CH93904A - Einrichtung zur Verminderung der Streuung bei durch Windungsab- und -zuschaltung regelbaren Transformatoren. - Google Patents
Einrichtung zur Verminderung der Streuung bei durch Windungsab- und -zuschaltung regelbaren Transformatoren.Info
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Description
Einrichtung zur Verminderung der Streuung bei dureh Windungs:ib- und -zuschaltung regelbaren Transformatoren. Um die Sekundärspannung eines Trans formators zu regeln, wird bei gegebener kon stanter Primärspannung das Windungsver- hältnis der Primärwicklung zur Sekundär wicklung durch Ab- und Zuschalten von Wicklungsteilen geändert. Hierbei ist eine Änderung der Streuverhältnisse des Trans formators im allgemeinen nicht zu vermeiden, da die gegenseitige Kompensation der Arbeits ströme der beiden Wicklungen bei Änderung der wirksamen Windungszahl nur der einen Wicklung gestört wird.
Nimmt man in Fig. 1 z. B. an, der Schalt hebel H stehe auf dem Kontakt l der Kon taktbahn, welche mit den abschaltbaren Windungen d der Primärwicklung P des Transformators T verbunden ist, dann wird der die Sekundärwicklung 8 durchfliessende Strom i2 durch den Primärstrom ir bis auf einen kleinen, der Erregung des Haupt- und des Streufeldes entsprechenden Wert kom pensiert.
Schaltet man nun aber durch Dre hung des Hebels H den Primärwicklungsteil d ab, dann kompensieren sich nur noch die Ströme in den Wicklungsteilen a und c, während der Sekundärstrom i_! in den Win dungen h felderzeugend wirkt, da keine kom pensierendem Amperewindungen für diesen Teil der Wicklung vorhanden sind. Dieses so erzeugte Feld ist aber finit dem gerade wirksamen Wicklungsteil r der Primärwick lung P nicht gut verkettet und stellt daher vorwiegend ein Streufeld dar.
Die Abschal tung der Wicklung d bringt die Sekundär- spannung des Transformators in grosse Ab hängigkeit von der Belastung.
Diese Streuung ist also schädlich, und es ist Gegenstand der Erfindung eine Einrich tung zur Verminderung der Streuung bei durch Windungsab- und -zuschaltung regel baren Transformatoren, bei welcher die dem abschaltbaren Teil und dem nicht absehalt- baren Teil der einen Wicklung gegenüber stehenden Teile der andern Wicklung unter sich parallel geschaltet sind.
In Fig. 2 ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Die Buchstaben haben die gleiche Bedeutung wie. in Fig. 1. Die Primärwicklung P besteht; wieder aus dein unveränderlichen Teil c und dein regulierbin-en Teil d. Dem Teil c steht die Sekundärwicklung <I>a.</I> dein Teil<I>d</I> die Sekundärwicklung b gegenüber, und zwar derart, dass a mit c<I>und b</I> mit d gut ver kettet sind.
Die Wicklungen a und b haben gleiche Windungszahlen und befinden sich in Parallelschaltung und es durchfliesst der Se kundärstrom<I>i</I>:" mit einem Teil i2' die Wick lung a, mit dem andern Teil i." die Wick lung b.
Steht der Hebel H auf Kontakt 1, dann durchfliesst der Primärstrom die in Reihe be findlichen Wicklungsteile c und d. Sekundär verteilt sich der Strom auf die beiden Wick lungen a und<I>b</I> derart, dass die Amperecvin- dungen von a durch die Amperewindungen von c, die von b durch die Arnperewindungen von d bis auf den zur Erzeugung der Haupt felder erforderlichen Rest kompensiert werden.
Die auftretenden Streufelder sind gering, da die Verkettung der gegenüberstehendem Wick lungsteile eine gute ist.
Steht der Hebel H auf Kontakt 6, dann durchfliesst der Primärstrom nur den Wick lungsteil c. Sekundär fliesst dementsprechend der Strom vorwiegend durch die Wicklung a., während durch die Wicklung b wegen der Zunahme ihrer Selbstinduktion nur ein ge ringer Strom fliesst.
Auch in dieser Stellung sind die den Hauptteil des Stromes führenden Wicklungen n. und c gut verkettet und da her ist der Spannungsabfall nur ein geringer. Dies wird durch die Parallelschaltung der Wicklungen a und b erreicht, welche die Eierstellung eines beliebigen Stromverhältnisses der Ströme i::' und i." gestattet. Darin liegt der Unterschied und der Fortschritt gegen über der Anordnung nach Fig. 1.
In den Zwischenstellungen von H kommt der Vorteil .der unabhängigen Stromeinstellung weniger zur Greltung, ist aber immer noch vorhanden. Der induktive Spannungsabfall des Regulier transformators der Fig. 2 wird demnach unter allen Umständen kleiner sein, als der nach Fig. 1.
In Fig. 3 ist der Fall dargestellt, dass die beschriebene Einrichtung<B>zur</B> Speisung eines Einphasengleiehrichters verwendet wird. Die Primirwicl@lurrg P des Transformators 1' liegt in e-, a Wechselstromnetz Xi. Die Wicklun-, a ist rnit einem 14littelleiter lo versehen, wel cher den Minusleiter des Gleichstromnetzes X, darstellt.
Die Anoden 3i und t1- -,verden über die Leiter l' und l" parallel von den Wicklungen a und b gespeist. Diese Ein richtung gestattet auch eine vorteilhafte An ordnung der Wicklungen auf dem Eisenkern des Transformators. Ini allgemeinen ist rnan bestrebt, bei Zylinderwicklungen die Primär wicklung als innern die Sekundärwicklung als äussern Zylinder (oder umgekehrt) aus zuführen.
Dies Trat bei regulierbaren Trans formatoren den grossen Nachteil, dass entweder die abschaltbaren Spulen der Primärwicklung. oder die vielfach unter sich parallel geschal tetem Sekundärspulen auf dem innern Zylinder liegen, also unzugänglich sind. Bei der Ein richtung nach der Erfindung besteht die Sekundärwicklung aber aus den beiden paral lelen Teilen a. und b, von denen 7 keine komplizierte innere Schaltung besitzt, da sie praktisch nur einen relativ geringen Teilstrom führt.
Hier ist daher eine Anordnung der Spulen auf dein Eisenkern<I>F</I> möglich, wie sie durch Fig. 5 erläutert ist. Der innere Zylinder besteht aus dem unveränderlichen Teil c der Primärwicklung und der Sekundäir- wicklung b, welche dein abschaltbaren Pri- märwicklungsteil d gegenüberliegt.
Der äussere Zylinder dagegen besteht aus der Sekundär wicklung<I>a.</I> und dem abschaltbaren Teil<I>c1</I> der Primärwicklung. Die den äussern Zylinder bildenden Teile sind bei dieser Anordnung gut zugänglich und ihre Herstellung, Schal tung und Kontrolle ist wesentlich erleichtert.
Eine Übertragung dieser Einrichtung auf 11 ehrphasenanlagen zeigt Fig. 4.
In Fig. 4 bedeutet Ni das Dreiphasennetz, an welches der Dreiphasentransformator 7' angeschlossen ist. Die Primärwicklung be steht aus den drei Phasenwicklungen P, Pl'. P:, P2' und Pa, Ps', von denen P, P und Pa den konstanten, Pi', P:' und P3' den regulierbaren Teil der Primärwicklung dar stellen.
Die Sekundärwicklung ist räumlich so verteilt, dass den Primärteilen Pi, P, und P3 die Sekundiirwicklung Si, S2, S", den Primärteilen P', P2' und I3' die Sekundär- wiekiung St', S2', @Sa' gegenübersteht, wobei die Wicklungen Si,
S'2 und<B>S</B>3 mit ihren zugeli;'>rigeu Wicklungen S,', S2' und Ss' parallel geschaltet sind und den gemeinsamen Nullpunkt 0 besitzen. 0 ist mit dein lVIinus- leIter des Gleichstromnetzes N, verbunden, dessen Plusleiter rnit der Kathode K des Gleichrichters G in Verbindung steht.
Die Anoden Al, 42 und .43 sind an die freien Enden der Sekundärwicklungen angeschlossen. Auch in diesem Falle wird der induktive Spannungsabfall des Transformators wesent lich kleiner sein als bei der bisher üblichen Ausführung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Verminderung der Streu ung bei durch Windungsab- und -zuschaltung regelbaren Transformatoren, dadurch gekenri- zeichnet, daPl) die dem abschaltbaren Teil und dem nicht abschaltbaren Teil der einen Wick lung gegenüberstehenden Teile der andern Wicklung unter sich parallel geschaltet sind.UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dar bei Zylinderwicklungen auf dein Transformator der nicht regelbare Teil der einen Wicklung und der dem regel baren Teil dieser Wicklung gegenüberstehende Teil der andern Wicklung die innere Zy linder- wicklung darstellt, während der regelbare Teil der einen Wicklung und der dem konstanten Teil dieser Wicklung gegenüberstehende Teil der andern Wicklung die äussere Zylinder wicklung des Transformators bilden.
Applications Claiming Priority (3)
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Cited By (1)
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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