CH93777A - Türversperrer. - Google Patents

Türversperrer.

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CH93777A
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Dorneth Julius
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Dorneth Julius
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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

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      Türversperrer.       Die     Erfindung    betrifft     ei:ren    aus einem  Riegel . und einem Schlitzhebel bestehenden       Türversperrer,    bei dein der mit     einenn    ab  gesetzten Halse versehene Kopf des Riegels  von Hand oder mittelst eines     Scblüssels    durch  einen Schlitzhebel leindurchgeschoben und ans       demselben    wieder     herausgezogen    werden kann  und besteht darin, dass ein den Riegel in der  Schliessstellung sperrender     Wiukelliebel    der  mit einem Zapfen in einen Schlitz eines auf  dem Riegel sitzenden     Klobens    eingreift, der  art angeordnet ist,

   dass     durch    seine     Drehung     zunächst der Riegel ausgelöst und dann  zurückgeschoben wird.  



  In der     Zeichnung    ist die Erfindung in  drei     Ausführungsbeispielen    dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Ansicht der ersten Aus  führungsform von innen in geschlossenem  Zustand bei abgenommenem     Gehäuse,    und       Fig.    2 eine Aufsicht;       Fig.    3 ist ein senkrechter Schnitt nach  Linie     A-B,    und       Fig.    4 eine Ansicht von     links,            Fig.    5 und 6 stellen die zweite     Aus-          führungsforen    dar und zwar ist     Fig.    5 eine  Ansieht vorn innen in geschlossenem Zustand  bei     abgenommenem    Gehäuse, und       Fig.    6 eine Ansicht von rechts;

         Fig.    7 und 8 zeigen die dritte Aus  führungsform.  



  An der Tür 1 ist eine Platte 2 befestigt,  an welcher zwei Stifte 3, 4 befestigt sind.  Auf den Stiftern 3, 4 sitzen zwei Kloben 5, 6  die durch eine Platte 7 verbunden sind und  Bohrungen tragen, in denen eine den Riegel  bildende Stange 8 gleiten kann. Auf dieser  Stange sitzt zwischen den Kloben 5, 6 ein       Kloben    9 mit Ansatz 11, durch den ein  Stift 10 lose hindurchgeht. Dieser Stift ist  an dem einen Schenkel 12 eines Winkel  hebels 12. 13 befestigt, der     tim    einen am  Ansatz 11 sitzenden Zapfen 14 drehbar ist.  Der Stift 10 reicht durch den Schenkel 12  hindurch und bildet einen Anschlag 15, gegen  den sich der     Schlosslrebel    16 eines Sicherheits  schlosses 17 legen kann.

   Der Arm 13 des  Winkelhebels 12, 13 ist     reit        einer    Raste 18      versehen, mit der er sich gegen den     Kloben    6  legt.  



  Wird der     Schlosshebel    beim Öffnen des  Schlosses in Richtung des Pfeiles     (Fig.    1)  gedreht, so legt sich der Hebel 16 gegen den  Anschlag 15 und beim weiteren Drehen des  Hebels 16 wird zunächst der Winkelhebel  12, 13 gedreht, so dass seine Raste 18 vom       Kloben    6     freikommt.    Dann wird mittelst  des Stiftes     1C)    der Kloben 9 und damit die  Stange 8 verschoben (in     Fig.    1 nach rechts,  siehe die punktierten Linien). Das vordere  Ende derselben tritt dabei aus der Bohrung  einer an der Türfüllung vorgesehenen Platte 19  und es kann dann die Tür geöffnet werden.

    Wird der Schlüssel losgelassen, so zieht eine  an den     Stiften    3 und 10 befestigte Feder 20  die Stange 8 wieder zurück und dreht dabei  den     Winkel    12, 13, so dass seine Raste sich  wieder gegen den Block 6 legt. Es kann  darin das Schloss nicht wieder ohne Schlüssel       geöffnet    werden.  



  Da nach dein     Öffnen    der Tür der Riegel 8  durch die Feder 20 wieder     vorgezogen    wird,  so müsste, um die Tür zu schliefen, der.  Riegel von neuem     mittelst    des     Schlüssels          zurückgezogen    werden.     1=Tm    diese Umständ  lichkeit zu vermeiden, ist an dein     Kloben    3  um den Zapfen 5 frei drehbar ein     Arrn    21  mit einer senkrechten Abbiegung 22 vorge  sehen, der sich infolge Eigengewichts stets  senkrecht einzustellen sucht.

   Sobald dem  nach der Riegel 8 zurückgezogen und die       Tür    geöffnet wird, legt sich der Arm 21 vor  den Riegel, so dass die Feder 20 ihn nicht       ver#s#@ hieben    kann. Wird die Tür geschlossen,  so schlägt die Abbiegung 22 gegen die  Platte 19 und es wird der Arm 21 soweit       gedreht,    dass der Riegel 8 frei wird.  



  Um ein     beschränktes        Öffnen    der Tür zu  gestatten, ist die Platte 19 in einem Lager 23  derart angeordnet, dass sie um die Achse  ihrer Bohrung gedreht werden kann, und an  der Platte ist ein     Arm    24 befestigt, der einen  in die     Bohrung    der Platte 19 übergehenden  Längsschlitz besitzt. In der Normalstellung  ist der Arm 24 nach unten geklappt     (Fig.    1).

         Wird    er jedoch hochgeklappt, so dass er zur    Türebene senkrecht steht, so kann die Tür  auch ohne Schlüssel     geöffnet    werden, da es  nicht notwendig ist, den Riegel zurückzu  ziehen, und tritt darin das vordere, ent  sprechend ausgesparte Ende des Riegels in  den Schlitz des Armes 24 über (siehe     Fig.    2  die punktierte Stellung), so     dass    die Tür von  innen beschränkt     geöffnet    werden kann.  



  Um ein     Öffnen    der Trip     auch    mittelst  Schlüssels     auszuschliessen,    ist gegenüber dem  Arm 13 des     Winkelhebels    12, 13 in denn  den     Türversperrer    einschliessenden Gehäuse 26  ein Federstift 27 angeordnet, der aus dem       (xehäuse    herausgezogen werden kann. In der  herausgezogenen Stellung (siehe die punk  tierten Linien in     Fig.    4) ist der Stift ohne  Einwirkung auf den Arm<B>13.</B> In der Tief  stellung greift er jedoch in einen Schlitz 28  des Armes 13 ein, so dass dieser und damit  der Winkelhebel 12, 13 nicht gedreht werden  kann. Es kann darin der     Türversperrer    nicht  geöffnet werden.

   Ein beschränktes Öffnen  ist aber möglich, da hierzu der Riegel 8 nicht  zurückgezogen wird. Da der Riegel jedoch  bei     der        spaltweisen        Offnun-    der     Tür    etwas  nach vorne     herernbewegt        wird,    so ist der  Schlitz 25     vorgesehen,        s"    dass     der-        Arrn    13  auf dem Federstift 27 gleiten kann. Der Feder  stift 27 kann auch in einfachster Weise be  nutzt werden, uni ein Öffnen der Tür von       innen    ohne Schlüssel zu gestatten.

   Es braucht  darin nur, bevor der Federstift in die Tief  stellung gebracht wird, mittelst des     Schlüssels     der Winkelhebel 12, 13 gedreht werden, so  dass er sich nicht gegen der) Kloben 6 ab  stützt. Wird     darin    der Stift in die Tief  stellung gebracht, so     reicht    er über den  Arm 13 und es kann sich dann der Winkel  hebel nicht     zurückdrehen.    Es kann darin der  Riegel 8 an dem als     Griff    ausgebildeten Ende       herausgezogen    und die Tür geöffnet werden.  



  Der neue     Türversperrer    kann auch in der  Tür eingelassen sein. In diesem Falle     muh     der Riegel 8 gekröpft sein, damit er in den  am Türgerüst sitzenden Halter 19 eingreifen  kann.  



  Die Kloben 5, 6 sind auf den Stiften 3, 4  verstellbar, desgleichen der     Kloben    9 auf denn      Riegel 8, wodurch dieser in der Längsrich  tung verstellt werden kann. Auch der Dreh  zapfen 25 des Armes 21 ist     in    der Riegel  achse verstellbar. Es kann dabei der Tür  versperrer den jeweiligen Verhältnissen ent  sprechend eingestellt werden. An der Platte 7  sitzen zwei Anschläge 29, 30, die die Be  wegung des Riegels vor- und zurück begrenzen.

           Sollen    zur grösseren     Sicherheit    zwei gleich  zeitig zu bewegende Riegel 8 verwendet  werden, so müsste zur Sperrung des zweiten  Riegels in der     Schliefstellung    ein weiterer  Winkelhebel 12, 13 angeordnet werden, der  gleichzeitig mit dem den ersten Riegel sper  renden Winkelhebel ausgelöst werden müsste.

    Dies würde eine     verwickelte        Rauart    ergeben  und es     könnte    sich bei längerem Gebrauch  des     Türversperrers    der Übelstand     ergeben,          dal>    die beiden Winkelhebel sich nicht stets  genau in     derselben    Weise bewegen.

       L        m     dieses zu verhüten, wird bei der Ausführung  nach     Fig.    5 und 6 zur     Sperrung    beider  Riegel 8 ein senkrecht verstellbarer Schie  ber 31     verwendet.    Die beiden Riegel sind  durch eine zwei Zapfen 32     tragende    Stange 33  miteinander verbunden. Gegen diese Zapfen  liegen die Enden des Schiebers     3l-an,    der  mittelst Schlitze 34 auf der Grundplatte, 2  senkrecht verstellbar ist. Die Enden des  Schiebers sind aufgebogen und bilden     schräge     Flächen 35.

      In der Schliessstellung haben die Teile  die in     Fig.    5 in ausgezogenen Linien darge  stellte Stellung und die Riegel 8 sind durch  die gegen die Zapfen 32 anliegenden Enden  des Schiebers 31 gesperrt, so dass sie nicht  zurückgezogen und infolgedessen der     Tür-          versperrer    nicht     geöffnet    werden kann. Zwecks       Offnen    desselben von innen wird mittelst  eines Schlüssels ein Winkelhebel 36 gedreht,  dessen einer Arm gegen einen Ansatz 37 des  Schiebers anliegt und diesen     infolgedessen     anhebt, wodurch die Zapfen 32 freigegeben  werden.

   Bei weiterer Drehung des Winkel  hebels 36 schlägt ein Ansatz 38 desselben  gegen die Verbindungsstange 33 der Riegel  und drückt die erstere zurück, wodurch die    Riegel     aus    den Schlitzhebeln herausgezogen  werden, so dass der Versperre. offen ist.  



  Die     punktierten    Linien in     Fig.    5     zeigen     die     Offenstellung.    Nach beendeter Drehung  des     Winkelhebels    36 und Öffnen der Tür  zieht eine Feder 39 den Winkelhebel wieder  zurück und die Riegel werden durch Federn 40  wieder vorgedruckt.  



       Um    zu verhüten, dass der Schieber 31 ans  der gehobenen Stellung infolge Eigengewichts  und unter dem Einfluss einer Feder 41 wieder  in die Tiefstellung zurückgeht, bevor die  Riegel in der     Schlief@stellung    sich befinden,  sind die schrägen Flächen 35 vorgesehen,  welche beim Anheben des     Schiebers    und  Zurückdrücken der Stange 33 sich auf die  Zapfen 32 aufsetzen und den Schieber so  lange hochhalten, bis die Riegel sich in der       Schliessstellung    befinden.  



  Das     Öffnen    des     Türversperrers    von aussen  erfolgt in derselben Weise     mittelst    eines       Sicherheitsschlosses    17, durch das ein den  Schieber 31 anhebender Arm 42 und ein       zweiter    die Verbindungsstange 33     zurück-          drehender    Arm 43 gedreht werden. Wird  ein     Sieherheitsschlotl)        verwendet,    das sich auch  von innen aufschliessen lässt, so fällt     natür-          lielr    der Winkelhebel 3t> fort.  



  Dieser     Türversperrer    kann auch in umge  kehrter Lage zum Rechtsschliessen ohne jede  weitere Änderung     benutzt    werden. In diesem  Falle sperrt der Schieber 31 in der Hoch       Stellung    die Riegel 8, und die Feder 41 hält  ihn in dieser Stellung, während er in der       Tiefstellung    das Zurückdrücken der Ver  bindungsstange 3 3 gestattet.  



       Arr    dein Schieber 31 befindet sich ein  Arm 44, durch den     ririttelst    eines Feder  stiftes 27 der Schieber 31 festgestellt werden       kann,    so     dass    er nicht     mittelst    des Schlüssels  angehoben werden kann. Es kann dann, wie  bei     Fig.    1-4 beschrieben, die Tür auch  mittelst eines Schlüssels nicht     geöffnet    werden.  



  Die Ausführungsform     nach.        Fig.    7 und 8  unterscheidet sieh von der nach     Fig.    5 und     ti     dadurch, dass der Schieber 31 seine Führung  durch die die Riegel 8 verbindende Stange 33  erhält, indem er sie mit Seitenplatten 45           umfasst.    Durch diese führt ein Stift 46, der  in einem Schlitz \oder einer     Ausnehmung    der  Stange 33 geführt wird. An der) Enden  bildet der Schieber Haken 47, die in der  Ruhestellung über an der Grundplatte  sitzende Anschläge 48 greifen.  



  Wird zwecks     Öffnen    des     Türversperrers     das Schloss 17 gedreht, so greift ein Arm<B>16</B>  unter einen winkelförmigen Ansatz 49 des       Schiebers    31 und hebt ihr) an, wodurch die  Haken 47 von den Anschlägen     -18    frei kom  men (siehe in     Fig.    8 die     punktierte    Stellung).  Bei weiterer Drehung des Schlosses wird der  Schieber zurückgezogen (siehe irr     Fig.    8 die       ausgezogene        Stellung)    und nimmt dabei die       Verbindungsstange    33 der Riegel und damit  diese selbst mit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus einem Riegel und einem Schlitzhebel bestehender Türversperrer, bei dem der mit einem abgesetzte)) Halse versehene Kopf des Riegels von Hand oder mittelst eines Schlüs sels durch den @-chlitzlrebel hindurchgeschoben werden und wieder aus demselben heraus gezogen werden kann, dadurch gekennzeich- rret, dass ein den Riegel in der Schliehstellung sperrender Winkelhebel, der rnit einem Zapfen in einen Schlitz eines auf dem Riegel sitzen den Klobens eingreift,
    derart angeordnet ist, dass durch seine Drehung zunächst der Riegel ausgelöst und darin zurückgeschoben wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Türversperrer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch einen Federstift der Winkelhebel in der Sperr stellung festgestellt werden kann.
    2. Türversperrer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnnng des den Winkelhebel sperren den Federstiftes derart, dass er-, sobald er nach Drehen des Winkelhebels eingerückt wird, verhütet, dass der Winkelhebel die Sperrstellung einnehmen kann. 3.
    Türversperrer nach Patentanspruch, fla- durch gekennzeichnet, dass ein drehbarer Hebel unter dein Einfluh des Eigengewicht sich beim Offnen der Tür vor den unter dem Einfluss einer Feder stehenden Riegel legt; so dass dieser durch die Feder nicht vorgeschoben werden kann.
    4. Türversperrer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der- den Halter für den Riegel bildende Teil des Schlitz hebels und der in dein Halter eingreifende Kopf des Riegels rund sind, so dass der Riegel in jeder Stellung des Schlitzhebels aus dem Halter herausgezogen werden kann.
    55. Türversperrer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei Anordnung von zwei Riegeln zum Auslösen der Sper rung für die Riegel und zum Zurück- dr-iickerr derselben ein senkrecht geführter Schieber, der der) Riegel in der schliel>,- stellun durch Anliegen seiner Enden gegen Anschläge der die Riegel verbinden den Stange -sperrt, derart angeordnet ist,
    dass durch Drehung des Winkelhebels zu nächst der Schieber verschoben und bei weiterer Drehung des Winkelhebels die Ver bindungsstange der Riegel und damit diese zurückgedrückt werden. 6. Türversperrer nach Patentanspruch und Unteranspruch h, dadurch gekennzeichnet, dass der senkrecht verschiebbare Schieber auf der die Riegel verbindenden Stange geführt ist und seine hakenförmig ge bogenen Enden in der Schliessstellung über an der Grundplatte sitzende Anschläge greifen.
CH93777D 1914-03-23 1920-07-30 Türversperrer. CH93777A (de)

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