CH93537A - Stechschloss. - Google Patents

Stechschloss.

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CH93537A
CH93537A CH93537DA CH93537A CH 93537 A CH93537 A CH 93537A CH 93537D A CH93537D A CH 93537DA CH 93537 A CH93537 A CH 93537A
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Reichard Conrad
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Reichard Conrad
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  Stechschlote.    Gegenstand der Erfindung ist ein     Steeh-          schloh,    bei welchen     i    eine     Anzahi    teilweise  an sich     bekannter        -Anordnungen    derart     mit-          einander    irr Verbindung gebracht sind,     dass     dadurch ein     SChl0U    entsteht, welches sich  von solchen bekannter Art durch eine Reihe       von        Vorzügen    unterscheidet, die wirre Brauch  barkeit     wesentlich        erli;

  ilien,        bezw.    überhaupt  erst volle Sicherheit gegen unbefugtes     Offnen     des Schlosses gewähren.  



  Bei den bisher bekannt gewordenen     Stecli-          ,chlüssern    wird der Riegel in der     Scliliel, -          lage    meist durch     Federwirkung    festgehalten,       bezw.    in diese durch Federkraft gebracht;  die     Schlösser    sind also Schnappschlösser, bei  denen nur zum     Offnen,    sieht aber zum  Schliessen, ein     Steclisehlüssel    benutzt wird.

    Wo bei den     bekannten        Anordnungen    auch  zur     Herbeiführung    der     Schliessbewegung    ein       Stechschlüssel    dient. ist die Führung des  Riegels     keine    geradlinige, d.     1i.    prismatische,  es ist     vielmehr    zur     Auslüscing    der     Zuhal-          tungen    ein Kanten des Riegels erforderlich.

    Darunter leidet aber die Sicherheit des  Schlosse.     Stechschlösser.    bei     denen    sowohl    der Riegel     prismatisch    geführt; als auch die       rückliiufige        Bewegung    des Riegels durch       Einführen    des Schlüssels bewirkt wird, sind  nicht     bekannt;    in dieser für die Sicherheit  des Schlosses     ni < i1:>geberiden    Zusammenwir  kung wird das neue     Merkmal    der vorliegen  den Erfindung erblicht.  



       ur    beim     Zusammentreffen    beider     -Merk-          male    bietet ein     Stechschlot        erhiilite    Sicher  heit gegen unbefugtes     Öffnen.     



  Hierbei kann die Einrichtung     getroffen     werden, dass infolge einer entsprechenden An  ordnung der     Zuhaltungen    eine mehrmalige       verschiedenartige    Sperrung des Riegels hin  tereinander erfolgt, wodurch die Sicherheit  des Schlosses     erhöht    wird.

   Die Anordnung  der     Zuhaltungen    hintereinander in der Rich  tung der Riegelbewegung ist dabei als be  kannt vorausgesetzt; bisher war aber die  Einrichtung so     getroffen,        dat    die     Zuhaltungen     durch geradlinige     Laufbahnen    des Schlüssel  ausgelöst     wurden.    Dabei kann     inan    keine       mehrmalige    Sperrung erzielen, es sind     viel-          inehr    nur zwei     Endstellungen    gegeben.

        Die Anordnung kann im besondern so  getroffen werden,.     dass    die     Auslösung    der Zu  haltungen durch wellenförmige Laufbahnen       eri.31gt,    welche parallel zur     Einsteekrichtung          am    Schlüssel angebracht sind.  



  Ferner können zur Ermöglichung dieser       mehrfachen    Wirkung der     Zulraltungen    an dem  mit keilförmigen Bart versehenen Steck  schlüssel in Abständen voneinander     Unter-          brechungen        vorgesehen    sein, deren Kante pa  rallel zur     Einsteckr-ichtung    verläuft.  



  Diese Anordnung hat den Zweck, die  Riegelverschiebung absatzweise zu unter  brechen, um die mehrfache Auslösung der  hintereinander     angeordneten        Zuhaltungen    zu  ermöglichen.  



  Endlich kann auch noch ein Hilfsschieber  angeordnet sein, der durch Hebelübersetzung  auf den Schliessriegel einwirkt.  



  Dabei sind Hilfsschieber für Drehschlösser  als bekannt vorausgesetzt: bei     Stechschlüssern     wird es durch die Übersetzung ermöglicht,  den Bartkeil bei entsprechend grosser Riegel  bewegung weniger breit ausführen zu müssen.  



  Zur Erläuterung des Erfindungsgegen  standes anhand von Ausführungsbeispielen  dient die beigegebene Zeichnung.  



  In dieser ist     Fig.    1 eine Draufsicht des  Schlosses; F     ig.    2 veranschaulicht den     Stech-          schlüssel    in     Vorder-    und Seitenansicht;     Fig.    3  und 4 sind     Ausführungsformen    des Schlosses  unter Verwendung eines     Hilfsschiebers.     



  In     Fig.    1 ist a der Riegel, der durch die  keilförmige Vorderkante d des bei f einge  steckten     Schlüssels    c (Feg. 2) verschoben  wird, nachdem die     Zuhaltungen    b durch die  wellenförmigen Laufbahnen e am Schlüssel c  ausgelöst worden sind.  



  Die     wellenförmigen    Flächen e     wirken    da  bei in der Weise, dass sie die in der Rich  tung der Riegelbewegung hintereinander an  geordneten     Zuhaltungen    absatzweise aus  lösen.  



  Wenn noch weitere     Zubaltungen    ange  bracht werden sollen, so muss natürlich auch  die Zahl der     wellenförmigen    Laufbahnen ent  sprechend vermehrt werden.    Die Nasen b der     Zuhaltungen    greifen in  die Sperrschlitze g derart ein, dass eine ganz  bestimmte Form der     Auslüseflächen    e erfor  derlich ist, um den Riegel entsprechend  seiner fortlaufenden Bewegung freizugeben.  



  Die Vorderkante des Schlüsselbartes ver  läuft nicht gleichbleibend ansteigend, sondern  ist, wie aus     Fig.    2 linke Hälfte ersichtlich,  an mehreren Stellen parallel zur Einführungs  richtung des Schlüssels gerichtet. Diese An  ordnung bewirkt, dass zum Zwecke der er  neuten Auslösung der     Zuhaltungen    jeweils  eine     Unterbrechung    der Riegelbewegung ein  tritt.  



  Die     Zuhaltungen    werden durch die Fe  dern     k    (Feg. 1) nach oben gedrückt.  



  <B>Um</B>     eitre        gegenläufige    Riegelbewegung  herbeizuführen. wird der Schlüssel um<B>180'</B>  verdreht eingesteckt. U m bei möglichst kleiner       Schlüsselbartbreite    eine grosse Riegelbewe  gung zu erzielen, kann     Tran,    wie aus     Fig.3     ersichtlich, einen Hilfsschieber verwenden.  Dieser Schieber     i    überträgt die ihm beim  Einstecken des Schlüssels bei f     mitgeteilte     Bewegung durch     Vermittlung    des     ungleich-          armigen    Hebels     h    auf dem Riegel<I>a.</I>  



  Die     Riegelbewegung    wird demzufolge ent  sprechend dem Verhältnis der ungleichen  Länge der Hebelarme grösser sein als die  Bewegung des Hilfsschiebers, die durch die       Schlüsselbartbreite    bedingt ist.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    4 ist  der Hebel     lt.    in dem feststehenden Teil<I>l</I> des       Schlosses    gelagert; die Riegelbewegung er  folgt hierbei im gleichen Sinne wie die Be  wegung des Hilfsschiebers     i.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stechschloss, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe prismatische Riegelführung be sitzt und so beschaffen ist, dass auch die rückläufige Bewegung des Riegels durch Eierstecken des mit einer keilförmigen Bart kante verseherwn Schlüssels bewirkt wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Stechschlot,) nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine mehrmalige ver- EMI0003.0001 schiedenartige <SEP> Sperrung <SEP> der <SEP> I:iegelhewe girn <SEP> g <SEP> durch <SEP> die <SEP> Zuhaltungen <SEP> erfolgt. <tb> \'. <SEP> Steehseliloss <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet. <SEP> dass <SEP> die <SEP> @luslüsung <SEP> der <tb> Zulialtungen <SEP> durch <SEP> mehrere <SEP> nebeneinander <tb> verlaufende <SEP> wellenförmige <SEP> Bahnen <SEP> erfolgt. <tb> 3. <SEP> Steehschlol) <SEP> naeli <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dar <SEP> die <SEP> keilförmige <SEP> Bart vorderkante <SEP> mit <SEP> parallel <SEP> zui- <SEP> I:
    insteckrich tung <SEP> verlaufenden <SEP> Abschnitten <SEP> versehen <tb> ist, <SEP> zum <SEP> Zwecke <SEP> zeitweiliger <SEP> Unterbre- EMI0003.0002 ehung <SEP> dei- <SEP> Piegelbewegurrgeri <SEP> bei <SEP> der <SEP> Aus ltjsung <SEP> der <SEP> Zulraltungerr. <tb> 4. <SEP> Steclischloss <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> gekenn zeichnet <SEP> durch <SEP> die <SEP> Anordnung <SEP> eines <SEP> Hilfs schiebers. <SEP> der <SEP> die <SEP> ihm <SEP> von <SEP> dem <SEP> Stech scblüssel <SEP> erteilte <SEP> Beivegu .g <SEP> durch <SEP> Hebel übersetzung <SEP> auf <SEP> den <SEP> Schliehriegel <SEP> über trägt, <SEP> zuni <SEP> Zweck, <SEP> den <SEP> Bartkeil <SEP> weniger <tb> breit <SEP> ausführen <SEP> zu <SEP> müssen.
CH93537D 1916-09-28 1921-03-15 Stechschloss. CH93537A (de)

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CH93537D CH93537A (de) 1916-09-28 1921-03-15 Stechschloss.

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