CH94025A - Geldüberweisungsformular. - Google Patents

Geldüberweisungsformular.

Info

Publication number
CH94025A
CH94025A CH94025DA CH94025A CH 94025 A CH94025 A CH 94025A CH 94025D A CH94025D A CH 94025DA CH 94025 A CH94025 A CH 94025A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
piece
bank
money transfer
gaps
pieces
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Schoele Otto
Ide Hans
Boenisch Karl
Original Assignee
Schoele Otto
Ide Hans
Boenisch Karl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schoele Otto, Ide Hans, Boenisch Karl filed Critical Schoele Otto
Publication of CH94025A publication Critical patent/CH94025A/de

Links

Landscapes

  • Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)

Description


      Geldüberweisuugsfor        malst-.       Im bankmässigen     Geldüberweisungsverkehr     ist bisher die Verwendung von formularmässi  gen Anträgen sehr selten. Die benutzten  Formulare haben lediglich den Zweck, den  Kunden zur genauen Formulierung seiner  Anträge zu zwingen und dadurch die<B>M</B>ög  lichkeit einer fehlerhaften Ausführung zu ver  mindern. Es verbleibt aber den Banken im  übrigen die gleiche Arbeit für jeden einzelnen  Überweisungsauftrag, wie wenn dieser brief  lich gestellt wäre. Insbesondere gilt dies von  solchen Aufträgen der Kunden, zu deren  Ausführung die Bank wieder den Giroverkehr  einer Zentralbank in Anspruch nehmen mass  (indirekter Überweisungsverkehr).

   In diesem  Falle hat die Bank nicht nur ein an die  Zentralbank gerichtetes Überweisungsformular  auszufüllen, sondern auch noch ein nebenher  laufendes Avis, meistens als Postkarte. Es  werden zumeist mehrere Abteilungen der     Bank     in Anspruch genommen; jede von ihnen hat  bei der Verbuchung in der Regel den Emp  fänger der Überweisung zu bezeichnen, was  erhebliche Schreibarbeit macht,    Das den Gegenstand der vorliegenden  Erfindung bildende Formular soll ein Mittel  sein, um den Geschäftsvorgang bei der Bank  zu vereinfachen, und zwar; worauf besonders  Wert zu legen ist, ohne dass der Kunde  gleichzeitig mit der Arbeit belastet wird, die  die Bank erspart.  



  Das Formular= besteht in seiner einfach  sten Ausführung aus zwei zusammenhängen  den Stücken aus Papier, Karton oder der  gleichen, die auf je einer Seite mit Vor  drucken und Lücken versehen und so über  einander gefaltet sind, dass der eine Vordruck  aussen und der andere verdeckt liegt und die  Lücken des einen Stückes     b    die Projektion  der Lücken des andern Stückes     cc    bilden.

    Der Vordruck auf dem ersten Stück     a    ist  so gestaltet, dass das Stück nach Ausfüllung  der Lücken einen     Geldüberweisungsauftrag     bildet; und der Vordruck auf dem zweiten       Stück        b    ist so     beschaffen,    dass das Stück  nach der     gleichlautenden    Ausfüllung der  Lücken eine Mitteilung bildet, die dem Geld  empfänger die     eintreffende        Greldübexweisung         anzeigt. Die Rückseite des zweiten Stückes b  kann zu diesem Zweck als Adressenseite  einer Postkarte gestaltet sein.  



       11Iit    dem zweiten Stück b kann noch ein  drittes c     abtrennbar    verbunden sein, das einen  geeigneten Vordruck und Lücken enthält,  nach deren Ausfüllung es einen Beleg über  die abgetrennten Stücke     a    und     b    bildet.  



  Das Stück     a    kann, wie in     Fig.    1 durch       Schraffur    angedeutet, durch Verwendung von       Wasserzeichenpapier,    durch     Unterdruck    usw.  derartig ausgestaltet sein, dass die nachträg  liche Fälschung und Abänderung des ge  schriebenen     Auftragtegtes    ebenso erschwert  ist, wie bei einem der üblichen Scheck  formulare.  



       iLan    kann dem Formular noch ein viertes  Stück d hinzufügen, das vorteilhaft zwischen  das zweite     Lind    dritte Stück eingeschoben  und über welches das dritte Stück c gefaltet  wird. Die Vordrucke der Stücke     a    auf     c     befinden sich dann auf der einen, die Vor  drucke der Stücke<I>b</I> und<I>d</I> auf der Gegen  seite des     auseinandergefalteten    Blattes. Das  Stück d trägt     dünselben    Vordruck mit. den  selben Lücken wie das Stück     c.    kann also  gleichzeitig mit dem Stück c in einen zweiten  Beleg über die abgetrennten Stücke     a    und b  verwandelt werden.  



  Die Teile c und d sind durch eine Per  forierlinie getrennt.  



  In den Zeichnungen,     Fig.    1 bis 4, ist eine  Ausführungsform 'des Formulars als Beispiel  dargestellt.  



       Fig.    5 und 6 veranschaulichen die Fal  tung bei einer andern Ausführungsform.     Fig.    7  und 8 zeigen an einem Beispiel den Vordruck  und die Ausfüllung dieser Art des Formulars.  



  In allen Figuren ist     a    das eigentliche  Formular für einen     Geldüberweisungsauftrag,     welchen nach den in     Fig.    3, 4, 7 und 8 er  läuterten Beispielen eingewisser Otto     Kramei     seiner Bankverbindung, nämlich der Deutschen  Bank in Berlin erteilt. Der Vordruck ist  durch lateinische Schrift kenntlich gemacht.  Der Auftrag lautet in diesem Fall dahin,  einem gewissen Heinrich     Küppers    in Krefeld,    der ein Konto bei der Gewerbe- und Handels  bank in     Cöln    hat, den Betrag von 1500     2,1.     zu überweisen.

   Der Auftraggeber schiebt  ein geschwärztes Blatt mit der Schwärze nach  unten zwischen die Stücke<I>a</I> und<I>b</I> und füllt  mit einem Tintenstift das Stück     a    der     Fig.    1  so aus, wie es     Fig.    3 zeigt, wodurch zugleich  das Stück b in der Weise ausgefüllt wird,  wie es     Fig.    4     erkennen    lässt. Will der Auf  traggeber einen Beleg zurückbehalten, so trägt  er in den Abschnitt     e,    auf dem entsprechende  Hinweise vorgedruckt sind, noch die     Summe,     die beauftragte     Barrk,    die     Bestimmung    des  Geldes und das Datum ein.

   Er trennt dann  die     zusammenhängenden        Stücke        a    und b von  dein Abschnitte ab und     übergibt    sie     seiner.,     Bank. Diese behält das Stück     a    zurück und  schickt das Stück b, nachdem es die vor  geschriebenen Stellen     durchlaufen    hat, an die  zweite     Bank,    die nun das     CTeld    auf     gewil)Irn-          liche    Weise (durch Gutschrift, Postcheck usw.)       weiterleiten    kann. Durch Anwendung des  Formulars werden der ersten Bank folgende  Arbeiten erspart  1.

   Die Ausfertigung eines Kassenauftrages  für die     eigene    lasse (durch     Stück        a);     2. Die     Ausfertigung    einer     besonderen        Be-          rracln-ichtigung    an die zweite Bank     (durch-          Stück    b) ;  3. Die Ausstellung einer Belastungsauf  gabe an den Auftraggeber (durch Stück c);  4.     Sehreibarbeit    bei der Verbuchung auf  dein Konto des Auftraggebers (durch die  Benutzung der blossen Formularnummer);  5. Das Kopieren der unter 1-3 erwähnten  Schriftstücke.  



  In demselben     Masse    spart die zweite Bank  an Arbeit.  



  Das Formular nach     Fig.    5 bis 8 ist vier  teilig, indem zwischen die Stücke b und c  ein     Stück    d eingeschaltet ist, das sich mit  denn Stück c deckt und den gleichen Vor  druck wie dieses trägt. Vorteilhaft ist Stück c  nach vorn über das Stück     d    gefaltet und von  diesem durch Perforierung getrennt. Vor der  Ausfüllung der     Stücke        a    und c wird ein  geschwärztes Blatt mit der Schwärze nach  unten unter beide geschoben, so dass mit den      Stücken<I>a</I> und     ,c    die Stücke<I>b</I> und<I>d</I> aus  gefüllt werden, und zwar b gleichlautend mit  a und d gleichlautend mit c.

   Der Auftrag  geber trennt hiernach entweder die zusammen  hängenden Teile<I>a, b</I> und<I>d</I> ab, und übergibt  sie seiner     Bank,    während er das Stück c  (wie im Falle der     Fig.    1 bis 4) als Beleg  zurückbehält, oder er schickt das ganze vier  teilige     Formular    an seine Bank. Im zweiten  Fall schickt die Bank das Stück c als Be  lastungsaufgabe dem Auftraggeber zurück.  In jedem Fall behält die Bank das Stück a  als Auftragsdokument und schickt die noch  zusammenhängenden Stücke b und d an die  zweite Bank. Diese behält das Stück d als       Buchungsunterlage,    während sie das Stück b  an den kreditierten Kunden weiterschickt.  



       Fig.    6 zeigt die Formulare nach     Fig.    5  in einem Heft vereinigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Geldüberweisungsformular, gekennzeichnet durch zwei übereinander gefaltete Stücke<I>(a, b),</I> die derartig mit Vordrucken und Lücken ver sehen sind, dass die Lücken übereinander liegen und durch ihre gleiche Ausfüllung aus dem einen Stück (a) ein Geldüberweisungs- auftrag, aus dem andern (b) eine Anzeige der eintreffenden Greldüberweisung an den Geldempfänger entsteht. UNTERANSPRt?CHE 1. Formular nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Stück (b) mit einem abtrennbaren, durch Vordruck als Beleg vorbereiteten Abschnitt (c) ver sehen ist.
    2. Formular nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Formular ein viertes Stück (d) verbunden ist, das sich mit dem dritten Stück (c) deckt und gleichen oder ähnlichen Vordruck wie dieses trägt. 3. Formular nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt (d) zwisehen den (b) und (c) liegt, und (c) nach vorn über den Abschnitt (d) gefaltet und von diesem durch Perforierung getrennt ist, so dass die Abschnitte<I>(a, b)</I> und<I>(d)</I> zusammenhängend an der perforierten Linie abgetrennt werden können.
CH94025D 1919-03-18 1921-01-17 Geldüberweisungsformular. CH94025A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE94025X 1919-03-18
DE200120X 1920-01-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH94025A true CH94025A (de) 1922-04-01

Family

ID=25750134

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH94025D CH94025A (de) 1919-03-18 1921-01-17 Geldüberweisungsformular.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH94025A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH94025A (de) Geldüberweisungsformular.
AT88684B (de) Geldüberweisungsformular.
AT78659B (de) Geschäftsschein oder dgl., zweckmäßig aus faltbaren und abtrennbaren Teilen.
DE589564C (de) Durchschreibeblock
DE900775C (de) Buchungsformular
DE355540C (de) Listeneinrichtung fuer Abrechnungsgeschaefte
CH123519A (de) Formularsatz für Bank-Korrespondenz und -Buchhaltung.
DE1723389U (de) Zweiteiliges umschlag-titelblatt fuer zeitschriften.
DE694859C (de) Aus einem Blaettersatz zum Durchschreiben abgetrennte Kontostreifen
DE335737C (de) Geldueberweisungsformular
DE8429407U1 (de) Aufstellkarte mit Zweitnutzen
DE514136C (de) Briefpostkarte mit Adressenklappe
DE324052C (de) Verbund-Postkarte
DE867789C (de) Einrichtung zum Aufaddieren fuer die Loseblatt-Buchhaltung
DE872053C (de) Geschaefts-Durchschreibebuch
AT138839B (de) Mappe für Briefpapier.
AT140074B (de) Kontrollblock.
DE1443618U (de)
DE1245700B (de) Formulardurchschreibesatz
DE7725598U1 (de) Informationstraeger, insbesondere visiten-, glueckwunsch- und grusskarte
CH511127A (de) Postcheck- Spar- oder Einlageheft
DE202019000504U1 (de) Multifunktionelle Werbe- und Weihnachtskarte mit Zusatznutzen
LU83977A1 (de) Verfahren zum herstellen von bedruckten vielfachfalzprodukten
CH237630A (de) Formularheft für bargeldlosen Zahlungsverkehr.
DE1986529U (de) Buch, heft od. dgl.