CH93621A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Westwoodfelgen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Westwoodfelgen.

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CH93621A
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CH
Switzerland
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rollers
flanges
welding
rod
edges
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English (en)
Inventor
Rudolf Dr Ing Kronenberg
Original Assignee
Rudolf Dr Ing Kronenberg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/08Seam welding not restricted to one of the preceding subgroups
    • B23K11/087Seam welding not restricted to one of the preceding subgroups for rectilinear seams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description


  



  Terfahren und Vorrichtung zur Herstellung von   Westwoodfelgen.   



     Das elektrische Schweissen    der Ränder der Bördelungen von   Westwoodfelgen    mit dem Mittelteil des Felgenstabes geschah bisher an beiden Bördelungen gemeinschaftlich durch eine einzige Elektrodenrolle derart, dass diese   gleiehzeitig    auf die Ränder beicler   Bördelun-    gen drückte. Die Erfindung beruht nun anf der Beobachtung, dass dieses Verfahren eine ungleichmässige Schweissung zur Folge hat und dass der Grund hierfür eben in dem   ge-    meinschaftlichen Schweissen der beiden   Btir-      delungen    durch ein und dieselbe   Elektroden-    rolle zu suchen ist.

   Die Ränder des Stahl  bleehstabes, aus    dem die Felge erzeugt wird, sind nämlich an den gegenüberliegenden Stellen selten vollkommen gleich nach Dicke und Härte, nachdem sie zum Zwecke der Bördelung umgelegt sind, erst recht nicht. Werden nun die beiden Ränder, von denen bald der eine, bald der andere dicker ist, durch ein und dieselbe   Elektrodenrolle    erfasst, so wird der dickere Rand von derselben inniger berührt, als der dünnere. Das hat zur Folge, dass der elektrische Strom ungleichmässig verteilt wird, was so weit gehen kann, dass die eine   Randstelle    verbrennt, während die andere kaum erwärmt wird, so   dal3    an beiden Randstellen die   Schweissnng unbrauchbar    ist.

   Gesteigert wird die Ungleichmässigkeit der Schweissung noch durch den mechanischen Druck selbst. der an der dickeren Stelle grö sser wird, als an der dünneren Stelle, sowie dass auch noch kleine Unterschiede in der   Strulctur    des Stabmaterials mitwirken. Schon die feinsten Unterschiede in Stärke und Be  schaffenheit    des Materials haben Ungleich  mässigkeiten    zur Folge, die nachteilig auf die Gleichmässigkeit der Schweissung einwirken müssen, auch wenn sich   der Felzler erst im      Gebraucl    zeigen sollte.



   Der Erfindung gemäss wird nun die Gleichmässigkeit der Schweissung der Ränder beider Bördelungen daclurch erreicht, dass die Schweissung beider Ränder durch voneinander unabhängige Organe erfolgt, was am besten durch zwei in bezug auf die Bewegungsrich  tung    des Felgenstabes hintereinander angeordnete   Elektrodenrollen    geschieht. Auf diese Weise entsteht Unabhängigkeit zwischen den beiden Arbeitsstellen, so dass also auch mit den   vorhin      gesehilderten    Fehlerquellen die ebenfalls geschilderten Nachteile entfallen und Gleichmässigkeit der   Schweissung    so   wit.    wie dies praktisch möglich ist, getrieben werden kann.



   Fernerhin var es bisher üblich, das elektriche SchweiBen Ränder der Bördelungen von Westwoodfelgen in einem   besondern    Arbeitsgange an der fertig profilierten und    gbogenenFelgevorzunehmen.Zweckmässig      des    der gebördelte Stahlblechstab, der zur Herstellung der Felge dient,   nacheinander ge-      schweisst, profiliert und gebogen, und    zwar mit   Orteil    in der angegebenen Reihenfolge. also derart, dass die elektrische   SehweiBuno    der Bördelungen vor der Profilierung des Mittelteiles des Felgenstabes erfolgt.



   Fig.   1      zeiot    eine   Seitenansicht eines Aus-    fürungsbeispiels einer Vorrichtung, die sich   zur Durchführung    des nachstehend beispiels   weise beschriebenen Verfahrens eignet.



   Fig. 2 die zugehörige Oberansieht.   



   Der an seinem mittleren Teil flache, an den Rändern nach oben und einwärts umgebördelte Stahlblechstab a wird in der Pfeilrichtung zwischen zwei übereinander angeordneten. Führungsrollen b, b eingeführt, von   denen    die obere mit Rillen zur Aufnahme der Bördelungen des Stabes ausgerüstet ist. Als   dann gelangt der Stab zwischen zwei hinter-    einander angeordnete Elektrodenrollenpaare c und d, welche die Ränder der Bördelungen p a   tdenmittleren,flachenStabteilandrücken      und    dabei ihre Verschweissung mit demselben bewirken.

   Die obern soegnannten Schweiss  rvjllell    c, d sind drehbar in der   Verbindungs-    lasche i angeordnet, die ihrerseits in den Rahmen   Ij    senkrecht versehiebbar geführt, aber durch Abrundung ihrer Enden in die Lage   i-l.    tzt ist. sich nach   Bedarf aueh    etwas   :    chräg einzutellen. Die untern Rollen   c,    d    .ind < trt.'f <  < iniRahmeni.gelagert.DieZu-    führung des elektrischen Stromes zu den beide n Schwssrollen geschieht, wie in Fig. 2 ersichtlich, bei m gemeinschaftlich, kann aber auch getrennt erfolgen. Der Schwessdruck kann durch Eigengewicht der obern Rollen c, d, oder aber durch irgend eine beliebige Druckvorrichtung erzeugt werden.

   Nach der Schweissung geht der Stab a zwischen zwei   Profilrollen f, f hindurell,    die ihm   das West-      woodprofil    verleihen, worauf er dann   unmit-      telbar anschlieBend    mit den Rollen g, g, h in die   Ereisform    gebogen wird. Die Rollen können   sämtlieh oder auch    nur, soweit es die Bewegung des Stabes erfordert, angetrieben sein.



   Da die obern Schweissrollen c,   cl      bezüg-    lich ihrer Höhenlage   voneinanderunabhängig    sind, so kann es nicht vorkommen, daB das Anpressen der einen Rolle vermindert oder verhindert wird, wenn die andere Rolle auf eine dickere Stelle stosst. Der Druck beider Rollen wird gleichmäBig, was zur Folge hat, dass beide   Bordelungen    auch gleichmässig elektrisch erhitzt werden.



   Dadurch, dass die elektrischen   Schweiss-    rollenpaare   c    und d-in der Wanderriehtung des Stabes a-vor den Profilierrollen f, f angebracht sind, erfassen sie   den Mittel-    teil des   Stabbleches    und die an demselben anzuschweissenden Bördelränder in noch ebenem Zustande, was für die   Schweissung bes-    ser ist, als wenn diese Teile bereits in eine dem fertigen   Felgenprofil      entspreehende    Eurvengestalt übergeführt wären. In letzterem Falle würde zudem das bewährte Westwoodprofil unter der Schweissung leiden, da es   notwendigerweise dureh    den Druck der Rollen mehr oder weniger zerstört wird.

   Ausserdem aber lassen sich die   Scbweissrollen, wie    aus der Zeichnung ersichtlich ist, in der einfachsten Weise anordnen, während ihre Anpassung an einen bereits profilierten Stab umständlieh ist. Sollte aber durch die Schweissrollen eine Störung, also teilweise Ausbuchtung oder Krümmung des Profils hervorgerufen werden, so wird diese durch die nachher   zur Wirkung kommenden Profil-    rollen f, f wieder vollkommen ausgeglichen.



  Ein   weiterer Vorteil des beschriebenen Ver-    fahrens besteht darin, dass bei dem am Schluss erfolgenden Putzen, Schruppen, Lackieren usw. keine Unregelmässigkeiten vorhanden sind, die bei dieser Bearbeitung stören könnten.



   Die Profilierung der Felge unmittelbar r naeh der Schweissung ohne Unterbrechung der   Relativbewegung zwischen der Felge und den      ArbeitsorganenhatdenVorteil,dass    der geschweisste Stab ohne weiteres genau in der Lage gehalten wird. die fiir die Profilierung zwerkmässig ist, sowie dass er sich nicht   vor dem Übergang zu den    Profilierrollen wieder verwerfen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Herstellung von West woodfelgen mit elektrisch geschweissten Bördelungen, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschweissen der Ränder der beiden Bördelungen mit dem Mittelteil des Felgenstabes durch voneinander un abhängige Organe erfolgt.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadureh gekennzeichnet, dass sie zum Verschwei- ssen der Länder der beiden Bördelungen mit dem Mittelteil des Felgenstabes von einander unabhängig andrückbare und in bezug auf die Bewegungsrichtung des Felgenstabes hintereinander angeordnete Elektrodenrolleii besitzt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. VerfahrennachPatentanspruchI,da- durch gekennzeichnet, dass die Verschwei ssung der Ränder der Bordelungen mit dem mittleren Teil des Felgenstabes, die Prof. ilierung und Biegung des letzteren unmittelbar nacheinander, und zwar in angegebener Reihen folge, erfolgt.
    2. Vorrichtun7 nacli Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet. dass hintereinander ein Führungsrollenpaar b, b mit Rillen fiir die Aufnahme der Bordelungen des zu bearbeitenden Feigengtabes, ein Elek trodenrollenpaar c, c für die Schweissung der einen, ein Elektrodenrollenpaar r d, d für die Schweissung der andern Borde lung. ein Profilierrollenpaar/, f und Bie- gungsrollen g, g, h angeordnet sind.
CH93621D 1917-05-04 1917-05-04 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Westwoodfelgen. CH93621A (de)

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