CH93797A - Maschine mit umlaufenden Pressen zum Einspannen der Werkstücke bei der Herstellung von Schuhwerk durch Kleben. - Google Patents

Maschine mit umlaufenden Pressen zum Einspannen der Werkstücke bei der Herstellung von Schuhwerk durch Kleben.

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CH93797A
CH93797A CH93797DA CH93797A CH 93797 A CH93797 A CH 93797A CH 93797D A CH93797D A CH 93797DA CH 93797 A CH93797 A CH 93797A
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CH
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Co Atlas-Werke Poehler
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Atlas Werke Poehler & Co
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  • Press Drives And Press Lines (AREA)

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  Maschine mit umlaufenden Pressen zum Einspannen der Werkstücke bei der Herstellung  von Schuhwerk durch Kleben.    Vorliegende     Erfindung    betrifft eine     lIa-          schine    mit     ulnlanfenden    Pressen zum Ein  spannen der Werkstücke bei der     Herstellung          von    Schuhwerk durch Kleben. Die Pressen  sind satzweise je in einer Ebene und     um     eine     wagrechte    Achse drehbar     nebeneinander          angeordnet.     



  Auf beiliegender Zeichnung ist die Ma  schine in einer beispielsweisen     Ausführungs-          form    dargestellt.     Fig.    1 ist die     VorderauNicht     und     Fig.    2 die linke Seitenansicht der     l1a-          sehine.     



  Die     l.laselline    ist aus einzelnen     Sc.huh-          werkspressen        zusammengesetzt,    die satzweise  auf Trägern Gestalt     sternförmiger    Körper 5  je in einer Ebene und zweckmässig mit Bleich  grossem radialen Abstand angeordnet sind.  An den radial     vorspringenden        Armen    jedes  Körpers 5 sind je eine     Andrückvorrichtung,     z. B. eine     Pressspindel    6, und ein drehbar  eingesetztes und auswechselbares     Wer1.:stiicks-          widerlager    7 vorgesehen.

   Die     Pressspindel     wirkt durch Vermittlung eines     Pressbügels    8  auf das Werkstück, das zwischen zwei Armen    eingesetzt wird. Jeder     Arm    des sternförmiger,       Tragekörpers    5 trägt auf diese     Weise    das       Widerlager        i    einer Presse und die Spindel 6  der     näelrstfolgenden    Presse.

   Die Körper 5 sind       nebeneinander    auf einer     wagrechten    Welle 10  fest     angeordnet,    so     dah    sämtliche     Triiger    5  bei der     Drehung    der Welle umlaufen und,  da diese     Drehung        schrittweise    geschieht, immer  eine Reihe in     gleicher    Hölle befindlicher     Pres-          see        vor    den     Werkplatz    des Arbeiters bringen.

    In     Fig.    1 ist nur in der Mitte ein     Xü per    5  dargestellt,     während    auf seinen beiden Seiten  die Mittelebenen je     zweier    weiterer Träger  durch     starke        Striche    angegeben sind. Es kann  auf einer     gemeinsamen    Welle, je: nach Er  fordernis, eine beliebige Anzahl solcher Trä  ger 5     vorgesehen    sein.  



  Die     Enden    der Welle. 10 sind in Seiten  wangen oder     Stiindern    11 gelagert, all denen  auch das haubenförmige Gehäuse     1     befestigt  ist, das die     -Maschine    auf der Rückseite und  auf beiden Seiten     dergestalt        umschliesst,        daP,     die jeweils nicht vor     dem    Arbeitsplatze be  findlichen Pressen ganz oder teilweise im      Gehäuse 12 eingeschlossen sind. An passen  der Stelle des Gehäuses, beispielsweise in       seinem    untern Teile, ist eine zur Erwärmung  seines Innern dienende     Heizvorrichtung,    z. ss.  Dampfheizkörper 13, angeordnet.

   Durch die  Heizung     wird    das Trocknen der     Werkstücke          infolge    lebhafterer Verdunstung des Lösungs  mittels des     verwendeten        Klebstoffes    beschleu  nigt. Eine     ain    obern Teil des     Gehäuses    an  geschlossene     Absaugevorrichtung    14 befördert  die aufsteigenden warmen Dämpfe aus dem       Gehäuse    heraus, so dass der Arbeiter von  ihnen nicht belästigt wird.  



  Die     Einrichtung    zum schrittweisen Fort  rücken der     Pressen    durch Drehen der Welle 10  besteht aus einem auf einem Ende der Welle  befestigten Schneckenrad 20, einer mit diesem  in Eingriff stehenden Schnecke 21, einer auf  der Welle 22 der     Schnecke    lose umlaufenden  Riemenscheibe 23 und einer Kupplung 31.  Das Schneckenrad 20 ist auf einer Seite mit  ebenso vielen     Nocken    24     ausgestattet,    wie  auf jedem     Xi)rper    5 Pressen vorgesehen sind.

         Mit    diesen Nocken     kommt    eine     Spei rli:linlze    25,  die zwischen Stellringen 26 auf einer parallel  mit der Welle 22 gelagerten, aber verschieb  baren Stange 28 schwingbar ist, in     Eingriff.     Der untere Arm der Klinke 25 steht durch  ein Gestänge mit einem Fusshebel 27 in Ver  bindung, bei dessen Abwärtsbewegung die       Klinke    25 zurückgeschwungen und damit aus  der     Bewegungsbahn    der Nocken 24 gebracht  wird.

   Die Enden der Stange 28 greifen     mit-          telst        Gleitbacken    einerseits an einem auf der  Schneckenwelle 22 verschiebbar, aber urdreh  bar sitzenden     Kupplungskörper    30, anderseits  an der Nabe der Riemenscheibe 23 an, wäh  rend auf der Stange 28 Federn angeordnet  sind, die sie in     Fig.    2 nach links zu ver  schieben streben.

   Demnach wird die     Riemen-          scheibe    23, sobald die Klinke 25 durch Be  tätigung des     Fusshebels    27 von einem Nocken  24 weg geschwungen worden ist, nach links  bewegt und mit einem auf der Schnecken  welle 22 fest angeordneten Kupplungskörper  31 in E     ingriff    gebracht, worauf die Welle 22  angetrieben wird und durch Vermittlung des       Schneckengetriebes    die Welle 10 in der Pfeil-         richtung    dreht, wobei die jeweils vor dem  Werkplatz     befindlichen    Pressen aufwärts und  in das     Gehäuse    12 bewegt     werden.,@@l,

  al@I     die nächste Reihe Pressen vor den     Werkplatz     gebracht ist, stört der nächste Nocken     2-1-          gegen    die inzwischen wieder     fi#eigegebene     Klinke 25, die hierbei eine     kurze    Streck       mitgenommen    wird und die Staut 28 nach       recclits    bewegt     (Fig.    2), was die     Entkupplung     der Riemenscheibe 23 von der Schnecken  welle 22 zur Folge hat.

   Gleichzeitig wird  der     Kupplungskörper    30 mit einer am Stän  der 11 festen     Gegenkupplung    32 in Eingriff  gebracht. wodurch das     gesamte    Getriebe still  gesetzt wird und die Einzelpressen in     ihrer     Stellung gesichert     werden.        Werin    der Arbei  ter die vor ihm befindliche Reihe     Pressen     mit     Werkstücken    beschickt hat,     mufi    er sich  auf die linke Seite der Maschine     begeben.          uni    die     Weiterschaltung    mittelst des Hebel,  27 vorzunehmen und hierauf,

   auf dieser Seite  beginnend, die Arbeit an der nächsten Reihe  Pressen fortzusetzen, indem er zuerst die  gespannten getrockneten     @@'erhaüche        heraus-          nimmt    und     neue        mit    der     Sühle        zti        bukie_bende          Werkstücke    einspannt. Bei     ei@iein    Umlauf     dei#     Maschine sind die Werkstücke     getrocknet.     Das     Gehäuse    verhindert ein zu frühes Aus  spannen.  



  Der Antrieb der Presse. kann auch mit  Hilfe eines andern Getriebes oder von Hand  geschehen. An Stelle der     Pressspindel    6 kann  eine andere, z.     B.    eine hydraulische     Andrück-          vorrichtung,    vorgesehen werden. Zur     Heizurig     des Gehäuses kann eine beliebige, beispiels  weise eine elektrische     Heizvoi#riolitung.    ehe  gebaut werden.

Claims (1)

  1. PATENTAN7SPRUCH: Maschine mit umlaufenden Pressen zum Einspannen der Werkstücke bei der Herstel lung von Schuhwerk durch Kleben, dadurch gekennzeichnet; dar, die Pressen satzweise je in einer Ebene und um eine wagrechte Achse drehbar nebeneinander angeordnet sind. U N TERAN SPRü CHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressen auf dreh- baren; sternförmigen Trägern sitzen und mehrere sternförmige Träger koaxial auf einer Welle angeordnet sind. 2. Alaschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daLs die Träger je eine gleichgrobe Anzahl von Pressen aufweisen.
    3. Maschine nach Patentanspruch lind Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dalJ jeder Arm der sternförmigen Träger ein Werkstückwiderlager einer Presse und eine Andrückvorrichtung der folgender, Presse trägt.
    4. Maschine nach Patentanspruch und Unter- anspriichen 1 und 3, dadurch gekenn7eich- net, dass je eine Pressspindel einer Presse in einem Arm de., Trägers versehraubbar ist und das Werhstüekwiderlager der glei chen Presse vom nächsten Arm getragen wird.
    :5. Maschine nach, Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dar die Pressen mit gleich grossein Abstand von der Welle angeord net sind. G. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dar die Pressen in einem einerseits offenen Gehäuse angeordnet sind, das mit einer Heizvorrichtung und einer Luftabsaugevorrichtung versehen ist.
CH93797D 1916-09-09 1919-06-25 Maschine mit umlaufenden Pressen zum Einspannen der Werkstücke bei der Herstellung von Schuhwerk durch Kleben. CH93797A (de)

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