CH93682A - Anordnung der Teilleiter in aus parallelgeschalteten, voneinander isolierten Teilleitern bestehenden Wicklungselementen elektrischer Maschinen un Apparate. - Google Patents

Anordnung der Teilleiter in aus parallelgeschalteten, voneinander isolierten Teilleitern bestehenden Wicklungselementen elektrischer Maschinen un Apparate.

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CH93682A
CH93682A CH93682DA CH93682A CH 93682 A CH93682 A CH 93682A CH 93682D A CH93682D A CH 93682DA CH 93682 A CH93682 A CH 93682A
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conductors
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Anordnung der Teilleiter in aus parallelgeschalteten, voneinander isolierten Teilleitern  bestehenden Wicklungselementen elektrischer Maschinen und Apparate.         I,    ist     bekannt,        dal.;    in Leitern     grola'en          Qrierselinitts,    welche von     Wechselströmen     durchflossen werden, eine unter Umständen  erhebliche Erhöhung der Verluste eintritt,  weil sich der     Weehselstroni        ungleichmässig     über den     Qirerschriitt    der Leiter verteilt.

    Diese.     Ei-sebeinuiig    wird     verursacht    durch die  induzierende     Wirkring    des durch den Strom  durchgang durch den Leiter hervorgerufenen  Eigenfeldes des letzteren. Ist hierbei der  Leiter     rundherum        gleichmässig    von     eirein          nnmagnetischen    oder magnetischen     3lediuni     (z. B.

   Luft     bezw.    Eisen)     umgeben,    so lagern       siele    die     Kraftlinien    des Eigenfeldes konzen  trisch um die     Neritrallinie    dieses Eigenfeldes,  die in diesem Falle mit     denn    Mittelpunkt des  Querschnitts     ziisanimerifällt.        Fig.    1 zeigt die  Ausbildung des     Eigenfeldes        eines    solchen  Leiters.

   Mit 1 ist die     Querschnittsfläche    des       Leiters    bezeichnet. 2 ist der     -Mittelpunkt     dieser     Querschiiittsfläche    und gibt gleichzeitig  die Lage der     Neritrallinie    des magnetischen  Eigenfeldes des Leiters, welches von dem  durchfliessenden Strom erregt wird.

   Die durch  punktierte     Linien    angedeuteten Kraftlinien    des Eigenfeldes lagern sich konzentrisch um  diese     -N        eutrallinie    herum, wobei jedoch zu       bemerken    ist, dass diese Verteilung des Eigen  feldes unter der     Arinahine    gleichmässiger Ver  teilung des Stromes über den Querschnitt  des Leiters gilt. Denkt man sieh durch die       Neutrallinie    des Eigenfeldes eine horizontale  Schnittebene     A-B    gelegt, so teilt diese das  Eigenfeld in ehren obern Teil, der als positiv       und    einen untern Teil, der als negativ .be  zeichnet werden möge.  



       Fig.    2 ist ein Diagramm der Felddichte,  bezogen auf den Abstand des betrachteten  Punktes von der     Neutrallinie    des Eigenfeldes.  Die Felddichte ist hierbei durch den     Abszis-          senwert    f, der Abstand durch den Ordinaten  wert     /a    dargestellt.

   Aus     Gründen,    die hier  nicht näher erörtert     zri    werden brauchen, ist  die Zunahme der     Felddiehte    in den der Neu  trallinie des Eigenfeldes näher gelegenen  Teilen konstant, ihre Kurve verläuft daher       geradlinig,    während in den entfernter gele  genen     '.Geilen    die     Zunahme    der Felddichte  relativ etwas geringer wird und die Kurve  daher eine leichte Abbiegung     zeigt.       
EMI0002.0001     
  
    Wir <SEP> :

   <SEP> solches <SEP> Leiter <SEP> von <SEP> Wechselstrom
<tb>  durch1l.-:sen, <SEP> so <SEP> schneiden <SEP> bekanntlich <SEP> die
<tb>  Kraftiii@:en <SEP> des <SEP> Eerifeldes <SEP> die <SEP> Metallmassen
<tb>  des <SEP> periodisch <SEP> und <SEP> induzieren <SEP> in <SEP> diesen
<tb>  elektron:otorisclie <SEP> Kräfte, <SEP> deren <SEP> Grösse <SEP> in <SEP> den
<tb>  versclüAenen <SEP> Tvileir <SEP> des <SEP> Leiterquerschnitts
<tb>  verschi@ <SEP>  <  < eir <SEP> ist, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> um <SEP> so <SEP> höher, <SEP> je
<tb>  näher <SEP> betreffenden <SEP> Teile <SEP> des <SEP> Leiterquer  schnitt, <SEP> _iei-Neuti-allinie <SEP> desEigenfeldes <SEP> liegen,
<tb>  woraus
<tb>  in <SEP> bekannter <SEP> Weise <SEP> die <SEP> als <SEP> Strom  verc@rän"@nig <SEP> beze:---liiiete, <SEP> ungleichmässigeVer  teilung <SEP> des <SEP> Strome:

   <SEP> über <SEP> den <SEP> Leiterquerschnitt
<tb>  folgt, <SEP> d@-rairt, <SEP> chrla <SEP> die <SEP> Stromfäden <SEP> von <SEP> der
<tb>  Neutril::uie <SEP> des <SEP> iii_,-erifeldes <SEP> des <SEP> Leiters <SEP> weg  gedräirgt <SEP> werden, <SEP> so <SEP> dass <SEP> die <SEP> äussern <SEP> Teile
<tb>  des <SEP> Leiterquerschnitts <SEP> eine <SEP> höhere <SEP> spezifische
<tb>  Strombelastung <SEP> aufweisen <SEP> als <SEP> die <SEP> innern <SEP> Teile.
<tb>  



  Obwohl <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> der <SEP> Einfachheit <SEP> der
<tb>  Darstellung <SEP> halber <SEP> ein <SEP> einziger <SEP> Leiter <SEP> mit
<tb>  massivem <SEP> Querschnitt <SEP> angenommen <SEP> wurde,
<tb>  liegen <SEP> die <SEP> Verhältnisse <SEP> ganz <SEP> ähnlich, <SEP> wenn
<tb>  man <SEP> statt <SEP> dieses <SEP> Einzelleiters <SEP> ein <SEP> Bündel <SEP> von
<tb>  mehreren <SEP> Leitern <SEP> annimmt; <SEP> die <SEP> in <SEP> gleicher
<tb>  Richtung <SEP> vom <SEP> Strom <SEP> durchflossen <SEP> werden.
<tb>  Solches <SEP> Leiterbündel <SEP> würde <SEP> sich <SEP> bezüglich
<tb>  der <SEP> Ausbildung <SEP> seines <SEP> Eigenfeldes <SEP> wie <SEP> ein
<tb>  einziger <SEP> Leiter <SEP> von <SEP> entsprechendem <SEP> Quer  schnitt <SEP> verhalten.
<tb>  



  Ähnlich <SEP> liegen <SEP> die <SEP> Verhäftnisse <SEP> bei <SEP> einem
<tb>  Leiter, <SEP> der <SEP> im <SEP> Gegensatz <SEP> zu <SEP> Fig.1 <SEP> nicht
<tb>  rundlier-im <SEP> gleichmässig, <SEP> sondern <SEP> einseitig <SEP> von
<tb>  einem <SEP> magnetisierbaren <SEP> Medium, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Eisen,
<tb>  uingebuii <SEP> ist, <SEP> wie <SEP> dies <SEP> .beispielsweise <SEP> bei <SEP> in
<tb>  Nuten <SEP> von <SEP> elektrischen <SEP> Maschinen <SEP> 0iDgebet  teten <SEP> Leitern <SEP> der <SEP> Fall <SEP> ist.
<tb>  



  Die <SEP> Fig. <SEP> i <SEP> und <SEP> 4 <SEP> zeigen <SEP> die <SEP> Ausbildung
<tb>  des <SEP> EI"@-rifeldes <SEP> des <SEP> Leiters <SEP> für <SEP> einen <SEP> solchen
<tb>  Fall. <SEP> -ll:t <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> .t-i,der <SEP> die <SEP> Querschnittsfläche
<tb>  des <SEP> Leiters <SEP> bezeichnet, <SEP> mit <SEP> 2 <SEP> die <SEP> Neutrallinie
<tb>  des <SEP> Ei@-enfeides <SEP> desselben, <SEP> mit <SEP> 3 <SEP> das <SEP> den
<tb>  Leiter <SEP> von <SEP> drei <SEP> Seiten <SEP> umgebende <SEP> wirksame
<tb>  Eisen.

   <SEP> Wie <SEP> die <SEP> Figur <SEP> zeigt, <SEP> fällt <SEP> in <SEP> diesem
<tb>  Fall <SEP> <B>(1</B>i@= <SEP> Neutrallinie <SEP> 2 <SEP> des <SEP> Eigenfeldes <SEP> nicht
<tb>  mit <SEP> dem <SEP> Mittelpunkt <SEP> des <SEP> Leiterquerschnitts
<tb>  zusammen, <SEP> sond#ern <SEP> liegt <SEP> exzentrisch <SEP> an <SEP> der
<tb>  den) <SEP> \iitengr.)u!i- <SEP> zugekehrten <SEP> Kante <SEP> des
<tb>  Leiter,. <SEP> infolgedessen <SEP> findet <SEP> die <SEP> Stromver  drängui:#-, <SEP> in <SEP> diesen) <SEP> Fall <SEP> nach <SEP> der <SEP> Offnung       der Nut hin statt.

   Da     iuan    ferner die     Z#.i-          nahine    der     Felddielite        über    die     ganze    Leiter  höhe h als konstant annehmen     kann.        "@,    ver  läuft sie, wie     Fig.    4 zeigt, geradlinig.     Aricli     in     Fig.    4 ist die Felddichte     f'    durch den       Abszissenwert,    der Abstand     /r    des betrach  teten Punktes vom Nullpunkt des Eigenfel  des durch den     Ordinatenwert    dargestellt.

    Das Eigenfeld des Leiters ist hier gleichbe  deutend mit dem als     Nutenquerfeld        bekannten     magnetischen Feld.  



  Um die beschriebene Wirkung der Strom  verdrängung aufzuheben, ist es üblich, eine       Unterteilung    der Leiter in eine Anzahl paral  lelgeschalteter und voneinander isolierter Teil  leiter vorzunehmen, die miteinander verdrillt  oder verschränkt sind, so dass die in den  einzelnen Teilleitern induzierten     ENKe.    mög  lichst gleich werden.

   Diese Anordnung ver  wendet man mit Vorteil nicht nur bei in  Nuten eingebetteten Stabwicklungen elektri  scher     Maschinen,    sondern auch bei Spulen  wicklungen, bei denen eine     Anzahl    von Teil  leitern in     Parallelschaltung        verwendet    sind,  und     zwar    ist es üblich. die     Spulenköpfe    derart  zu verdrehen, dass der in der einen Nut am       Nutengrunde    liegende Teilleiter in der zweiten,  von der gleichen Spule durchlaufenen Nut  in der Nähe der     Nutenöffnung    angeordnet ist.

    Eine theoretische     Untersuchung    zeigt, dass,  wenn man die beschriebene, als Stromver  drängung bezeichnete Wirkung des     @riten-          querfeldes    vermeiden will, die Anordnung der  'Peilleiter so     getroffen        werdet)        niuf@,    dass der im       I     Folgenden mit     JI    bezeichnete Wert     f        112i11     n  für alle gleich     gross    wird.

   Hierin     bedeutet        h     den variablen Abstand des Teilleiters     soin     Grunde des Stabes oder der Spule, L die  gesamte im Eisen liegende Länge des be  trachteten Stabes oder der Spul,     und        c11    das  Differential derselben.  



  Macht man nun     dis:    1     orau,setzcmg,        dass     ein Teilleiter nacheinander     gleich    lange     Stücke     der Gesamtlänge L in     Abständen        h.1,        /t.2,        l._.3     und so fort     durchläuft,    so wird     offenbar    der  Wert     fllpi-opoi-tional    der     Stimme    der Quadrate  dieser     h-Werte.    Bezeichnet     nian        @1@_n)

  nich       
EMI0003.0001     
  
    bei <SEP> einer <SEP> aus <SEP> Flachleitern <SEP> bestehenden <SEP> Spule,
<tb>  wie <SEP> sie <SEP> in <SEP> F <SEP> i-. <SEP> dargestellt <SEP> ist. <SEP> von <SEP> untelt
<tb>  nach <SEP> oben <SEP> die <SEP> Teilleiter <SEP> mit <SEP> -Nummern. <SEP> welche
<tb>  die <SEP> aufeinander <SEP> felgenden <SEP> Schichten <SEP> in <SEP> der
<tb>  Nut <SEP> und <SEP> gleichzeitig;

   <SEP> einen <SEP> dem <SEP> Abstand <SEP> der
<tb>  betreffenden <SEP> Schicht <SEP> von <SEP> der <SEP> Unterkante <SEP> des
<tb>  Nutenkupfers <SEP> proportionalen <SEP> Wert <SEP> angeben,
<tb>  so <SEP> wird <SEP> der <SEP> JI- 'erc <SEP> irgend <SEP> eines <SEP> Teilleiters
<tb>  unter <SEP> der <SEP> obigen <SEP> Voraussetzung <SEP> der <SEP> Summe
<tb>  der <SEP> Quadrate <SEP> der <SEP> von <SEP> ibrn <SEP> durchlaufenen
<tb>  Subichtitumnrern <SEP> proportional <SEP> sein.

   <SEP> Beispiels   -eise <SEP> rrrüge <SEP> eine <SEP> aus <SEP> 3 <SEP> Windungen <SEP> bestehende
<tb>  Spule <SEP> betrachtet <SEP> werden, <SEP> die <SEP> 4 <SEP> parallel <SEP> ge  schaltete <SEP> Teilleiter <SEP> <I>rz, <SEP> b, <SEP> c, <SEP> d</I> <SEP> besitzt <SEP> und <SEP> bei
<tb>  der <SEP> keinerlei <SEP> Verdrehung <SEP> vorgenommen <SEP> ist.
<tb>  so <SEP> dal' <SEP> die <SEP> Anordnung <SEP> der <SEP> Teilleiter <SEP> in <SEP> den
<tb>  Nuten <SEP> ausfällt, <SEP> wie <SEP> in <SEP> Fib. <SEP> 5 <SEP> dargestellt, <SEP> so
<tb>  wird <SEP> der <SEP> ilI-Wert <SEP> für <SEP> die <SEP> Teilleiter <SEP> a.

   <SEP> b, <SEP> c, <SEP> <B>(1</B>
<tb>  wie <SEP> folgt
<tb>  <B>1-1</B> <SEP> ) <SEP> (12 <SEP> -@- <SEP> 52 <SEP> <B>-j-</B> <SEP> 92) <SEP> 2 <SEP> = <SEP> 214
<tb>  b) <SEP> (22 <SEP> -@- <SEP> 62 <SEP> + <SEP> 102) <SEP> 2 <SEP> = <SEP> 280
<tb>  c) <SEP> (32 <SEP> + <SEP> 7<B>'</B> <SEP> -@- <SEP> 112l <SEP> 2 <SEP> = <SEP> 358
<tb>  ,<B>1</B>) <SEP> (42 <SEP> 82 <SEP> -j- <SEP> 12=) <SEP> @? <SEP> - <SEP> 4-18     
EMI0003.0002     
  
EMI0003.0003     
  
    Für <SEP> diese <SEP> Anordnung <SEP> ist <SEP> also <SEP> <I>der <SEP> JI-Wert</I>
<tb>  der <SEP> Teilleiter <SEP> aulaerordetttlicli <SEP> verschieden,     
EMI0003.0004     
  
    und <SEP> zwar <SEP> wird <SEP> Mrnin <SEP> = <SEP> 0,18.

   <SEP> Die <SEP> bereits
<tb>  lltnax     
EMI0003.0005     
  
    erwähnte <SEP> bekannte <SEP> Verdrehung <SEP> der <SEP> Wickel  köpfe <SEP> hat <SEP> zur <SEP> Folge, <SEP> dah <SEP> die <SEP> Anordnung
<tb>  der <SEP> Teilleiter <SEP> in <SEP> den <SEP> Nuten <SEP> die <SEP> in <SEP> Fig.6
<tb>  dargestellte <SEP> wird. <SEP> Die <SEP> Reihenfolge <SEP> derselben
<tb>  ist <SEP> in <SEP> der <SEP> ersten <SEP> Nut <SEP> unverändert. <SEP> dagegen
<tb>  ist <SEP> sie <SEP> in <SEP> der <SEP> zweiten <SEP> ut <SEP> umgekehrt. <SEP> Dem  zufolge <SEP> werden <SEP> jetzt <SEP> die <SEP> JI-Werte <SEP> der <SEP> Teilleiter
<tb>  <B><I>(-1</I></B>) <SEP> (1_2-+-52.I <SEP> 92) <SEP> l- <SEP> (4-2-r82+122)_-_331
<tb>  b) <SEP> (.22 <SEP> + <SEP> 62 <SEP> . <SEP> @_ <SEP> 102) <SEP> + <SEP> (32 <SEP> - <SEP> - <SEP> <B>7:

  !</B> <SEP> -1- <SEP> <B><I>1</I></B><I>12)</I> <SEP> _= <SEP> 319
<tb>  (32<B>+</B> <SEP> '--f-112)+(ä-'"+62+102) <SEP> <B>=</B> <SEP> 319
<tb>  d) <SEP> (42 <SEP> + <SEP> <B>8</B> <SEP> 2 <SEP> ;122) <SEP> . <SEP> (12 <SEP> + <SEP> 5<B>2</B> <SEP> + <SEP> 92) <SEP> - <SEP> 331     
EMI0003.0006     
  
EMI0003.0007     
  
    Die <SEP> Verschiedenheit <SEP> der <SEP> JI-Werte <SEP> i.;

  t
<tb>  praktisch <SEP> ausgeglichen, <SEP> denn <SEP> es <SEP> wird <SEP> .jetzt     
EMI0003.0008     
    Die beschriebene     Verdrehung    der     Wiclzel-          köpfe    hat jedoch     fabrikationstechnische    Nacli-    teile, und es ist in     hohem        Masse        wünschens-          wert.    die     Verschiedenheit        der        JI-Werte    aus  zugleichen.     oh.--e    die     Herstellung    der     Wicldung          wesentlich    zu erschweren:

   in der Erreichung  dieses Zieles besteht der     Zweck        vorliegender          Erfindung.     



  Dieser     Zweck    wird beispielsweise dadurch       erreieltt.        dal.,    die     (Truppe    von Teilleitern,  welche die Windung bildet, zunächst     ohne     irgend welche Verdrehung durch den untern  und     mittlern    Teil der Nuten gewickelt wird.

    worauf dann eine einmalige Verdrehung er  folgt, derart, dass die     Reihenfolge    der Teil  leiter im obern Teil der tut sich     umkehrt.     In der     Anwendung        der    Erfindung auf die  beschriebene, aus 3     Windungen        bestehende     Spule durchläuft man zunächst unter Beibe  haltung der     Reihenfolge    der Teilleiter     a.,   <I>b, c, d</I>  die erste und die zweite     Windung    und geht  dann in der     umgekehrten    Reihenfolge der  Teilleiter     d,        c%   <I>b,

  </I>     a    durch die dritte Windung.  Es ergibt sich so die in     Fig.    7 dargestellte       Anordnung.    Bildet man für diese wiederum  die     =TI-Werte    der einzelnen Teilleiter durch       Srrnrrnierung    der Quadrate der durchlaufenen       Schichtnummern,    so erhält man       (1)    (1=     +    52     -1-    122)<B>2</B> = 340  b) (22     _f_        t;

  2        -f--11=1    2     #    322  ') (32     +    7\     _#        1()2)    2 - 3l6       @l)        (4--f-82+    92)     ?=322     Es zeigt     sich,    dass diese Anordnung, praktisch       ebensogut    ist.

   wie die durch Umkehrung der  ganzen     Wickelköpfe    erzielte, denn es ist  
EMI0003.0067     
         Wenn    man eine aus 4 Windungen beste  hende Spule hat, so wird     rnan    in ähnlicher       Weise    eine     Umkehr    der Reihenfolge der  Teilleiter nach der dritten Windung vorneh  men. Bei 5     M'indungen    pro Spule kann man  die     Umkehr    entweder nach der dritten oder  nach der     vierten    Windung bewirken.

   Die       Umkehrstelle    wird     vorzugsweise    im     Wickel-          kopf    liegen, kann aber auch in der Nut selbst       angeordnet    sein. Als Mittel zur     Bewirkung     der Umkehr     h@@nnen    hierbei     auch    die bekann  ten     Anordnungen        verschränkter    Stube benutzt       werden.        Das        beseliriebene    Prinzip     läht    sieh      ohne weiteres auch     auf    eine     Spulenserie    an  wenden,

   sowie auch auf eine Stabwicklung  mit mehreren Stäben pro Nut. Hat mau  beispielsweise     eine        Stabwicklung    mit 3 Stäben  pro     Nrit    und je     .l    parallel geschalteten Teil  leitern, wodurch sich eine Anordnung der  Teilleiter in der Nut ergibt, wie sie in     Fig.    5  dargestellt ist, so kann man die Stäbe     durch     aus Teilleitern bestehende Bügel derart mit  einander verbinden,     da()    jeweils der der       Nutenöffnung    benachbarte     Stab    in bezug auf  die Reihenfolge der ihn bildenden Teilleiter  gegenüber den beiden untern Stäben umgedreht  ist.

   Es können hierbei entweder jeweils zwei  der untern und sodann ein oberer Stab durch  laufen werden, oder man könnte auch bei  spielsweise     zunächst    die beiden untern     Stäbe     aller Nuten     eirar        Phase    durchlaufen und  sodann nach     Umkehr    der Reihenfolge der  Teilleiter die entsprechenden obern Stäbe  durchlaufen. Viele andere Kombinationen  sind     möglich,    und das beschriebene Prinzip  lässt sich auf zahlreiche der bekannten Wick  lungen anwenden.  



  Schliesslich ist es auch noch möglich, das  den Gegenstand der Erfindung bildende Prin  zip zur Ausbildung eines     stromverdrängungs-          freien    Stabes zu verwenden, dessen Teilleiter  an beiden Enden miteinander verbunden sind.  



  Denkt man sich beispielsweise einen aus  12 parallelen Teilleitern bestehenden Stab,  wie er im     Querschnitt    in der     Fig.    8 darge  stellt ist, so kann     inan    in demselben zwei       Verschränkungsstellen    vorsehen, in denen eine       Lagenvertauschung    der Teilleiter stattfindet,  derart, dass eine Linienführung entsteht, wie  sie in     Fig.    9 dargestellt ist.

   Hier sind die  12 Teilleiter in drei Gruppen von je 4 Teil  leitern     zusammengefasst.    Die Gruppe I, die  aus den Teilleitern     a.,        b,    c     und    d besteht,  ist in der     Fig.    9 stärker ausgezogen. Man  sieht, dass diese     Gruppe    unter Beibehaltung  der Reihenfolge     a,        b,   <I>c,</I>     d    von links anfangend  zunächst den     untersten    Teil und sodann den  mittleren Teil der Nut durchläuft.

   Hierauf  tritt eine     Umkehr    der Reihenfolge ein und  die Gruppe I durchläuft dann den obersten  Teil     der    Nut im letzten Drittel der Eisen-         länge    in der     Reihenfolge        d,    c.

       b,        n..    Betrachtet  man die Linienführung der Gruppen     II        und          III,    so erkennt man, dass     sie    der Gruppe I  genau gleichwertig sind, indem hier wie dort  die Teilleiter in jeder     Teilleitergruppe        1111     untern und mittleren Drittel der     Nutenh;'.lie     die gleiche, im     obern    Drittel dagegen die  umgekehrte Reihenfolge aufweisen.

   Berechnet  man jetzt für die einzelnen Teilleiter dieses  Stabes die     H-Werte    aus der Summe der  Quadrate der durchlaufenen Schichtnummern,  so ergibt sich, dass dieselben praktisch gleich  sind. Man findet nämlich  a) 12     --@--        52        -E--13=   <B>170</B>  b)     22-E-        6=-f-11==161           < -j        :

  ,2        -E-        7=-f-10     =158       dj    42     -@-        g2        -@-    92 -161       52        -@    -     1?=        --@-    1 ---170       f')        6=        -f-        11=-E--        22    -     1t1          72        -f-102        -[-        3:

  -'=158          h)    82     -@        92-+        1=    - 161       G)    9"     -i--        4"        -[-   <B>8</B>2 - 161  k)     102        -E-    32     +    72     =158     <B>1</B>) 11<B>'</B>     -f-    2     =        -E--    62 =<B>1</B>61        a)

          12'+        1=-f-        52=170     
EMI0004.0098     
    Es ist bei dieser Berechnung     vorausgenetzt.     dass der     Eintluss    der     Verschränkung        sstellen     selbst entweder     vernachlässigt    werden     kann     oder aber kompensiert ist, und da?) die im  Eisen liegenden, jeweils einer     Schichtnummer     zugeordneten     Längen    eines     Teilleiterzuges     einander gleich sind. Diese Voraussetzungen  brauchen jedoch nicht unbedingt erfüllt zu  sein.

   Man kann vielmehr unter Umständen  gerade durch eine gewisse ungleiche Bemes  sung der jeweils einer     Schichtnummer    zuge  ordnetem Längen eine noch     vollkouinienert#     Ausgleichung der     AI-Werte        erreichen.    insbe  sondere auch mit Rücksicht auf den     Einfluss     der     Verschränkungsstelle.    Die     Verschränkung,     kann beispielsweise durch seitlich angebrachte  Verbindungsbügel     bewirkt    werden, wobei zur  Vermeidung eines seitlichen Wulstes die  Flachleiter an der     Verschränkungsstelle    schma  ler gehalten sind.

   Statt dessen kann auch  in an sich bekannter Weise ihr Querschnitt      derart umgeformt     werde".         < 1a1;,    die     Verschr:i.n-          kung        ohne        äufki-liche     der     l"er-          schränkungsstelle    bewirkt     wird.     



  Die     Erfindung        beNehränkt    sich im     übrigen     nicht auf in Nuten     eingebettete        @Wicklungs-          stäbe    oder -Spulen elektrischer 'Maschinen  (einseitig     umgebendes        magnetisches        Medium),     sondern ist     ganz    allgemein für beliebige       Wicklungselemente,        zum    Beispiel     auch    für  die     Wickelköpfe    elektrischer     Maschinen    und  Apparate     (gleiclimäf,')

  ig        umgebendes        i,nmagne-          tisclies        Medium)    verwendbar.

Claims (1)

  1. EMI0005.0030 I'ATEITANSPRUCR: Wechselstromwicklung elektrischer Ma schinen und Apparate, deren Wicklungsele- mente aus voneinander isolierten; parallelge- schalteten Teilleitern bestehen und mindestens drei hintereinandergesehaltete Teilstrecken durehlaufen, die in verschiedener Entfernung von der Neutrallinie des magnetischen Eigen feldes des die Teilstrecken durchlaufenden Gesamtstromes angeordnet sind, dadurch ge- Ize,inzcicli,iet,
    da0; in der -Mehrzahl der Teil strecken, und z%var in den der Neutrallinie des Ligenfeldes zunächst liegenden, mindestens nahezu dieselbe Reihenfolge der Teilleiter und in der verbleibenden Minderzahl der Teilstrecken, welche von der Neutrallinie des l?igenfeldes entfernt liegen, eine andere Rei henfolge der Teilleiter einbehalten wird.
    U:\TERA\'SPRüCHE 1. Wecliselstroinwicklung naeh Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihenfolge der Teilleiter in den von der Neutrallinie des Eigenfeldes entfernt lie genden Teilstrecken umgekehrt ist wie in den der Neutrallinie des Eigenfeldes zu nächst liegenden Teilstrecken.
    2. Wecliselstromwicklung nach Patentan spruch, bestehend aus Stäben; welche aus mehreren parallelgeschalteten Teilleiter- gruppen, von denen jede ein Wicklungs element nach Patentampruch darstellt, zusammengesetzt sind.
CH93682D 1920-01-12 1921-01-10 Anordnung der Teilleiter in aus parallelgeschalteten, voneinander isolierten Teilleitern bestehenden Wicklungselementen elektrischer Maschinen un Apparate. CH93682A (de)

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