CH93900A - Käfig mit Kraftlinienleitstücken an magnetelektrischen Maschinen. - Google Patents

Käfig mit Kraftlinienleitstücken an magnetelektrischen Maschinen.

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CH93900A
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pole ring
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magneto
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Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

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  Käfig mit Kraftlinlenleitstücken an magnetelektrischen Maschinen.    An magnetelektrische Maschinen, wie  Zündapparate, Induktoren, Lichtmaschinen.  finden Käfige aus magnetischem Material  Verwendung, die aus vollere Eisen gebildet  sind und zwischen Anker und Pole eingefügt  werden. Diese Käfige können sich drehen,  feststehen oder verstellbar angeordnet sein.  



  Die Erfindung betrifft einen derartigen  Käfig, der Kraftlinienleitstücke besitzt, die  wenigstens teilweise aus Blatteisen bestehen,  und von Verstärkungsringen getragen werden.  



  Die Zeichnungen betreffen sechs Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.  Die Fig. 1, 3 und 5 zeigen Längsschnitte  durch drei Käfige; die Fig. 2 und 4 sind  Seitenansichten zu den entsprechenden Fig. 1  und 3;  Fig. 6 und 7 zeigen im Längsschnitt  und in der Vorderansicht einen als Polring  dienenden Käfig in das Gehäuse eines magnet  elektrischen Zündapparates eingesetzt, dessen  Polschuhe mit Rücksicht auf die     Zündzeit-          punktverstellung    mit einer sogenannten Über  lappung versehen sind; Fig. 8 und 9 sind    Längsschnitte anderer Käfige dieser Art in  Gehäuse eingesetzt.  



  Bei dem in Fig. 1 und 2 angegebenen  Ausführungsbeispiel werden die     Kraftlinien-          leitstücke    a aus geblättertem Eisen durch  Bolzen b zusammengehalten und mit den  Verstärkungsringen c verbunden. Es entsteht  dadurch ein Käfig mit Durchbrechungen d.  Durch die Verstärhungsringe c erhält der  Käfig eine genügende Festigkeit, um Form  änderungen durch Verbiegen der Bolzen b  bei der Herstellung und der späteren Ver  wendung auszuschliessen.  



  Die Fig. 3 und 4 zeigen einen Käfig  grösserer Länge, bei dem ausser den Ver  stärkungsringen c noch weitere Verstärkungs  ringe e, auf die Länge des Käfigs verteilt,  angeordnet sind. Zur Erzielung eines unge  störten Flusses der Kraftlinien ist der Ab  stand der inneren Verstärkungsringe e zweck  mässig mindestens so gross wie die Breite  des nicht bezeichneten Ankersteges.  



  Bei dem     Käfig    nach     Fig.    5, der als Pol  ring dienen soll, besteht nur der zwischen      den Verstärkungsringen e liegende Teil der  Kraftlinienleitstücke aus geblättertem Eisen,  während die ausserhalb liegenden Teile f aus  vollem Material gebildet sind. Die Ringe e  haben einen grösseren inneren Durchmesser als  die Käfigbohrung und werden von den Teilen f  umfasst zum Zwecke einer Verlängerung der  Abreisslinie, das ist die Kante, über die der  Kraftlinienfluss bis zuletzt aufrecht erhalten  wird. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss  Fig. 5 besteht diese Kante auf ihrer ganzen  Länge aus magnetischem Material, was zum  Beispiel beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3  nicht der Fall ist.  



  Die Fig. 6-9 zeigen Käfige, die als Pol  ringe dienen und in ein aus einem Stück  bestehendes Gehäuse eingesetzt sind.  



  Der Polring gemäss Fig. 6 und 7 ist für  eine magnetelektrische Maschine bestimmt,  die nur in einer Drehrichtung arbeiten muss  und besitzt durch Kraftlinienleitstücke a ge  bildete, unsymmetrische Polschuhe, die durch  Ringe c und e zusammengehalten werden.  Er wird in das Gehäuse g entweder so wie  dargestellt eingesetzt oder umgekehrt mit  vertauschten Enden, das heisst um eine zur  Mittellinie senkrechte Achse um 180  gedreht.  Im zweiten Falle ist die Maschine für die  andere Drehrichtung geeignet. Der Käfig ist  an den Seiten etwas abgeflacht, um bei ent  sprechender Ausbildung der Bohrung im Ge  häuse, wie sie Fig. 7 ersehen lässt, eine Ver  drehung des Polrings zu verhindern. Der  Polring könnte auch durch besondere Stell  schrauben gehalten werden.

   Er könnte in  das Gehäuse eingegossen oder mit ihm ver  nietet sein, wenn eine spätere Trennung von  Gehäuse und Polring nicht mehr erforderlich ist.  



  Bei den in den Fig. 8 und 9 dargestellten  Ausführungsbeispielen ist der Polring nur an  einem Ende in dem Gehäuse g gehalten. Das  Gehäuse g ist mit einem besondern Ansatz i.  versehen, auf den einer der Endringe c des  Polringes aufgeschoben wird. Diese Einrich  tung hat den Vorteil, dass die Bearbeitung  des Gehäuses erleichtert wird. Wenn die  Polschuhe unsymmetrisch sind, so kann durch    Einbauen des Käfigs mit vertauschten Enden  die Maschine für die andere Drehrichtung  geeignet gemacht werden.  



  Die Form der Ringe c und e ist an und  für sich belanglos; sie richtet sich nach dem  Zweck des Käfigs und nach der Form der  Anschlussteile. Die Ringe werden zweck  mässig aus unmagnetischem Stoff, wie Mes  sing und dergleichen, hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit Durchbrechungen versehener Käfig mit Kraftlinienleitstücken an magnetelektrischen Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig Kraftlinienleitstücke besitzt, die wenig stens teilweise aus Blatteisen bestehen und von Verstärkungsringen zusammengehalten werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Käfig an magnetelektrischen Maschinen mit Doppel-T-Anker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Ankersteg keine Verstärkungsringe ange ordnet sind. 2. Käfig nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur die zwischen Verstärkungsringen angeord neten Teile der Kraftlinienleitstücke aus Blatteisen bestehen, während ausserhalb derselben angeordnete aus vollem magne tischem Material hergestellt sind. 3.
    Käfig nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch Verstärkungsringe aus nicht magnetischem Material. 4. Als Polring dienender Käfig nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1-3, da durch gekennzeichnet, dass nur zwei Ver stärkungsringe angeordnet sind, die einen grösseren inneren Durchmesser haben als die Käfigbohrung und von den aus vollem Material bestehenden Teilen der Kraft linierileitstücke innen umfasst werden. Als Polring dienender Käfig an magnet elektrischen Maschinen, die nur in einer Drehrichtung arbeiten müssen, nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1-4 mit un symmetrischen Kraftlinienleitstücken, da durch gekennzeichnet, dass der Polring auch mit vertauschten Enden eingebaut werden kann, worauf die Maschine für die andere Drehrichtung geeignet wird. 6.
    Als Polring dienender Käfig nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1-5, da durch gekennzeichnet, dass der Käfig auf einen besondern Führungsansatz des Ma schinengehäuses aufgeschoben ist.
CH93900D 1920-04-22 1920-10-11 Käfig mit Kraftlinienleitstücken an magnetelektrischen Maschinen. CH93900A (de)

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