CH93826A - Photographische Silhouette und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Photographische Silhouette und Verfahren zur Herstellung derselben.

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Description


      Photographische    Silhouette und verfahren zur     Herstellun-    derselben.         Wenn        nian    ein     photographisches    Negativ       utid    ein davon     leergestelltes    fertiges     Diapositiv          finit    der Schichtseite     aufeinanderlegt    und     zur     Deckung bringt, so erhält     nian,

      da die hellen       Stellen    des Diapositivs auf dunkle des Nega  tivs und     umgekehrt        zii    liegen     koniinen,        ili     der Durchsicht eine     gleichmüssig    gedeckte  Flüche.  



  Die vorliegende     Erfiridurrg        betrifft    die       Beuftzung    dieser Tatsache zur Herstellung  von photographischen Silhouetten. Nach dem  vorliegenden Verfahren werden     vors        einem     zu     silhouettierenden        (xegenstand    zwei in der  Weise verschiedene Aufnahmen     gemacht,        dal.')     das Negativ der einen Aufnahme eineu durch  sichtigen und dasjenige der andern Aufnahme  einen wenigstens nahezu     schwarzen    Hinter  grund zeigt, und     dal@    das eine Negativ reit  einem Diapositiv der andern Aufnahme ver  einigt wird.  



  Man     verfährt    beispielsweise so,     dah        nian     einen zu silhouettierenden     Gegentand        b    zu  nächst vor einem rein     schwarzen        Hintergrund     photographiert. Das     erhaltene    Negativ sei       m        it        1Y        b    bezeichnet; wobei der Indes den    Gegenstand und     dei-        Exponent    die Hinter  grundfarbe     andeuten    soll.

   Auf dem Negativ  ist der Hintergrund der photographischen       Lenkehrung    entsprechend durchsichtig.  



  Ohne     dah    der     Glegenstand        b    oder der  photographische Apparat verstellt wird; wird       nun        der    schwarze Hintergrund durch einen  rein     weihen    ersetzt und eine zweite Auf  nahme gemacht. Das neue Negativ, das ent  sprechend mit     X;;    bezeichnet werde, zeigt  dann ein Hintergrund schwarze Deckung,  w     iilireiid    die     Figur    in gleicher Weise negativ  wiedergegeben ist wie auf     1;,.    Von diesem  zweiten Negativ fertigt man ein Diapositiv       an,    das mit D;; bezeichnet sei.

   Auf ihm er  scheint der     Gegenstand        b    positiv und der  Hintergrund durchsichtig.  



  Wenn man dann das Diapositiv     D.'    auf  das erste Negativ     N;;    legt, so erhält man  insgesamt einen     durchsichtigen        Hintergrund.     Der Gegenstand b jedoch ist auf der einen  Aufnahme positiv, auf der andern dagegen  negativ, so dass durch dieses Aufeinander  legen eine     gleichmässig    gedeckte Silhouette  in zwei Schichten entsteht.

        Statt das Negativ der     einer)    Aufnahme  und das Diapositiv der andern     -Aufnahme          aufeinanderzulegen,    kann die Vereinigung  beider Bilder photographisch in der Weise  geschehen; dass man zunächst nur das Nega  tiv     ATt;    der einen Aufnahme entwickelt, das  Negativ N;; der andern Aufnahme dagegen  einstweilen unentwickelt lässt und dann das  Diapositiv     D\,'in    die Schicht des unentwickel  ten Negativs N     il    einkopiert, so dass man nach  dem Entwickeln desselben eine fertige Sil  houette in einer Schicht erhält.  



  Das Verfahren der     aufeinanderfolgenden     Aufnahme vor schwarzem und     weifäem    Hinter  grund versagt bei Gegenständen, welche sich  in Bewegung befinden. Hier verfährt man       zum    Beispiel so, dass man einen einzigen  Hintergrund in einer intensiven Farbe wählt,  zum Beispiel rot. Man nimmt nun unter  weitester Vermeidung stereoskopischer     Paral-          la;e    den     Gegenstand    gleichzeitig auf zwei  verschiedene Platten auf, jedoch mit     den)     -Unterschied, dass     man    vor das eine Objektiv  ein Filter von der Farbe des Hintergrundes,  also zum Beispiel rot, setzt, vor das andere  jedoch ein komplementäres, also grün.

   Durch  das rote Filter wirkt der rote Hintergrund  photographisch als weiss, durch das grüne       )inngekehrt    als schwarz.    Verwendet man beispielsweise einen gelben  Hintergrund, dann ergibt sich folgende       lichkeit:    Die erste Aufnahme wird mit     Gelb-          filter    auf eine     orthochromatische    Platte     bezw.     Film gemacht. Die vom Hintergrund auf  der Schicht eingenommene Fläche wird auf  dem Negativ nach dessen Entwicklung ge  deckt. Die zweite Aufnahme wird auf einer       ge;"ühnlicheri    Platte     bezw.    Film gemacht,  die normal für Gelb nahezu unempfindlich  ist.

   Im Negativ wird der Hintergrund also       nicht    gedeckt. Im Diapositiv der ersten     Auf-          nahme    wird der Hintergrund durchsichtig  wie beim Negativ der zweiten Aufnahme.       @'e:--:ve)idet        man    eine besonders für gelb     sen-          i1@;_isierte    Emulsion für die erste Aufnahme,       dar-:)        entfällt    die Notwendigkeit der     Ver-          Zv@_:_:iung        eir!@-s    Filters für beide Aufnahmen    Ähnlich sind die Verhältnisse für anders  farbige Hintergründe.

   Bei einem solchen von  blauer Farbe wird man beispielsweise die  erste     Aufnahme    mit einer     gewöhnlichen    Platte       bezw.    Film machen, dessen Schicht für Blau  bekanntlich hochempfindlich ist. Der blaue  Hintergrund wird dann im Negativ wie weiss,  also stark gedeckt,     herauskommen.    Für die  zweite Aufnahme verwendet man entweder  eine     orthochromatische    Platte, deren Blau  empfindlichkeit durch ein spektral geeignet  gewähltes Gelbfilter vollkommen unterdrückt  ist, so dass der Hintergrund im Negativ wie  schwarz, also durchsichtig, erscheint, oder  man verwendet eine Platte, die durch geeignete  Imprägnierung, beispielsweise mit     Dianilrot,

       für Blau unempfindlich gemacht wird. Im  ersteren Fall     ber)ütigt    man nur einen Filter  zur Abschirmung der blauen Strahlen, im  zweiten Teil ist     überhaupt    kein Filter von  nöten. Bei allen Ausführungsformen des Ver  fahrens, bei welchen beide     Aufnahmen    von  ein und demselben einfarbigen Hintergrund  unter Anwendung vor) Filtern oder in der  Farbenempfindlichkeit abgestimmten Platten  erfolgt, darf der     aufzunehmende    Gegenstand  hinsichtlich der Filter und Farbenempfindlich  keit der Platten nur neutrale Farben auf  weisen.  



  Man     erhält    also auch bei zwei gleich  zeitig     stattfindenden    Aufnahmen eines Gegen  standes zwei Teilbilder, von welchen     darin    die  Silhouette wie oben beschrieben angefertigt  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Photographische Silhouette, dadurch ge kennzeichnet, dass ein photographisches Negativ eines in seiner Silhouette dar gestellten Gegenstandes, welches einen durchsichtigen Hintergrund aufweist, mit dem ebenfalls einen durchsichtigen Hinter grund aufweisenden Diapositiv desselben Gegenstandes so vereinigt ist, dass sich das Negativ und das Diapositiv des Gegen standes decken.
    II. VerfahrenzurHerstellungphotographischer Silhouetten nachPatentanspruchI, dadurch gekennzeichnet, dar von einem zu sil houettierenden Gegenstand zwei in der 'Weise verschiedene Aufnahmen gemacht werden, dar das Negativ der einen Auf nahme einen durchsichtigen und dasjenige der zweiten Aufnahme einen wenigstens nahezu schwarzen Hintergrund zeigt und dass das Negativ der einen Aufnahme mit einem Diapositiv der andern Aufnahme vereinigt wird.
    UN'TERAN SPRüCHE i. Verfahren nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Aufnahmen gewonnen werden, indem man den Gegenstand nacheinander von einem weissen und einem schwarzen Hintergrund aufnimmt. Verfahren nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass inan von dein Gegenstand die beiden Aufnahmen gleich zeitig vor einem einfarbigen Hintergrund macht,
    wobei die eine Aufnahme finit einem mit der Farbe des Hintergrundes überein- stimmenden Filter, die andere Aufnahme dagegen auf einer für die Farbe des Hinter grundes unempfindlichen Schicht gemacht wird. 3.
    Verfahren nach dein Patentanspruch H, dadurch gekennzeichnet, dass man von dem Gegenstand die beiden Aufnahmen gleich zeitig vor einem einfarbigen Hintergrund macht, wobei die eine Aufnahme mit einem mit der Farbe des Hintergrundes überein stimmenden Filter, die andere Aufnahme dagegen mit einem zur Farbe des Hinter grundes komplementären Filter gemacht wird. 4.
    Verfahren nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man von dem Gegenstand die beiden Aufnahmen vor einem einfarbigen Hintergrund auf licht empfindliche Schichten macht, welche in bezug auf die Farbe des Hintergrundes verschieden sensibilisiert sind so, dass ohne Verwendung von Filtern bei dem Negativ der einen Aufnahme der Hintergrund weiss, bei dem Negativ der andern schwarz er scheint. Verfahren nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver einigung des Negativs der einen Aufnahme mit dem Diapositiv der andern Aufnahme nach dem Entwickeln des genannten Nega tivs durch Zusammenlegen desselben mit dein Diapositiv erfolgt.
    G. Verfahren nach dem Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver einigung des Negativs der einen Aufnahme mit dem Diapositiv der andern Aufnahme vor dein Entwickeln des genannten Nega- tivs durch Einkopieren des Diapositivs in das unentwickelte Negativ erfolgt und dieses dann entwickelt wird.
CH93826D 1918-05-04 1920-06-12 Photographische Silhouette und Verfahren zur Herstellung derselben. CH93826A (de)

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DK27824C (da) 1921-06-20

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