CH94251A - Puppe mit beweglichen Gliedern aus Flachmetall. - Google Patents
Puppe mit beweglichen Gliedern aus Flachmetall.Info
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Description
Puppe'mit beweglichen Gliedern aus Flachmetall. Die Erfindung besteht darin, dass bei Pup pen mit beweglichen Gliedern aus Flachmetall einzelne Glieder in ihrer vollen Ausdehnung aus federndem Flachstahl bestehen. Sie sind daher - unbeschadet der Erfüllung ihres Hauptzweckes, ein Puppenglied vorzustel len - in sich elastisch vierbiegbar. Diese Eigenschaft lässt sich zu mannigfachen Zwecken ausnutzen.
Auf den Zeichnungen sind Fig. 1 bis 3 die Vorderansicht, die Seiten ansicht und die Oberansicht einer Puppe mit Oberschenkeln aus federndem Flachstahl; Fig. 4 verdeutlicht den Reitsitz einer sol chen Puppe; Fig. 5 und 6 zeigen in Seitenansicht zwei Ausführungsformen einer Einrichtung zur Erzeugung von Gelenkreibung und zum Fest halten bestimmter Gliedeinstellungen; Fig. 7 und 8 veranschaulichen eine andere Puppe bei verschiedenen Stellungen in Ver bindung mit einer Einzelstange; Fig. 9 bis 12 sind die Oberansicht auf je ein einzelnes Greifglied und auf Greifglieder paare;
Fig. 13 bis 15 sind die Vorderansicht, die Seitenansicht. und die Oberansicht der nämlichen Puppe, in Verbindung mit zwei Stangen; Fig. 16 ist in grösserem Massstabe ein Stück der '\Torderansicht der Puppe bei er hobenen Armen; Fig. 17 bis 19 sind die Seitenansichten verschiedener mittelst Gliederverschlingung erreichbarer Stellungen; Fig. 20 und 21 sind zu den Fig. 18 und 19 gehörige Vorderansichten;
Fig. 22 und 23 sind die wagrechten Schnitte durch Fig. 18 in Schulter- und Hüfthöhe bei ausgestreckten Gliedmassen.
Die Puppe nach den Fig. 1 bis 3 besteht aus einer grösseren Anzahl von Flachgliedern, nämlich dem Rumpf 1, den Armen 2, den Schulterscheiben 5, den Oberschenkeln 6, den Unterschenkeln 7 und einem Auf stellstab B. Die durch starke Unmrisslinien hervorgehobe nen Glieder, nämlich die Oberschenkel 6, be stehen in ihrer vollen Ausdehnung aus federndem Flachstahl, so dass ihre Knieenden im Winkel und sogar windschief zueinander -verbogen werden können. Beispielsweise kann eine solche Puppe in Reitsitz auf einer Tier puppe 10 festgeklemmt werden (Fig. 4).
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 5 ist im Federstahlgliede 6 je<I>eine</I> nach der Mittelebene der Puppe zu durchgedrückte Warze 11 vorgesehen, der in den a11geschlos- senen Gliedern, nämlich im Rumpf 1 und im Unterschenkel 7, ein oder mehrere Randein schnitte 12 entsprechen. Wird, wie an bei den Enden des rechten Oberschenkels darge stellt, die Warze in den Ausschnitt gebracht, so schnappt sie unter der Eigenfederung des Stahlgliedes ein und hält das angeschlossene Glied in der gewünschten Hauptstellung fest.
Bei andern Stellungen (siehe die beiden En den des linken Oberschenkels) legt sich die ,ÄVarze, infolge der federnden Anspannung des Stahlgliedes Klemmreibung erzeugend, an die glatte Fläche des Nachbargliedes.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 sind im Stahlglied 6 zwei<I>Paare</I> von durch gedrückten Warzen lla vorgesehen, welch.. Sich gegen den Rand des nach einem Vieleck abgegrenzten Nachbargliedes legen, und zwar entweder beide Warzen gegen die nämliche Vieleckseite 13 (beim linken Bein in Fig. 6) oder je eine Warze an zwei verschiedenen, in einer Ecke zusammenstossenden Vieleckseiten 14, 15, wie bei der mit vollen Linien ge zeichneten Lage des rechten Beines gegenüber dem Rumpf.
In den Zwischenstellungen er- oibt sieh auch hier Klemmreibung bei den an einer glatten Gegenfläche anliegenden Warzen.
Die Federstahlglieder 6 sind aussen am Rumpf 1 und auch aussen an den Unterschen keln 7 angelenkt und die Warzen sind von aussen nach innen durchgedrückt. Infolge dessen bilden die Oberschenkel den am wei testen aussen befindlichen Teil und die War zen stehen aussen nicht über. Daher ist es möglich, ein beigegebenes, als Flachteil aus gebildetes Gerät, zum Beispiel ein Gewehr 9, sowohl beim Kniegelenk, als auch beim I3üft- gelenk, glatt an die Aussenfläche des Ober schenkels anzulegen (Fig. 1).
Aussen auf einem Flachstahlglied kann wegen der nach innen durchgedrückten War zen glatt anliegend - eine mit Prägung oder Bemalung versehene unelastische Scheibe be festigt werden, welche die Warzenvertiefun- gen usw. verdeckt.
Die Kletterpuppen nach den Fis. 7 bis; 2 3 bestehen aus zahlreichen Gliedern, von denen die Rumpfhälften ja die gelenkig dazwischen eingesetzte Kopfscheibe 5, die Unterarme 4r, 41, die Unterschenkel 7, der Schwanz 16 oder das letzte Schwanzglied 16a aus bildsamem Weichblech angefertigt sind, hingegen die Oberarme $, die Oberschenkel 6 und ge gebenenfalls die dem Rumpf benachbarten Schwanzglieder 16b bis 16d aus Federstahl. Da das spielende Kind im allgemeinen nur an den aus Weichblech (dickerem Blech) be stehenden Aussengliedern anzugreifen hat, nicht an den dünnen Kanten der Stahlblech glieder, werden seine zarten Finger geschont.
Die Anfertigung der Aussenglieder aus bild samem Weichblech macht es ferner möglich, die Handenden 17r, 171 in Nachahmung der natürlichen Greifstellung einwärts umzu biegen (F'ig. 9 und 10).
Zweckmässig besitzen die Arme (entweder die Oberarme, Fig. 16, links, oder die Unter arme, Fig. 16, rechts, oder beide) geringe Längskrümmung (Fig. 11 und 12), sind also einwärts gebogen, so dass beim ungespannten Zustande der Oberarme die nach vorne ge- streckten Hände sich in der Mittelebene der Puppe übereinanderlegen. Dadurch ist es möglich, beispielsweise bei der Stellung nach Fig. 7,
die rechte Hand oben um eine Kletter stange 18 herumzulegen und zugleich den Körper mit der linken Hand gegen die nä.m- liehe Kletterstange abzustützen (Fig. 12, Schnitt XII-XII der Fig. 7). Die Puppe kann aber auch mit beiden Händen an einer Einzelstange angehängt werden (Fig. 8).
Die Federungsfähigkeit der Oberarme lä.sst sich dazu ausnutzen, um die Unterarme 4r, 41 weit aus der Rumpfebene herauszubiegen und die Hände um zwei in einigem Abstande voneinander befindliche Stangen 19 herumzu legen (Fig. 13 bis 15). Durch solches Sprei- zen der Gliedmassen klammert sich die Puppe federnd an die zwei Stangen, zum Beispiel an zwei Zweige eines Baumes, an.
Die um- (rebogenen Handenden verhindern dabei das Abgleiten.
Ist die Puppe mit beiden Knien an eine Stange 18 gehängt (Fig. 8), so lässt die Fe derung, zum Beispiel des linken Oberschen kels, es zu, die linke Ferse rechts neben den rechten Oberschenkel zu schieben (Beinver- . schränkung). Andere Beispiele von Ver schlingungen der Bein- und Armglieder zei gen die Fig. 17, 18, 19, 21, die beiden letz teren zum Zwecke des Erfassens eines Ge genstandes zum Beispiel einer Rübe 19.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Puppe mit, beweglichen Gliedern aus Flachmetall, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Glieder in ihrer vollen Ausdehnung aus federndem Flachstahl bestehen. . UNTERANSPRüCFIE 1. Puppe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zwischen dem Rumpf und je einem äussern Glied befind lichen Zwischenglieder aus federndem Flachstahl und die sich anschliessenden Aussenglieder aus bildsamem Weichblech bestehen. 2.Puppe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aus federndem Flachstahl bestelen- den Zwischenglieder je<I>eine</I> durch- gedrückte Warze und die sich anschlie ssenden Flachteile je einen stellenweise ausgesparten Rand aufweisen.3. Puppe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, class die aus federndem Flachstahl bestehen den Zwischenglieder Paare einander be nachbarter durchgedriickterWarzen und die sich anschliessenden Flachglieder je einen nach einem Vieleck abgegrenzten Rand aufweisen. 4. Puppe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zwischenglieder von aussen her an die sich anschliessenden Flachglieder aasgelenkt und die Warzen von aussen her durchgedrückt sind. 5.Puppe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3, dadurch gekeDn- zeichnet, dass die Zwischenglieder .von aussen her an die sich anschliessenden Flachglieder aasgelenkt und die Paare einander benachbarter Warzen von aussen her durchgedrückt sind. 6. Puppe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden der aus bildsamem Weichblech bestehenden Aussenglieder umgebogen sind. 7.Puppe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeich net, class paarweise zusammenwirkende, aus federndem Flachstahl bestehende Zwischenglieder einwärts so weit umge bogen sind, da.ss die umgebogenen Enden der Aussenglieder in der Körper-Mittel- ebene übereinander stehen, wenn die Zwi schenglieder und die Aussenglieder in ge streckte Lage vor dem Rumpf gebracht sind. B.Puppe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeich net, dass paarweise zusammenwirkende, aus bildsamem Weichblech bestehende Aussenglieder einwärts so weit umge bogen sind, dass die umgebogenen Enden der Aussenglieder in der Körper-Mittel- ebene übereinander stehen, wenn die Zwi schenglieder, und die Aussenglieder in ge streckte Lage vor dem Rumpf gebracht sind. 9.Puppe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen lund6, dadurch gekennzeichnet. dass sowohl paarweise zusammenwirkende, aus federndem Flachstahl bestehende Zwischenglieder, als auch paarweise zu sammenwirkender aus bildsamem Weich blech bestehende Aussenglieder einwärts so weit umgebogen sind, dass die um gebogenen Enden der Aussenglieder in der Körper-Mittelebene übereinander stehen, wenn die Zwischenglieder und die Aussen- glieder in gestreekte Lage vor dem Rumpf gebracht sind. 10.Puppe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeich net, dass paarweise zusammenwirkende Aussenglieder mit ihren umgebogenen Enden von aussen her um zwei Stangen herumgelegt sind, welche so weit vorein ander abstehen, dass nach ciem Herum legen die aus Federstahl bestehenden Zwischenglieder federnd angespannt und die aus bildsamem Weichblech bestehen den Aussenglieder zusammen mit den Zwischengliedern gespreizt sind. 11. Puppe nach Patentanspruch und nach den Unteransprüchen 1, 6 und 7, da durch gekennzeichnet, dass von den bei den in der Körper-Mittelebene überein ander stehenden, um gebogenen Enden der zusammenwirkenden Aussenglieder das eine um eine Einzelstange herumgreift und das andere gegen die nämliche Einzel stange abgestützt ist.1\2. Puppe nach Patentanspruch und nach den Unteransprüchen 1, 6 und 8, da durch gekennzeichnet, dass von den bei den in der Körper-Mittelebene überein ander stehenden, umgebogenen Enden der zusammenwirkenden Aussenglieder das eine um eine Einzelstange herumgreift und das andere gegen die nämliche Einzel stange abgestützt ist. 13. Puppe nach Patentanspruch und nach den Unteransprüchen 1, 6 und 9, da durch gekennzeichnet, dass von den bei den in der Körper-Mittelebene überein ander stehenden, umgebogenen Enden der zusammenwirkenden Aussenglieder das eine um eine Einzelstange herumgreift und das andere gegen die nämliche Einzel stange abgestützt ist.
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