CH93839A - Vorrichtung zum Aufstellen von Flachpuppen. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufstellen von Flachpuppen.

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CH93839A
CH93839A CH93839DA CH93839A CH 93839 A CH93839 A CH 93839A CH 93839D A CH93839D A CH 93839DA CH 93839 A CH93839 A CH 93839A
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mounting plate
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Inventor
Gotthilf Dietrich Johannes
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Gotthilf Dietrich Johannes
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      Vorrichtung    zum     Aufstelle     von     Flachpuppen.       Gegenstand der Erfindung ist eine Vor  richtung, um schmalkantige     Puppen,    Tier  figuren oder dergleichen, wie solche     aus    Flach  metall, dünnen     Holzbrettchen,        Zelluloidplätt-          chen    usw. vielfach angefertigt werden, auf  zustellen und sie dabei dem     Beschauer    in  voller Silhouette darzubieten.

   Diese Vorrich  tung besteht aus einer     Aufstellplatte    mit einem  zungenförmigen, nach oben abgebogenen Lap  pen, innerhalb dessen ein lotrechter, oben  geschlossener Schlitz vorgesehen ist, und aus  an der Puppe vorgesehenen, keilartig vorsprin  genden flachen Fussenden, deren Materialstärke  mit der Weite des Schlitzes der     Aufstellplatte     übereinstimmt.

   Durch das     Zusammenwirken     der beiden Bestandteile der Vorrichtung, näm  lich des     geschlitzten        emporgebogenen    Lappens  der     Aufstellplatte    und eines vorspringenden  flachen Fussendes der Puppe, ergibt sich ins  besondere bei Puppen mit verstellbaren Glie  dern die Möglichkeit, der Puppe beim Auf  stellen mannigfache Lagen und mannigfache  Haltungen zu erteilen.  



  Die Zeichnungen stellen drei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes dar und  zwar zeigen         Fig.    1 die Oberansicht auf die     Stanzform     einer     Aufstellplatte,          Fig.    2 die Seitenansicht und       Fig.    3 das Schaubild der     Aufstellplatte.          Fig.    4 zeigt in     Vorder-    und in Seiten  ansicht eine aufgestellte gegliederte Puppe  bei einer ersten Haltung;       Fig.    5 und 6 zeigen die nämliche Puppe  bei einer zweiten Haltung.  



       Fig.    4a und 5a sind die zugehörigen Ober  ansichten mit Schnitt nach     IVa-IVa    der       Fig.    4 und nach     Va-Va    der     Fig.    5.  



       Fig.    5b ist der Längsschnitt nach     V-V          der        Fig.    5a.  



       Fig.    7 ist das Schaubild eines zweiten  Ausführungsbeispiels der     Aufstellplatte.     



       Fig.    8 und 9 sind die Seitenansicht einer  mittelst der Platte nach     Fig.    7 aufgestellten  Puppe bei zwei verschiedenen Haltungen.  



       Fig.    10 ist die Oberansicht auf die Auf  stellplatte mit Schnitt nach     X---X    der     Fig.    B.       Fig.    11, 12 und 13 sind die Oberansicht,  die     Seitenansicht    und das Schaubild eines  dritten Ausführungsbeispiels der     Aufstellplatte.          Fig.14    ist in grösserem     Massstabe    der  Längsschnitt durch ein Stück der     Fig.    11 und           Fig.    15 und 16 erläutern in Seitenansicht  und in Stirnansicht eine andere Benützungs  weise der     Aufstellplatte    nach den     Fig.    1 bis  3 in Verbindung 

  mit der Puppe nach den       Fig.    5 und 6.  



  Beim ersten Ausführungsbeispiel     (Fig.    1  bis 6) ist aus dem Innern einer Blechplatte  1 ein zungenförmiger Lappen 2 und innerhalb  dieses Lappens ein Schlitz 3 ausgestanzt.  Die Puppe weist keilartig vorspringende Fuss  enden 6 auf, welche der natürlichen Form  des nackten oder auch des bekleideten Fusses  entsprechen. Die Weite des Schlitzes 3 ent  spricht der Materialstärke jedes der Fuss  enden 6. Die Längsrichtung des Schlitzes 3  stimmt mit der des Lappens 2 überein. Der  Lappen ist um die Querlinie     A-A,    bis zu  welcher der Schlitz 3 reicht, nach oben ab  gebogen, so     da.ss    die untere Begrenzung des  Schlitzes 3 mit der oberen Plattenebene bün  dig liegt.

   Jedes Fussende der Puppe     kann     also über der Oberseite der Platte, ohne an  zustossen, in den Schlitz 3 eingeschoben  werden.  



  Gemäss     Fig.    4 kann man die Puppe mit  der Sohle ihres einen Fussendes auf die Platte  1 aufsetzen und sie mit dem vorspringenden  Teile ihres Fussendes in den Schlitz 3 so  weit einschieben, bis das Bein oben am Be  grenzungssteg 5 des     Lappens    2 anstösst.  



  Entsprechend der Grösse des     emporgebo-          genen    Lappens 2 verbleibt in der Platte ein  Ausschnitt 2a     (Fig.    3). Zweckmässig ist der  vorspringende Teil des in den Schlitz     ein-          zuführenden    Fussendes an seiner Sohlenkante  länge,          als der Ausschnitt 2a. Der Fuss 4       reicht    also nach dem Durchschieben seine       vorspringenden    Teiles durch den Schlitz 3       brückenartig    über den Ausschnitt 2a hinweg       (Fig.        -1a),    so dass die Ferse hinter und die  Fussspitze vor dem Ausschnitt in der Platte  ruht.  



       Zurr    Feststellen der Puppe genügt es,  ihr eines Fussende 6 mit der     Aufstellplatte     zu verbinden,     wiihrend    der andere angehoben       sein    kann     (Fib.        .1).     



  Bei der     Haltung    nach     Fig.    5 liegt die       Oberkante    des vorspringenden Fussendes 6    an dem Steg 5 an, durch welchen der Schlitz  3 nach oben abgeschlossen ist, und die Fuss  spitze 7 reicht in den Ausschnitt 2 hinein       (Fig.    5b), während die Ferse angehoben ist.  Dabei liegt die Fussspitze 7 an der den  Schlitz 3 unten begrenzenden Materialkante  an. In dieser Lage steht die Puppe fest,  wenn ihr Schwerpunkt S     (Fig.    5) sich vor  dem Lappen 2 befindet. Die Puppe scheint  also auf der Fussspitze zu schweben.  



  Wünscht man, der Puppe bei angehobener  Ferse durch Verstellen der Glieder eine Hal  tung geben zu     können,    bei welcher der Schwer  punkt sich hinter dem Lappen befindet, so  wird eine     Aufstellplatte    nach     Fig.    7 benützt,  bei welcher dem     .Ausschnitt    2a gegenüber  ein zweiter Lappen 8 aus der Fussplatte 1  ausgestanzt und durch     Emporbiegen    zu einer       Fersenstütze    ausgebildet ist     (Fig.    8), auf  welche das Fussende der Puppe mit seiner  aufgehobenen Ferse aufgesetzt wird.

   Der Ab  stand des Lappens 8 vom Lappen 2 ist gleich  der     Beinstärke,    so dass der Fuss auch ohne  Benützung des zweiten Lappens bei nieder  gesetzter Ferse, also in gleicher Weise wie  in     Fig.    4 gezeichnet, mit dem geschlitzten  Lappen 2 verbunden werden kann     (Fig.    9).  



  Bei wechselnder Stärke der Beine der  aufzustellenden Puppen ist ein veränderlicher  Abstand zwischen der Fussstütze 8 und dem  geschlitzten Lappen 2 wünschenswert. Daher  ist beim Ausführungsbeispiel nach den     Fig.     11 bis 14 ein mit einem Langloch versehener       Blechstreifen        (Schieber)    10 durch eine Niete  11 mit der Platte 1 verbunden.

   Die Niete  wird     zweckmässig    durch     Breit@ehlagen    des  geschlossenen Endes eines aus der Platte 1       emporgebogenen    Hütchens gebildet     (Fig.14).     Das     emporgebogene    Ende des Schiebers 10  kann man dem geschlitzten Lappen 2 nähern  oder von ihm entfernen     (Fig.    11 und.     12);     auch ist es möglich, den Schieber in Quer  lage zu drehen und dadurch den Raum in  der Nähe des Lappens vollständig freizu  machen.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach den     Fig.     4 bis 6 besitzt die nämliche Puppe, welche  mit keilartig vorspringenden Fussenden ver-      sehen ist, auch zwei um die Materialstärke  des Lappens der     Aufstellplatte    von einander  abstehende Rumpfhälften. Infolgedessen ist  es möglich, die Puppe so auf dem empor  stehenden Lappen aufzustecken, dass dieser  im Spalte zwischen den Rumpfhälften Platz  findet. Auf diese Weise kann die Puppe  gemäss den     Fig.    15 und 16 beispielsweise in  Bauchlage dem Auge des Beschauers darge  boten werden.  



  Bei den Haltungen nach den     Fig.    4 und  9 ist der     Puppenumriss    einschliesslich des       vorspringenden    Fussendes vollständig erhalten  und der Lappen 2 ist nur mit seiner Schmal  kante sichtbar., stört also nicht wesentlich.  Auch bei den Haltungen nach den     Fig.    5,       5b    und 8 ist nur die Fussspitze verdeckt.  Bei der Haltung nach den     Fig.    15 und 16  ist die Puppe in vollem     Umriss    sichtbar und  der Lappen 2 ist vollständig verdeckt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Aufstellen von Flach puppen, bestehend aus einer Aufstellplatte mit einem zungenförmigen, nach oben ge bogenen Lappen, innerhalb dessen ein lot rechter, oben geschlossener Schlitz vorgesehen ist., und aus an der Puppe vorgesehenen keil artig vorspringenden Fussenden, deren Ma terialstärke mit der Weite des Schlitzes übereinstimmt.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nxcli Pziteiitanspruch, dadureli @,kinnzcichnet, dass die untere SeIilitz- abgrenzung finit der Oberseite der Aufstell- platte bündig liegt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vorspringende Teil des in den Schlitz einzuführenden Fussendes der Puppe an seiner Sohlenkante länger ist als der durch Emporbiegen des zungenförmigen Lappens in der Aufstellplatte entstandene Ausschnitt, das Ganze derart, dass der mit niedergesetzter Ferse in den Schlitz einge führte Puppenfuss, brückenartig über den Ausschnitt hinwegreicht. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aufstellplatte in einem Abstande gleich der Beinstärke hinter dem emporgebogenen, geschlitzten Lappen eine Fersenstütze vorgesehen ist, um das Einsetzen des Puppenfusses in den Schlitz sowohl mit vor dem zweiten Lappen niedergesetzten Ferse, als auch mit auf die Stütze gesetzter, gegen die Aufstell- platte angehobener Ferse zu ermöglichen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fersenstütze durch Emporbiegen eines zweiten Lappens der Aufstellplatte gebildet ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und nach L nteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fersenstütze als ein Schieber aus gebildet ist, dessen Abstand vom geschlitz ten Lappen eingeregelt werden kann.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die nämliche Puppe, welche mit keilartig vorspringenden, zum Einführen in den Schlitz des emporgebo- genen Lappens der Aufstellplatte bestimm ten Befestigungsenden versehen ist, zwei um die Materialstärke des Lappens von einander abstehende Rumpfhälften besitzt, damit. sie durch Aufstecken mittelst des Rumpfspaltes auf den Lappen in Bauchlage aufgestellt werden kann.
CH93839D 1919-02-20 1920-07-10 Vorrichtung zum Aufstellen von Flachpuppen. CH93839A (de)

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CH93839D CH93839A (de) 1919-02-20 1920-07-10 Vorrichtung zum Aufstellen von Flachpuppen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928459C (de) * 1952-02-28 1955-06-02 Hausser O & M Aus verformbarem Werkstoff hergestellte Spielzeugfigur mit gesondert angeformtem Standsockel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928459C (de) * 1952-02-28 1955-06-02 Hausser O & M Aus verformbarem Werkstoff hergestellte Spielzeugfigur mit gesondert angeformtem Standsockel

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Publication number Publication date
AT84614B (de) 1921-07-11

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