CH93900A - Käfig mit Kraftlinienleitstücken an magnetelektrischen Maschinen. - Google Patents
Käfig mit Kraftlinienleitstücken an magnetelektrischen Maschinen.Info
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Description
Käfig mit Kraftlinlenleitstücken an magnetelektrischen Maschinen. An magnetelektrische Maschinen, wie Zündapparate, Induktoren, Lichtmaschinen. finden Käfige aus magnetischem Material Verwendung, die aus vollere Eisen gebildet sind und zwischen Anker und Pole eingefügt werden. Diese Käfige können sich drehen, feststehen oder verstellbar angeordnet sein. Die Erfindung betrifft einen derartigen Käfig, der Kraftlinienleitstücke besitzt, die wenigstens teilweise aus Blatteisen bestehen, und von Verstärkungsringen getragen werden. Die Zeichnungen betreffen sechs Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Die Fig. 1, 3 und 5 zeigen Längsschnitte durch drei Käfige; die Fig. 2 und 4 sind Seitenansichten zu den entsprechenden Fig. 1 und 3; Fig. 6 und 7 zeigen im Längsschnitt und in der Vorderansicht einen als Polring dienenden Käfig in das Gehäuse eines magnet elektrischen Zündapparates eingesetzt, dessen Polschuhe mit Rücksicht auf die Zündzeit- punktverstellung mit einer sogenannten Über lappung versehen sind; Fig. 8 und 9 sind Längsschnitte anderer Käfige dieser Art in Gehäuse eingesetzt. Bei dem in Fig. 1 und 2 angegebenen Ausführungsbeispiel werden die Kraftlinien- leitstücke a aus geblättertem Eisen durch Bolzen b zusammengehalten und mit den Verstärkungsringen c verbunden. Es entsteht dadurch ein Käfig mit Durchbrechungen d. Durch die Verstärhungsringe c erhält der Käfig eine genügende Festigkeit, um Form änderungen durch Verbiegen der Bolzen b bei der Herstellung und der späteren Ver wendung auszuschliessen. Die Fig. 3 und 4 zeigen einen Käfig grösserer Länge, bei dem ausser den Ver stärkungsringen c noch weitere Verstärkungs ringe e, auf die Länge des Käfigs verteilt, angeordnet sind. Zur Erzielung eines unge störten Flusses der Kraftlinien ist der Ab stand der inneren Verstärkungsringe e zweck mässig mindestens so gross wie die Breite des nicht bezeichneten Ankersteges. Bei dem Käfig nach Fig. 5, der als Pol ring dienen soll, besteht nur der zwischen den Verstärkungsringen e liegende Teil der Kraftlinienleitstücke aus geblättertem Eisen, während die ausserhalb liegenden Teile f aus vollem Material gebildet sind. Die Ringe e haben einen grösseren inneren Durchmesser als die Käfigbohrung und werden von den Teilen f umfasst zum Zwecke einer Verlängerung der Abreisslinie, das ist die Kante, über die der Kraftlinienfluss bis zuletzt aufrecht erhalten wird. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5 besteht diese Kante auf ihrer ganzen Länge aus magnetischem Material, was zum Beispiel beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 nicht der Fall ist. Die Fig. 6-9 zeigen Käfige, die als Pol ringe dienen und in ein aus einem Stück bestehendes Gehäuse eingesetzt sind. Der Polring gemäss Fig. 6 und 7 ist für eine magnetelektrische Maschine bestimmt, die nur in einer Drehrichtung arbeiten muss und besitzt durch Kraftlinienleitstücke a ge bildete, unsymmetrische Polschuhe, die durch Ringe c und e zusammengehalten werden. Er wird in das Gehäuse g entweder so wie dargestellt eingesetzt oder umgekehrt mit vertauschten Enden, das heisst um eine zur Mittellinie senkrechte Achse um 180 gedreht. Im zweiten Falle ist die Maschine für die andere Drehrichtung geeignet. Der Käfig ist an den Seiten etwas abgeflacht, um bei ent sprechender Ausbildung der Bohrung im Ge häuse, wie sie Fig. 7 ersehen lässt, eine Ver drehung des Polrings zu verhindern. Der Polring könnte auch durch besondere Stell schrauben gehalten werden. Er könnte in das Gehäuse eingegossen oder mit ihm ver nietet sein, wenn eine spätere Trennung von Gehäuse und Polring nicht mehr erforderlich ist. Bei den in den Fig. 8 und 9 dargestellten Ausführungsbeispielen ist der Polring nur an einem Ende in dem Gehäuse g gehalten. Das Gehäuse g ist mit einem besondern Ansatz i. versehen, auf den einer der Endringe c des Polringes aufgeschoben wird. Diese Einrich tung hat den Vorteil, dass die Bearbeitung des Gehäuses erleichtert wird. Wenn die Polschuhe unsymmetrisch sind, so kann durch Einbauen des Käfigs mit vertauschten Enden die Maschine für die andere Drehrichtung geeignet gemacht werden. Die Form der Ringe c und e ist an und für sich belanglos; sie richtet sich nach dem Zweck des Käfigs und nach der Form der Anschlussteile. Die Ringe werden zweck mässig aus unmagnetischem Stoff, wie Mes sing und dergleichen, hergestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mit Durchbrechungen versehener Käfig mit Kraftlinienleitstücken an magnetelektrischen Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig Kraftlinienleitstücke besitzt, die wenig stens teilweise aus Blatteisen bestehen und von Verstärkungsringen zusammengehalten werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Käfig an magnetelektrischen Maschinen mit Doppel-T-Anker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Ankersteg keine Verstärkungsringe ange ordnet sind. 2. Käfig nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur die zwischen Verstärkungsringen angeord neten Teile der Kraftlinienleitstücke aus Blatteisen bestehen, während ausserhalb derselben angeordnete aus vollem magne tischem Material hergestellt sind. 3.Käfig nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch Verstärkungsringe aus nicht magnetischem Material. 4. Als Polring dienender Käfig nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1-3, da durch gekennzeichnet, dass nur zwei Ver stärkungsringe angeordnet sind, die einen grösseren inneren Durchmesser haben als die Käfigbohrung und von den aus vollem Material bestehenden Teilen der Kraft linierileitstücke innen umfasst werden. Als Polring dienender Käfig an magnet elektrischen Maschinen, die nur in einer Drehrichtung arbeiten müssen, nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1-4 mit un symmetrischen Kraftlinienleitstücken, da durch gekennzeichnet, dass der Polring auch mit vertauschten Enden eingebaut werden kann, worauf die Maschine für die andere Drehrichtung geeignet wird. 6.Als Polring dienender Käfig nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1-5, da durch gekennzeichnet, dass der Käfig auf einen besondern Führungsansatz des Ma schinengehäuses aufgeschoben ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE93900X | 1920-04-22 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH93900A true CH93900A (de) | 1922-04-01 |
Family
ID=5644846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH93900D CH93900A (de) | 1920-04-22 | 1920-10-11 | Käfig mit Kraftlinienleitstücken an magnetelektrischen Maschinen. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH93900A (de) |
-
1920
- 1920-10-11 CH CH93900D patent/CH93900A/de unknown
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