Vorrichtung an Rechenmaschinen mit heb- und senkbarem Zählwerk und mit Drucl- werk, zur beliebigen Einstellung des Druckwerkes auf einen Summand, eine Teilsumme oder die Endsumme.
Bei Rechenmaschinen mit hin und her zu bewegender Antriebskurbel, die ein heb und senkbares Zählwerk und ein Druckwerk aufweisen, ist das Zählwerk auf einer Hub scheibe abgestützt, und das Druckwerk wird beim Hingang der Arbeitskurbel vom Stell- -#verk aus eingestellt, also, wenn ein in der Tastatur eingestellter Summand auf das Zählwerk übertragen wird während einer Pe riode, in welcher das Zählwerk mit dem Stell werk nicht in Eingriff steht.
Soll eine im Zählwerk eingestellte Teil summe zum Abdruck gelangen, so mass wäh rend der Periode, in der der Antrieb des Druckwerkes erfolgt, das Stellwerk mit dem Zählwerk so in Eingriff stehen, dass sämt liche Zählwerksscheiben durch die Stellwerks segmente auf Null geschaltet werden, und während des Rückganges der Antriebskurbel muss das Stellwerk das Zählwerk wieder auf die voreingestellt gewesene Teilsumme ein stellen.
Soll die Endsumme zum Abdruck gelan gen, dann muss während der Schaltung des Druckwerkes vom Stellwerk aus dieses das Zählwerk auch auf Null stellen, und während des Rückganges der Antriebskurbel, also wäh rend das Stellwerk- in seine Anfangslage zu rückkehrt, muss das Zählwerk seine Nullstel lung beibehalten.
Diese Aufgabe wird nun durch die Vor richtung nach der vorliegenden Erfindung ge löst, und zwar mittelst zwei von der Antriebs kurbel hin- und herbewegten Schubstangen, die durch Tasten so eingestellt werden kön nen, dass sie die das Zählwerk abstützende Hubscheibe in verschiedenen Phasen des Hin- und Herganges der Antriebskurbel verstellen und dadurch das Zählwerk in und ausser Eingriff mit den Stellwerkssegmenten brin gen,
während gleichzeitig durch die Tasten eine 1TUlleinstellvorrichtung am Zählwerk so eingestellt wird, dass die Stellwerkssegmente in der Periode, in der das Druckwerk ginge- stellt wird, entsprechend der im Zählwerk ein gestellten Zahl bewegt wird. Zu diesem Zweck sind die Stellwerkssegmente mit den Druck- w erksty peu so gekuppelt, dass die Druckwerks typen bei Vorwärtsdrehung der Stellwerks segmente eingeschaltet werden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus- führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1. bis 6 zeigen wesentliche Teile der Vorrichtung in perspektivischer Ansicht, und zwar h\ig. 1 in der vorbereiteten Stellung für den Abdruck eines durch die Tastatur ein gestellten Einzelsummanden, Fig. 2 in der vorbereiteten Stellung zum Abdruck einer Teilsumme aus dem Zählwerk, und Fig. 3 eine Zwischenstellung beim Abdruck einer Teilsumme nach Anziehen der Kurbel,
Fig. 4 die Zwischenstellung beim Abdruck einer Teilsumme bei vollendeter Anzugsbewegung der Kurbel, Fig. 5 in der vorbereiteten Stel lung zum Abdruck einer Gesamtsumme aus dem Zählwerk, find Fig. 6 die Zwischenstel lung nach Vollendung der Anzugsbewegung der Kurbel beim Abdruck einer Gesamt summe: Fig. 7 und 8 zeigen die Nulleinstell- einrichtung der Vorrichtung, und zwar in zwei verschiedenen Stellungen.
<I>I.</I> Vorgang <I>beim .</I> Abdruck <I>eines</I> durch <I>die</I> Tastatrcr irri. Stellwerk eingestellten Einzel- sunaman.den.
Es ist 1 die das Zählwerk abstützende Hubscheibe, auf deren Daumen 2 znittelst einer Rolle das Zählwerk aufruht und wel che um Zapfen 3 ausgeschwungen werden kann. 'Wird die Daumenscheibe 1 aus' der Stellung in Fig. 1 nach links im Sinne des Pfeils 4 bewegt, dann senkt sich das Zählwerk durch Eigengewicht vermöge der Ausgestal tung des Daumens 2 der Scheibe 1.
Die Hub scheibe 1 erhält ihre Bewegung durch die beiden Schubstangen 8 und 9 in folgender @@Teise: In die Winkelschlitze 6 und 7 der bei den nebeneinandergelagerten Schubstangen 8 und 9 greift ein Zapfen 5 der Hubscheibe 1 ein. Die Schubstangen 8 und 9 sind an um Zapfen 10 schwingende, gleichfalls nebenein- ander gelagerte Hebel 11 und 12 angelcnkt (Schubstange 8 an Hebel 11 und Schubstange 9 an Hebel 12). Die Bewegung dieser Hebel 11 und 12 erfolgt durch zwei nebeneinander gelagerte, auf der Kurbelachse 13 befestigte Hubscheiben 14 und 15.
Hubscheibe 14 ar beitet mittelst Daumens 16 gegen Arme des Hebels 11 und Hubscheibe 15 mittelst Dau mens 17 gegen Arme des Hebels 12. Da die Daumen 16 und 17 um etwa 45 zueinander versetzt sind und der Daumen 16 dem Dau men 17 voreilt, so wird die Schubstange 8 beim Hingang der Kurbel in Richtung x der Fig. 1, 2, 3 und 5 und der hierdurch bewirk ten Drehung der Hubscheiben 14 und 15 im Pfeilsinne 18 (Fig. 1 und 2) zunächst vor geschoben, wobei sich der horizontale Teil des Winkelschlitzes 6 über den Stift 5 wegschiebt, ohne diesen Stift 5 mitzunehmen,
also auch ohne die Hubscheibe 1 zu drehen. Bei Wei terdrehung der Hubscheibe 14 bleibt Winkel hebel 11 vermöge der Form der Hubscheibe unbetätigt und wird gegen Rückbewegung dadurch gesperrt, dass sich seine Nase 19 gegen die Rolle \r0 der Hubscheibe 14 legt. Dann erfolgt der Anschlag des Daumens 17 der Hubscheibe 15 gegen Arme des Hebels 1?, so dass dieser ausgeschwungen wird und seiner seits die Schubstange 9 vorstösst.
Da die Schubstange 9 mit der Hinterkante ihres Winkelschlitzes 6 gegen den Zapfen 5 an liegt Fig. 1.), so nimmt. sie diesen Zapfen 5 und damit die Hubscheibe 1 nach links mit, so (lass das Zählwerk gesenkt wird. Die Sen kung des Zählwerkes findet also hierbei am Ende der Anzugsbewegung der Kurbel statt (vergleiche F''ig. 4). Der Zapfen ) liegt dann an der rechten Endflanke (Hinterflanke) des Schlitzes 7 und an der linken Endflanke (Vorclerflanl@e) des Schlitzes 6 an.
Bei Rückbewegung der Kurbel in Rich tung des Pfeils .y der Fig. 4 und 6 bleibt das Zählwerk zunächst gesenkt, da von den durch die Tastatur voreingestellten Zahnsegmenten aus die Zählwerksscheiben auf die in der Tastatur eingestellten Ziffern gedreht wer den müssen. Wird nämlich -die Kurbel zurück bewegt, so wird zunächst der Daumen 17 der Hubscheibe 15 zurückbewegt. Dieser Bewe gung folgt der unter Federwirkung stehende Hebel 12 und damit auch die Schubstange 9, die an diesen Hebel 12 angelenkt ist.
Hier bei läuft nun der horizontale Teil des Win kelschlitzes 7 leer über den Zapfen 5, so dass also die Hubscheibe 1 noch nicht zurück gedreht wird. Bei weiterer Rückbewegung der Kurbel bis zur Endlage wird aber nunmehr auch Hubscheibe 14 so weit zurückgedreht, dass der Daumen 16 an der Stützrolle des Hebels 11 vorbeigeht, so dass nunmehr der unter Federwirkung stehende Hebel 11 gleich falls in seine Anfangslage zurückkehren kann und damit auch die an ihm angelenkte Schubstange B. Infolgedessen wird der Zap fen 5, der gegen die Rückenflanke des Schlitzes 6 anliegt, mitgenommen, das heisst die Hubscheibe 1 wieder in ihre Anfangslage gedreht, das Zählwerk also gehoben.
Beim Anzug und bei der Rücli#bewegung der Kurbel hat demnach der folgende Schalt vorgang stattgefunden 1. Im ersten Teil des Kurbelanzuges blieb das Zählwerk angehoben, die Stellwerkszahn- segmente wurden inzwischen in an sich be kannter, im Rahmen der vorliegenden An meldung nicht dargestellter Weise um den Be trag der in der Tastatur eingestellten Ziffern ausgeschwungen, und diese Bewegung der .Stellwerkssegmente gleichzeitig auf die DrLtcl,: - werkstypen übertragen, womit die Einstel lung der in der Tastatur eingestellten Ziffern im Druckwerk stattgefunden hat.
z. Bei weiterer Anzugsbewegung der Kur bel senkt sich zunächst das Zählwerk, so dass die Zählwerkzahnräder in die in dieser Pe riode unbewegten Zahnsegmente des Stell werks gesenkt werden.
3. Wird nun die Kurbel zurückbewegt, so bewegen sich die Zahnsegmente des Stell werks in ihre Anfangslage zurück und trei ben dabei die Zählwerkszahnräder, mit denen sie nun in Eingriff gelangen, an, so dass die in der Tastatur eingestellte Ziffer in das Zählwerk übertragen wird.
4. Bei weiterer Rückbewegung der Kur bel bis zur ursprünglichen Anfangslage wird das Zählwerk wieder gehoben, so dass der Eingriff zwischen Zahnsegmenten des Stell werkes und Zahnrädern des Zählwerkes auf hört.
<I>IL Vorgang beim</I> Abdruck <I>von</I> Teilsummen Beim fortlaufenden Summieren von Ein zelsummanden kommt es vor, dass man nicht nur die Endsumme, sondern auch eine Teil summe (Zwischensumme) zum Abdruck brin gen will, zum Beispiel wenn die Zahl der Summanden grösser ist als eine Schriftseite aufnehmen kann und man die Summe der Einzelsummanden dieser Schriftseite auf die nächste Seite übertragen will, um dann die Rechnung fortzusetzen. Um eine solche Teil summe (Zwischensumme), die beim fort laufenden Summieren im Zählwerk steht, zum Abdruck zu bringen, müssen die Zahn segmente im Stellwerk die im Zählwerk ste henden, die Teilsumme bildenden Ziffern auf das Druckwerk übertragen.
Das geschieht nun durch folgende Einrichtung: Es ist (Fig. 1) ein Winkelhebel 21 vor gesehen, der durch Schiene 22 ausgeschwun gen werden kann. Diese Schiene 22 kann von einer besonderen Taste aus (Teilsummen- oder Zwischensummendrucktaste) durch Nie derdrücken derselben verschoben werden. Bei. Verschiebung der Schiene 22 wird gleich zeitig ein Winkelhebel 23, dessen Zapfen- in eine Gabel der Schiene eingreift, gedreht. An dem einen Arm dieses Winkelhebels 23 sitzt ein Lenker 24, der an dem um Zapfen 25 schwingenden Hebel 27 angelenkt ist. Dieser Hebel 27 ruht mit offenem Maule 26 in einem Zapfen des Hebels 11.
Wird die Teilsummentaste niedergdrückt, die Schiene 22 also im Sinne des Pfeils 49 verschoben, demnach -X\Tinli:elhebel 23 gedreht, so wird Hebel 27 angehoben, so dass er mit seinem offenen Maul 26 aus dem Zapfen des Hebels 11 ausklinkt. Infolgedessen macht Hebel -2 7 eine Schwingbewegung des Hebels<B>11,</B> die durch Hubscheibe 14 hervorgerufen wird, nicht mit. Von dieser Schiene 27 werden aber in bei bestimmten Rechenmaschinen be kannter Weise Anschläge in die Bahn der Zahnsegmente so eingestellt, dass diese nur einen den Ziffernwerten der niedergedrück ten Tasten entsprechenden 'N\'eg zurücklegen können.
Wird also die Schiene 2 7 (Fig. ?) aus-. geklinkt, so 'dass sie die hin- und hergehende Le%vegung des Schwinghebels 11 nicht mit macht, dann bleiben beim Niederdrücken einer Taste in der Tastatur die die Drehbewegung der Zahnsegmente begrenzenden Anschläge ungeschaltet, so dass diese Zahnsegmente un- ribhängig von der in der Tastatur eingestell ten Ziffer voll auschwingen können.
Wird aber .das Zählwerk sofort gesenld, so dass die Zahnsegmente in die Zä.hlwerkszahnrä (ler ein greifen, so können sie so lange gedreht wer den, bis die Zählwerksscheiben vermöge be sonders eingEschalteter Anschläge, die weiter unten beschrieben werden, von ihren einge stellten Ziffern (der Teil- oder Zeichensum- inentaste) auf Null zurückgeführt sind.
Die Schaltung des Zählwerkes erfolgt in der Weise, dass es beim Anziehen der Kurbel sofort gesenkt wird, beim weiteren Anziehen der Kurbel von den Zahnsegmenten gedreht wird, bis zu noch zu beschreibenden AnsChlä- gen (1\Tiillanschlägen), wobei die Zahn segmente die Drucktypen einstellen, während bei der Rückbe-,vegung der Kurbel die Zif fernscheiben des Zählwerkes wieder auf ihre alte Einstellung zurückgedreht werden und bei der weiteren Schlussbe-,vegung der Kurbel die Hebung des Zählwerkes wieder erfolgt.
Dies geschieht nun in der folgenden Weise: Der Hebel 21, der von der Teilsummen- taste aus gedreht .würde (Fig. 2), drückt, mit Nase 28 auf den Arm 29, der am Hebel 11 schwingbar gelagerten Schubstange 8, so dass diese Schubstange entgegen der Wirkung der Zugfeder 30, die am Arm 29 sitzt, nieder gedrückt wird, bis die obere Kante des ent sprechenden Teils des "Winkelschlitzes 6 auf Stift 5 der Hubscheibe 1 ruht, dieser Stift 5 also im senkrechten Teil des Schlitzes 6 ge fangen ist.
Wird also Hebel 11. durch Dau menscheibe 15 in der bereits beschriebenen #Veise ausgeschwungen und Schubstange 8 nach links bewegt, so wird Stift 5 samt Hub scheibe 1 durch diese Stange 8 sofort mit genommen, das Zählwerk also sofort gesenkt, so dass die Zählwerksräder sofort mit den Zahnsegmenten des Stellwerkes in Eingriff gelangen. Die Zahnsegmente drehen die die Teilsumme enthaltenden Zählwerksräder von den eingestellten Ziffern der Teilsumme aus auf Null bis zu den Nullanschlägen, die wei ter unten beschrieben werden.
Nachdem der Abdruck der Teilsumme er folgt ist, muss (las Zählwerk wieder auf die Teilsumme eingestellt werden, damit weitere Summanden hinzugerechnet werden können. Dies geschieht dadurch, dass während der er sten Periode der Rückbewegung der Zahn segmente das Zählwerk noch gesenkt bleibt.
Fig. d stellt. diejenige Lage des Getriebes dar, in welcher beide Schubstangen 8 und 9 ihren Z'orw;i.rtsweg zurücl(gele g@t haben, wobei die Hubscheibe 1 des Zählwerkes nach links aus geschwungen, (las Zählwerk also gesenkt bleibt. Wird nunmehr die Kurbel zurück bewegt, so werden die Daumenscheiben 14 und 15 gedreht, es folgl zunächst Hebel. 1.2 unter Federwirkung der Daumenscheibe 1:
5, so dass Schubstange :1 zurückbewegt wird und sich mit dem horizontalen Teil ihres Schlit zes 7 leer über Stift 5 der Scheibe 1 schiebt. In dieser Periode -erden gleichzeitig die Zahnsegmente zurüclzbewegt und drehen nun die Zahnräder des noch gesenkten Zählwerkes in die Anfangsstellung zurück. Folgt nun Hebel 11 vermöge der weiteren Drehung der Daumenscheibe 1.1 dieser Rückbewegung, dann nimmt er Schubstange 8 mit,
wobei He bel 29 unter M'irkung der Feder 30 dem Arm ?8 des Hebels 21 federnd ausweicht. Die Schubstange 8, welche mit der Rücl@enflaill@e ihres MTinkelschlitzes G am Stift 5 anliegt, nimmt Stift 5 und Hubscheibe 1. mit, so dass das Zählwerk wieder angehoben und ausser Eingriff mit den Zahnsegmenten geliraelit wird.
Die besonderen Anschläge (Nullstell- ansehläge) am Zählwerk, welche, wie oben ausgeführt, so eingestellt werden müssen, class bei sofortiger Senkung des Zählwerkes in die Zahnsegmente die auf die Teilsumme eingestellten Zählwerhsscheiben nur bis auf Null von den Zahnsegmenten zurückgedreht werden können, so dass die Zahnsegmente nur bis zur Nullstellung dieser Zählwerksscheiben ausschwingen und um den entsprechenden Winkelweg die Druckwerkstypen heben kön nen, sind nun,
wie aus Fig. 7 und 8 hervorgeht, wie folgt gestaltet: An jeder Zählwerksscheibe befindet sich eine aus der Scheibenebene seitlich vorsprin gende Nase 31. In die Bahn dieser Nase 31 kann nun ein heb- und senkbarer Nocken 32 gebracht werden. Dieser 1\Tocken 32 sitzt an einer um Zapfen 33 schwenkbaren Klappe 34, die unter -\ÄTirkung der Feder 35 gehalten wird, so dass die Nase 31 der Zählwerksscheibe bei ihrer Drehung nicht gegen den Nocken 32 treffen kann.
Wird jedoch die Klappe 34 ge hoben, so tritt der Fänger 32 in die Bahn der seitlichen Nase 31 der bezüglichen Zählwerks scheibe, so dass die Zählwerksscheibe nur so lange gedreht werden kann, bis ihre Nase 31 am Fänger 32 stösst. Die Hebung und Sen kung der Klappe 34 erfolgt durch ein beson deres Getriebe. Dasselbe besteht aus einem (Fig. 1 und 7) auf der gleichen Achse 60 wie Hebel 23 aufgekeilten Hebel 36, der durch Lenkstange 37 mit dem Winkelhebel 38 verbunden ist, so dass bei Schwenkung des Hebels 36 im Sinne des Pfeils 39 (Fig. 8) Hebel 38 ausgeschwenkt und infolgedessen sein unterer Arm 40 angehoben wird.
Nun ist im Zählwerk zu jeder Zählscheibe eine Schiene 43 angeordnet, in deren Schlitz 41 ein in einer Platine des Zählwerkes befestig ter Zapfen 42 eingreift, so dass diese Schiene im Zählwerk senkrecht beweglich ist. Wird der Arm 40 des Hebels 38 angehoben, was bei Niederdrücken der Teilsummen- oder End- summentaste erfolgt (vergleiche , III), so kann sich bei Senkung des Zählwerkes die Schiene 43 nicht mitsenken, weil ihre untere Stirnkante am Arm 40 aufruht;
sie behält also ihre Lage bei, so dass das freie Ende der am Zählwerlisrahmen um Zapfen 33 an- gelenkten Klappe 34, die mit dein Zählwerk gesenkt wird, auf die obere Stirnkante der Scheibe 43 aufstösst und angehalten wird. Dadurch tritt aber der Fänger 32 in die Bahn der Nase 31, so dass eine Drehung der Zähl- werksscheibe nur so lange erfolgen kann, bis die Nase 31 der Zählwerksscheibe sich gegen den Fänger 32 anlegt.
Die Nase 31 ist aber am Zählrad so befestigt, dass dieses auf Null steht. wenn sie am Fänger 32 anliegt. Für jede Zählwerksscheibe ist eine solche Schiene 43 vorgesehen. Zur gemeinsamen Schaltung dieser Schienen ist auf den Arm 40 des He bels 38 eine Quertraverse befestigt. Da die ausgeschwenkte Lage des Hebels 38 gut gesichert werden muss und während der Dauer des Abdruckes der Ziffern gesichert bleiben muss, ist noch eine besondere Fang vorrichtung bezw. Sperrvorrichtung für die Ausschwenklage des Hebels 38 bezw. der Schubstange 37 vorgesehen.
Diese besteht (Fig. 7) aus einem an Schubstange 3 7 angelenkten Winkelhebel 44-45, dessen Arm 45 mit Rolle 46 versehen ist. Diese Rolle 46 befindet sich für gewöhnlich ausserhalb der Bahn eines Flansches 47 eines auf der Antriebswelle 13 sitzenden Segmentes 48.
In der Sperrstellung der Schubstange 37 bezw. des Hebels 38 (Fig. 8) wird Hebel 4,4 so ausgeschwungen, dass Rolle 46 in die Bahn der Unterseite des Flansches 47 gelangt und infolgedessen beim Ausschwingen des Segmentes 48 mit der An triebswelle gesperrt bleibt. Ferner dient das Segment 48 auch noch als Sicherung gegen zufällige Verschiebungen der Schubstange 37, wenn die Zwischensummen- oder Total summentaste nicht gedrückt ist, indem der Aussenrand des Flansches 47 so dimensioniert ist,
dass er sich in der Normalstellung der Schubstange 37 unmittelbar unterhalb der Rolle 46 vorbeibewegt und dadurch ein un freiwilliges Ausschwingen des Hebels 44 ver hindert. Hierdurch wird auch ein Nieder drücken der Zwischensummen- oder Total summentaste während der Betätigung der Kurbel absolut verhindert.
III. Vorgang be-i-na Abclr24c1 , der Gesarnf- sZbin.M <I>e</I> Soll eine Gesamtsumme zum Abdruck. ge langen, so müssen die Zahnsegmente im Stellwerk, durch deren Vorwärtsdrehung das Druckwerk geschaltet wird, mit dem Zähl werk bei dieser Vorwärtsdrehung im Eingriff stehen.
Die Drehung der Zahnsegmente muss dabei entsprechend der Einstellung der Zähl- werksscheiben erfolgen. tim dies zu erreichen, werden, wie beim Abdruck einer Teilsumme, die von der Tastatur gesteuerten Anschläge für die Zalinseglnente des Stellwerkes aus geschaltet, dagegen die Nullstellanschläge für die Zählwerksscheiben eingeschaltet.
Da. jedoch das Zählwerk nach vollzogenem Abdruck und vollendeter Rechnung auf Null gestellt. bleiben muss, muss es entgegen dem Scllaltungsvori;ailg bei einem Teilsummen- a.l)driicl; bei der R.ücl@beweguli(y der Kurbel sofort mit den Zahnsegmenten ausser Ein griff gebracht. das heisst angehoben werden. Um dies zu erreichen, ist eine besondere Ge- samtsummentaste vorgesehen, von welcher eine Schiene 22', die neben der Schiene 22 (Fis. 1) liegt, beim Niederdrücken der Taste inl Sinne des Pfeils 49 angetrieben wird. Diese Schiene besitzt einen seitlichen Anschlag 50.
der in der Bewegungsrichtung sich vor einen Anschlag 51 der Schiene 22 legt. Wird also die Gesamtsummentaste niedergedrückt und Schiene 22' im Sinne des Pfeils 49 dadurch verschoben, so nimmt sie durch den gegen Anschlag 51 liegenden Anschlag 50 die Schiene 22 mit.
Wird dagegen die Teilsummentaste 21 ge drückt, so bewegt sich lediglich Schiene 22 vor, während Schiene 22' unbetätigt bleibt. Schiene 22' ist nun ihrerseits an den neben dem Hebel 21 gelagerten Hebel 21' angelenkt. Beim Niederdrücken der Gesamtsummentaste werden also die Hebel 21 und 21' gleichzeitig ausgeschwungen (Fig. 5). Dadurch wird Schubstange 8 (durch Hebel 21, der auf He bel 29 drückt) gesenkt. An Schubstange 9 ist eine um Zapfen 54 schwingende Klinke 56 angeordnet, welche unter Wirkung einer Fe- der 55 hochgehalten wird. Gegen diese Klinke drückt nun Arm 28' des Hebels 21'.
Wird Hebel 21' ausgeschwungen, was durch Niederdrücken der Gesamtsummentaste ge- sehieht, so drückt er zunächst die Klinke 56 entgegen der Wirkung der Feder 55 nach ab wärts. Dieser Abwärtsbewegung kann die Schubstange 9 noch nicht folgen, %vea (ver gleiche besonders Fig. 5a) sie mit einer Nase 5 2 auf der -Unterseite sich auf die Stirnkante eines Stützllebels 53 legt.
Wird nun die Schubstange 9 vorgeschoben, so tritt die .rase 52 an der Stirnfläche des Hebels 53 vorbei, und hierauf kann nun die durch Nie derdrücken der Taste 21' auf den Hebel 56 vorgespannte Feder 55 die Schubstange 9 in die gesenkte Lage drücken. Bei der Senkung der Schubtange 9 wird Stift 5 der Daumen scheibe 1 in den senkrechten Teil des Winkel schlitzes 7 dieser Schubstange eintreten.
Wird nun bei Rückzugsbewegung der Kur- bei zunächst die Schubstange 9, wie oben be schrieben, zurückbewegt, so nimmt sie sofort den Stift 5 der Hubscheibe 1 mit, iind damit also die Hubscheibe 1, so dass bei Beginn der Rückbewegung der Kurbel das Zählwerk an gehoben, die Zählwerkszahnräder also aus den Zahnsegmenten des Stellwerkes ausgehoben werden, so dass die Zählwerksscheiben bei der weiteren Rückbewegung der Kurbel auf die Nullziffern, auf welche sie bei der Anzugs bewegung der Kurbel durch die Zahnsegmente eingestellt wurden,
eingestellt verbleiben. Der Bewegungsvorgang beim Niederdrücken der Gesamtsummentaste ist also kurz der folgende: Es wird bei der Antriebsbewegung der Kurbel sofort das Zählwerk gesenkt, gelangt mit den Zahnsegmenten in Eingriff, so dass die Zahnsegmente so lange gedreht werden können, bis sie die auf die Gesamtsumme ein gestellten Zä-hlwerli:ssclleiben auf Null zu rückgedreht und die Druckwerkstypen ent sprechend eingestellt haben.
Bei der Rück bewegung der Kurbel wird alsdann sofort das Zählwerk aus den Zahnsegmenten des Stell werkes angehoben, so da.ss das Zählwerk auf Null stehen bleibt und bei der weiteren Rück- l@rivegung der Kurbel die Zahnsegmente in ihre Anfangslage zurückgeführt werden.