CH94199A - Sicherheitsvorrichtung für elektrische Plätteisen gegen Überhitzen derselben. - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung für elektrische Plätteisen gegen Überhitzen derselben.Info
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Description
Sicherheitsvorrichtung für elektrisehe Plätteisen gegen Überhitzen derselben. Die Erfindung hat zum Gegenstand eine Sicherheitsvorrichtung für elektrische Plätt eisen gegen Überhitzen derselben.
Dieselbe besitzt einen Schalter mit das Öffnen des selben selbsttätig zu bewirken bestrebten Schaltorgan, welches in Schliessstellung durch ein Sperrglied gehalten wird, das irn Wir kungsbereich eines wärmeleitend mit einem Plätteisen in Verbindung zu bringenden, zu gehörigen Ausdehnungskörpers steht, so dass, wenn derselbe infolge Steigerung der Plätt- eisenwärrne eine Ausdehnung von bestimmter Grösse erreicht, die Auslösung des Schalt- organes aus der Schliessstellung stattfindet und damit die -Unterbrechung des Stromes herbeigeführt wird.
Auf der Zeichnung, die zwei Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes an einem Plätteisen darstellt, ist Fig. 1, ein Querschnitt durch die Vor richtung nach der einen Ausführungsform, Fig. 2 ein Längsschnitt nach Linie II.-II der Fig. 1, Fig. 3 ein der Fig. 1 analoger Querschnitt der andern Ausführungsform, und Fig. 4 eine Ansicht einer Detailvariante.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ist auf die am hintern Teil des Plätteisen körpers 1 angebrachten Steckstifte 2 der zwei Kontakthülsen 3 und 4 aufweisende Stecker 5 aufgesetzt. Die Kontakthülse 3 ist durch das Drahtstück 6 und die Klemm schraube 7 mit der an letzterer anschliessen den Leitung 8 einer Steckerschnur verbunden, während die andere Leitung 9 derselben durch je an einem seitwärts aus dem Steckerkörper herausführenden Arm 10 bezw. 11 angebrachte, schräg gekröpfte Kontaktblattfedern 12 bezw. 13 mit der Hülse 4 in leitende Verbindung gebracht werden kann.
Die -Kontaktfeder 13 hat das Bestreben, sich von derjenigen 12 wegzubewegen, den Strom zu unterbrechen; zwecks Schliessens des Stromes muss sie daher an die Feder 12 heranbewegt werden. Hierzu dient ein mit einem seitwärts abstehenden, aus Isoliermaterial bestehenden Stift 14 ver- sehener Schieber 15, welcher auf- und abwärts beweglich an zwei Stiften 16 eines am Stecker körper 5 abnehmbar befestigten Blecbgebäuses 17 geführt und mittelst der Schraubenfeder 18 in die obere Endstellung gezogen wird.
Durch Druck auf den am obern Ende des als Schaltorgan dienenden Schiebers 15 angeord netem Knopf 19 kann der Schieber 15 ent gegen der Wirkung der Feder<B>18</B> in die untere Endstellung bewegt werden, in welcher er durch eine Sperrklinke 20 gehalten wird, indem diese in einen Einschnitt 21 des Schie bers eingreift: Die Sperrklinke 20 besitzt unterhalb ihres Drehzapfens 22 eine kurze Verlängerung 23, die mittelst einer lVlikro- ineterschraube 25 im Bereich des freien Endes des im Querschnitt winkelförmigen, am an dern Ende fest mit dein Plätteisenkörper 1 verbundenen Stabes 24 sich befindet. Der- .elbe besteht aus einem Metall, z. B.
Zink, rnit erheblich grösserem Ausdehnungskoeffi- zienten als der des .Plätteisenkörpers, und liegt auf seiner ganzen Länge frei auf dem letzteren, ist also mit diesem wärmeleitend in Verbindung. Hat der Plätteisenkörper einen gewissen @hläi megrad erreicht, welcher, wenn er längere Zeit andauern würde, die Zerstörung zum Beispiel des Heizwiderstandes herbeiführen könnte, so wird infolge der ent sprechenden Längenausdehnung des Stabes 24 durch diesen die Sperrklinke 20 mit dem Einschnitt 21 des Schiebers 15 ausser Ein- griff gebracht.
Derselbe schnellt nach oben, .ein Stift 14 gibt infolgedessen auch die Kontaktfeder 13 frei, die nun augenblicklich vom Kontakt 1.2 sich wegbewegt und dadurch den Strorn unterbricht. Die Stromunter brechung ist eine dauernde, das heisst der Strom wird bei Wärmeabnahme nicht selbst tätig wieder eingeschaltet; es muh dies von neuem durch einen Druck auf den Schieber 15 von Hand erfolgen. Es kann aber auch keine Einschaltung erfolgen, bevor durch Wärme abnahrne des Plätteisens eine entsprechende Verkürzung des Stabes 24 stattgefunden hat.
Beim vorbeschrieberien Ausführungsbeispiel ist der Schalter 12, 13, 14, 15 mit dem Steckerkörper 5 abnehmbar auf den Plätt- eisenkörper 1 aufgesetzt. Statt dessen kann die ganze Vorrichtung auch dauernd an dem selben angebracht und selbst so ausgebildet sein, dass ein gewöhnlicher Stecker an der Vorrichtung angeschlossen werden kann.
Zu diesem Zweck ist, wie Fig. 3 veranschaulicht, die Hülse 3' durchgehend und an ihrem obern Teil zur Aufnahme eines Steekerstiftes ausgebildet und oberhalb der Hülse 4' eine zur Aufnahme des andern Steckerstiftes die nenden Hülse 25 angeordnet, an welcher der Arm 11 der Kontaktfeder 13 festsitzt. Der untere Teil der Hülse 3' und die Hülse 4' sind auf Anschluhzapfen des Plätteisenkörpers aufgeschoben und mit denselben, zum Beispiel mittelstjeeinerStellschraube (nichtgezeichnet), dauernd verbunden.
Bei den vorbeschriebenen Beispielen ist der Stab 24 unmittelbar am Plätteisenkörper 1 befestigt. Die durch Wärme hervorgerufene Längenausdehnung des letzteren wirkt der des Stabes 2-1 entgegen. L m dies zu ver meiden, ist nach Fig. 4 der Stab 24 nicht unmittelbar am Plätteisenkörper selbst, son dern, unter Zwischenschaltung von Wä.rme- isolaltion, an einem Stab 27 festgemacht, der seinerseits am Schaltergehäuse 17 angebracht ist.
Die Ausdehnung des Plätteisenkörper-, kann deshalb die Wirkung der Ausdehnung des Stabes 24 in keiner merkbaren Weise beeinträchtigen, indem eben der Stab 21 eine nur durch Wärmeausstrahlung des Plätteisens hervorgerufene., nicht merkbare Ausdehnung erfahren wird.
Die beschriebene Sicherlieitsv orrichtung kann an den meisten vorhandenen Plätteisen angebracht werden und hat den Vorteil, dass ihre Anwendung nicht nur ein Überhitzen des Plätteisens, sondern auch ein aus dem selben hervorgehendes Verbrennen der Wäsche und anderer mit dem heissen Plätteisen in Berührung befirrdlicherbrenribarerGegerrstäride vermieden und erheblich ein elektrischem Strom gespart werden kann.
Die Verbindung der beiden Kontakte des Schalters könnte natürlich auch durch andere Mittel, z. B. durch Exzenter oder Unistell- hebel, erfolgen.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Sicherheitsvorrichtung für elektrische Plätt eisen gegen LTberliitzen derselben, gekennzeich net durch einen Schalter mit das Öffnen desselben selbsttätig bewirkendem Schaltorgan, welches in Schliessstellung durch ein Sperrglied gehalten wird, welches im Wirkungsbereich eines wärmeleitend mit einem Plätteisen in Verbindung zu bringenden, zugehörigen Aus- dehnungskörpers steht, so dass,-wenn derselbe infolge Steigerung der Plä tteisenwärme eine Ausdehnung von bestimmter Grösse erreicht, .die Auslösung des Schaltorganes aus der Schliessstellung stattfindet und damit die 1'nterbrechurig des Stromes herbeigeführt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Sicherheitsvorrichtung nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden Anschlusskörpern des Schalters der eine mit der betreffenden Anschlussleitung durch zwei Kontaktorgane in Verbindung gesetzt wird, die den Strom selbsttätig zu unterbrechen suchen, und welche zwecks Schliessens des Stromes durch einen Schieber miteinander in Verbindung gebracht werden, der in der einen Endstellung durch eine Feder und in der andern Endstellung durch eine Sperr klinke gehalten wird,die mittelst eines wärmeleitend mit dem Plätteisenkörper in Verbindung zu setzenden Stabes infolge Ausdehnung desselben reit dein genannten Schieber bei Erreichung einer bestimmten Temperatur ausser Eingriff gebracht wird, so dass der Schieber durch die Wirkung der Feder in seine ursprüngliche Stellung zurückkehrend den Kontaktorganen ermög licht, die Stromunterbrechung lierheizu- fübren. 2.Sicherheitsv orriclitung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch.gekennzeich- net, dass die Kontaktorgane des Schalters als Blattfedern ausgebildet auf der Aussen seite eines mit Ansteckhülsen versehenen Steckerkörpers angeordnet und in einem an * letzterem befestigten- Gehäuse einge schlossen sind, welches gleichzeitig den Schieber zur Betätigung des einen Kontakt- organes, sowie die Sperrklinke aufnimmt.3. Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber einen im Bereich d es genau nten Kontaktorganes liegen den, aus Isoliermaterial bestehenden Stift aufweist. . 4. Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass -der den Schalter tra gende Steckerkörper auf Anschlussstifte des Plätteisenkörpers aufsteckbar ist und zur Aufnahme von Stöpselstiften eines Steckers Hülsen aufweist.5. Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wärmeleitend mit dem Plätteisenkörper zri verbindende Stab au letzterem mit dein dem Schaltergehäuse entgegengesetzten Ende befestigt zu werden bestimmt ist und aus einem Material be steht, das einen grösserem Ausdehnungs- hoeffizienten hat als dasjenige des Plätt- eisenkörper s. 6.Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch und _Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wärmeleitend mit dem Plätteisenkörper in Verbindung zu bringende Stab mit dem dem Schalter gehäuse entgegengesetzten Ende unter Zwischenschaltung von 'ärmeisolation an einem arn Schaltergehäuse befestigten Stab festgemacht ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH94199T | 1919-08-11 |
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