CH93475A - Antriebskurbelgestänge für Fahrzeuge mit über den Achsen liegenden Motoren. - Google Patents

Antriebskurbelgestänge für Fahrzeuge mit über den Achsen liegenden Motoren.

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CH93475A
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      Antriebskurbelgestänge    für Fahrzeuge mit über den Achsen liegenden Motoren.    Es sind bereits Einrichtungen bekannt.,  um die Fahrzeugräder, insbesondere bei elek  trischen Lokomotiven, durch Kurbeln und  Pleuelstangen von den über den Fahrzeug  achsen liegenden, gegenüber diesen abgefe  derten Motoren anzutreiben. Bei den ersten  Vorschlägen dieser Art     (Fig.    1) erfolgte der  Antrieb der Fahrzeugräder von der Kurbel,  einer auf     dein    abgefederten Fahrzeugrahmen       a-a    in der Höhe der Fahrzeugachsen c ge  lagerten Hilfskurbelwelle b, deren Kurbel von  der Kurbelwelle<I>d</I> des Motors<I>m</I> mittelst einer  schiefen     Kuppelstange        J    angetrieben wird.  



  Um nun bei Lokomotiven mit mehreren     lfo-          toren        (Fig.    2 und 3) die Anordnung einer     beson-          dern    Hilfskurbelwelle zu vermeiden, verband  man die Kurbelwellen der Motoren     1121,        2n      mit einem starren Rahmen l     (Fig.    2) oder  mit einem aus Gelenkstangen f     (Fig.    3) ge  bildeten, bis zur Höhe der Kurbeln der Fahr  zeugachsen herunterreichenden Triebrahmen,

    von dessen in der Höhe der Kurbelzapfen  der     Fahrzeugräder    gelegenen Zapfen h     mit-          telst        Kuppelstangen    i die Fahrzeugräder an  getrieben wurden. Um jedoch bei ausge-    leierten Büchsen seitliche Schwingungen des  Triebrahmens zu vermeiden, müssen diese  eine seitliche Führung erhalten, indem sie  am Kurbelzapfen     f/,    und zwar, um der durch  die Abfederung des Fahrzeugrahmens     a    an  den Fahrzeugachsen hervorgerufenen     lot-          rechten     Rechnung zu tra  gen,

       mittelst    eines in lotrechten     Führungen     gleitenden     Gleitklotzes        k    geführt worden  sind, indem das Gestänge, selbst bei der ge  lenkigen     Verbindung        gemäss        Fig.    3, gegen  lotrechte Kräfte starr ist, weil das an der  andern Seite der Lokomotive angeordnete  Triebwerk     finit    seinen Kurbeln gegen das  erstere um 90  verkeilt sein     muss    und dem  nach eine jede     Änderung    des durch die Ge  lenkstangen f eingeschlossenen Winkels aus  schliesst.  



  Obwohl durch diese Anordnung die be  sondere Hilfskurbelwelle vermieden worden  ist, mussten andrerseits die mit der Notwen  digkeit des     (ä        leitklotzes        k    verknüpften Nach  teile in Kauf genommen werden, die haupt  sächlich darin liegen, dass die Gleitflächen  des Gleitklotzes infolge der     Wirkung    der           Fliehkraft    nietet entsprechend geschmiert und  aus konstruktiven Gründen gegen Verunrei  nigung nicht entsprechend geschützt werden  können.

   Der Erfindungsgegenstand bezweckt  die Beseitigung dieses Übelstandes, indem  die Antriebskuppelung unter Vermeidung so  wohl der Hilfskurbelwelle, als der Gleitklötze,  ausschliesslich mittelst Lenker und geschlos  sener     Gelenkzapfen    erzielt wird.  



  Das neue Antriebsgestänge ist dadurch  gekennzeichnet, dass zwei an die von den  Motoren angetriebenen, im abgefederten Fahr  zeugrahmen gelagerten Parallelkurbeln an  gelenkte, nach unten zusammenlaufende Len  ker mit einem an dem Kurbelzapfen des  Triebrades     angelenkten    Hebel mittelst zweier  Zapfen derart gelenkig verbunden     sind;    dass  der Schnittpunkt der Mittellinien der Lenker  seitlich von der     Anlenkungsstelle    des Hebels  in gleicher Höhe wie die letztere liegt. Die  Anordnung wird hierbei zweckmässig derart       getroffen,    dass der der Lagerstelle des Hebels  näher liegende Lenker eine geringere Nei  gung zur     Wagrechteri    aufweist, als der andere  Lenker.  



       Fig.    4 der Zeichnung veranschaulicht ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes in schematisch dargestellter Ansicht.  Die beiden an den durch Federn     q    gegen  die Achsen abgefederten Rahmen     a    gela  gerten Elektromotoren     ml,        m=    treiben un  mittelbar Kurbeln an, die mittelst der     Kup-          pel_stange    e     zwangläufig    zu Parallelkurbeln  gekuppelt sind.

   Durch das Antriebsgestänge  soll das Triebrad o unmittelbar angetrieben  werden, während die Kupplungsräder     oi,        o1     mittelst     Kuppelstangen    ihren Antrieb  erhalten.  



       Zwei    Lenker     r    und R dienen nun zum  zwangsweisen Antrieb des Kurbelzapfens     g          Lies    Triebrades, welche Lenker zur Erzielung  der angestrebten Wirkung mit einem Hebel       xi    verbunden sind, der seinerseits an den  Kurbelzapfen y des Triebrades o drehbar  gelagert ist.

   Die Lenker     r    und R können       entss,eder    unmittelbar an die Kurbelzapfen  <B><I>p, p</I></B> der obern Kurbeln, oder, wie darge  stellt, besonderen Zapfen s,     t    der Kuppel-         stange    e     angelenkt    sein, während die unteren       Enden    der Lenker an zwei derart     versehie-          denen    Stellen<I>v</I> und     zv    mit dem Hebel     j@.   <I>ge-</I>  lenkig verbunden sind, dass der     Sclrnittpuirl,:

  t     x der Mittellinien der nach unten zusammen  laufenden beiden Lenker r und     R    wesent  lich in gleicher Höhe mit dem Kurbelzapfen       g    des Triebrades liegt.  



  Durch diese Anordnung wird folgendes  erreicht  Die Starrheit des     trapezförmigen    Rahmens  <I>i, r, R,</I>     ra    gegen eine gegenseitige,     wagrechte     Verschiebung der     Kuppelstangen    e und j be  wirkt, dass die     wagrechten        Triebskräfte    ge  nau so auf den Kurbelzapfen g des Trieb  rades o übertragen werden, wie bei den  älteren Ausführungen     (Fig.    2 und 3).  



  Findet jedoch infolge der Abfederung des  Rahmens a, eine lotrechte Bewegung der  Radachse,     bezw.    des Kurbelzapfens     g    in bezug  auf den Rahmen a,     bezw.    auf die Kuppel  stange e statt, so wird, wenn wir des leich  teren Verständnisses wegen die     Kuppelstange     e als ortsfest und den Kurbelzapfen     g    als  in     lotreeliter    Richtung schwingend betrach  ten, der Hebel     ir    samt dem Kurbelzapfen  eine Bewegung vollziehen, deren jeweiliger,  momentaner Drehungsmittelpunkt stets im       Schnittpunkte   <I>x</I> liegt.

   Da der Punkt<I>x</I> und y  in gleicher Höhe liegen, so ist die     Bewegung     des Zapfens g lotrecht. Ist die Anordnung  derart getroffen, dass der dem Kurbelzapfen  y näherliegende Lenker     rt,    mit der     Wageech-          ten    einen geringeren     Winkel    bildet, als der  andere Lenker     7-,    so folgt der Drehungs  mittelpunkt x den lotrechten Bewegungen  des Kurbelzapfens, die dieser unter der Wir  kung der Abfederung ausführt, derart, dass  der momentane Drehungsmittelpunkt x des  Hebels     n    stets in wesentlich gleicher Höhe  mit dem Mittelpunkt des Kurbelzapfens y  verbleibt,

   wodurch bei den in Betracht kom  inenden lotrechten     Ausschwingungen    des  Kurbelzapfens der Hebel     n    diesen, ohne uner  wünschte Spannungen im     Triebwerk    zu ver  anlassen, folgen kann.  



  Bei der beschriebenen Anordnung ist der  Hebel     7a    unmittelbar an     deal    Kurbelzapfen     g         des Triebrades o gelagert. Dies ist jedoch  nicht unbedingt erforderlich, vielmehr kommt  es nur darauf an, dass die Lagerstelle des  Hebels n in wesentlich gleicher Höhe mit  dem Schnittpunkt x liegt, so dass zum Bei  spiel der Hebel     >a    gegebenenfalls an einer       Kuppelstange   <I>j, j</I>     angelenkt    sein könnte,  die den Kurbelzapfen g mit den Kuppel  rädern     o',        o1    kuppelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebskurbelgestänge für Fahrzeuge zum Antrieb der Räder mittelst über den Achsen liegenden Motoren, dadurch gekennzeichnet, dass zwei an die von den Motoren ange triebenen, im abgefederten Fahrzeugrahmen gelagerten Parallelkurbeln angelenkte, nach unten zusammenlaufende Lenker mit einem an den Kurbelzapfen des Triebrades ange- lenkten Hebel mittelst zweier Zapfen derart gelenkig verbunden sind, dass der Schnitt punkt der Mittellinien der Lenker seitlich von der Anlenkungsstelle des Hebels, we sentlich in derselben Höhe wie diese Lager stelle liegt.
    UNTERANSPRUCH: Antriebskurbelgestänge nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der der Lagerstelle des Hebels näher liegende Lenker eine geringere Neigung zur Wagrechten auf weist, als der andere Lenker.
CH93475D 1916-08-30 1921-02-28 Antriebskurbelgestänge für Fahrzeuge mit über den Achsen liegenden Motoren. CH93475A (de)

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