CH93464A - Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zur Verhinderung des Aufwirbelns von Staub. - Google Patents

Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zur Verhinderung des Aufwirbelns von Staub.

Info

Publication number
CH93464A
CH93464A CH93464DA CH93464A CH 93464 A CH93464 A CH 93464A CH 93464D A CH93464D A CH 93464DA CH 93464 A CH93464 A CH 93464A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dust
fan
speed
roadway
pressure line
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
A-G Cedag
Original Assignee
Cedag A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cedag A G filed Critical Cedag A G
Publication of CH93464A publication Critical patent/CH93464A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/62Other vehicle fittings for cleaning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description


  Vorrichtung au Kraftfahrzeugen zur Verhinderung des Aufwirbelns von Staub.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zur  Verhinderung des Aufwirbelns von Staub  und liegt die Erfindung in der Kombination  einer nahe am Boden, dicht hinter den Rädern  wirkenden Saugleitung, eines Ventilators und  von mit dem Ventilator durch eine Druck  leitung verbundenen Mitteln zur Verminde  rung der Geschwindigkeit des Staubes vor  dessen Wiederabgabe an die Fahrbahn.  



  Mittelst dieser Vorrichtung soll der Staub  wirksam aufgefangen und wieder ohne jede  Belästigung abgegeben werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes durch  Fig. 1 und 2 für Aufriss und Grurdriss dar  gestellt. Fig. 3 zeigt eine Einzelheit.  



  Am Untergestell des Kraftwagens ist ein  Ventilator 1 befestigt, dessen Welle durch ein  Kegelradgetriebe 2, eine Welle 3, eine lose dar  auf sitzende, durch einen Riemen vom Motor 6  angetriebene Antriebsscheibe 4 und eine auf  der Welle 3 irr der Drehrichtung festsitzende,  aber axial verschiebbare, zur Kupplung der  Scheibe 4 mit der Welle 3 dienende Muffe 5  angetrieben werden kann. Vom Ventilator    zweigt eine Saugleitung 7 ab, deren vorderer  Teil sich verzweigt und durch ein biegsames  Kupplurgstück 8 mit dem Stamm der Saug  leitung beweglich verbunden ist. Jede Zweig  leitung trägt dreh- und feststellbar einer  Staubfänger 9, welcher beim Staubfangen die  in Fig. 2 ausgezogene und beim Nichtgebrauch  die strichpunktierte Stellung einnimmt.

   Eine  zweite ähnlich gebaute Saugleitung 10 zweigt  vom Ventilator nach rückwärts ab, um den  Staub bei den Hinterrädern durch ebenfalls  umstellbare Staubfänger 9' abzusaugen.  



  Die an den Ventilator angeschlossene  Druckleitung 11 ist nach kirrten gerichtet  und mündet tangential in einen     zylindro-          konischen    Mantel 12, an welchen ein Aus  laufrohr 13 vertikal verschiebbar und fest  stellbar angeschlossen ist. Vom zylindrischen  Teil des Mantels 12 ragen gekrümmte Schau  feln 14 einwärts und nimmt die Länge die  ser Schaufeln vorn Eintritt der Druckleitung  in den Mantel 12 an sukzessive zu. Im     Dek-          kel    des Mantels 12 ist ein Stutzen 15 für  den Austritt der Lift vorgesehen.  



  Die     bezweckte        Wirkungsweise    der     be-          schriebenen        Vorrichtung    ist folgende:      Wenn der Ventilator 1 vom Motor aus  angetrieben wird, wird der beim Fahren von  den Rädern mitgerissene Staub kräftig an  gesaugt, in die Druckleitung 11 und in den  zylindro-konischen Mantel 12 getrieben. Hier  verliert er seine Geschwindigkeit und wird  die Gleschwindigkeitsverminderung durch die  Schaufeln l4, an denen der Staub anprallt,  noch wesentlich unterstützt. Der so in seiner  Fortbewegung aufgehaltene Staub fällt dann  durch das Auslaufrohr 13 auf die Fahrbahn.  ohne zu belästigen.

   Der durch das Rohr 13  austretende Teil der Druckluft besitzt eineu  so schwachen Druck, dass er auf den auf der  Fahrbahn befindlichen, ruhenden Staub keine  Wirkung ausübt. Der grösste Teil der Druck  luft entweicht durch den Stutzen 15 aus dem  Mantel 12 nach aussen und kann gegebenen  falls ausgesiebt werden. Soll die Vorrichtung  nicht arbeiten, so wird die Muffe 5 vom Mo  torantrieb ausgeschaltet und werden die     Auf-          fäner    9, 91 zurückgedreht.  



  Bei der Detailvariante nach Fig. 3 und d  besitzt der zylindro-konische Mantel 121 ein  sich in der Förderrichtung des Staubes konisch  erweiterndes Einlaufrohr 122, in dessen engeres  Ende 16 die Druckleitung 11 einmündet. Hier  findet somit schon vor dem Eintritt des Stau  bes in den Mantel eine Verminderung seiner  Geschwindigkeit statt. Der zylindrische Teil  des Mantels 121 ist auch hier mit Schaufeln  14 versehen, welche den Staub aufhalten.  Der Mantel 12 bezw. 121 kann statt     zylindro-          konisch    auch neinkonisch sein.    Die Vorrichtung kann an jeder Art Kraft  wagen angebracht werden. Statt vom Motor  aus kann der Ventilator auch von einem  Hinterrad angetrieben werden. Der Staub kann  auch unter dem Fahrzeug abgegeben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zur Ver hinderung des Aufwirbelns von Staub, ge kennzeichnet durch die Kombination einer nahe dem Boden, dicht hinter den Rädern wirkenden Saugleitung, eines Ventilators und von mit dem Ventilator durch eine Druck leitung verbundenen Mitteln zur Verminde rung der Geschwindigkeit des Staubes vor dessen Wiederabgabe in die Fahrbahn. UNTERANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zur Ver minderung der Geschwindigkeit des Stau bes vor seiner Wiederabgabe an die Fahr bahn ein konischer Mantel mit an seiner Innenwand angeordneten Schaufeln dient, an welchen Mantel die Druckleitung tan gential angeschlossen ist.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zur Ver minderung der Geschwindigkeit des Stau bes vor seiner Wiedergabe an die Fahr bahn ein konischer Mantel mit an seiner Innenwand angeordneten Schaufeln und mit sich in der Förderrichtung des Stau bes konisch erweiterndem Eintrittsrohr für den Staub dient, wobei die Druckleitung an das engere Ende des konischen Ein trittsrohres angeschlossen ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass an den äussern Enden der Saugleitung Staubfänger drehbar an geordnet sind.
CH93464D 1920-09-04 1920-09-04 Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zur Verhinderung des Aufwirbelns von Staub. CH93464A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH93464T 1920-09-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH93464A true CH93464A (de) 1922-03-01

Family

ID=4350999

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH93464D CH93464A (de) 1920-09-04 1920-09-04 Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zur Verhinderung des Aufwirbelns von Staub.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH93464A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE653165C (de) Staubabscheider fuer Staubsauger
DE19643869C2 (de) Bremsanlage für ein Kraftfahrzeug
EP0079399A1 (de) Reinigungsvorrichtung zum Reinigen des Luftfilters eines Kühlluftgehäuses mit einem ein Gebläse aufweisenden Kühler
EP1988214A2 (de) Kehrmaschine
DE19836696A1 (de) Reinigungsvorrichtung für ein rotierendes Kühlluftfilter
CH692717A5 (de) Saugkopf eines Staubsaugers.
DE29620393U1 (de) Handwerkzeugmaschine
DE60019610T2 (de) Vorrichtung zur vorfilterung von luft und verfahren zur erzeugung eines sauberen luftstroms
DE19851666C1 (de) Aufsitzkehrmaschine mit Frontmotor
DE2818314C2 (de) Gebläseeinrichtung für das Entfernen von Laub, Mähgut o.dgl.
DE1503854B1 (de) Motorgeblaeseeinheit,vorzugsweise fuer Staubsauger
CH93464A (de) Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zur Verhinderung des Aufwirbelns von Staub.
CH715503B1 (de) Selbstfahrende Kehrmaschine.
EP0416214A1 (de) Saugvorrichtung mit Saugkasten und Sammelgut-Behälter
DE649343C (de) Stroemungsbremse fuer Schnellkraftfahrzeuge
DE500213C (de) Staubsaugevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE880555C (de) Spritzblech fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere fuer das Vorderrad von Kraftraedern
DE201126C (de)
DE1155156B (de) Fahrzeug zum Reinigen von Strassen, Verkehrsflaechen od. dgl.
DE523324C (de) Staubschutzvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
CH135170A (de) Maschine zum Entstauben von Strassen und Gehwegen.
DE172632C (de)
AT286696B (de) Mähmaschine zum Mähen eines Randstreifens an Straßenrändern
DE736683C (de) Luftvorreiniger fuer Brennkraftmaschinen
DE2264836C3 (de) Selbstaufnehmende Kehrsaugmaschine