Begnlliervorrichtnug an Kraftmaschinen. Gegenstand der Erfindung ist eine Regu- liervorrichtung an Kraftmaschinen, welche mit Flüssigkeitsgetrieben arbeiten. (-.errrüh der Erfindung wird der Druck der Getriebe flüssigkeit zur Regulierung der Kraftmaschine benutzt.
Dabei kann die Vorrichtung zum Beispiel vorteilhaft so ausgebildet sein, dass bei plötzlicher Entleerung des Flüssigkeits getriebes, wie es zum Beispiel bei einem Betriebsunfall oder bei einer unisteuerbaren Kraftmaschine beim Umsteuern derselben ein tritt, ein Durchgehen der Kraftmaschine voll ständig ausgeschlossen ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand durch mehrere Ausführungsbei spiele für eine Turbinenanlage veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt schematisch eine erste Aus führungsform, und Fig. 2 eine zweite Ausführungsform Fig. 3 und 4 stellen eine dritte Aus- führungsforar in verschiedenen Ansichten dar.
Die Dampfturbine 1 treibt über das Flüssigkeitsgetriebe mit dein Vorw:irtskreis- lauf 2 und dem Rückwü,rtskreislauf 3 die Arbeitswelle an. Der Vorwärtskreislauf steht durch ein Rohr 4., der Riickwä.rtskreis- lauf < 1111.01r ein Rohr 5 reit einem Kraft zylinder G in Verbindung, wobei der Druck irn Vorwärtskreislauf auf einen Kolben 7,
der Druck im Rückwärtshreislauf auf einen Kolben 8 wirkt. Die diesen Kolben gemein- same Kolbenstange J ist mit dem als Rück- schlagventil ausgebildeten Regulierorgan 14 in der Frischda.urpfleitung <B>80</B> der Turbine verbunden.
Die Vorrichtung besitzt folgende Wir- kungsweise: Wird der Drucl@ in einem der Kreisläufe \? oder 3 verringert, so wird durch die Leitung 4 oder ) der Drucl.: unterhalb der Kolben i . 8 des Zylinders 6 verringert, so dafa der auf dem Piickschlagverrtil <B>11:
</B> lastende Dampfdruck die Offnung des Ven- tiles 1-1 verringert, es kann also weniger Dampf in die Turbine eintreten. Die Ab- rnessungea, sind zweckmässig so gewählt, dass bei Entleerung des Flüssigkeitsgetriebes nur so viel Dampf in die Turbine strömen bann, daf.; dieselbe eine bestimmte Tourenzahl nicht überschreiten kann.
Steigt der Druck der (_@etriebefliissigheit, so ijffriet sich wieder das Ventil 14. Auch könnte man den Druek der Getriebeiiüssigkeit anstatt auf die Ein lassorgane, auf die Auslassorgane der Antriebs niaschine einwirken lassen. Insbesondere würde dies in Frage kommen, wenn als An triebsmaschine eine Verbrenuungskraftma- schine benutzt wird.
In dein Ausführungs- beispiel ist das Ventil 14 als Rückschlag- ventil ausgebildet. Man kann natürlich jedes beliebige Regulierorgan benutzen, man miisste aber dann eine besondere Vorrichtung an ordnen, welche, den selbsttätigen Schluss des Regulierorganes übernimmt.
man kiinnte dies beispielsweise dadurch erreichen, dass man oberhalb des Kolbens des Zvliuders 6 Federn # an <B>-</B> -)i dnet oder Dampf oder eine Druckflüssi-- t) keit wirken lässt. welche bei schwindendem Druck in der Leitung 4 oder 5 das Einlal;
1)- organ schliesst. Des weiteren könnte man die Kolben des Zylinders 6, wie später näher erläutert wird. zunächst auf einen Servo motor einwirken lassen, der von Drucköl,
Dampf oder Speisewasser oder einem andern zur Verfügung stehenden Betricbsinittel be trieben wird' und seinerseits die Regulier t orrichtung der Antriebsmaschine betiltigt. Ferner könnte man die Kolben des Zylinders (i oder des Servomotors als sogenannte Dämp- fungskolben ausbilden,
welche ein plötzliches Schliessen des Regulierorganes 14 verhindern und einen sanften Abschluss ermöglichen. Des weiteren l@Unnte man, wie spiiter ebenfalls miher erläutert wird, durch Anordnung eines Drosselorganes in der Leitung 4 und 5 die Schnelligkeit der Druckverminderung und damit die Schnelligkeit des Reguliervorganges einstellen.
Ebenso könnte man deii Druck in einer Rüelzfijrdei#prinipe oder in der Leitung mvisehen Getriebe und Rückförderpunipe, welche das Entleeren und Auffüllen der Kreisläufe des Flüssigkeitsgetriebes besorgt, benutzen, uni bei Stoppstellring des Getriebes die Kolben im Zylinder 6 zu betätigen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 bewegt die den hydraulischen Kraftkolben 7, 8 genreinsaine Kolbenstange 9 einen Schieber 10, wobei eine Feder 11 den Verstellkräften der Kolben 7 und 8 entgegenwirkt.
Der Schieber 10 steuert ,je nach seiner Stellung ein Dr(ich- mittel auf einen Kolben 12 oder einen Kol ben 13, welche mit dein als Regulierorgan wirkenden Ventil 1-1 in der Friselidampf- leitung 30 der Turbine verbunden sind. In dein Ausführungsbeispiel werden die Kolben 12 und 13 durch Dampf bewegt, welcher durch eine Leitung 15 in den Schieber 10 strömt. Der Abdampf der Vorrichtung stri')nit durch eine Leitung 16 in den Abdampfbogen der Turbine 1.
Das Ventil 14 besitzt eine L\mführungsleitung 17, welche hinter dein Ventil wiederindieFrischdampfleitung mündet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Nimmt der Druck beispielsweise im @'orwiii-tski-eislauf '.2. infolge Entleerens des Kreislaufes ab, so bewegt die Kraft der Feder 11 den Schieber 10 derart, (1a1 der Dampf auf den Kolben 12 einwirkt, der in folgedessen das Ventil 14 schliesst.
Damit nun ein Stillstehen der Turbine nicht ein treten kann, strömt durch die Uinführungs- leitung 17 Dampf in die Turbine. wobei jedoch die Abmessungen der Leitung 17 so getroffen sind, dass bei griisstein Vakuum, stiirkstem Dampfdruck, geringster Dampfnässe etc. die Turbine eine bestimmte Tourenzahl nicht überschreiten kann.
Soll ,jetzt zur Rückw < irtsfahrt übergegangen werden, so wird der Rückwiirtskreislauf 3 aufgefüllt, der Druck im Kreislauf 3 und auf den Kolben 8 steigt, welcher den Schieber 10 derart bewegt, dah der Dampf auf den Kolben 13 einwirkt, der das Ventil 14 iiffnet. An Stelle der ITm- führungsleitung 17 könnte mau natürlich auch in dein Ventil 14 eine Bohrung von ent sprechender Grüsse anbringen,
In dem Bei spiel mündet die ITmffihrungsleitung <B>1.7</B> wieder iu die Frischdampfleitung der Turbine. Man kann natürlich, wenn es die besonderen Ver hältnisse für geboten erscheinen lassen, die L'niführungsleitung in eine besondere Düse oder eine geeignete Stufe der Turbine führen.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 ist (las in die Frischdampfleitung 18
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eingebaute <SEP> lieguliororgan <SEP> als <SEP> Kolbmmrhielier <SEP> 0
<tb> ausgelIldet, <SEP> welcher <SEP> von <SEP> einem <SEP> Servomotor <SEP> 21
<tb> bewegt <SEP> wird. <SEP> Die <SEP> Steuer <SEP> ing <SEP> des <SEP> Servomotors
<tb> erfolgt <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Steuerkolben <SEP> 22, <SEP> welcher
<tb> einerseits <SEP> durch <SEP> tue <SEP> Leitung <SEP> 2:
3 <SEP> unter <SEP> der
<tb> Einwirkung <SEP> voll <SEP> Frischdampf, <SEP> anderseits
<tb> unter <SEP> der <SEP> Einwirkung <SEP> des <SEP> Druckes <SEP> in <SEP> den
<tb> Kreisläufen <SEP> dem <SEP> Flüssigkeitsgetriebes <SEP> steht.
<tb> 7.ii <SEP> diesem <SEP> Zweck <SEP> ist <SEP> der <SEP> Steuerkolben <SEP> 22
<tb> mit <SEP> den <SEP> Kolben <SEP> im <SEP> hvl < aulisehen <SEP> lirrft zvAinder <SEP> 6 <SEP> verbunden, <SEP> der <SEP> wie <SEP> in <SEP> den <SEP> Aus fiihrungsforrnen <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> '_' <SEP> durch <SEP> die
<tb> Leitungen <SEP> 4 <SEP> lind <SEP> 5 <SEP> mit <SEP> den <SEP> Kreisläufen <SEP> des
<tb> Gethebes <SEP> in <SEP> Verbindung <SEP> stellt. <SEP> Das <SEP> Ler7e
<tb> wasser <SEP> fliesst <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Zylinder <SEP> li <SEP> durch <SEP> eine
<tb> Leitung <SEP> 24 <SEP> ab.
<SEP> Vor <SEP> dem <SEP> Regulierschieber <SEP> 20
<tb> zweigt <SEP> eine <SEP> Undülrrungsleitung <SEP> \?5 <SEP> ab, <SEP> welche
<tb> zu <SEP> einer <SEP> besonderen <SEP> Düse <SEP> der <SEP> Turbine <SEP> 1
<tb> führt. <SEP> Ausserdem <SEP> führt <SEP> eine <SEP> besondere <SEP> Frisch dampfleitulrg <SEP> 26, <SEP> welche <SEP> vor <SEP> dem <SEP> Haupt wanüvrierventil <SEP> <B>19</B> <SEP> abzweigt, <SEP> zu <SEP> der <SEP> Turbine.
<tb> In <SEP> dieser <SEP> Leitung <SEP> 26 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Ventil <SEP> '3i <SEP> ein gebwrt, <SEP> welches <SEP> mittelst <SEP> des <SEP> lleb^ls <SEP> ?8 <SEP> von
<tb> Hand <SEP> geöffnet <SEP> werden <SEP> kann, <SEP> jedoch <SEP> für <SEP> ge wöhnlich <SEP> voll <SEP> einer <SEP> Feder <SEP> 29 <SEP> geschlossen
<tb> gehalten <SEP> wird.
<tb>
Ist <SEP> das <SEP> Flüssigkeitsgetriebe, <SEP> welches <SEP> in
<tb> den <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> und <SEP> 4 <SEP> nicht <SEP> gezeichnet <SEP> ist. <SEP> in
<tb> Betrieb, <SEP> so <SEP> wird <SEP> durch <SEP> den <SEP> Drirelz <SEP> in <SEP> dem
<tb> jeweils <SEP> in <SEP> Betrieb <SEP> befindlichen <SEP> Kreislauf <SEP> das
<tb> Regulierorgan <SEP> 20, <SEP> wie <SEP> bei <SEP> den <SEP> Ausführungs formen <SEP> nach <SEP> Fig.
<SEP> 1 <SEP> tmd <SEP> ?, <SEP> geöffnet <SEP> gehaltert.
<tb> Wenn <SEP> nun <SEP> ziirn <SEP> Beispiel <SEP> von <SEP> V <SEP> orwärtsfalut
<tb> zur <SEP> Rückwärtsfahrt <SEP> übergegangen <SEP> wird, <SEP> so
<tb> sinkt <SEP> infolge <SEP> dem <SEP> Endeemus <SEP> des <SEP> Vorwärts kreislaufes <SEP> der <SEP> Druck <SEP> im <SEP> Iiraf < lhuler <SEP> 19.
<tb> Der <SEP> auf <SEP> dein <SEP> Steuerkolben <SEP> \.''2 <SEP> lastende <SEP> Dmek
<tb> <B>dem</B> <SEP> Ihrisehdampfes <SEP> aus <SEP> der <SEP> Leiturig <SEP> 23 <SEP> steuert
<tb> daher <SEP> den <SEP> Servomotor <SEP> 21, <SEP> so <SEP> daL;
<SEP> der <SEP> EMu lierschieber <SEP> 20 <SEP> die <SEP> Hailptleitilng <SEP> absperrt.
<tb> Da <SEP> durch <SEP> die <SEP> Leitring <SEP> ?i5 <SEP> Frischdampf <SEP> in <SEP> die
<tb> Turbine <SEP> gelangt, <SEP> wird <SEP> die <SEP> Turbine <SEP> mit <SEP> einer
<tb> bestimmten <SEP> Tourenzahl <SEP> reiterlaufen. <SEP> Wird
<tb> der <SEP> Rückwärtskreislauf <SEP> des <SEP> Flüssigke <SEP> itsge Mbes <SEP> aufgefüllt, <SEP> so <SEP> ilffnet <SEP> der <SEP> Ilgulier schieber <SEP> 20 <SEP> in <SEP> der <SEP> bekannten <SEP> Weise <SEP> durch
<tb> den <SEP> Druck <SEP> irir <SEP> IZücl:würtskreislaiif <SEP> wieder <SEP> die
<tb> Hanptdampfleitung <SEP> 18.
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Bei <SEP> Stillstand <SEP> der <SEP> llasclline <SEP> schliesst <SEP> der
<tb> Tiegidiersehieher <SEP> 20 <SEP> die <SEP> Hauptdampfleitung
<tb> ab. <SEP> Da <SEP> im <SEP> allgemeinen <SEP> durch <SEP> die <SEP> Uhnfüh rmgsleitung <SEP> '_'5 <SEP> nicht <SEP> die <SEP> zum <SEP> Anfahren <SEP> er forderliche <SEP> Dampfmenge <SEP> strhmen <SEP> kann, <SEP> ist
<tb> die <SEP> Leitring <SEP> 26 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Ventil <SEP> ?i <SEP> vorgesehen,
<tb> welcllex <SEP> durch <SEP> den <SEP> Handhebel <SEP> 28 <SEP> gei;
finet
<tb> werden <SEP> kann. <SEP> Diese <SEP> Leitung <SEP> kann <SEP> ausserdem
<tb> dazu <SEP> dienen, <SEP> während <SEP> des <SEP> Betriebes <SEP> die <SEP> Tur bine <SEP> vorübergehend <SEP> stärker <SEP> belastet <SEP> oder <SEP> mit
<tb> griisserer <SEP> Tourenzahl <SEP> laufen <SEP> zu <SEP> lasen. <SEP> indem
<tb> man <SEP> das <SEP> Ventil <SEP> ?r <SEP> öffnet <SEP> und <SEP> Dampf <SEP> in <SEP> die
<tb> Turbine <SEP> siriimen <SEP> liil.;t. <SEP> Die <SEP> Feder <SEP> ?9 <SEP> bewirkt
<tb> nach <SEP> dem <SEP> Loslassen <SEP> des <SEP> Handhebels <SEP> stet
<tb> einen <SEP> sicheren <SEP> Abschluss <SEP> der <SEP> Leitung.
<tb>
Bei <SEP> Anwendung <SEP> der <SEP> Reguliervorrichtung
<tb> im <SEP> ,Schiffsbetriebe <SEP> ist <SEP> cürer <SEP> IigentünOiehkeit
<tb> des <SEP> Schiffsbetriebes <SEP> Rechnruig <SEP> zu <SEP> fragen. <SEP> Die
<tb> voll <SEP> dein <SEP> Flüssigkeitsgetriebe <SEP> zu <SEP> übertragende
<tb> Leistung <SEP> und <SEP> damit <SEP> der <SEP> im <SEP> G_letriebe <SEP> auf tretende <SEP> I'lüssigkeitsdruch <SEP> sind <SEP> nämlich <SEP> bei
<tb> forcierter <SEP> Fahrt <SEP> erheblich <SEP> gAsser <SEP> als <SEP> bei
<tb> lhwwhfabrt. <SEP> Wü_de <SEP> man <SEP> null <SEP> die <SEP> Regulier Vorrichtung <SEP> so <SEP> einstellen.
<SEP> dass <SEP> bei <SEP> Marsch fahrt <SEP> das <SEP> Regulierorgan <SEP> irr <SEP> der <SEP> F <SEP> rischdampf leitung <SEP> der <SEP> Turbine <SEP> im <SEP> richtigem <SEP> Augenblick
<tb> itfl'net <SEP> und <SEP> schliesst, <SEP> so <SEP> würde <SEP> unter <SEP> <B>Um-</B>
<tb> ständen <SEP> bei <SEP> forcierter <SEP> Fahrt <SEP> das <SEP> Iieguliei# orgau <SEP> in <SEP> der <SEP> Frischdampfleitung <SEP> zir <SEP> früh
<tb> t')finen, <SEP> bezw. <SEP> zu <SEP> spät <SEP> schliessen, <SEP> so <SEP> dass <SEP> beirr
<tb> Unisteirern <SEP> des <SEP> Getriebes <SEP> die <SEP> Tourenzahl <SEP> der
<tb> Turbine <SEP> sich <SEP> verändert. <SEP> In <SEP> den <SEP> Fällen. <SEP> in
<tb> denen <SEP> diese <SEP> Toilrenschwankungen <SEP> zu <SEP> Unzu tr;
igheldwiten <SEP> ftihmn <SEP> Umen, <SEP> macht <SEP> man
<tb> daher <SEP> vorteilhaft <SEP> das <SEP> rechtzeitige <SEP> ( <SEP> tffnen <SEP> und
<tb> Schliessen <SEP> des <SEP> liegulierorganes <SEP> irr <SEP> der <SEP> F <SEP> risch damldleitimg <SEP> nicht <SEP> allein <SEP> von <SEP> dein <SEP> absohlten
<tb> Druck <SEP> im <SEP> Flüssigkeitsgetriebe, <SEP> sondern <SEP> voll
<tb> der <SEP> t-sesehwindigkeit <SEP> der <SEP> Leistnngsaufnalnne
<tb> bezw. <SEP> -Abgabe <SEP> des <SEP> Flüssigkeitsgetriebes <SEP> ab llängig. <SEP> da <SEP> in <SEP> denn <SEP> einen <SEP> Falle <SEP> die <SEP> leitimgs anfnabrne <SEP> bezw. <SEP> -Abgabe <SEP> des <SEP> t-letriebes, <SEP> das
<tb> heisst <SEP> das <SEP> Auffüllen <SEP> und <SEP> Entleeren <SEP> der <SEP> Ge triebel@reislänfe, <SEP> schneller <SEP> als <SEP> in <SEP> dein <SEP> andern
<tb> erfolgt.
<SEP> Das <SEP> Regulierorgan <SEP> in <SEP> der <SEP> FriNch dampfleitung <SEP> (ifI'net <SEP> oder <SEP> selrlielät <SEP> dann, <SEP> wenn
<tb> das
<tb> eine <SEP> bestimmte <SEP> Lei <B>stung</B> <SEP> übertrugt. <SEP> Diese <SEP> Anordnung <SEP> ist <SEP> voll besonderem Vorteil bei allen Anlagen, die mit verschiedenen Belastungen zu arbeiten haben.
Die Reguliervorrichtung spricht in diesem Falle bei forcierter- Fahrt. erst. bei einer gi-iil.ereri Leistungsübertragung durch das Flüsigl:eitsgetriebe an, als bei llai@sclifalii#t, das heisst sie ist bei Marschfahrt empfindlicher als bei forcierter Fahrt.
Eine der Leistungs übertragung entsprechende Empfindlichkeit kann man dadurch erreichen, dass man die Kräfte, zum Beispiel Spannung der Feder 11 in rig. \?, die den liraftäuherungen des Hydraulischen Kraftzylinders 1i das Gegen- gewi@Iit halten. den Leistungen der Flüssig- l:
eitzgetriebe entsprechend verändert.
flau könnte durch Hebel oder dergleichen die Spannung der Feder 11 von der Stellung des 1lanijvi#ier#veiitils derart abhängig machen, dass beim (ltfnen des ilfanilvi-iei,centils die Spannung der Feder 11 wächst, beim Sehlief')en dagegen abnininit. Bei ganz gei)
ffneteni llaiiti- irierventil ist daher entsprechend der stärke- ren Spannung der Feder 11 zum Öffnen des Regulierorganes 1..1 ein gr@iifiei-ei, Druck auf die hydraulischen Kolben 7 und 8 erforder lich. als bei li.tlbgeöffnetem 3Iariiivrierveritil.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4, bei welcher das Schliessen des Regulier- organes 20 durch den Dampfdruck auf den Steuerkolben 22 erfolgt, läht sich die Empfind- lichkeit der Reguliervorrichtung dadurch ver stellen,
clxss nian in die Leiturig 23 ein Ventil einbaut und den Darnpfz(ifliifi zuni Kolben 22 entsprechend der Leistungsübertragung der Flita,igl:eitsgetr-iebe drosselt. das heifät bei groben zti übertragenden Leistungen des Ventil öffnet. und dadurch in der Leitung 2 3 den Druck auf den Kolben 22 vergrössert.
Das Öffnen des Ventils könnte gleichzeitig mit denn Öffnen des Hauptinanövrierventils er folgen. indem man die Bewegung des einen Ventils von der Bewegung des andern Ventils abhängig macht. Weitere Wege zur auto matischen Regulierung wären die, dass man die hraftkolhen 7 und 8 mit Ölbremsen oder andern Dämpfungsvorriclitungen versieht,
welche entsprechend der Belastung des Ge- triebe#, i-eg(iliei-t werden. Beim Auffüllen eines Kreislaufes kann der Druck im Getriebe rascher wachsen als die Leistungsaufnahme des Betriebes, das heisst, der zur Betätigung der hydraulischen Kraftkolben 7 und S erforderliche Druck erscheint unter Z inständen, bevor (las Getriebe eine ent- ._sprechende Leistung zu übertragen vermag,
so dass das Regulierorgan in der Frischdampf- leitung zu früh öffnet und die Tourenzahl der Turbine steigt. Bei dein Entleeren des Flüssigkeitsgetriebes kann der umgekehrte Vorgang stattfinden, so dass das Regulier- organ in der Frischdampfleitung zu speit schliesst.
Daher ist es zweckmässig, das Regulierorgan in der Frischdampfleitung beirr Entleeren des Flüssigkeitsgetriebes schnell zu schliessen und beirr Auffüllen dagegen langsam zu öffnen.
Dies könnte man beispielsweise dadurch erreichen, dass man in den Leitungen 4 und 5 zwischen dein Flüssigkeitsgetriebe und dem hydraulischen Kraftzylinder 6 ein Ventil an ordnet, welches so ausgebildet ist, dass es beim Entleeren eines Kreislaufes eine mög lichst grosse, beim Auffüllen eines Kreislaufes dagegen eine kleinere Öffnung freigibt, so dass im ersten Falle der Druck auf die hydraulischen Kolben 7 bezw. 8 rasch ab nimmt.
das Regulierorgan in der Frischdampf leitung schnell schliesst, im letzteren Falle dagegen der Druck auf die Kolben langsamer ansteigt und das Regulierorgan langsamer öffnet. Die Geschwindigkeit, mit der der Druck zu- und abnimmt, kann durch Regu lieren des Ventils in der Leitung 4 bezw. 5 eingestellt werden.
Die Verzögerung der Öffnung des Regulier- organes in der Frischdampfleitung liefe sieh auch dadurch erreichen, dass man die Lei tungen 4 und 5 zwischen Flüssigkeitsgetriebe und Kraftzylinder 6 an solchen Stellen in das Gehäuse des Flüssigkeitsgetriebes münden liesst, an denen der zur Betätigung der Rege lung erforderliche Druck erst in einem späte ren Zeitpunkte der Auffüllung des Kreislaufes auftritt.
Eine andere Möglichkeit, das Öffnen des Regulierorganes der Frischdampfleitung beim Auffüllen des Kreislaufes zu ierz@@gerii. bestellt darin. dal:
, in die Leitun-en 4 und .-> cin kleiner Tank eingebaut wird, wuleber Heini Auffüllen eine., Kreislaufes ziiri:
ielist aufgefüllt werden nrul.l. bevor der Druck auf die hydrau- lischen Kraftkolben 7 bezw. 8 wirken kann.
Bei Ausführungen mit Kolbenschieber als Regulierorgane, wie in der Ausführungsforen nach Fig. 3 und 4, kann nian anläerdem eine Verzögerung durch entsprechende Ausbildung der Überdeckung des Schiebers erreichen.
Anstatt den absoluten Druck im Flüssig- keitsgetriebe zur Betätigung der Kraftkolben 7 und -8 zii benutzen, kann nian aueli den Druckunterschied an zwei Stellern eines Kreis- laufes benutzen, indem man den Dru;
@lz an einer Stelle des Kreislaufes auf die eine Seite des Kolbens 7 bezw. 8, den Druck an einer andern Stelle des Kreislaufes auf die andere Seite des Kolbens 7 bezw. 8 wirken läL;
t. Auf diese Weise erreicht man, dass der Druck auf den Kolben 7 und 8 unabhängig wird von dein Druck, mit dem die Pumpe (Riick- fürderpumpe) den Kreislauf auffüllt. Es hat sich nämlich gezeigt, dak, der Druckunter- schied an den einzelnen Stellen eines Kreis- laufes unabhängig ist von dein Druck,
mit dem die Rüclifiirderpurnpe den Kreislauf auf füllt; daher ,wird die Differenz der Drücke, welche auf den Kolbens 7 bezw. 8 ausgeübt werden, konstant sein.
Das Regulierorgan in der Frischdanipf- leitung wird daher unabhängig vom Druck der Rückfürderpuntpe.
Der (xegetistatid der Erfindung ist für der Anwendung auf eine -Anlage, bestehend aus Dampfturbine und Flüssigkeitsgetriebe er- läutert. Er läG,
t sich jedoch auch ohne wesentlichenderungen auf Anlagen mit Kolbendarnpfinaschinen oder Verbrennungs- kraftmaschinen und Flüssigkeitsgetriebe an- wenden.