CH93911A - Steckkontakt für elektrische Installationen. - Google Patents

Steckkontakt für elektrische Installationen.

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CH93911A
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Wilhelm Bertrand
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Wilhelm Bertrand
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/44Means for preventing access to live contacts
    • H01R13/447Shutter or cover plate
    • H01R13/453Shutter or cover plate opened by engagement of counterpart

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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description


  Steckkontakt für elektrische Installationen.    Die bisher bekannten Steckkontakte haben  den Nachteil, dass die stromführenden Teile  zu wenig abgedeckt sind und daher durch       Einführen    von Fingerspitzen, Nadeln, Nägeln       etc.    leicht     Unfälle    entstehen können. Werden  ferner die bisherigen Steckkontakte bei der  Abgabe besonders tarifierten Stromes ver  wendet, so kann eine beabsichtigte oder auch  zufällige     missbräuchliche    Verwendung des  Stromes stattfinden, trotzdem zum Teil die  Kontaktelemente besonders geformt oder di  stanziert sind. Es sei nur auf das Einführen  von blanken Drahtenden, an deren andern  Enden der unzulässige     Stromverbrauchkörper     angeschlossen ist, hingewiesen.

   Ein derartiger       Missverbrauch    lässt bekanntlich keine Spuren an  den Anlagen zurück, auf Grund deren Ab  hilfe     geschaffen    werden könnte.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Steckkontakt für elektrische Installationen,  mittelst welchem     genannte    Übelstände be  hoben werden sollen, wobei eine, den zur  Aufnahme der     Steckerstiften    dienenden Kon  taktorganen vorgelagerte,     verriegelbare    Ab  schliessvorrichtung mit einer mit den Stecker  stiften entsprechenden     Durchbrechungen    ver-         selrenen,    verschiebbaren Platte und einem  Riegel zum Verriegeln dieser Platte in solcher  Lage, wo sie den Durchtritt der     Steekerstifte     verhindert, vorgesehen ist,

   sowie ein schlüssel  artig ausgebildeter     Steckerstift    zum Entrie  geln und     Öffnen    der     Abschliessvorrichtung,     und so den Durchgang für die erstgenannten       Steckerstifte        freizugeben.    .  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung in einem     Ausführungsbeispiel    dar  gestellt, und es zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht desselben,     Fig.        \?     eine Hinteransicht,     Fig.    3 einen Schnitt nach  der Linie     A-A    der     Fig.    1,     Fig.4    einen  Schnitt nach der Linie     A-A    der     Fig.    1 bei       anderweitiger    Stellung einzelner Organe,     Fig.    5  einen Schnitt nach der Linie     B---B    der     Fig.    3,

         Fig.        i?    einen Schnitt nach der Linie     C-C     der     Fig.    1 in Richtung des Pfeiles P gesehen,       Fig.    7 eine     Vorderansicht.        Fig.        ss    eine Seiten  ansicht je einer Einzelheit und     Fig.    9 einen Teil  einer Einzelheit in schaubildlicher Darstellung.  



  Das     Steckkontaktgehäuse    1 mit abge  stuften Durchgängen 2 für Befestigungs  schrauben, trägt die Klemmstücke 3, in deren       Durchbrechungen    4 die     Klemmschrauben        i;         eingeschraubt sind.

   Ferner ist an ihm die  Eidungs-     bezw.        Nulleiterklemme    6 befestigt,  durch welche die     Kontaktfeder    7 gehalten  wird. 8 ist eine zentral angeordnete Durch  brechung.     Der        Steckerteil    9 mit dem in seiner  Längsrichtung durchbohrten Deckel 10 zum  Ausführen der Leitungsdrähte trägt die den       Durchbrechungen    4 entsprechenden Kontakt  stifte 11 mit den Klemmschrauben 12 zurr  Anschluss der Leitungsdrähte.

   In zentraler  Lage ist der     sehlüsselartige    Eidungs-     bezw.          Nulleiterkontakt    13 am     Steckerteil    9 ange  ordnet, ebenfalls mit einer Klemmschraube  zum     Anklemmen    des Leitungsdrahtes ver  sehen. Er weist     [--förmigen    Querschnitt auf       (Fig.    9) und sind dessen Schenkel am freien  Ende mit in der Längsrichtung des Stiftes  zueinander versetzten     Abschrägungen    14, 15  versehen     (Fig.    9).  



  Zwischen dem Kontaktgehäuse 1 und dem       Steckerteil    9 ist das Gehäuse 16     (Fig.    3, 4, 5)  vorgesehen, das wie das Kontaktgehäuse 1  und der     Steckerteil    9 aus     Elektrizität    nicht  leitendem Material bestehen und mit den       Durchbrechungen    der Klemmstücke 3 und der       Durchbrechung    8     gleichaxig    gerichteten Durch  brechungen 17, 18     (Fig.    5) versehen ist. Die  ersteren dienen zum Durchführen der Kontakt  stifte 11.

   In die     Durchbrechung    18 ist die  Scheibe 19 eingeführt, welche an der Füh  rungsplatte 20 befestigt ist und einen dem       Querschnitt    des Kontaktstiftes 13 genau ent  sprechenden Schlitz trägt, so dass beim Ein  stecken des Steckers der Kontaktstift 13 durch  diesen Schlitz geführt wird. Die Führungs  platte 20 ist mittelst     Bolzenschrauben    21 an  an ihr angebrachten Lappen 22 im Innern  des Gehäuses 16 an dessen Boden befestigt,  und weist den     Durchbrechungen    17 ent  sprechende Bohrungen 23, von etwas grösse  rem Durchmesser als diese, auf.

   Die Seiten  ränder 24 der Führungsplatte 20 sind senk  recht aufgebogen und dienen als seitliche  Führungen der zwischen der Führungsplatte  20 und dem Riegel 25 verschiebbaren     Ver-          schlussplatte    26. Diese     (Fig.    7) weist den  Klemmstücken 3 entsprechende Durchboh  rungen 27 auf und eine der     Durchbrechung       8 entsprechende viereckige     Ausnehmung    28  mit einem anschliessenden Schlitz 29. Auch  diese     Verschlussplatte    ist aus Elektrizität  nichtleitendem Material hergestellt.

   Der Riegel  25 ist in an den Rändern 26 der Führungs  platte angeordneten Schlitzen quer zur     Ver-          sehiebrichtung    der     Verschlussplatte    verschieb  bar und trägt einen in den Schlitz 29 ein  führbaren     Nocken    30, neben welchem eine  der     Durchbrechung    8 und der     Ausnehmung     28 letzterer auch im Querschnitt entspre  chende     Ausnehmung    30 angebracht ist.

       Ver-          schlussplatte    26 und Riegel 25 stehen  unter Wirkung der Feder 32, die durch  den an der Führungsplatte 20 angeordneten  Stift 33 getragen wird und das Bestreben  hat, die     unter        ihrer        Wirkung    stehenden Or  gane ausser     Gebrauehstellung    zu erhalten,       bezw.    in die in     Fig.    4 dargestellte Lage zu  bringen.  



  Beim Einstecken des     Steckeis    tritt zuerst  der Eidungs-     bezw.        Nulleiterkontaktstift    13  durch den in der     Verschlussplatte    26 vorge  sehenen Führungsschlitz 29 mit seiner Spitze  in den durch die     Verschlussplatte    26 und den  Riegel 25 frei gelassenen Raum     a        (Fig.4)     ein.

   Beim weitern Einstecken wird erst     mit-          telst    der     Abschrägung    14 der Riegel 25 zur  Seite geschoben (in Richtung des Pfeiles     p     in     Fig.    4) bis der Nocken 30 aus dein Schlitz  29 in die     Ausriehmung    23 eintritt. In diesem  Moment beginnt die     Abschrägung    15 auf die       Verschlussplatte    16 einzuwirken und schiebt  solche in Richtung des     Pfeilesp'        (Fig.    4), bis  der Kontaktteil 13 gänzlich durchgestossen  werden kann.

   Durch die Bewegung der     Ver-          schlussplatte    26 wird der Durchgang für die  Kontaktstifte 11 frei gegeben und können  diese in die Bohrung 4 der Klemmstücke 3  eingeführt werden, während vor deren Ein  tritt bereits der Eidungs-     bezw.    Nulleiter  kontaktstift mit der Eidungs-     bezw.    Nulleitung  durch die Feder in Kontakt gebracht worden  ist.

   Nach Entfernen des     Steckers    treten die  durch den Kontaktstift 13 ortsveränderten  Organe in ihre Ausgangslage zurück, wobei  die     Verschlussplatte    durch Eintreten des     Nok-          kens    30 in den Schlitz 29 in Verschluss-           stellung    wieder verriegelt wird. Die     Versehluss-          platte    könnte     aueh    statt parallel zu sich selbst  um einen Drehpunkt, zum Beispiel den Stift  33,     versebiebbar    sein.  



  Es ist vorgesehen, den Stift 13 bei     ver-          schiedenen    Steckkontakten mit je verschieden  artigem Querschnitt auszugestalten, durch  verschiedenartige Anordnungen von sich nach  der Länge des Stiftes erstreckenden Nuten,  Rippen,     Abschrägungen        ete.    und den Schlitz  in der Scheibe 19 dein Querschnitt des Stiftes  13 entsprechend auszuführen.

   Dadurch wird       eine    Auswechselbarkeit der Stifte 13 verhin  dert und kann so zum Beispiel bei Anordnen  zweier Kontakte, deren Stifte 13 verschieden  sind, und wobei der eine Steckkontakt zur  Entnahme von     hüherwertigem,    der andere     zur     Entnahme von     niedrigertarifiertem    Strom vor  gesehen ist, verhindert werden, dass ein     Lin-          iarifmässiger    Anschluss erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steckkontakt für elektrische Installationen, gekennzeichnet durch eine, den zur Aufnahme der Steckerstiften dienenden Kontaktorganen vorgelagerte, verriegelbare Abschliessvorrich- tung mit einer mit den Steckerstiften ent sprechenden Durchbrechungen versehenen ver schiebbaren Platte und einem Riegel zum Verriegeln dieser Platte in solcher Lage, wo sie den Durchtritt der Steckerstifte verhindert, ferner gekennzeichnet durch einen weiteren schlüsselartig ausgebildeten Steckerstift,
    zum Entriegeln und Öffnen der Abschliessvorrich- tung, um so den Durchgang für die erstge- nannten Steekerstifte freizugeben;
    ferner da dadurch gekennzeichnet, dass der Abschliess- vorrichtung eine Führung mit einem Durch gang für den schlüsselartig ausgebildeten Steckerstift vorgelagert ist, wobei der Durch gangsquerschnitt dem Querschnitt des schlüssel artigen Steclzerstiftes entspricht, und wobei bei mehreren Steckkontakten durch Verschie denheit des Querschnittes die schlüsselartig ausgebildeten Steekerstifte und der ihnen entsprechenden Führung eine Auswechselbar keit der Steckerteile verhindert werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Steckkontakt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiebbare Platte und der Riegel in ungleicher Richtung verschiebbar sind. 2. Steckkontakt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der schlüsselartig aus gebildete Steekerstift etwas länger ausge bildet ist als die übrigen Steckerstifte, und, als Hilfskontakt dienen kann.
CH93911D 1921-09-30 1921-09-30 Steckkontakt für elektrische Installationen. CH93911A (de)

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