SEP> werden. <SEP> Unmittelbar <SEP> unter <SEP> dem <SEP> (äitter
<tb>  8 <SEP> liegt <SEP> die <SEP> Glühkathode <SEP> 3, <SEP> die <SEP> ziveckinäf, ig
<tb>  die <SEP> Form <SEP> eines <SEP> in <SEP> Zickzackwindungen <SEP> ver  laufenden <SEP> Drahtes <SEP> (Tig.

   <SEP> (>) <SEP> hat, <SEP> der <SEP>  < in <SEP> seinen
<tb>  Enden <SEP> finit <SEP> den <SEP> Stromleitungen <SEP> 6, <SEP> 7 <SEP> verbunden
<tb>  ist. <SEP> Diese <SEP> sind <SEP> in <SEP> das <SEP> obere <SEP> Ende <SEP> 18 <SEP> eines
<tb>  Glastrzigers <SEP> 19 <SEP> eingeschmolzen, <SEP> der <SEP> von <SEP> einem
<tb>  gleieliaehsig <SEP> zu <SEP> dein <SEP> -''Letallrohr <SEP> 10 <SEP> angeord  neten <SEP> und <SEP> finit <SEP> dieseln <SEP> verbundenen <SEP> Metall  rohre <SEP> 20 <SEP> gehalten <SEP> wird.

   <SEP> Die <SEP> Anordnung <SEP> ist
<tb>  hierbei <SEP> so <SEP> getroffen, <SEP> dah <SEP> die <SEP> Austrittsenden
<tb>  \31, <SEP> 22 <SEP> des <SEP> (xlasträgers <SEP> 19 <SEP> verjüngt <SEP> sind <SEP> und
<tb>  mit <SEP> der <SEP> Wandung <SEP> des <SEP> Rohres <SEP> 20 <SEP> nicht <SEP> irr
<tb>  Berührung <SEP> kommen, <SEP> damit <SEP> Entladungser  scheinungen <SEP> an <SEP> diesen <SEP> Stellen <SEP> verhütet <SEP> werden.

         Die Anordnung des     ("lülidrahtes    3 in     Zick-          zaekwindringen        ermöglicht    die:     Anwendung          verhälti)isniiit@ig    langer und starker     (;lüh-          drähte,    die entsprechend     starke    Elektronen  quellen bilden. In Anbetracht der     auftreten-          den    starken elektrischen Anziehungskräfte  bedarf der     Glühdraht    3 einer besonders sichern  Lagerung, um Verbiegungen oder Brüche zu  verhindern.

   Zu diesem Zwecke sind die Halte  drähte 23 an den     1Jmbiegungsstellen    des       (-lühdi-ahtes    3 angebracht, wodurch der Draht  eine mehrfache U     nterstützung        erfährt.    Die  Haltedrähte 23 sind     zweckmässig    von wesent-  
EMI0003.0019     
  
    ]ich <SEP> geringerem <SEP> Querschnitt <SEP> als <SEP> der <SEP> Glühdraht
<tb>  3, <SEP> uni <SEP> ihre <SEP> abkühlende <SEP> Wirkung <SEP> nii>glielist
<tb>  zu <SEP> verhindern. <SEP> Da <SEP> jedoch <SEP> dünne <SEP> Drähte
<tb>  schwer <SEP> in <SEP> Glas <SEP> einzuschmelzen <SEP> sind, <SEP> sind <SEP> die
<tb>  Haltedrähte <SEP> '_'<B>2)</B> <SEP> an <SEP> den <SEP> Einsehmelzstellen <SEP> ent  sprechend <SEP> verstärkt, <SEP> wie <SEP> Fig.

   <SEP> 5 <SEP> erkennen
<tb>  1 <SEP> aif.@t.
<tb>  



  Die <SEP> Unibiegungs- <SEP> und <SEP> Halterungsstellen
<tb>  des <SEP> Glühdrahtes <SEP> 3 <SEP> sind <SEP> so <SEP> angeordnet, <SEP> dal,)
<tb>  sie <SEP> seitlich <SEP> ausserhalb <SEP> der <SEP> durch <SEP> das <SEP> Gitter <SEP> 8
<tb>  abgedeckten <SEP> Öffnung <SEP> des <SEP> Ringkörpers <SEP> 17
<tb>  liegen <SEP> und <SEP> auf <SEP> diese <SEP> Weise <SEP> durch <SEP> den <SEP> Ring  körper <SEP> 17 <SEP> nach <SEP> der <SEP> Antikathode <SEP> hin <SEP> abge  schirmt <SEP> sind. <SEP> Infolgedessen <SEP> sind <SEP> die <SEP> durch
<tb>  die <SEP> Haltedrähte <SEP> 23 <SEP> abgekühlten <SEP> und <SEP> daher
<tb>  nicht <SEP> in <SEP> vollem <SEP> Masse <SEP> an <SEP> der <SEP> Elektronen  emission <SEP> beteiligten <SEP> U <SEP> mbiegungsstellen <SEP> des
<tb>  Glühdrahtes <SEP> 3 <SEP> ausser <SEP> Wirkung <SEP> gesetzt. <SEP> Die
<tb>  Austritts;

  -')ffiiurig <SEP> der <SEP> Iiathodetisti,ahleri <SEP> ist <SEP> da  her, <SEP> weil <SEP> sie <SEP> auf <SEP> diese <SEP> Weise <SEP> nur <SEP> von <SEP> gleich  mül: ig <SEP> geheizten <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> (slühdi#ahtes <SEP> 3
<tb>  überspannt <SEP> ist, <SEP> homogen <SEP> iiiit <SEP> Elektronen <SEP> er  füllt.
<tb>  



  Bei <SEP> der <SEP> Bauart <SEP> der <SEP> Rühre <SEP> als <SEP> Einfeldröhre
<tb>  ist <SEP> der <SEP> Abstand <SEP> zwischen <SEP> Glühkathode <SEP> und
<tb>  Gitter <SEP> verhältnisniiif.;i- <SEP> gering <SEP> und <SEP> ein <SEP> Gitter
<tb>  mit <SEP> weiten <SEP> Maschen <SEP> gewählt. <SEP> Dadurch <SEP> wird
<tb>  ein <SEP> bestimmter <SEP> "Durcligrilf@ <SEP> des <SEP> Hochspan  nungsfeldes <SEP> durch <SEP> das <SEP> Gitter <SEP> hindurch <SEP> er  möglicht, <SEP> der <SEP> die <SEP> Elektronen <SEP> aus <SEP> der <SEP> CT'lüli  ka.thode <SEP> herauszieht <SEP> und <SEP> dadurch <SEP> den <SEP> Strom  durchgang <SEP> erzwingt.
<tb>  



  Wird <SEP> die <SEP> Glühkathode <SEP> weiter <SEP> nach <SEP> innen
<tb>  verlegt <SEP> und <SEP> ein <SEP> Gitter <SEP> mit <SEP> kleineren <SEP> Durch  gangsüffnungen <SEP> gewiihlt <SEP> oder <SEP> gar <SEP> die <SEP> Aus  trittsi;ffnuiig <SEP> durch <SEP> zwei <SEP> hintereinander <SEP> ge  legene <SEP> Gitter <SEP> <B>(I'</B> <SEP> Fig. <SEP> 4) <SEP> versperrt, <SEP> so <SEP> befindet
<tb>  sieh <SEP> die <SEP> (-rlühl,:

  athode <SEP> in <SEP> einem <SEP> elektrostatisch
<tb>  geschützten <SEP> Raum, <SEP> und <SEP> es <SEP> bedarf <SEP> notwendig
<tb>  eiricr <SEP> gewissen <SEP> Triebspannung <SEP> zwischen <SEP> Gitter
<tb>  und <SEP> Glülikatliode, <SEP> um <SEP> den <SEP> Elektronen <SEP> den
<tb>  Eintritt <SEP> in <SEP> das <SEP> Hochspannungsfeld <SEP> zri <SEP> ermög  lichen. <SEP> In <SEP> diesem <SEP> Falle <SEP> arbeitet <SEP> die <SEP> Röhre
<tb>  dann <SEP> als <SEP> Zweifelderrühre.
<tb>  



  Bei <SEP> der <SEP> Eirifeldrülire <SEP> ist <SEP> der <SEP> Austritt <SEP> der
<tb>  Elektroiren <SEP> infolge <SEP> des <SEP> .,Durchgriffen" <SEP> der
<tb>  Hochspannung <SEP> durch <SEP> (las <SEP> Gitter <SEP> von <SEP> der <SEP> Höhe              dies"-i-    Spannung     abhü,ngig.    Der     Elektronen-          austritt    setzt erst bei einer     Spannung    merk  lich ein, die hoher ist, als wenn die     Glüh-          katli < ,de    sich frei im Raume befände.

   Die       R(* )hre.    erhält also eine gewisse     Durchbruch-          spannung,    arbeitet demnach in dieser     Be-          ziehunin    einer der gewöhnlichen     Röntgen-          i-öhr@_n    ähnlichen Weise und sendet daher  auch     homogenere        Röntgenstrahlen    aus. Ferner  lässt sich erreichen, dass der Sättigungsstrom  erst bei sehr hohem Potential erreicht wird.  Die     Stromstärke    nimmt daher auch bei hohen       Spannungen    immer noch mit steigender  Spannung zu.

   Die Röhre arbeitet daher  wesentlich elastischer als die bekannte     Coo-          lidl-eröhre,    was besonders für den Betrieb  mit Induktoren erwünscht ist.  



  Diese Vorteile lassen sich dadurch steigern,       dal)    an das Gitter eine gegebenenfalls regel  bare, im     allgenieirien    aber konstante     (xegen-          spannung    angelegt wird. In diesem Falle       können    dann nur im     Augenblick    der höchsten       Spannung    Elektronen austreten und auch nur  in diesem     Arigenbliek        Röntgenstrahlen        ent-          stell-        n.     



       @Jird    die Röhre als     Zweifelderröhre    gebaut,  so hat man es in der Hand, die     Hölie    der       Zündspannung    (also der zwischen     l,ittei-    und       (_u'liilikathode        angelegten    Spannung) in sehr  niedrigen Grenzen zu halten. Einige Volt       geringen        vollkommen,    um das erforderliche  Triebfeld herzustellen.

   Man kommt daher  zu handlichen     Grössenabmessungen    bei der  Bauart der     Beiriebsapparatur,    was bei den       bisherigen        Ri;liren    dieser Art nicht der Fall ist.  



  Ferner wird bei der     vorliegenden    Röntgen  röhre die bei den     Ri>liren        bisheriger    Bauart       cfter    auftretende Verzögerung in der Zündung  oder gar das endgültige Aussetzen der Zünd  entladung und damit das vollkommene     Ver-          sag-ri    der     Röhre    verhütet.

   Die Ursache dieser       Sti')rririgen    dürfte darauf     zurückzuführen    sein,  dass bei den     bisherigen    Röhren die     Glüh-          kathole        *    allseitig von Isolierstoff umgeben ist  und den     Elektronen    nur die sehr kleine, von  der     cxlülikathodF,        verhältnismässig    weit ent  fernte     Austi-ittst;

  ffriung    in der     Röntgenkathode       freisteht.     GeringeUnsynunetrien    in     denW\and-          ladungen,    die     anf    die Dauer unvermeidbar  sind, bringen daher eine Ablenkung der Elek  tronen hervor, diese     finden    den Weg nicht  mehr in die     Röntgenentladung        .hinein,    und  die     Riihre    versagt.  



  Derartige Störungen sind bei der vor  liegenden Röntgenröhre     ausgeschlossen,    da  die     Glühkathode    entweder     allseitig;    in     11etall          eingesAlossen    ist, oder aber, bei Verwendung  eines     Mantels    ans     Isolierstoff,    ein     hinläng-          licher    Raum für den Austritt der     Elektronen     unter allen Umständen zur Verfügung steht,  denn die Abstände vorn     Isolierkörper        ki;

  nnen     so     bemessen    werden, dass eine     wesentliche     Störung der     Kathodenstrahlbahn    durch U n  symmetrien in den     Wandladungen        ausge-          schlossen    ist.  



  Die beschriebenen     Rörit;genri;ln-en    sind glas  technisch leicht     herstellbar,    weil die ganze       Kathodenanordnung    mechanisch ein Stück  bildet und sich alle Teile in ein und dem  selben Raume des     Vakuumgefässes    befinden.  Die Herstellung der Röhren ist auch vakuum  technisch leicht, da die Metallmassen in der  Röhre vorteilhaft verteilt sind und alle zu  ast       saninien        naeli        heliannten        Verfahren        erit;D          werd@-n        kisnnen.  

Claims (1)

  1. PATENTTAN SPRUCH Glühkathoden-Röritgenröhre finit zwischen Anode und Glühkathode liegender Zwischen- elektrode und einem die Glühkathode seitlich umhüllenden Mantel, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenelektrode der Glühkathode c, vorgelagert ist, dass sie die Cxlühl#:
    atliode in der in Richtung des Katliodestrahlaustritts genommenen Projektion überdeekt. UNTERANSPRüCHE: 1. Riintgeriröhre nach Patentanspruch. ge- kennzeichnet durch einen innerhalji de, Mantels angeordneten, die Glühkathode seitlich Hirnschliessenden zweiten Mantel. ?.Röntgenröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der 31antel aus schwer schmelzbarem Isolierstoff besteht.
    3.I.öntgenrühre nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet. dass zwei in Richtung des Kathodenstrahl austritts mit Abstand voneinander ange ordnete, gitter#fürmige Zwischenelektroden vorgesehen sind.
    4. Röntgenröhre nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ehren die Zwischen elektrode tragenden liirtghiir-per-, der den mit Abstand angeordneten, die (Glühka- tbode umgebenden Mantel aus wärine- durchlässigen. Isolierstoff überdeckt. 5. Rüt.tgen.,ühre nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das äussere Ende des Mantels in den von dem mulden förmigen Ringkörper elektrostatisch abge schirmten Raum hineinragt.
    6. Rüntgenrühre nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Ringkörper die Halterungsstellen der quer zur Achse des Mantels liegenden Glühkathode ab deckt. 7. Rütrtgem-ühre nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Glülrkatbode die Form eines in Zickzackwindungen verlaufenden Drahtes hat und an den Um biegungsstellen gehaltert ist.
    B. Rüntgenrühre nach Unteranspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Halte drähte der Glühli:athode in das obere Ende des Glasträgers eingeschmolzen sind, durch den die Stromleitungen. der Glühkathode führen. 9. Röntgenröhre nach Unteranspruch S, da durch gekennzeichnet, dass die Austritts enden des Glasträgers das ihn umgebende Halterohr nicht berühren, um Entladungs erscheinungen zu verhüte...
    10. Rüntgenr-ühre nach Unteranspruch 8, da- durch gekennzeichnet, dass die Haltedrähte an den Verbindungsstellen mit der CTlüh- katl.odewesentlich geringeren Querschnitt haben als der Glühdraht und an den Ein- scl.melzstellen verstärkt sind.
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