CH93614A - Elektromagnetische Schreibdose für Diktierphonographen, Telephonographen und ähnliche Apparate. - Google Patents

Elektromagnetische Schreibdose für Diktierphonographen, Telephonographen und ähnliche Apparate.

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CH93614A
CH93614A CH93614DA CH93614A CH 93614 A CH93614 A CH 93614A CH 93614D A CH93614D A CH 93614DA CH 93614 A CH93614 A CH 93614A
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Driebergen N V Fi Maatschappij
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Financieele Mij Driebergen Nv
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      Elektromagnetische    Schreibdose für     Diktierphonographen,        Telephonographen     und ähnliche     Apparate.       Die Membran von     elektroinagnetisehen     Schreibdose  für Diktierphonographen,     Tele-          plionographen    und ähnliche Apparate unter  liegt bekanntlich verschiedenen Beanspruchun  gen.

   Zunächst biegt die dauernde Anziehungs  kraft des permanenten Magneten die     Membran     nach den Polen hin durch; ferner bewirkt  der Druck, mit dem sieh der     Schreibslift    in  der Ruhe gegen die Walze stützt, durch     den     angehängten     Schreibhebelmechanismus        einen     entgegengesetzten Zug auf die     Membran;    wei  ter üben die durch die elektrischen Ströme  hervorgerufenen mechanischen     Schwingungen     der Membran eine ständig wechselnde Bean  spruchung aus; schliesslich wirkt der Träg  heitsstoss, der infolge der Stromstösse entsteht.

    Dem     Zusammenwirken    aller dieser Beanspru  chungen ist die Nachgiebigkeit der Membran  auf die Dauer nicht gewachsen, und es tritt  eine bleibende Formänderung ein, die gewöhn  lieh mit "Meister" bezeichnet wird.     Infolge     dieser Meisterbildung treten in den Schwingun  gen der Membran Resonanzen auf, die die    Wirkungsweise der Schreibdose bis zur     gänz-          lieben    Unbrauchbarkeit beeinträchtigen.  



  Die     Erfindung        betrifft    eine     elektomagne-          tische    Schreibdose, bei der diese Übelstände       dadurch    beseitigt sind,     da1i    der     Elektromagnet     einen     stabförmigen    Anker besitzt, mit dem  das     Schreibhebels3-stem    gekuppelt ist.  



  Auf der Zeichnung sind drei Ausführungs  beispiele veranschaulicht. Die     Fig.    1 und 2  zeigen das erste     Ausführungsbeispiel    in Seiten  und     Vorderansicht.    Die     Fig.    3 und 4     bezw.     5 und 6     veranschaulichen    das zweite und  dritte Ausführungsbeispiel je in Seitenansicht  und von unten     gesehen.     



  Das kräftige     permanente        1VIagnetsysteni    1  trägt an     seinen    Polen 2 die     Elektroniagnet-          spulen    3, die von den Stromschwingungen  durchflossen werden. Vor den Polen 2 ist der  Anker 4 angeordnet und zur Erzielung der  beabsichtigten     Wirkung    besonders eigenartig  gelagert. Die Lagerung des Ankers 4 ist nach  Art eines Balkens auf zwei Stützen mit Be  lastung durch eine Einzellast ausgebildet.      Dabei können beide Stützen gleich oder  . verschieden ausgeführt sein, wesentlich ist  es, dass der Anker, der durch die Magnet  kraft als Einzellast durchgebogen wird, in  möglichst kleiner Entfernung von den Magnet  pole  2 gehalten wird.

   Wie     Fig.    2 beispiels  weise zeigt, ist der Anker 4 auf der einen  Seit- bei 5 wie ein Hebel drehbar gelagert;  am     andern    Ende ist eine mehr oder weniger       nachgiebige        Zunge    6 am Anker angesetzt, die       siele    auf ein     Widerlager    7 stützt.

   Dadurch  soll erreicht werden, dass der Anker ledig  lich Schwingungen infolge seiner     Biegungs-          fähi--keit    wie ein Balken auf zwei Stützen  ausführen     kann.    Aus diesem Grunde kann  auch das Drehlager 5 durch ein     Widerlager          nach    Art des     Widerlagers    7 ersetzt werden,  nur hat das Drehlager den Vorteil, dass es       Verdrehungen    des Ankers quer zu seiner  Längsrichtung unterdrückt.  



  Das Drehlager 5 ist an einem Bock 16  vorgesehen, an dein zwischen zwei Spitzen  schrauben 17 der Anker 4 gehalten wird. Das       Widerlager    7 besteht aus einer Schneide oder  Spitze 18, gegen die sich das Ende der Zunge 6  legt. Um den Anker 4 in einer gröberen oder  kleineren Entfernung von den Magnetpolen 2  einstellen zu können, besitzt die Schneide oder  Spitze 18 eine Versteileinrichtung, die be  liebig ausgeführt sein kann. Wie aus der       Fig.    2 zu ersehen ist; kann beispielsweise die  Spitze 18 mit ihrem untern Schaft mehr oder  weniger in den Bock 19 hineingeschraubt  werden, wodurch der Abstand     zwischen    dem  Anker 4 und den Polen 2 geändert wird.  



  Das     Schreibhebelsy        stem    ist quer     zuin    An  ker     -1    angeordnet und besteht in bekannter  Weise aus einem am Bock 8 gelagerten He  bel 9, der dazu dient, die     Schwankungen    der       Phonographenwalze    aufzunehmen. Mit diesem  Hebel ist der eigentliche     S(Ireibhebel    10 bei  11     gelenkig    verbunden. An dem einen Ende  sitzt. der Schreibstift 12, während am andern  Ende eine     Zugstange    13 angreift, die die  Kupplung des Schreibhebels 10 mit dem An  ker     ?-    vermittelt.

   Die Stange 13 ist bei 14       am_nker    4     angelenkt,    also in der Nähe der  Stell. wo die     11agnete    2, 3 ihre Wirkung    auf den Anker 4 ausüben. Zur Lagerung der  ganzen Schreibdose schliesst sich der Bock 15  an den Schlitten zum Verschieben der Schreib  dose entlang der Walze an, der wegen seiner  bekannten Ausführung nicht dargestellt ist.  



  Die     \'Wirkungsweise    des Ankers ist     dci#ai#t,     dass er sich infolge der magnetischen An  ziehungskraft durchbiegt, wie ein Balken auf  zwei Stützen mit einer Einzellast. Da die       Magnetkraft        überwiegend    stärker ist als der  Zug des angehängten     Schreibhebelsystenis,     so kann der von dem aufgesetzten Schreib  hebel ausgeübte Druck unbeachtet bleiben.

    Durch die     Magnetkraft    erfährt der Anker       Durchbiegungen,    die sich infolge der den  Elektromagneten erregenden Stromschwingun  gen ändern und auf das     Schreibhebelsystem     übertragen, wobei dessen Schreibstift die auf  genommenen Zeichen in die Phonographen  walze einschreibt. Zur Erhöhung der Empfind  lichkeit ist das     Widerlager    7 derart einzu  stellen, dass die Entfernung des Ankers 4  von den     Magnetpolen    2 möglichst klein ist,  ohne ein Kleben     befürchten    zu müssen.  



  Uni die     Durchbiegungen    des Ankers in  einem ganz bestimmten Verhältnis zu den       Stromschwingungen    zu regeln, ist die Zunge 6  mehr oder weniger nachgiebig zu wählen.  Für die Aufnahme von Sprechströmen- wird  zweckmässig ein Anker mit Eigenfrequenz  verwendet, die weit oberhalb der in der  Sprache vorkommenden Schwingungszahlen  liegt. Dabei ist gleichzeitig eine möglichst  gute Dämpfung des Ankers vorzusehen, um  die Resonanzkurve noch abzuflachen. Für die  Aufnahme von     funkentelegraphischen    Zeichen  ist es vorteilhaft, den Anker auf eine ganz  bestimmte Eigenfrequenz abzustimmen, so dass  Stromschwingungen anderer Frequenzen keine  Störungen verursachen können.  



       Zii    diesem Zweck     können    verschiedene  Mittel angewendet     werden.    Dabei ist es zweck  mässig, die Schreibdosen für einen gewissen  Frequenzbereich von     vorneherein    auszuführen  und innerhalb der dadurch gegebenen Grenzen  eine feine Abstimmung durch Einstellung  herbeizuführen.

       Um    die     Schreibdose    für ein           gröläeres        Frequenzbereieb    verwendbar     züi    ma  chen, kann die Zunge     f    eine entsprechende  elastische Stärke entweder     durch    ihre Dicke  oder auch durch ihre Breite erhalten, oder  bei dem     Widerlager    7 kann die     Schieide     oder Spitze 18 durch eine Fläche ersetzt wer  den.

   Feinere Abstimmungen lassen sieh er  reichen durch Einstellung des     Widerlagers    7  derart, dass der     Anker    4     mehr    oder weniger  den Polen 2 genähert wird, mit der Wir  kung, dass die     Dämpfung    durch das     magne-          tische    Feld verändert wird.  



  Nach Bedarf     kiinnen        auch    andere an sich       bekannte        Dämpfungsinittel    angewendet wer  den, beispielsweise, mechanische, die die Be  wegung des Ankers unmittelbar     dampfen.     Durch     Verlängerung    oder Verkürzung des       Ankers    infolge seitlicher     Verschiebung    des       Widerlagers    7, zu welchem     Zweck    der Bock  19 finit einer seitlich     verschiebenden    Stell  vorrichtung zu versehen ist, kann ebenfalls  seine Eigenfrequenz verändert werden.  



  Bei der     Ausführung    nach     Fig.    3 und 4  ist der Anker 9 finit einer über das     Lager    5  hinausragenden Verlängerung 20 versehen, die  sich gegen ein Druckpolster 21 legt. Das  Druckpolster 21 besteht aus     einem    Fuss 22,  in dein vermittelst eines Schaftes 23     eine     Fassung     \?4        vorstellbar        angeordnet    ist.

   Die  Fassung 24     trägt    eine weiche Einlage     '?5,     die bei     entsprechender        Einstellung    der     Fassurig     24, beispielsweise vermittelst eines Schrauben  gewindes am Schaft 23. sanft gegen die Ver  längerung 20 drückt. Durch das Einstellen  des Druckpolsters tritt in dem     Sinne    eine  Dämpfung ein,     dass    die     Eigenschwingungen     des Ankers unterdrückt werden, während alle  andern Ankerschwingungen     entsprechend    den  zugeführten     Stromschwingungen    aperiodisch  erfolgen.  



  Das Druckpolster 21     kann    auch oberhalb  der     Verlängerung    20 des Ankers angeordnet  werden, so dass es in     umgekehrter    Richtung  gegen den Anker drückt, wobei aber die Wir  kung ungefähr dieselbe. ist.     Wesentlich    ist  die Berührung eines festen Punktes mit einer  elastischen Zwischenlage gegen irgend eine    Stelle des Ankers, durch die eine Dämpfung  der     Ankereigensclrwingluigen    erreicht wird.  



  Eine andere     Ausführung    des Druckpolsters       zeigen        Fig.    5 und 6. Dieses ist     all    einer  Brücke 26, die über das     Magnetsystem    und  den     Anker    gesetzt ist. angebracht und stützt  sich gegen die     Rückseite    des Ankers 4. Im  übrigen besteht das Druckpolster auch hier  aus denn Schaft<B>2</B>3, der Fassung 24 und der   -eichen Einlage 25. Der Zur Einstellung des       Schaftes    23     vorgesehene    Sockel 22 ist unter  halb     der    Brücke 26 angebracht.  



  Der     gleiche    Zweck kann auch dadurch  erreicht werden,     daf)    nicht der Anker selbst,  sondern ein mit ihm festverbundener Teil  von einem     Dämpfungspolster    gehemmt wird.  Ein Ausführungsbeispiel kann darin bestehen,       dal,    die auf das     Schreibhebelsy    stein wirkende       Kuppelstange    1.3 mit dem Anker 4 nicht ge  lenkig, sondern vermittelst     einer        ,Schraube    29  fest verbunden ist und diese Stange zwischen  Korkpolstern geführt. ist, wie in     Fig.    5 bei  28 angedeutet ist.

   Diese Polster können bei  spielsweise an einer     ähnlichen    Brücke wie 26       angebracht    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromagnetische Schreibdose für Dik- tierplionograplien, Telephonographen und ähn liche Apparate, dadurch gekennzeichnet. dass dur Ele ktroinagnet einen stabförmigen Anker besitzt, mit dein das Schreibhebelsystem gekuppelt ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Schreibdose nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dal,') der Aiiker ini rech ten Winkel zum Schreibliebelsystem an geordnet ist.
    '?. S -eil)duse nach Patentanspi-Lich, dadurch eln gekennzeichnet, daf) der Anker vor den Magnetpolen an seinen beiden Enden ge lagert und zwischen diesen Lagerstellen nahe der Angriffsstelle der Magnetkraft finit dem Schreibhebelsystem gekuppelt ist.
    3. Schreibdose nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Anker an seinem einen Ende vermittelst eines Dreh lagers und all seinem andern Ende ver mittelst eines 'V iderlagers, gegen das sich der Anker mit einer mehr oder weniger nachgiebigen Zunge stützt, gelagert ist. 4. Schreibdose nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Dämpfung des Ankers ein -,eitre Bewegung hemmendes Druckpolster angeordnet ist. 5.
    Schreibdose nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Anker eitre über die eine Lagerstelle seitwärts hinaus ragende Verlängerung besitzt, auf die das einstellbare Druckpolster zur Wirkung kommt. f. Schreibdose nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Anker fest verbundener Teil unter die Einwirkung eines Druckpolsters gebracht ist.
CH93614D 1920-01-10 1920-11-15 Elektromagnetische Schreibdose für Diktierphonographen, Telephonographen und ähnliche Apparate. CH93614A (de)

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