CH93428A - Glimmlichtröhre zur Erzeugung von leuchtenden Zeichen, Zeichnungen oder dergleichen. - Google Patents

Glimmlichtröhre zur Erzeugung von leuchtenden Zeichen, Zeichnungen oder dergleichen.

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CH93428A
CH93428A CH93428DA CH93428A CH 93428 A CH93428 A CH 93428A CH 93428D A CH93428D A CH 93428DA CH 93428 A CH93428 A CH 93428A
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Schmierer Michel
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Schmierer Michel
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    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/38Cold-cathode tubes
    • H01J17/48Cold-cathode tubes with more than one cathode or anode, e.g. sequence-discharge tube, counting tube, dekatron
    • H01J17/49Display panels, e.g. with crossed electrodes, e.g. making use of direct current
    • H01J17/491Display panels, e.g. with crossed electrodes, e.g. making use of direct current with electrodes arranged side by side and substantially in the same plane, e.g. for displaying alphanumeric characters

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Description


      Glimmlichtröhre    zur Erzeugung von leuchtenden Zeichen, Zeichnungen  oder dergleichen.    Es sind bereits     Glimmlichtlampen    zur  Erzeugung leuchtender Buchstaben bekannt,  bei welchen die Kathode aus einem rück  seitig lackierten Stück Blech in Buchstaben  form besteht. Da sich das negative     Glinun-          licht    nach allen Seiten ausbreitet, auch von  den     Schnittkanten    ausgeht und in der Hellig  keit nur allmählich abnimmt, haben diese       Glimmlichtlampen    den Nachteil, dass die  Buchstaben stets unscharfe Umrisse auf  weisen.

   Dünne leuchtende Striche können  mit Hilfe derartiger     Wimmlichtlampen    nicht  erzeugt werden, da die geringste darstellbare  Breite der doppelten Dicke der     negativen          Glimmschicht    entspricht. Das Anwendungs  gebiet derartiger Glimmlampen war daher  auf die Darstellung verhältnismässig grosser  und einfacher Buchstaben beschränkt.  



       (-r'etnäss    der     Erfindung    werden diese Nach  teile     vermieden,    indem für eine Elektrode  eine Platte aus leitendem     Stoff        verwandt     wird, welche an den Stellen, die nicht leuch  ten sollen, mittelst einer Schicht abgedeckt  ist, welche die Entstehung des negativen         Glimmlichtes        verhindert.    Die     plattenf6r-          mige    Elektrode kann eben oder gewölbt  sein und ist bei     Gleichstrom    vorzugsweise  als     Kathode    geschaltet.

   Diese Schutzschicht       kann    beispielsweise aus einem     iiberzug    aus  Lack oder dergleichen, oder aus einer an der  plattenförmigen Elektrode in geeigneter Weise  angeordneten     sehablonenartigen    Blende aus  isolierendem     Stoff    bestehen.  



  Es ist an sich bekannt, die Bildung des  negativen     (ilimmliehtes    durch einen Lack  überzug oder eine     isolierende        Auflage    stellen  weise zu     unterdrücken;    beispielsweise wird  bei bekannten     Glimmlichtlampen    auf diese  Weise die     Glimmlichtbildung    auf der Rück  seite der Kathode verhindert.     Ttn        fiegensatz     hierzu ist gemäss der     Erfindung    die Schicht  auf der     Vorderseite    der     plattenförmigen    Elek  trode angebracht, und es ist daher möglich,  leuchtende Striche von sehr geringer Breite    zu erzeugen.

      Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass  die leuchtenden Zeichen oder Bilder nicht           a:_u#    einem     ununterbrochenen        Linienzug        be-          ziel-        F}@gsweisr_-    aus zusammenhängenden     Flä-          eLe=@        bestehen    müssen, wie bei den     bekannten          Ix@i.__ ,tabenlariipien.    Es     können    daher auch       he@i._rn        Bucli@taben    mit diskontinuierlichen       Z@i        :

  hen,    ferner ganz leuchtende     Worte    und       Bi:r_listaben        hervorgebracht    werden. Im     Gegen-          #at:;    hierzu     @. aren    bei den bisherigen     Buch-          st,-il)enlampen    für sämtliche abseits liegende  Punkte,     Strielie    oder Flächen ohne     Zusammen-          ha        n'-,        besondere        Stromzuführungen    erforder  lich, für den Buchstaben     ö    beispielsweise  deren drei.

   Die Zusammensetzung ganzer  Worte war bei den bisherigen     Glinirnlicht-          lampen    überhaupt kaum durchführbar, und  Malt behalf sich in der Weise, dass man für       jede;    Zeichen eine besondere Buchstaben  lampe anordnete.  



  Die     Erfindung    bedeutet dem gegenüber  eine wesentliche Vereinfachung. Es ist     mir          eine    einzige Stromzuführung für die     platten-          fU,r-ri?_ge        Elektrode,    zum Beispiel die Kathode,       weIrclie    die Trägerin einer grossen Anzahl  von     lerichtenden    Zeichen oder dergleichen  sein     karre,        notwendig.    Ein weiterer Vorteil       beaeht    darin,     dass    die Inschrift auch bei       Ta@slicht    gut lesbar ist. Bei den bisherigen.

    aus einzelnen Buchstabenlampen     zusammen-          ge@-zten        Inschriften    wurde die Leserlichkeit       bei    Tage     durch    die zahlreichen Lichtreflexe  der einzelnen     kugel-    oder birnenförmigen       Lampengläser        stark    beeinträchtigt.

   Die     ge-          meinschaftlich-        Verwendung    einer grösseren  Anzahl von     Buelistaberilampen    hat den weiteren       Naeliteil,    dass die einzelnen Zeichen nicht       glei@@hmäfiig        lie11    aufleuchten.

   Selbst wenn       durüh    die     sorgfältige    Auswahl von Lampen       gleicher        Helligkeit    am Anfang gewisse     Gleich-          mü2igkeit    erzielt werden kann,

   so ist doch  im Laufe der Zeit bei den einzelnen Lampen  die     iiiclit    zu     versneidende    Abnahme der     Leucht-          krei2t        verschied#Ai    und das     schliessliche        End-          erlg@_'juis    eine     ungleichmässige    Lichtstärke bei  den     -inzelnen    'teilen der Inschrift.

   Im Gegen  satz hierzu ist bei einer     Wortlampe    gemäss  der     Erfindundie    Helligkeit der einzelnen       Zei,_1_en        während    der ganzen Lebensdauer       de-i-    Lampe     stets    gleich.    An Stelle der unmittelbar auf der Ober  fläche der plattenförmigen Elektrode angeord  netem Isolierschicht kann auch eine     sehab-          lonenartige    Blende irr so geringem Abstand  vor der Elektrode angeordnet     werden,    dass  an den bedeckten Stellen kein     Stromüber-          gang    und demnach auch keine Glimmlicht  bildung stattfinden kann.

   Diese Blende kann  aus leitendem     Stoff    bestehen, wenn sie nur  von der plattenförmigen Elektrode isoliert  ist. In diesem Falle wird die Blende zweck  mässig als Anode und die     plattenförmige     Elektrode als Kathode geschaltet. Die Strom  linien nehmen dann von der Vorderseite die  ser Anode, das ist deren     von    der Kathode       abgekehrte    Seite, ihren Ausgang, biegen in  geringere Abstand uni und treffen schliesslich,  ihren Weg durch die     buchstaben-    oder     zeichen-          förmigen        Durchbrechungen    der Anode neh  mend, senkrecht auf die Kathode auf.

   Die  Lichtwirkung ist in diesem Falle nicht wesent  lich verschieden, da das Anodenlicht nur     eln     schwach ist und in der Färbung von dem  negativen Glimmlicht abweicht.  



  Ändert man die Stromrichtung, so ist die  Lichtwirkung von der Breite der     Durch-          brechunyen        a.bhü.nig.    Sind diese sehr schmal,  so     kann    in     deren        Innern        kein        Glünnilicht     auftreten, während die ganze Vorderseite der  jetzt als Kathode geschalteten Blende auf  leuchtet.

   Die Zeichen     erscheinen    demnach  dunkel auf leuchtendem     (;runde.    Bei     grösserer     Strichbreite bildet sich das negative     Gliinin-          licht    auch im Innern der     Durchbrechungen     aus, und diese scheinen dann Heller zu leuch  ten als die Blende.  



  Ist die Strichbreite der     Durchbrechungen     kleiner als die doppelte     Dicke    der negativen  Glimmschicht, jedoch nicht so klein, dass die  Ventilwirkung     eintreten    kann, so über  schneiden sich die Stromlinien     teilweisem,    und  die Lichtwirkung ist an den     betreffenden     Stellen     besonders    kräftig.

       Bei    einer     schlitz-          förmigen        Durchbrechung,    beispielsweise dem       Strich    eines Buchstaben erscheint in der Mitte  eine besonders hell aufleuchtende     Linie,    be  ziehungsweise bei etwas grösserer Schlitz  breite ein Doppelstrich. Bei     einerkreisförtnigen              Durchbrechung    der Blende bildet sich in ent  sprechender Weise in der Mitte ein     besonders     hell     aufleuchtender    Punkt oder Kreis.

   Bei  grösserer Schlitzbreite verbleibt inmitten hell       aufleuchtender    Ränder ein dunkler     Ratun,    in       welchem    das Anodenlicht kaum wahrnehm  bar ist.  



  Speist man eine derartige     Glimmlicht-          lanrpe        irrfit        Wechselstrom,    so überdecken sich  die den beiden     Stromrichtungen        entsprechen-          den    Lichtwirkungen zu     einem    neuen eigen  artigen     Lichteffekt.    Für die Speisung     finit     Wechselstrom ist die     Selilitzbreite    so     grofi     zu wählen, dass die Ventilwirkung nicht ein  treten     kann,

      sonst würden bei der     einen        Strom-          richtung    die     Durchbrechungen    aufleuchten und  die Vorderfläche der Blende dunkel bleiben       und    bei der andern Stromrichtung umgekehrt,  so     cla1.i    in der     Gesamtwirkung    die darzu  stellenden Zeichen     nahezu    verschwinden wür  den.

   Bei     grösserer    Schlitzbreite ergibt die       Gesamtwirkung    auf jeden Fall ein     stärkeres          Aufleuchten    der     Durchbrechungen.    Eine grössere  Schlitzbreite als die doppelte Dicke der nega  tiven     Glimmschicht    erzeugt wieder ein weniger       wirkungsvolles    Licht. Die     Lichtwirkung    be  steht dann     firn        wesentlichen    darin,     dafJ    die       Ränder    der Zeichen heller zu leuchten scheinen  als der Grund und die Zeichen selbst.  



       Mittelst    derartiger Lampen lassen sich       demnach    mannigfache     Lichteffekte    erzielen.  Diese lassen sich noch weiter     vermehren.     wenn     man    die Vorderseite der Blende     finit     einer isolierenden Schicht bedeckt. So erhält  man wieder neue Lichtwirkungen. Die Zeichen  erscheinen     gleichniähig    hell,     wenn)    die hintere  Elektrode als Kathode geschaltet ist. Bei  entgegengesetzter Stromrichtung ist die Licht  wirkung im Innern der     Durchbrechtingen    die  gleiche, wie in dein Fall, wenn die isolierende  Schicht nicht vorhanden ist.

   Die Ränder er  scheinen aber von einem schwachen Licht  streifen umgeben, welcher von dem negativen       Glimmlicht    herrührt, das     über    den von der  isolierenden Schicht freien     Rändern    der     Zei-          cben    zur     Abbildung    kommt. Bei     Speisung     mit Wechselstrom     ergänzen    sich wieder beide  Lichtwirkungen, und die Zeichen erscheinen    dann aus helleuchtenden, einfachen oder dop  pelten Strichen zusammengesetzt, welche von  einem     weniger    hellen Rand umgeben sind.  



  Selbstverständlich können in der gleichen  \'eise dunkle Zeichen auf hellem Grund  erzeugt werden: auch     können    in ein und       derselben    Lampe mittelst     Durchbrechungen     verschiedener Breite, sowie durch nur teilweise  Abdeckung der Blende verschiedenartige       Lichtwirkungen        nebeneinandererzeugtwerden.     



  Die Herstellung der durchbrochenen Blende  bereitet keine Schwierigkeiten, sofern die  darzustellenden Zeichen keine in sieh ge  schlossenen Linienzüge aufweisen, wie bei  spielsweise der Buchstabe ö in     Antiqua-          schrift.    Sind Zeichen mit in sich geschlosse  nen     Linienzügen    darzustellen, so     bann    man  sich in der     Weise    behelfen, dass man.

   wie  bei den bekannten Schablonen zurr Aus  zeichnen, Verbindungsstege vorsieht, welche  den     Zusammenhang    des eingeschlossenen       Blendenteiles    mit der     Umgebung    herstellen,  oder man setzt     sämtliche    Zeichen durch dicht  nebeneinander liegende Bohrungen     zusammen.     In     diesem    letzteren Falle ergibt sich eine  besonders     büb@che    Lichtwirkung, die Striche  der Zeichen erscheinen aus leuchtenden Punk  ten     zusammengesetzt.    Es gibt Schriftarten,  wie beispielsweise die bekannte     Rundschrift,

       bei welcher     geschlossene    Linienzüge über  haupt nicht vorkommen oder leicht zu ver  meiden sind, ohne eine unschöne Wirkung  hervorzurufen. Durch die Verwendung der  artiger Schriftarten kann die Herstellung der  Blenden wesentlich vereinfacht werden.  



  In der     Abbildung    sind zwei beispielsweise       Ausführungsformen    einer G     limmlichtrühre    nach  der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 eine     Glininilichtrühre    mit dem Wort       Fi- irklia,    und     Fig.    2 eine     Glinimlichtröhre          mit    denn Wort     Reklame    in Seitenansicht,       während        Fig.    3 einen wageechten Schnitt  einer     derartigen        Glimurlichtrühre    wiedergibt.  



  In den Figuren bedeutet     a.    die bei diesen       Ausführungsformen    normalerweise als Kathode  geschaltete hintere Elektrode, Z die normaler  weise als Anode geschaltete Blende. In       Fig.    1 ist die schraffierte Vorderseite der           Blende    b mit Lack überzogen, und es sind  wir die Buchstaben des Wortes     Fra.nklin     nicht mit Lack bedeckt. In der Mitte der  Striche, aus welchen die Buchstaben zu  samrnengesestzt sind, befinden sich, dicht neben  einander liegend, kleine Löcher von etwas       geringerem    Durchmesser als die Strichbreite.

    Schaltet man die hintere Elektrode     a,    deren  Rückseite mit Lack überzogen ist, als Kathode  und die Blende b als Anode, so leuchtet der  Raum im Innern der Löcher gleichmässig  hell auf. Die Schrift erscheint dann als aus  aneinander     gereihten    leuchtenden     Punkten          zusammengesetzt,    und man erhält ungefähr  die gleiche Lichtwirkung wie bei den be  kannten     Reklameschriften,    deren Buchstaben  aus einzelnen nebeneinander liegenden Glüh  lampen zusammengesetzt sind. Bei umge  kehrter Stromrichtung leuchten die nicht mit  Lack bedeckten Stellen der Blende, also die  Striche der Buchstaben gleichmässig hell auf.

    In den Löchern ist die Lichtstärke grösser  und zwar     urnsomehr,    je dicker die Blende b  ist. Bei den verhältnismässig kleinen Durch  messern der Löcher leuchten deren     Mittel-          punkte    infolge Überschneidens der Strom  linien noch besonders hell auf. Bei Speisung  mit     Wechselstrom    ergänzen sich die beiden  Lichtwirkungen, und es ergeben sieh leuch  tende Buchstaben, bei welchen sich in der  Mitte noch besonders hell leuchtende Punkte  befinden.  



  In     Fig.    ? ist die Blende b gleichfalls  mit Lack überzogen, wobei jedoch die Buch  staben des Wortes     Reklame    von dem Lack  überzug freigelassen sind. In der Mitte der  Buchstabenstriche sind Buchstaben ausge  stanzt, deren Breite geringer ist, als diejenige  der     Buchstabenstriche.    Die Herstellung der  Blende ist hierbei einfacher; man ist jedoch       gezwungen,    eine Schriftart zu verwenden,  bei welcher keine in sich geschlossenen Linien  züge     vorkommen.    Die Buchstaben     R    und  könnten beispielsweise nicht in     Blockschrift     hergestellt werden, wie in     Fig.    1.

   Wird die       hintere    Elektrode     a    als Kathode geschaltet,  so     leuchten    die schlitzartigen     Durchbrechun-          gen    auf, und man erhält den Eindruck einer         durchaus        gleichmässigen    Schrift. Bei um  gekehrter     Stromrichtung    erscheinen in der  Mitte der Schlitze besonders helle Striche,  während die nicht mit Lack bedeckten Ränder  schwächer leuchten. Bei Speisung mit Wech  selstrom ergänzen sich wieder die beiden  Wirkungen.  



  Wie aus     Fig.    3 ersichtlich, ist der Ab  stand zwischen der Elektrode     a.    und der  Blende b so gering, dass, wenn letztere als  zweite Elektrode verwendet wird, irr den       Zwischenräumen    zwischen den beiden Elek  troden kein     Stromübergang    stattfinden kann.  Um diesen mit Sicherheit zu verhindern,  kann die Rückseite der Blende b gleichfalls  mit Lack überzogen werden.  



  Will man, beispielsweise für Reklame  beleuchtung bewirken, dass einzelne Stellen  oder Buchstaben aufleuchten sollen, dass die  Buchstaben nacheinander aufleuchten und ver  löschen und so weiter, so kann man eine  der Elektroden unterteilen und diese     rnit     besondern Stromzuführungen versehen. Letz  tere werden dann in geeigneter Weise von  Hand oder selbsttätig eingeschaltet.  



  Zur Füllung     derartiger        C        linimlichtlarnpen     werden     zweckmässig    Edelase verwendet, wo  bei sich eine     verh < iltnismä        1:@ig        niedrige    Betriebs  spannung ergibt. Bei der Füllung mit Neon  können die     Glimmlichtlampen    beispielsweise  an die üblichen Netzspannungen von über  100 Volt angeschlossen werden.

   Bei Ver  wendung anderer Gase ist eine höhere Be  triebsspannung erforderlich, und diese muss  gegebenenfalls durch     Umformung    des Netz  stromes erreicht     werden.    Da die Farbe des       Glinrmliehtes    je nach der     Gasfüllung    ver  schieden ist,     kann    man besondere     Licbt-          wirkungen    dadurch erzielen, dass man mehrere       Glimmlichtlampen    mit     verschiedenen    Gas  füllungen nebeneinander anordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: CTlimmlichtröhre zur Erzeugung leuchten der Zeichen, Zeichnungen oder dergleicben, dadurch gekennzeichnet, dass für die eine Elek trode eine Platte aus leitendem Stoff verwendet ist, welche auf der Vorderseite an den Stellen, die nicht leuchten sollen, mittelst einer Schicht abgedeckt ist, welche die Entstehung des negativen Gliniinlicbtes an diesen Stellen verhindert, wenn die genannte Elektrode Kathode ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. (Tlinimliehtr@ilne naeh dein Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass die eine Ent stehung des negativen Glimmlichtes ver hindernde Schicht aus einem Lacküberzug besteht, der auf die plattenförmige Elek trode aufgetragen ist.
    ?. C=lininiliclitrölli-e nach dem Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, daL,, die zur Ver- hinderung des negativen (Tliininlichtes dienende Schicht, aus einer schabIonen- artigen Blende. aus isolierendem Stofft' be stellt, die all der plattenförmigen Elektrode angeordnet ist.
    3. Gliininlichtröhre nach dem Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet dass die eine Ent stehung des negativen Glimmlichtes ver hindernde Schicht aus einer schablonen- artigen Blende aus leitendem Stoff bestellt, welche voll der plattenförmigen Elektrode isoliert und in so geringem Abstand von letzterer angeordnet ist, dal.) an den bedeckten Stellen der Stromübergang unter drückt wird.
    4. Glinimliehtröhre nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass, die Vorderseite der Blende mit einem Belag versehen ist. welcher die Entstehung von negativem (Tlininiliclit verhindert. wenn die Blende Kathode ist.
    atentanspr ueh .5. 1,limnilichtr@@hre nach demPatentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, da durch gekennzeichnet, dafi die Rückseite der Blende finit einem isolierenden Belag bedeckt ist, welcher den Stromübergang schon all sich verhindert.
    li. Glinnnliclitröln -e nach dem Patentanspruch und den Friteranspriichen I bis 5, dadurch gekennzeichnet. daf,) die Vorderseite der Blende stellenweise nicht mit dem isolieren den Belag bedeckt ist.
    i. (Tliinnilicliti ;;hre nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daf, eine der Elektroden derart in mehrere Einzel elektroden unterteilt ist, dass einzelne Stellen der dargestellten Zeichen usw. nach Belieben ein- lind ausgeschaltet wer den köririeri.
CH93428D 1919-10-26 1920-11-23 Glimmlichtröhre zur Erzeugung von leuchtenden Zeichen, Zeichnungen oder dergleichen. CH93428A (de)

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DE (1) DE345859C (de)
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