CH94081A - Planetengetriebe zur Übertragung der Bewegung durch Adhäsion. - Google Patents
Planetengetriebe zur Übertragung der Bewegung durch Adhäsion.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H13/00—Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
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Description
Planetengetriebe zur Übertragung der Bewegung durch Adhäsion. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Neuerung an den schon bekannten Planetengetrieben, welche die drehende Be wegung nach beiden Drehrichtungen durch die Adhäsion einer Anzahl Rollen übertragen, die von einem Käfig getragen werden und zwischen zwei zylindrischen Ringflächen rollen, von denen eine zu einem äussern oder innern, in einem Punkte seines Umfanges ge spaltenen Ringe gehört, wobei dieser Ring mit einer Vorrichtung zur Regelung des Druckes auf die Rollen versehen ist.
Die wesentlichen Merkmale des- neuen Planetengetriebes bestehen darin, dass mit- telst der Druckreguliervorrichtung die zwi schen den Rollen und den Rollflächen auszu übende Kraft ausserhalb des Planeteilgetrie bes selbst erzeugt werden kann, die unabhän gig von einer durch eine eventuelle Rotations- oder Schwingungsverschiebung des gespalte nen Ringes ist, die infolge der Übertragung der motorischen Kraft verursacht wurde, dass diese Regulierungskraft genau kontrollierbar und messbar ist und dass sie zu der von dem Planetengetriebe zu übertragenden Kraft an gemessen werden kann.
Diese Abmessung und Regelung kann in der Weise erfolgen, dass man die auf die Rege lungsvorrichtung des Druckes wirkende Kraft vermittelst geeigneter Dynamometer direkt misst, die auf dem Getriebe selbst angeordnet werden, oder auch durch Eichung von Federn, Gewichten, elektrischen Apparaten oder Flüs sigkeitsdruckvorrichtungen und selbst unter Berücksichtigung der Funktionsmerkmale von eventuell eingeschalteten Verstärkungsmecha nismen.
Wenn die IKraft auf die Regelungsvorrich tung mittelst Federn ausgeübt. wird und es erforderlich ist, dass diese eine grosse IKraft bei kleinem Volumen ergeben, verwendet man am zweckmässigsten Scheibenfedern der Type Belleville, die zu dem Zwecke besonders ge eignet sind. Falls die Abmessung der Regulierungs kraft durch Dynamometer erfolgt. ist es zweckmässig, als Dynamometer ein Ventil zu verwenden, welches durch die abzumessende Regulierungskraft selbst geladen wird und unter welchem eine Flüssigkeit gepresst wird, _ deren Druck allmählich erhöht wird (mess- bar durch ein Manometer), bis das Ventil. von seinem Sitz sich abhebt..
Die Erfindung ist durch verschiedene Aus- führungsbei.spiele auf beiliegenden Zeichnun gen in Fig. 1 bis 15 dargestellt.
Nach den Fig. 1, 2 und 3 ist der ge spaltene Ring 1 der Wirkung einer Feder 9 unterworfen, welche direkt mit dem Bolzen. 7 und mit der Hülse 8 auf ihn wirkt und durch die Mutter 10 geregelt' werden kann. Die Feder kann eventuell auch in zwei Teile ge teilt werden (wie es mit 9A in Fig. 1 dar gestellt ist), welche an beiden Seiten des Ringspaltes angeordnet werden. In diesem Falle ist der Bolzen 7 zweckmässig verlängert und nicht mehr in dem Ringe bei D ein geschraubt, sondern einfach frei durch ihn hindurchgeführt.
Diese Ausführungsform weist die Anwen dung eines Dynamometers zur direkten Ab messung der Federspannung nicht auf, welch letztere hingegen durch Ablesung der Länge a, nach erfolgter Eichung der Feder selbst be stimmt wird.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, ist das Planetengetriebe bei dieser Ausführungs form in dem Gehäuse einer elektrischen M1a- schine eingebaut und von der schnellaufen den Welle 5 getragen. Der Ring 1 stützt sich gegen das Gehäuse 30 vermittelst zwei. ein ander entgegenwirkenden Federn 31. Er kann somit mehr oder weniger, je nach den Schwan kungen der durch das Planetengetriebe über tragenen Kraft, um seine eigene Achse schwingen, und das Ganze verhält sich daher als eine elastische Transmission.
Bei dem in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel wirkt die Regelungs kraft nicht direkt auf den gespaltenen Ring, wie es beim vorhergehenden Beispiel der Fall ist, sondern sie wirkt auf ihn vermittelst eines Verstärkungshebels 15. Die Kraft selbst be steht hier aus einem Gewicht 9, welchem eventuell auch die Wirkung eines Kolbens A hinzugefügt wird, der unter dem Druck einer aus einem Rohr 24 kommenden komprimier ten Flüssigkeit stelht, oder zu welchem auch die Wirkung eines Ankers B hinzukommt, der mit dem Gewicht 9 verbunden und durch den elektrischen Strom einer Spule mehr oder weniger angezogen wird.
Für diesen und für andere Kraftverstärker gleicher Art werden zweckmässigerweise Ku gel- oder Rollenlager (z. B. Lager 33) oder auch Schneidenlager (z. B. Schneiden 8) ver wendet, zum Zweck, die Regelungskraft mit geringsten Reibungsverlusten zu übertragen.
Wenn, wie in diesem Falle, die Anzahl der Satellite klein ist. und daher die zwei Enden des gespaltenen Ringes 1 während der Drehung des Planetengetriebes zu schwingen bestrebt sind, verbindet man die betreffenden Ringenden durch einen flachen Stab, so dass er mit dem Ring selbst zu einem Ganzen ver einigt und durch den V-förmigen Spalt in drei Teile geschnitten wird; der mittlere Teil des Stabes gehört. also zu einem Ende und die beiden andern Teile gehören zum .andern Ende des Ringes; sie sind jedoch in ihrem entfern testen Teil vom Planetengetriebe zusammen verbunden.
Durch die beschriebene Anordnung, dank der Biegsamkeit. der drei Stabstücke, kann der Durchmesser des Ringes kleine Veränderun gen erleiden, ohne dass jedoch radiale Ver schiebungen der Ringenden zustande kom men.
Bei dem in Fig. 6 und 7 dargestellten Bei spiel wird der Regulierungsdruck durch die Feder 9 ausgeübt, welche auf den gespalte nen Ring 1 durch zwei Bolzen 7 und durch einen Verstärkungshebel 18 wirkt. Die Span nung der Feder wird vermittelst eines Dy namometers gemessen, der aus einem durch die Feder gegen seinen Sitz 17 gedrückten Ventil 14 (siehe auch Beispiel in Fig. 8) be steht. Oberhalb des Ventils wird in dem Rohr 21 eine Flüssigkeit komprimiert, und man misst dann mit einem 3lanometer den Druck, unter dessen Wirkung das Ventil sich voll seinem Sitz abhebt.
Bei dem in Fig. 8-und 9 dargestellten Beispiel ist die Regulierungskraft durch die Feder 9 gegeben, welche vermittelst der Scheibe 8 den gespaltenen Ring in seinen konischen Sitz drückt, der als Kraftverstärker wirkt. Die Spannung der Feder wird in die sem Falle durch die Mutter 10 geregelt und durch das Dynamometerventil 14-17 in der oben erläuterten Weise gemessen.
Bei dem in Fig. 10 und 11 gezeigten Bei spiel wird die auf den gespaltenen Ring wir kende Regulierungskraft von einer Feder 9 gegeben, welche exzentrisch vom Planeten getriebe und parallel zu dessen Achse ange ordnet ist; die Feder 9 drückt die Scheibe 8 gegen den Ring 1 vermittelst des Verstär kungshebels 15. Die Spannung der Feder wird durch die Mutter 10 geregelt und durch ein Dynamometer 14-21 gemessen.
Bei der in Fig. 12 und 13 dargestellten Ausführungsform wird die Regulierungskraft durch verschiedene Federn 9 .ausgeübt, die parallel zur Achse des Planetengetriebes in gleicher Entfernung voneinander auf einem mit dem Planetengetriebe selbst konzentri schen Kreise angeordnet sind und den ge spaltenen Ring 1 in seinen konischen Sitz 30 drücken. Die Spannung der Federn, welche gleichförmig verteilt werden muss, wird durch die Muttern 10 geregelt und durch die Dy namometer 14, 17, 21 gemessen.
Bei dem in Fig. 14 und 15 dargestellten Beispiel ist der innere Ring 2 gespalten; die Feder 9 übt ihre Druckregulierungskraft auf ihn aus, indem sie ihn durch die Büchse 8 und die Mutter 10 gegen seinen konischen Sitz 5 zieht. Ein Stellstift 58 verhindert jede Dre hung des Ringes 2 auf seinem konischen Sitz. Die Spannung der Feder wird durch die Mut ter 10 geregelt und entweder durch Eichung oder auch durch Dynamometer gemessen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Planetengetriebe zur Übertragung der drehenden Bewegung nach beiden Drehrich tungen durch Rollenadhäsion, bei welchem der Regulierungsdruck für die Rollen auf den innern oder äussern, gespaltenen und dadurch radial nachgiebigen ]Ring ausgeübt wird, da durch .gekennzeichnet, dass es gleichzeitig folgende Merkmale aufweist: a) Dass die Stärke der Kraft, welche durch die Vorrichtung, die den Druck des gespalte nen Ringes .auf die Rollen reget, ausgeübt wird, genau abgemessen und der zu übertra genden Kraft angemessen gemacht werden kann; b) dass die Regulierungsvorrichtung durch eine Kraft betätigbar .ist, die unabhängig von der Kraftübertragung einer Rotations- oder Schwingungsverschiebung des gespaltenen Ringes ist. UNTERANSPRÜCHE: 1..Planetengetriebe nach Patentanspruch, bei welchem eine Feder durch einen Bolzen auf den gespaltenen Ring direkt zur Wir kung kommt. 2. Planetengetriebe nach Patentanspruch, bei welchem eine einzige Feder auf dem ge spaltenen Ring angeordnet ist, die vermit telst zweier Bolzen und eines Hebelverstär kers (Fig. 6 und 7) zur Wirkung kommt. 3. Planetengetriebe nach Patentanspruch, bei welchem eine Feder :auf dem gespaltenen Ring angeordnet ist und ihn in axialer Richtung gegen seinen konischen Sitz drückt (Fig. 8). 4.Planetengetriebe nach Patentanspruch, bei welchem eine Feder auf dem gespaltenen Ring angeordnet ist und denselben mit- telst eines Verstärkungshebels in axialer Richtung in seinen konischen Sitz drückt (Fig. 10). 5. Planetengetriebe nach Patentanspruch, bei welchem mehrere Federn von gleicher Spannung, die nach einem mit dem Pla netengetriebe selbst konzentrischen Kreise und parallel zur Achse der Maschine an geordnet sind, auf den gespaltenen Ring wirken und ihn gegen seinen konischen Sitz drücken. 6.Planetengetriebe nach Patentanspruch, bei welchem der äussere, gespaltene Ring in elastischer Weise mit dem Gehäuse der Maschine verbunden ist (Fig. 1). 7. Dynamometer zur Messung des Regulie rungsdruckes bei einem Planetengetriebe nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Ventil, das durch den Regulierungs druck gegen seinen Sitz gepresst wird und unter das eine Flüssigkeit eingespritzt werden harn, wobei durch ein Manometer der Druck angezeigt wird, bei dem das Ventil sich von seinem Sitze abhebt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH94081T | 1921-02-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH94081A true CH94081A (de) | 1922-04-17 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH94081D CH94081A (de) | 1921-02-21 | 1921-02-21 | Planetengetriebe zur Übertragung der Bewegung durch Adhäsion. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH94081A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2555276A1 (fr) * | 1983-11-22 | 1985-05-24 | Nadella Roulements | Reducteur epicycloidal sans engrenage |
-
1921
- 1921-02-21 CH CH94081D patent/CH94081A/de unknown
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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