CH93788A - Verfahren zur Herstellung von Garnen etc. aus Zellstoff. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Garnen etc. aus Zellstoff.

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CH93788A
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threads
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Tuerk Gesellschaft M B H
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Tuerk Ges M B H
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  Verfahren zur Herstellung von Garnen     ete.    aus Zellstoff.    In     der    Flach- und     Baumwollspinnerei     erden     Zwirne,        Binulfiicleii    und     Garne    in  der Weise leergestellt, dass bereits fertig ge  sponnene Garne     iii        Richtung    des Dralls der  Einzelfäden oder auch in     eiiigegengese!zter     Richtung verzwirnt werden Mit diesem  Verfahren erzielt man     nicht    nur eine grö  ssere     C7leichmässiglce,

  it        ini        Zwirn    durch       gegenseitigen        Fehlerausgleich,    sondern auch  vor allen Dingen eine     erhöhte    Reisslänge.  



  Dieses gleiche Verfahren ist man bisher  bestrebt gewesen, auch     Teei    der Herstellung       von        Garnen        etc.    aus     Zells'.off    auszuüben. Es  hat sich jedoch gezeigt, dass der Erfolg nicht  ein gleich günstiger ist., wie bei der Flachs  und Baumwollspinnerei;     denn    anstatt die  Reisslänge zu erhöhen, kann     inan    eine er  hebliche Abnahme feststellen. Aus diesem  Grunde     hat    man     schliesslich        von    dem Ver  zwirnen der     Papiergarnu    abgesehen.  



  Die vorliegende Erfindung     macht.        siele     eine bei der Herstellung von Pappen er  gebende Eigentümlichkeit zunutze. Wenn  nämlich Pappen aus mehreren Papierstoff  lagen hergestellt werden, die im frisch ge-    bildeten Zustande     zusammengegautscht    wer  ben. so zeigt sieh, dass     das        Endprodukt    eine       weit        höhere    Reisslänge besitzt, als die in  einem Guss auf der     Langsiebmaschine    er  zeugten gleich     schweren    Pappen.  



  In     Ausnützung    des letztbesprochenen<B>Er-</B>  gebnisses werden gemäss dem vorliegenden  Verfahren zwei oder     mehr    frisch gebildete       Fasei-s!effbiindclien    im     noc li    nassen Zustand       zusamiriengegautscht.    Man kann dann das  so     gebildete        Mehrfachbändchen    für     sich     allein runden oder     mehrere    derartige Mehr  fachbündchen     zusammenrunden    und als  dann zu einem. einzigen Faden verzwirnen.  



  Die Überlegung lehrt, dass das     Zusa.m-          mengautschen        mehrerer        Faserbändchen    eine  gewisse Verfilzung im     Innern    des Gesamt  bändchens     hervorruft,    ohne dass die Reiss  länge     hierdurch    beeinträchtigt wird, wie es  der Fall ist., wenn bereits -scharf gedrehte  Fäden noch mit andern Fäden verzwirnt  werden.

   Die Wirkung ist die gleiche, ob die       Bändchen    beim     Zusammengautschen    flach  oder einzeln leicht gedreht waren; denn  beim     endgiiltigen        Bunden    werden die Fäden      gegeneinander gedrückt, wodurch eine  dichte Faserlagerung hervorgerufen wird.

    Es hat sich gezeigt, dass eine ungemein hohe  Reisslänge im     trockenen    Zwirn erzielt wird  an 5000 bis 10000 m, also wie es nur bei  bestem Kraftpapier erreichbar     ist.    Bei dem  nachträglichen Trocknen des nass verzwirn  ten Fadens erhärtet der in dem Faserstoff       vorhandene        n',türliche        Fibrillenschleim    und  festigt somit die     gegenseitige    Lagerung der       Fase_m.    Man hat es also gewissermassen mit  einem     mehrla-i.en    guten     Kraftpapier    zu  tun, welches nur gegenüber dem bekannten  Kraftpapier eine andere Form besitzt.  



  Sollen     meti@#,_Irahtige    Gespinste erzeugt.  werden, so     empfiehlt    es sich, mehrere Mehr  fachbändchen zusammenzulegen, sie ge  meinsam zu runden und alsdann miteinan  der zu verzwirnen.  



  Werden zum Beispiel .auf diese Weise  zwei Fäden     von        dreifachen    Mehrfachbänd  chen zu einem Faden     verzwirnt,    so gewinnt       man.    ein     sechsdrahtiges    Gespinst von grosser       Gleichmässigkeit,        und    hoher     Reisslänge.     



  Nach     erfo-lIler        Troclunung        kcnnelx    die    Fäden einem .an sich     bek.anntcn    Streck-     und          Lüstrierprozess    unterworfen     werden.        um          Schrumpfwirkungen    im Material     auszu-          gleichen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellun_ von Carn etc. aus Zellstoff, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr frisch gebildete Fascistoff- bändchen im noch nassen Zustande zusani- mengegautscht werden. UNTERANSPRTICHE 1. Verfahren nach Patenanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das nach Patent anspruch gebildete Mehrfachbändchen für sich allein gerundet wird. ?.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere nach Pa tentanspruch gebildete :'@thrfachbänd- chen zusammengerundet Lind alsdann zu einem Faden verzwirnt werden.
CH93788D 1916-12-28 1918-10-26 Verfahren zur Herstellung von Garnen etc. aus Zellstoff. CH93788A (de)

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CH93788D CH93788A (de) 1916-12-28 1918-10-26 Verfahren zur Herstellung von Garnen etc. aus Zellstoff.

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