Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 92676. Strumpfhalter. Gegenstand der Erfindung ist ein Strumpf halter nach dem Patentanspruch des Haupt patentes, bei welchem die Kleumstücle durch ringsegmentförmige Plattenstreifen gebildet werden.
All l' der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt. Es zeigen: Fi g. 1 das eine derselben in Seiten ansicht, Fig. 2 die Seitenansicht einer Klemu- platte desselben, Fig. 3 deren Querschnitt, Fig. 4 bis F einr Klammer zum Zusan- menhalten der Klemmplattenr, Fig. 7 dun Querschnitt durch len Halter sanft Strumpf in grösserem Massstake.
Fig. 8 das zweite Ausführungsbeispiel in Ansicht, Fig. f den Querschnitt desseben samt Strumpf in grösserem Massstabe.
Bei dem durci Fig. 1 bis 7 dargestellten Ausfihrungsbeispiel besteht der Halter aus zwei der Rundung des Beinumfanges entspre chend gewölbten, also ringsegmentförmigen, der Länge nach gewellten, losen (das heisst nicht zusar menhängenden) Klemmplatten 2 und 3, den an der äussern derselben (es könnte auchl an der innern sein) befestigten Trä gern 4 mit dem Knopflochteil 5, sowie den durch ein Gelenk 7 zu öffnenden, losen, ge wellten Klammern G, mittelst welchen die Klemmplatten samt dem dazwischen liegen den Strumpfrand zusammengepresst werden. Der Strumpf 1 kann zum Beispiel so ein gelegt wurden, wie es Fig. 7 zeigt; er steigt zwischen den Klemmplatten 2 und 3 auf, wird dann nach innen ungeschlagen und der Rand dem Bein entlang nach unten geführt, worauf dic Klammern 6 über das Ganze ge stülpt und geschlossen werden.
Durch die in einandergreifenden Wellen der Platten und die Klammern wird der Strumpf zuverlässig festgelalten, wenn er mittelst der Träger 4, zum Beispiel an den Korsettelastiks oder an einem Gürtel, eingeknüpft wird. Ein Zer reissen des Strumpfes ist infolge der verläilt- nismässig grossen Klemmfläicle trotz straffen Anziehens nicht zu befürchten. Für einen <B>S</B> '-Irumpf können ein. oder mehrere solcher Halter benulzt werden, zum Beispiel an zwei gegenüberliegenden Stellen. Die Klemmplatten können zum Beispiel au, Aluminium bestehen und zirka ¸ mm dick, 20 mm hoch und zirka 65 mm lang n.
Sie können mit dünnem Stoff, Leder oder Gummi etc. überzogen sein. Die Träger können zum Beispiel aus Stoff, Leder oder Elastikbändern und der Knopflochteil 5 kann zum Beispiel aus Stoff oder Leder bestehen.
Die Klemmplatten können auch noch an dere Formen haben. Sie können zum Beispiel Rippen und Gegenrillen, Warzen und Gegen stücke oder andere Unebenheiten besitzen. Sie können auch anders zusammengehalten werden als durch Klammern.
Bei dem in Fig. 8 und 9 dargestellten Beispiel besitzt die eine Klemmplatte, 2, Lö cher 8, die andere, 3, entsprechende Erhöhun gen 9, die in die Löcher 8 eintreten können, wobei sie den Strumpf 1 mithineinziehen (Fig. 9). Dadurch wird dieser festgehalten. Bei gut ineinander passenden Löchern und Er höhungen können hier die Klammern weg fallen, die Klemmplatten klemmen sich druckknopfartig ineinander fest.
Die Klammern können auch anders ge statet sein, als in Fig. 4 bis 6 dargestellt. Der Strumpf kann verschiedenartigen Weg ur die Klemmplatten nehmen. Es kann auch eine Einlage zwischen die beiden Klemn- platten gebracht werden, die gleiche Form wie die sie umgebenden Klemmplatten Trat. Die Einlabe kann aus Metall bestellen. Der Strumpf kann dann zum Beispiel folgender massen geführt sein: Anstatt dass er um die zveite Klemmplatte gegen das Bein herum- gelt, wie bei Fig. 7, seht er un beide Seiten der Einlaxe, und dieselbe wird zwischen bei dem Aussenflächen festgehalten.
Bei Fig. 7 w Nre in diezrni Falle die Einlage an Stell e der zweiten Klemmplatte 3, die zweite Klemmplatte an Stelle des Klamnerhinter- teils 6a. Die Klammer kommt darüber und drückt die Klemmplatten mit Einlage und Strumpf zusammen. Die Hinterwand der zweiten Klemmplatte gegen das Bein ist nun strumpffrei. Die Klammerhinterteile können zwischen einen Überzug der zweiten Klemm- plaite (Bein geite) geschoben werden, so dass die Klammerhinterteile 6a auf der Innenseite des Strumpfhalters das Bein nicht berühren.
Zum An- oder Ausziehen des Strumpfes brauchen die Halter nicht weggenommen zu werden, sondern sind lediglich von den Korsettelastiks oder dem Gürtel etc. auszu knöpfen. Bei Wechseln der Strümpfe können die Halter leicht entfernt und an einem an dern Paare wieder befestigt werden.
Gegenüber den vollen Rinnen des im Hauptpatent beschriebenen Beispiels werden die ringsegmentförmigen Halter bedeutend leichter.