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Tr.msi'oriaator. GegenstanddervorliegendenErfindungistein Transformator zur Stromregulierung an Bogen lampen, elektrischen Ufern insbesondere aber für die Anwendung von @\'echselstrom hei elektrischen Schweiss- und Schneideapparaten, die mit dem Lichtbogen arbeiten.
Zweck der Erfindung ist, den zur Bildurig des Licht bogens dienenden Strom innerhalb bestimmter Grenzen auf annähernd gleicher Stärke zu erhalten, uni dadurch einen stabilen Licht bogen zu erzielen und durcli Aufrechterhal- tung der für die Stabilisierung des Licht bogens nötigen Spannung eine Kontrolle der Temperaturverhältnisse zu erniüglichen.
In der beiliegenden Zeichnung sind bei spielsweise mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt schematisch das erste Au,- führungsbeispiel; Fig. 2 zeigt in grüsserern Plal;stab ein Grundriss eines Teiles von Fi-. 1:
Fig. 3 ist eine schematische Darstellung der zweiten Ausführungsform;
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F!-. <SEP> -1 <SEP> zeigt <SEP> teilweise <SEP> im <SEP> vertikalsclinitt
<tb> eine <SEP> Ansicht <SEP> eines <SEP> Teiles <SEP> der <SEP> dritten <SEP> Aus fülirm@.;i'n@rm <SEP> ;
<tb> Fig. <SEP> -) <SEP> und <SEP> 0 <SEP> stellen <SEP> selieniatiscli <SEP> eine
<tb> vierte, <SEP> resp. <SEP> fünfte <SEP> Ausführungsform <SEP> dar.
<tb> Der <SEP> Transformator <SEP> gemäss <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2
<tb> besitzt <SEP> cirwii <SEP> reeliteckigen. <SEP> Eins <SEP> Eisenlamellen
<tb> zusammengesetzten <SEP> Kern <SEP> lil. <SEP> 111 <SEP> der <SEP> Dritte
<tb> zwischen <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Schenkeln <SEP> 11. <SEP> und <SEP> 12
<tb> ist <SEP> ain <SEP> Kern <SEP> <B>10</B> <SEP> noeli <SEP> ein <SEP> 111ittelsclienlzel <SEP> 13
<tb> angebracht, <SEP> dessen <SEP> Querschnitt, <SEP> wie <SEP> Fig. <SEP> 2
<tb> zeigt, <SEP> wesentlich <SEP> kleiner <SEP> ist, <SEP> als <SEP> der <SEP> der <SEP> End schenkel <SEP> 11 <SEP> bezw. <SEP> 12.
<SEP> Der <SEP> Schenkel <SEP> 11
<tb> trägt <SEP> eine <SEP> Primärspule <SEP> 1-1, <SEP> die <SEP> mit <SEP> einer
<tb> Stroniiluelle <SEP> 15 <SEP> in <SEP> Verbindung <SEP> steht. <SEP> Diese
<tb> Stroiniluelle <SEP> liefert <SEP> Wecliselstroni <SEP> von <SEP> ini
<tb> wesentlichen <SEP> konstanter <SEP> Spannung. <SEP> Der <SEP> Schen kel <SEP> 11 <SEP> trügt <SEP> ferner <SEP> eine <SEP> Sekundärspule <SEP> 1(i.
<tb> An <SEP> diese <SEP> ist <SEP> eine <SEP> uni <SEP> Schenkel <SEP> 13 <SEP> gewickelte
<tb> Spule <SEP> 17 <SEP> und <SEP> an <SEP> letztere <SEP> wiederum <SEP> eine <SEP> uni
<tb> Schenkel <SEP> 12 <SEP> gewickelte <SEP> Spule <SEP> 18 <SEP> angeschlos seii.
<SEP> Leiter <SEP> <B>19</B> <SEP> verbinden <SEP> die <SEP> Sekundfir spulen <SEP> <B>16</B> <SEP> und <SEP> 18 <SEP> finit <SEP> einem <SEP> Schalter <SEP> .\3h,
<tb> der <SEP> an <SEP> ilen <SEP> Schweil.'apparat <SEP> 21 <SEP> angeschlossen
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ist. <SEP> 1!i,<B>2</B> <SEP> SelL@r?r@l@@r@:pulen <SEP> 1.6, <SEP> 17 <SEP> und <SEP> 18 <SEP> sind
<tb> in <SEP> h-ilie <SEP> gescl@;iltet, <SEP> derart, <SEP> dass <SEP> die <SEP> in <SEP> ihnen
<tb> isrcl@a-L:ertvn, <SEP> e1:-htroniotorisehen <SEP> Kräfte <SEP> sich
<tb> ad@l; <SEP> @, <SEP> -ir. <SEP> Di@-- <SEP> ausgezogenen <SEP> Pfeile <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 1
<tb> zei-?@ <SEP> @leii <SEP> Wt@ <SEP> des <SEP> durch <SEP> den <SEP> Primärstrom
<tb> erze@.r <SEP> ;t@@n <SEP> hr@ritliirieirflusses <SEP> ini <SEP> Kern <SEP> 10.
<tb>
sich <SEP> -us <SEP> dein <SEP> Folgenden <SEP> ergeben
<tb> <B>,#</B>#virä;. <SEP> wirkt <SEP> (!ei- <SEP> Schenkel <SEP> 13 <SEP> mit <SEP> seiner
<tb> Sp!il_ <SEP> 17 <SEP> als <SEP> ein <SEP> magnetischer <SEP> Nebenschluss.
<tb> Geht <SEP> durch <SEP> die <SEP> Primärspule <SEP> 1-1 <SEP> ein <SEP> Strom
<tb> so <SEP> entsteht <SEP> ein <SEP> Kraftlinienfluss, <SEP> der <SEP> durch <SEP> die
<tb> Schenkel <SEP> 11. <SEP> 12 <SEP> und <SEP> 13 <SEP> geht, <SEP> wobei <SEP> der
<tb> letztere <SEP> als <SEP> N <SEP> ebenschluss <SEP> wirkt. <SEP> SVird <SEP> der
<tb> Sekundärstromkreis <SEP> geschlossen;
<SEP> so <SEP> erregt <SEP> der
<tb> durch <SEP> die <SEP> Spulen <SEP> 16, <SEP> 17 <SEP> und <SEP> 18 <SEP> fliessende
<tb> Strom <SEP> in <SEP> den <SEP> Schenkeln <SEP> 11, <SEP> 1'' <SEP> und <SEP> 1.'_,
<tb> magnetische <SEP> Gegenfelder, <SEP> der <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> durch
<tb> die <SEP> punktierten <SEP> Pfeile <SEP> angedeutet <SEP> sind. <SEP> Die
<tb> Spule <SEP> 17 <SEP> ist <SEP> mit <SEP> vielen <SEP> Windungen <SEP> versehen.
<tb> so <SEP> dass <SEP> das <SEP> durch <SEP> sie <SEP> erzeugte <SEP> (-rlegenfeld <SEP> das
<tb> prinr@re <SEP> Feld <SEP> im <SEP> Nebensclilulä <SEP> bei <SEP> normalem
<tb> Sehuirdärstrom <SEP> bedeutend <SEP> überwiegt.
<tb>
Solange <SEP> nun <SEP> der <SEP> Sekundärstrom <SEP> schwach
<tb> ist, <SEP> erzeugt <SEP> die <SEP> Spule <SEP> 17 <SEP> ein <SEP> schwaches
<tb> magia@-tisclies <SEP> Gegenfeld. <SEP> Der <SEP> Schenkel <SEP> 13
<tb> legt <SEP> daher <SEP> einen <SEP> verhältnisinälssig <SEP> grossen <SEP> Teil
<tb> des <SEP> durch <SEP> die <SEP> Primärspule <SEP> 14 <SEP> erregten <SEP> Kraft liniunflusses <SEP> in <SEP> den <SEP> Nebenschluss. <SEP> Nimmt <SEP> der
<tb> Sekundärstrom <SEP> @in <SEP> Stärke <SEP> zu, <SEP> so <SEP> erzeugt <SEP> die
<tb> Spule <SEP> 17 <SEP> ein <SEP> höheres <SEP> magnetisches <SEP> Gegen feld, <SEP> das <SEP> die <SEP> Wirkung <SEP> eines <SEP> entsprechenden
<tb> Teiles <SEP> des <SEP> durch <SEP> die <SEP> primäre <SEP> Spule <SEP> erzeugten
<tb> Kraftlinienflusses <SEP> im <SEP> Schenkel <SEP> 13 <SEP> aufhebt.
<SEP> Da
<tb> zudem <SEP> der <SEP> Querschnitt <SEP> des <SEP> Schenkels <SEP> 13 <SEP> klein
<tb> ist <SEP> im <SEP> Verhältnis <SEP> zum <SEP> Querschnitt <SEP> der <SEP> Schenkel
<tb> 11 <SEP> und <SEP> 12, <SEP> so <SEP> wird <SEP> auch <SEP> durch <SEP> diesen <SEP> Um stand- <SEP> die <SEP> Neberischlusswirkung <SEP> des <SEP> Schen kels <SEP> 13 <SEP> begrenzt, <SEP> da <SEP> infolge <SEP> seines <SEP> geringen
<tb> Quersehnittes <SEP> der <SEP> Schenkel <SEP> 13 <SEP> den <SEP> Sättigungs punkt <SEP> schneller <SEP> erreicht.
<SEP> Ein <SEP> weiteres <SEP> An wachsen <SEP> des <SEP> Sekundärstromes <SEP> hat <SEP> zur <SEP> Folge,
<tb> dass <SEP> durch <SEP> den <SEP> Schenkel <SEP> 13 <SEP> ein <SEP> Kraftlinien fluss <SEP> geht, <SEP> der <SEP> gegenüber <SEP> dem <SEP> primären <SEP> Feld
<tb> im <SEP> Schenkel <SEP> 13 <SEP> entgegengesetzte <SEP> Richtung
<tb> hat, <SEP> woraus <SEP> eine <SEP> Umkehrung <SEP> der <SEP> elektro m0törisehen <SEP> Irraft <SEP> in <SEP> der <SEP> Spule <SEP> 17 <SEP> resultiert.
<tb> Das <SEP> Ergebnis <SEP> ist,
<SEP> dass <SEP> also <SEP> der <SEP> zur <SEP> Bildung
<tb> des <SEP> Lichtbogens <SEP> dienende <SEP> Strom <SEP> selbsttätig innerhalb bestinnnten l=renzen auf annähernd gleichen Wert gehalten und dar am Schweiss- apparat 21 ein stabiler Lichtbogen unter- halten wird.
Der Ausführungsform von Fig. 3 geniäl.') sind an der Spule 18 Anschlüsse 25 und 26 angebracht. die es ermöglichen; jeweils nur einen geringeren oder grüneren Teil der Wicklungen von Spule 18 in den Sekundär- stromkreis einzuschalten. Die Einschaltung der Anschlüsse \_'5, 26 und 19 erfolgt durch einen llehrfaclischieber 27.
In Fällen, wo die Anordnung eines be weglichen Teiles nicht bedenklich erscheint, kann inan den Schweissstrom auch dadurch verlieren lassen, dass nian die induktanz des Schenkels 13 ändert. E);--ser ;st, gemäf.) der Ausführungsform nach Fig. 1 hohl ausge bildet und enthält einen beweglichen, aus weichem Eisendraht bestehenden Kern 28.
Die Stellung dieses beweglichen Kerns \'8 bezüglich des Schenkels 13 kann mittelst eines Hebels 29, der am Eisenkörper 1(i drehbar gelagert ist, geregelt werden, dadurch wird dann auch die Induktanz des Schen kels 13 bestimmt.
Der Transformator kann auch so einge richtet sein, dass er gleichzeitig die Betätigung mehrerer Schweiss- und Schneideapparate ge stattet. Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 5 besitzt der Transformator den gleichen Kern 10 mit den Schenkeln 11, 12 und 13 wie bei den vorbeschriebenen Ausführungs formen.
Der Schenkel 11 trägt die Primär spule 14 und zwei Sekundärspulen 30 und 31 ; an diese schliessen sich zwei Spulenund auf Schenkel <B>13</B> und in diese wiederum zwei Spulen 35 und 36 auf Schenkt-1 12 an; von letzteren führen die Leitungen 3h und 37 zu den Schaltern 38 unü 39, an die je ein nicht gezeichneter Schweif.;- oder Schneideapparat angeschlossen ist.
Bei dein Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist der Transformatorkörper verdoppelt in der Weise, dass ein mittlerer Schenkel .11 den gemeinsamen Endschenkel für beide Hälf ten bildet.
Dieser Schenkel 41 trägt die Primärspiele 40; ein Satz von Sekundär- spulen 4'.3. 43 und 44 ist auf dein Schenkel 41, bezw. den Schenkeln 45 und 46 angeordnet, während ein anderer Satz von Sekundär spulen 47, 48 und 49 beziehungsweise auf den Schenkeln 41, 50 und 51 sitzt. Leitungen 53 resp. 53 führen über Schalter 54 bew. 55 den Sekundärstrom zu je einem Schweiss apparat.
Bei dieser Ausführungsform spielen die Schenkel 45 lind 50, wie ohne weiteres ersichtlich, die gleiche Rolle, wie Schenkel 13 der vorhergehenden Ausführungsbeispiele.
Der neue Transformator kann einfach und leicht transportabel geballt werden. Er weist einen hohen Leitungsfaktor auf und kann auch von einem nur mässig geschickten Ar beiter bedient werden. Der Transformator erlaubt. die Anwendung aller gebräuchlichen Elektroden an den angeschlossenen elektri schen Apparaten.