CH94199A - Sicherheitsvorrichtung für elektrische Plätteisen gegen Überhitzen derselben. - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung für elektrische Plätteisen gegen Überhitzen derselben.

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CH94199A
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Frederic Lecoultre Jean
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Frederic Lecoultre Jean
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F75/00Hand irons
    • D06F75/08Hand irons internally heated by electricity
    • D06F75/26Temperature control or indicating arrangements

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Description


  Sicherheitsvorrichtung für     elektrisehe    Plätteisen gegen Überhitzen derselben.    Die     Erfindung    hat zum Gegenstand eine  Sicherheitsvorrichtung für     elektrische    Plätt  eisen gegen Überhitzen derselben.

   Dieselbe  besitzt einen Schalter mit das Öffnen des  selben selbsttätig zu bewirken bestrebten  Schaltorgan, welches in Schliessstellung durch  ein Sperrglied gehalten wird, das     irn    Wir  kungsbereich eines wärmeleitend mit einem  Plätteisen in Verbindung zu     bringenden,    zu  gehörigen Ausdehnungskörpers steht, so dass,  wenn derselbe infolge Steigerung der     Plätt-          eisenwärrne    eine     Ausdehnung    von bestimmter       Grösse    erreicht, die Auslösung des     Schalt-          organes    aus der Schliessstellung stattfindet  und damit die     -Unterbrechung    des Stromes  herbeigeführt wird.

    



  Auf der Zeichnung, die zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes an einem  Plätteisen darstellt, ist       Fig.        1,    ein Querschnitt durch die Vor  richtung nach der einen Ausführungsform,       Fig.    2 ein     Längsschnitt    nach Linie     II.-II     der     Fig.    1,       Fig.    3 ein der     Fig.    1 analoger Querschnitt  der andern     Ausführungsform,    und       Fig.    4 eine Ansicht einer Detailvariante.

      Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    1 und 2  ist auf die am hintern Teil des Plätteisen  körpers 1 angebrachten Steckstifte 2 der  zwei Kontakthülsen 3 und 4 aufweisende  Stecker 5 aufgesetzt. Die Kontakthülse 3 ist  durch das Drahtstück 6 und die Klemm  schraube 7 mit der an letzterer anschliessen  den Leitung 8 einer     Steckerschnur    verbunden,  während die andere Leitung 9 derselben durch  je an einem seitwärts aus dem     Steckerkörper     herausführenden Arm 10     bezw.    11 angebrachte,  schräg gekröpfte     Kontaktblattfedern    12     bezw.     13 mit der Hülse 4 in leitende Verbindung  gebracht werden kann.

   Die     -Kontaktfeder    13  hat das Bestreben, sich von derjenigen 12  wegzubewegen, den Strom zu     unterbrechen;     zwecks     Schliessens    des Stromes muss sie daher  an die Feder 12     heranbewegt    werden. Hierzu  dient ein mit einem seitwärts abstehenden,  aus Isoliermaterial bestehenden Stift 14     ver-          sehener    Schieber 15, welcher auf- und abwärts  beweglich an zwei Stiften 16 eines am Stecker  körper 5 abnehmbar befestigten     Blecbgebäuses     17 geführt und mittelst der Schraubenfeder 18  in die obere     Endstellung    gezogen wird.

   Durch  Druck auf den am obern Ende des als      Schaltorgan dienenden Schiebers 15 angeord  netem Knopf 19 kann der Schieber 15 ent  gegen der     Wirkung    der Feder<B>18</B> in die  untere Endstellung bewegt werden, in welcher  er durch eine Sperrklinke 20 gehalten wird,  indem diese in einen Einschnitt 21 des Schie  bers eingreift: Die Sperrklinke 20 besitzt  unterhalb ihres Drehzapfens 22 eine kurze  Verlängerung 23, die mittelst einer     lVlikro-          ineterschraube    25 im Bereich des freien Endes  des im Querschnitt winkelförmigen, am an  dern Ende fest mit dein     Plätteisenkörper    1  verbundenen Stabes 24 sich befindet.     Der-          .elbe    besteht aus einem Metall, z. B.

   Zink,       rnit    erheblich grösserem     Ausdehnungskoeffi-          zienten    als der des     .Plätteisenkörpers,    und  liegt auf seiner ganzen Länge frei auf dem  letzteren, ist also mit diesem wärmeleitend  in Verbindung. Hat der     Plätteisenkörper     einen gewissen     @hläi megrad    erreicht, welcher,  wenn er längere Zeit andauern würde, die  Zerstörung zum Beispiel des     Heizwiderstandes     herbeiführen könnte, so wird infolge der ent  sprechenden Längenausdehnung des Stabes 24  durch diesen die Sperrklinke 20 mit dem  Einschnitt 21 des Schiebers 15 ausser     Ein-          griff    gebracht.

   Derselbe schnellt nach oben,  .ein Stift 14 gibt infolgedessen auch die  Kontaktfeder 13 frei, die nun augenblicklich  vom Kontakt 1.2 sich wegbewegt und dadurch  den     Strorn    unterbricht. Die Stromunter  brechung ist eine dauernde, das heisst der  Strom wird bei Wärmeabnahme nicht selbst  tätig wieder eingeschaltet; es     muh    dies von  neuem durch einen Druck auf den Schieber 15  von Hand erfolgen. Es kann aber auch keine  Einschaltung erfolgen, bevor durch Wärme  abnahrne des Plätteisens eine entsprechende  Verkürzung des Stabes 24 stattgefunden hat.  



  Beim     vorbeschrieberien    Ausführungsbeispiel  ist der Schalter 12, 13, 14, 15 mit dem       Steckerkörper    5 abnehmbar auf den     Plätt-          eisenkörper    1 aufgesetzt. Statt dessen kann  die ganze Vorrichtung auch dauernd an dem  selben angebracht und selbst so ausgebildet  sein, dass ein gewöhnlicher Stecker an der  Vorrichtung angeschlossen werden kann.

   Zu  diesem Zweck ist, wie     Fig.    3 veranschaulicht,    die Hülse 3' durchgehend und an ihrem  obern Teil zur     Aufnahme    eines     Steekerstiftes     ausgebildet und oberhalb der Hülse 4' eine  zur Aufnahme des andern     Steckerstiftes    die  nenden Hülse 25 angeordnet, an welcher der  Arm 11 der Kontaktfeder 13 festsitzt. Der  untere Teil der Hülse 3' und die Hülse 4'  sind auf     Anschluhzapfen    des     Plätteisenkörpers          aufgeschoben    und mit denselben, zum Beispiel       mittelstjeeinerStellschraube        (nichtgezeichnet),     dauernd verbunden.  



  Bei den     vorbeschriebenen    Beispielen ist  der Stab 24 unmittelbar am     Plätteisenkörper    1  befestigt. Die durch     Wärme    hervorgerufene  Längenausdehnung des letzteren wirkt der  des Stabes     2-1    entgegen.     L    m dies zu ver  meiden, ist nach     Fig.    4 der Stab 24 nicht  unmittelbar am     Plätteisenkörper    selbst, son  dern, unter Zwischenschaltung von     Wä.rme-          isolaltion,    an einem Stab 27     festgemacht,    der  seinerseits am Schaltergehäuse 17 angebracht  ist.

   Die     Ausdehnung    des     Plätteisenkörper-,     kann deshalb die     Wirkung    der     Ausdehnung     des Stabes 24 in keiner merkbaren Weise       beeinträchtigen,    indem eben der Stab 21 eine  nur durch Wärmeausstrahlung des Plätteisens       hervorgerufene.,    nicht merkbare Ausdehnung  erfahren wird.  



  Die beschriebene     Sicherlieitsv        orrichtung     kann an den meisten vorhandenen Plätteisen  angebracht werden und hat den Vorteil, dass  ihre Anwendung nicht nur ein Überhitzen  des Plätteisens, sondern auch ein aus dem  selben hervorgehendes Verbrennen der Wäsche  und anderer mit dem heissen Plätteisen in  Berührung     befirrdlicherbrenribarerGegerrstäride     vermieden und erheblich     ein    elektrischem     Strom     gespart werden kann.  



  Die Verbindung der beiden Kontakte des  Schalters könnte natürlich auch durch andere  Mittel, z. B. durch Exzenter oder     Unistell-          hebel,    erfolgen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Sicherheitsvorrichtung für elektrische Plätt eisen gegen LTberliitzen derselben, gekennzeich net durch einen Schalter mit das Öffnen desselben selbsttätig bewirkendem Schaltorgan, welches in Schliessstellung durch ein Sperrglied gehalten wird, welches im Wirkungsbereich eines wärmeleitend mit einem Plätteisen in Verbindung zu bringenden, zugehörigen Aus- dehnungskörpers steht, so dass,
    -wenn derselbe infolge Steigerung der Plä tteisenwärme eine Ausdehnung von bestimmter Grösse erreicht, .die Auslösung des Schaltorganes aus der Schliessstellung stattfindet und damit die 1'nterbrechurig des Stromes herbeigeführt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Sicherheitsvorrichtung nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden Anschlusskörpern des Schalters der eine mit der betreffenden Anschlussleitung durch zwei Kontaktorgane in Verbindung gesetzt wird, die den Strom selbsttätig zu unterbrechen suchen, und welche zwecks Schliessens des Stromes durch einen Schieber miteinander in Verbindung gebracht werden, der in der einen Endstellung durch eine Feder und in der andern Endstellung durch eine Sperr klinke gehalten wird,
    die mittelst eines wärmeleitend mit dem Plätteisenkörper in Verbindung zu setzenden Stabes infolge Ausdehnung desselben reit dein genannten Schieber bei Erreichung einer bestimmten Temperatur ausser Eingriff gebracht wird, so dass der Schieber durch die Wirkung der Feder in seine ursprüngliche Stellung zurückkehrend den Kontaktorganen ermög licht, die Stromunterbrechung lierheizu- fübren. 2.
    Sicherheitsv orriclitung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch.gekennzeich- net, dass die Kontaktorgane des Schalters als Blattfedern ausgebildet auf der Aussen seite eines mit Ansteckhülsen versehenen Steckerkörpers angeordnet und in einem an * letzterem befestigten- Gehäuse einge schlossen sind, welches gleichzeitig den Schieber zur Betätigung des einen Kontakt- organes, sowie die Sperrklinke aufnimmt.
    3. Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber einen im Bereich d es genau nten Kontaktorganes liegen den, aus Isoliermaterial bestehenden Stift aufweist. . 4. Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass -der den Schalter tra gende Steckerkörper auf Anschlussstifte des Plätteisenkörpers aufsteckbar ist und zur Aufnahme von Stöpselstiften eines Steckers Hülsen aufweist.
    5. Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wärmeleitend mit dem Plätteisenkörper zri verbindende Stab au letzterem mit dein dem Schaltergehäuse entgegengesetzten Ende befestigt zu werden bestimmt ist und aus einem Material be steht, das einen grösserem Ausdehnungs- hoeffizienten hat als dasjenige des Plätt- eisenkörper s. 6.
    Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch und _Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wärmeleitend mit dem Plätteisenkörper in Verbindung zu bringende Stab mit dem dem Schalter gehäuse entgegengesetzten Ende unter Zwischenschaltung von 'ärmeisolation an einem arn Schaltergehäuse befestigten Stab festgemacht ist.
CH94199D 1919-08-11 1919-08-11 Sicherheitsvorrichtung für elektrische Plätteisen gegen Überhitzen derselben. CH94199A (de)

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