CH94254A - Vorrichtung an Rechenmaschinen mit heb- und senkbarem Zählwerk und mit Druckwerk, zur beliebigen Einstellung des Druckwerkes auf einen Summand, eine Teilsumme oder die Endsumme. - Google Patents

Vorrichtung an Rechenmaschinen mit heb- und senkbarem Zählwerk und mit Druckwerk, zur beliebigen Einstellung des Druckwerkes auf einen Summand, eine Teilsumme oder die Endsumme.

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CH94254A
CH94254A CH94254DA CH94254A CH 94254 A CH94254 A CH 94254A CH 94254D A CH94254D A CH 94254DA CH 94254 A CH94254 A CH 94254A
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Optische An Aktiengesellschaft
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Optische Anstalt Goerz Ag
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Description


      Vorrichtung    an     Rechenmaschinen    mit heb- und senkbarem     Zählwerk    und mit     Drucl-          werk,    zur beliebigen Einstellung des     Druckwerkes    auf einen     Summand,    eine Teilsumme  oder die Endsumme.

      Bei Rechenmaschinen mit hin und her  zu     bewegender        Antriebskurbel,    die ein heb  und senkbares Zählwerk und ein Druckwerk  aufweisen, ist das Zählwerk auf einer Hub  scheibe abgestützt,     und    das Druckwerk wird  beim Hingang der     Arbeitskurbel    vom     Stell-          -#verk    aus eingestellt, also, wenn ein in der  Tastatur eingestellter Summand auf das  Zählwerk     übertragen    wird während einer Pe  riode, in welcher das Zählwerk mit dem Stell  werk nicht in Eingriff steht.  



  Soll eine im Zählwerk eingestellte Teil  summe zum     Abdruck    gelangen, so mass wäh  rend der Periode, in der der Antrieb des  Druckwerkes erfolgt, das Stellwerk mit dem  Zählwerk so in Eingriff stehen, dass sämt  liche     Zählwerksscheiben    durch die Stellwerks  segmente auf Null geschaltet werden, und  während des Rückganges der     Antriebskurbel     muss das Stellwerk das Zählwerk wieder auf  die voreingestellt gewesene Teilsumme ein  stellen.

      Soll die Endsumme zum Abdruck gelan  gen, dann muss während der Schaltung des  Druckwerkes vom Stellwerk aus dieses das  Zählwerk auch auf Null stellen, und während  des Rückganges der     Antriebskurbel,    also wäh  rend das     Stellwerk-    in seine Anfangslage zu  rückkehrt, muss das Zählwerk seine Nullstel  lung     beibehalten.     



  Diese Aufgabe wird nun durch die Vor  richtung nach der vorliegenden Erfindung ge  löst,     und    zwar mittelst zwei von der Antriebs  kurbel hin- und     herbewegten        Schubstangen,     die durch Tasten so     eingestellt    werden kön  nen, dass sie die das Zählwerk abstützende  Hubscheibe in verschiedenen Phasen des     Hin-          und    Herganges der     Antriebskurbel    verstellen  und dadurch das Zählwerk in und ausser       Eingriff    mit den     Stellwerkssegmenten    brin  gen,

   während gleichzeitig durch die Tasten  eine     1TUlleinstellvorrichtung    am Zählwerk so  eingestellt wird, dass die     Stellwerkssegmente     in der Periode, in der das Druckwerk ginge-      stellt wird, entsprechend der im Zählwerk ein  gestellten Zahl bewegt wird. Zu diesem Zweck  sind die     Stellwerkssegmente    mit den     Druck-          w        erksty    peu so gekuppelt, dass die Druckwerks  typen bei Vorwärtsdrehung der Stellwerks  segmente eingeschaltet werden.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein     Aus-          führungsbeispiel    des Erfindungsgegenstandes.       Fig.    1. bis 6 zeigen wesentliche Teile der  Vorrichtung in perspektivischer Ansicht, und  zwar     h\ig.    1 in der     vorbereiteten    Stellung für  den Abdruck eines durch die Tastatur ein  gestellten Einzelsummanden,     Fig.    2 in der  vorbereiteten Stellung zum Abdruck einer  Teilsumme aus dem Zählwerk, und     Fig.    3  eine Zwischenstellung beim Abdruck einer  Teilsumme nach Anziehen der     Kurbel,

          Fig.    4  die Zwischenstellung beim Abdruck     einer     Teilsumme bei vollendeter     Anzugsbewegung     der Kurbel,     Fig.    5 in der vorbereiteten Stel  lung zum Abdruck einer Gesamtsumme aus  dem Zählwerk,     find        Fig.    6 die Zwischenstel  lung nach     Vollendung    der Anzugsbewegung  der     Kurbel    beim Abdruck einer Gesamt  summe:     Fig.    7 und 8 zeigen die     Nulleinstell-          einrichtung    der Vorrichtung, und zwar in zwei       verschiedenen    Stellungen.  



  <I>I.</I>     Vorgang   <I>beim .</I>     Abdruck   <I>eines</I>     durch   <I>die</I>       Tastatrcr        irri.        Stellwerk        eingestellten        Einzel-          sunaman.den.     



  Es ist 1 die das Zählwerk     abstützende          Hubscheibe,    auf deren Daumen 2     znittelst     einer Rolle das Zählwerk aufruht und wel  che um Zapfen 3 ausgeschwungen werden  kann. 'Wird die Daumenscheibe 1     aus'    der  Stellung in     Fig.    1 nach links im Sinne des  Pfeils 4 bewegt, dann senkt sich das Zählwerk       durch    Eigengewicht vermöge der Ausgestal  tung des Daumens 2 der     Scheibe    1.

   Die Hub  scheibe 1 erhält ihre Bewegung durch die  beiden Schubstangen 8 und 9 in folgender       @@Teise:     In die Winkelschlitze 6 und 7 der bei  den     nebeneinandergelagerten    Schubstangen 8  und 9 greift ein Zapfen 5 der     Hubscheibe    1  ein. Die     Schubstangen    8 und 9 sind an um  Zapfen 10 schwingende, gleichfalls nebenein-         ander    gelagerte Hebel 11 und 12     angelcnkt          (Schubstange    8 an Hebel 11 und Schubstange  9 an Hebel 12). Die Bewegung dieser Hebel  11 und 12 erfolgt durch zwei nebeneinander  gelagerte, auf der     Kurbelachse    13     befestigte     Hubscheiben 14 und 15.

   Hubscheibe 14 ar  beitet mittelst Daumens 16 gegen Arme des  Hebels 11 und Hubscheibe 15 mittelst Dau  mens 17 gegen Arme des Hebels 12. Da die  Daumen 16 und 17 um etwa 45   zueinander  versetzt sind und der Daumen 16 dem Dau  men 17 voreilt, so wird die     Schubstange    8  beim Hingang der     Kurbel    in Richtung x der       Fig.    1, 2, 3 und 5 und der hierdurch bewirk  ten Drehung der     Hubscheiben    14 und 15 im  Pfeilsinne 18     (Fig.    1 und 2) zunächst vor  geschoben, wobei sich der horizontale Teil des  Winkelschlitzes 6     über    den     Stift    5 wegschiebt,  ohne diesen Stift 5 mitzunehmen,

   also auch  ohne die     Hubscheibe    1 zu drehen. Bei Wei  terdrehung der     Hubscheibe    14 bleibt Winkel  hebel 11 vermöge der Form der     Hubscheibe          unbetätigt    und wird gegen Rückbewegung  dadurch gesperrt, dass sich seine Nase 19  gegen die Rolle     \r0    der     Hubscheibe    14     legt.     Dann erfolgt der Anschlag des Daumens 17  der     Hubscheibe    15 gegen Arme des Hebels 1?,  so dass dieser ausgeschwungen wird und seiner  seits die Schubstange 9 vorstösst.

   Da die  Schubstange 9 mit der Hinterkante ihres  Winkelschlitzes 6 gegen den Zapfen 5 an  liegt     Fig.    1.), so nimmt. sie diesen Zapfen 5  und damit die Hubscheibe 1 nach links     mit,     so     (lass    das Zählwerk gesenkt wird. Die Sen  kung des Zählwerkes findet also hierbei am  Ende der Anzugsbewegung der     Kurbel    statt  (vergleiche     F''ig.    4). Der Zapfen ) liegt dann  an der rechten Endflanke (Hinterflanke)  des Schlitzes 7 und an der linken     Endflanke          (Vorclerflanl@e)    des Schlitzes 6 an.  



  Bei Rückbewegung der Kurbel in Rich  tung des Pfeils     .y    der     Fig.    4 und 6     bleibt    das  Zählwerk zunächst gesenkt, da von den durch  die Tastatur     voreingestellten    Zahnsegmenten  aus die     Zählwerksscheiben    auf die in der  Tastatur eingestellten Ziffern gedreht wer  den müssen. Wird nämlich -die Kurbel zurück  bewegt, so wird     zunächst    der Daumen 17 der      Hubscheibe 15 zurückbewegt. Dieser Bewe  gung folgt der unter Federwirkung stehende  Hebel 12 und damit auch die Schubstange 9,  die an diesen Hebel 12     angelenkt    ist.

   Hier  bei läuft nun der horizontale Teil des Win  kelschlitzes 7 leer über den Zapfen 5, so dass  also die     Hubscheibe    1 noch nicht zurück  gedreht wird. Bei weiterer Rückbewegung der  Kurbel bis zur Endlage wird     aber    nunmehr  auch Hubscheibe 14 so weit zurückgedreht,  dass der Daumen 16 an der Stützrolle des  Hebels 11 vorbeigeht, so dass nunmehr der  unter Federwirkung stehende Hebel 11 gleich  falls in seine Anfangslage zurückkehren kann  und damit auch die an ihm     angelenkte     Schubstange B. Infolgedessen wird der Zap  fen 5, der gegen die Rückenflanke des  Schlitzes 6 anliegt, mitgenommen, das heisst  die     Hubscheibe    1 wieder in ihre Anfangslage  gedreht, das Zählwerk also gehoben.  



  Beim Anzug und bei der     Rücli#bewegung     der Kurbel hat demnach der folgende Schalt  vorgang stattgefunden  1. Im ersten Teil des     Kurbelanzuges    blieb  das Zählwerk angehoben, die     Stellwerkszahn-          segmente    wurden inzwischen in an sich be  kannter, im Rahmen der vorliegenden An  meldung nicht dargestellter Weise um den Be  trag der in der Tastatur eingestellten Ziffern  ausgeschwungen, und diese Bewegung der       .Stellwerkssegmente    gleichzeitig auf die     DrLtcl,:        -          werkstypen    übertragen, womit die Einstel  lung der in der Tastatur eingestellten Ziffern  im Druckwerk stattgefunden hat.  



  z. Bei weiterer Anzugsbewegung der Kur  bel senkt sich zunächst das Zählwerk, so dass  die     Zählwerkzahnräder    in die in dieser Pe  riode unbewegten Zahnsegmente des Stell  werks gesenkt werden.  



  3. Wird nun die Kurbel zurückbewegt, so  bewegen sich die Zahnsegmente des Stell  werks in ihre Anfangslage zurück und trei  ben dabei die     Zählwerkszahnräder,    mit denen  sie nun in     Eingriff    gelangen, an, so dass die  in der Tastatur eingestellte Ziffer in das  Zählwerk übertragen wird.  



  4. Bei weiterer Rückbewegung der Kur  bel bis zur ursprünglichen Anfangslage wird    das Zählwerk wieder gehoben, so     dass    der  Eingriff zwischen Zahnsegmenten des Stell  werkes und Zahnrädern des Zählwerkes auf  hört.  



  <I>IL Vorgang beim</I>     Abdruck   <I>von</I>     Teilsummen     Beim fortlaufenden Summieren von Ein  zelsummanden kommt es vor, dass man nicht  nur die Endsumme, sondern auch eine Teil  summe (Zwischensumme) zum Abdruck brin  gen will, zum Beispiel wenn die Zahl der  Summanden grösser ist als eine Schriftseite  aufnehmen kann und man die Summe der  Einzelsummanden dieser Schriftseite auf die  nächste Seite übertragen will, um dann die  Rechnung fortzusetzen. Um eine solche Teil  summe (Zwischensumme), die beim fort  laufenden Summieren im Zählwerk steht,  zum Abdruck zu bringen, müssen die Zahn  segmente im Stellwerk die im Zählwerk ste  henden, die Teilsumme bildenden Ziffern  auf das Druckwerk übertragen.

   Das geschieht  nun durch folgende Einrichtung:  Es ist     (Fig.    1) ein Winkelhebel 21 vor  gesehen, der durch Schiene 22 ausgeschwun  gen werden kann. Diese Schiene 22 kann von  einer besonderen Taste aus     (Teilsummen-          oder        Zwischensummendrucktaste)    durch Nie  derdrücken derselben verschoben werden. Bei.  Verschiebung der Schiene 22 wird gleich  zeitig ein Winkelhebel 23, dessen Zapfen- in  eine Gabel der Schiene eingreift, gedreht.  An dem einen Arm dieses Winkelhebels 23  sitzt ein Lenker 24, der an dem um Zapfen  25 schwingenden Hebel 27     angelenkt    ist.  Dieser Hebel 27 ruht mit offenem Maule 26  in einem Zapfen des Hebels 11.

   Wird die       Teilsummentaste        niedergdrückt,    die Schiene  22 also im Sinne des Pfeils 49 verschoben,  demnach     -X\Tinli:elhebel    23 gedreht, so wird  Hebel 27 angehoben, so dass er mit seinem  offenen Maul 26 aus dem Zapfen des Hebels  11 ausklinkt. Infolgedessen macht Hebel -2 7  eine Schwingbewegung des Hebels<B>11,</B> die  durch Hubscheibe 14 hervorgerufen wird,  nicht mit. Von dieser Schiene 27 werden  aber in bei bestimmten Rechenmaschinen be  kannter Weise Anschläge in die Bahn der      Zahnsegmente so eingestellt, dass diese nur  einen den Ziffernwerten der niedergedrück  ten Tasten entsprechenden     'N\'eg        zurücklegen     können.  



  Wird also die Schiene 2 7     (Fig.        ?)    aus-.       geklinkt,    so 'dass sie die hin- und hergehende       Le%vegung    des Schwinghebels 11 nicht mit  macht, dann     bleiben    beim     Niederdrücken    einer  Taste in der Tastatur die die     Drehbewegung     der Zahnsegmente begrenzenden Anschläge       ungeschaltet,    so     dass    diese Zahnsegmente     un-          ribhängig    von der in der Tastatur eingestell  ten Ziffer voll     auschwingen    können.

   Wird  aber .das Zählwerk sofort     gesenld,    so dass die       Zahnsegmente    in die     Zä.hlwerkszahnrä        (ler    ein  greifen, so können sie so lange gedreht wer  den, bis die     Zählwerksscheiben    vermöge be  sonders     eingEschalteter    Anschläge, die weiter  unten beschrieben werden, von ihren einge  stellten Ziffern (der Teil- oder     Zeichensum-          inentaste)    auf Null zurückgeführt sind.  



  Die Schaltung des     Zählwerkes    erfolgt in  der Weise, dass es beim Anziehen der Kurbel  sofort gesenkt wird, beim weiteren Anziehen  der     Kurbel    von den Zahnsegmenten gedreht  wird, bis zu noch zu beschreibenden     AnsChlä-          gen        (1\Tiillanschlägen),    wobei die Zahn  segmente die     Drucktypen    einstellen, während  bei der     Rückbe-,vegung    der Kurbel die Zif  fernscheiben des Zählwerkes wieder auf ihre  alte Einstellung zurückgedreht werden und  bei der weiteren     Schlussbe-,vegung    der Kurbel  die Hebung des Zählwerkes wieder erfolgt.  



  Dies geschieht nun in der folgenden  Weise:  Der Hebel 21, der von der     Teilsummen-          taste    aus gedreht     .würde        (Fig.    2),     drückt,    mit  Nase 28 auf den Arm 29, der am Hebel 11  schwingbar gelagerten Schubstange 8, so dass  diese Schubstange entgegen der     Wirkung    der  Zugfeder 30, die am Arm 29 sitzt, nieder  gedrückt wird, bis die obere Kante des ent  sprechenden Teils des     "Winkelschlitzes    6 auf  Stift 5 der Hubscheibe 1 ruht, dieser Stift 5  also im     senkrechten    Teil des Schlitzes 6 ge  fangen ist.

   Wird also Hebel 11. durch Dau  menscheibe 15 in der bereits beschriebenen         #Veise    ausgeschwungen und     Schubstange    8  nach links bewegt, so wird Stift 5 samt Hub  scheibe 1 durch diese Stange 8 sofort mit  genommen, das Zählwerk also sofort gesenkt,  so dass die     Zählwerksräder    sofort mit den  Zahnsegmenten des     Stellwerkes    in     Eingriff     gelangen. Die Zahnsegmente drehen die die  Teilsumme enthaltenden     Zählwerksräder    von  den eingestellten Ziffern der Teilsumme aus  auf     Null    bis zu den Nullanschlägen, die wei  ter unten beschrieben werden.  



  Nachdem der     Abdruck    der Teilsumme er  folgt ist, muss (las     Zählwerk    wieder auf die  Teilsumme eingestellt werden, damit weitere       Summanden    hinzugerechnet werden können.  Dies geschieht dadurch, dass während der er  sten Periode der Rückbewegung der Zahn  segmente das Zählwerk noch gesenkt bleibt.

         Fig.    d stellt. diejenige     Lage    des Getriebes dar,  in welcher beide     Schubstangen    8 und 9 ihren       Z'orw;i.rtsweg        zurücl(gele        g@t    haben,     wobei    die  Hubscheibe 1 des     Zählwerkes    nach links aus  geschwungen, (las Zählwerk also gesenkt       bleibt.    Wird nunmehr die Kurbel zurück  bewegt, so werden die     Daumenscheiben    14  und 15 gedreht, es     folgl        zunächst    Hebel. 1.2  unter     Federwirkung    der     Daumenscheibe    1:

  5,  so dass Schubstange     :1        zurückbewegt    wird und  sich mit dem     horizontalen    Teil ihres Schlit  zes 7 leer über Stift 5 der Scheibe 1 schiebt.  In dieser Periode      -erden    gleichzeitig die  Zahnsegmente     zurüclzbewegt    und drehen nun  die Zahnräder des noch gesenkten Zählwerkes  in die Anfangsstellung     zurück.    Folgt nun  Hebel 11 vermöge der weiteren Drehung der  Daumenscheibe     1.1    dieser     Rückbewegung,     dann nimmt er Schubstange 8 mit,

       wobei    He  bel 29 unter     M'irkung    der Feder 30 dem Arm       ?8    des Hebels 21 federnd ausweicht. Die       Schubstange    8, welche mit der     Rücl@enflaill@e     ihres     MTinkelschlitzes    G am Stift 5 anliegt,  nimmt Stift 5     und        Hubscheibe    1. mit, so dass  das Zählwerk wieder angehoben und     ausser     Eingriff mit den Zahnsegmenten     geliraelit     wird.  



  Die     besonderen    Anschläge     (Nullstell-          ansehläge)    am     Zählwerk,    welche, wie oben  ausgeführt, so eingestellt werden müssen,           class    bei sofortiger Senkung des Zählwerkes  in die Zahnsegmente die auf die Teilsumme  eingestellten     Zählwerhsscheiben    nur bis auf  Null von den Zahnsegmenten zurückgedreht  werden können, so dass die Zahnsegmente nur  bis zur Nullstellung dieser     Zählwerksscheiben          ausschwingen    und um den entsprechenden  Winkelweg die     Druckwerkstypen        heben    kön  nen, sind nun,

   wie aus     Fig.    7 und 8 hervorgeht,       wie    folgt gestaltet:  An jeder     Zählwerksscheibe        befindet    sich  eine aus der Scheibenebene seitlich vorsprin  gende Nase 31. In die Bahn dieser Nase 31  kann     nun    ein heb- und     senkbarer    Nocken 32  gebracht werden. Dieser     1\Tocken    32 sitzt an  einer um Zapfen 33 schwenkbaren     Klappe        34,     die unter     -\ÄTirkung    der Feder 35 gehalten  wird, so dass die Nase     31    der     Zählwerksscheibe     bei ihrer Drehung nicht gegen den Nocken 32  treffen kann.

   Wird jedoch die Klappe 34 ge  hoben, so tritt der Fänger 32 in die Bahn der  seitlichen Nase 31 der     bezüglichen    Zählwerks  scheibe, so dass die     Zählwerksscheibe    nur so  lange gedreht werden kann, bis ihre Nase 31  am Fänger 32 stösst. Die Hebung und Sen  kung der Klappe 34     erfolgt    durch ein beson  deres Getriebe. Dasselbe besteht aus einem       (Fig.    1 und 7) auf der gleichen Achse 60  wie Hebel 23     aufgekeilten    Hebel 36, der  durch Lenkstange 37 mit dem Winkelhebel  38 verbunden ist, so dass bei Schwenkung  des Hebels 36 im Sinne des Pfeils 39     (Fig.    8)  Hebel 38 ausgeschwenkt und infolgedessen  sein unterer Arm 40 angehoben wird.

   Nun  ist im Zählwerk zu jeder Zählscheibe eine  Schiene 43 angeordnet, in deren Schlitz 41  ein in einer Platine des Zählwerkes befestig  ter Zapfen 42 eingreift, so dass diese Schiene  im     Zählwerk    senkrecht beweglich ist. Wird  der Arm 40 des Hebels 38 angehoben, was  bei Niederdrücken der Teilsummen- oder     End-          summentaste    erfolgt (vergleiche ,     III),    so  kann sich bei Senkung des Zählwerkes die  Schiene 43 nicht     mitsenken,    weil     ihre    untere       Stirnkante    am Arm 40 aufruht;

   sie behält  also     ihre    Lage bei, so dass das freie Ende  der am     Zählwerlisrahmen    um Zapfen 33 an-    gelenkten     Klappe    34, die mit     dein    Zählwerk       gesenkt        wird,    auf die obere Stirnkante der  Scheibe 43 aufstösst und angehalten     wird.     Dadurch tritt aber der Fänger 32 in die Bahn  der Nase 31, so dass eine Drehung der     Zähl-          werksscheibe    nur so lange erfolgen kann, bis  die Nase 31 der     Zählwerksscheibe    sich gegen  den Fänger 32 anlegt.

   Die Nase 31 ist aber  am Zählrad so befestigt, dass dieses auf Null  steht. wenn sie am Fänger 32 anliegt. Für  jede     Zählwerksscheibe    ist eine solche Schiene  43 vorgesehen. Zur gemeinsamen Schaltung  dieser Schienen ist auf den Arm 40 des He  bels 38 eine Quertraverse befestigt.    Da die     ausgeschwenkte    Lage des Hebels 38  gut gesichert werden muss und während der  Dauer des Abdruckes der Ziffern gesichert  bleiben muss, ist noch eine     besondere    Fang  vorrichtung     bezw.    Sperrvorrichtung für die       Ausschwenklage    des Hebels 38     bezw.    der       Schubstange    37 vorgesehen.

   Diese besteht     (Fig.     7) aus einem an Schubstange 3 7     angelenkten     Winkelhebel     44-45,    dessen Arm 45 mit Rolle  46 versehen ist. Diese Rolle 46 befindet sich  für gewöhnlich ausserhalb der Bahn eines  Flansches 47 eines auf der Antriebswelle 13  sitzenden Segmentes 48.

   In der Sperrstellung  der     Schubstange    37     bezw.    des Hebels 38     (Fig.     8) wird Hebel     4,4    so     ausgeschwungen,    dass  Rolle 46 in die Bahn der Unterseite des  Flansches 47 gelangt und infolgedessen beim  Ausschwingen des Segmentes 48 mit der An  triebswelle gesperrt     bleibt.    Ferner     dient    das  Segment 48 auch noch als Sicherung gegen  zufällige Verschiebungen der Schubstange  37, wenn die Zwischensummen- oder Total  summentaste nicht     gedrückt    ist, indem der  Aussenrand des Flansches 47 so dimensioniert  ist,

   dass er sich in der Normalstellung der  Schubstange 37 unmittelbar unterhalb der  Rolle 46     vorbeibewegt    und dadurch ein un  freiwilliges     Ausschwingen    des Hebels 44 ver  hindert. Hierdurch wird auch ein Nieder  drücken der Zwischensummen- oder Total  summentaste während der Betätigung der  Kurbel absolut verhindert.

             III.        Vorgang        be-i-na        Abclr24c1 ,        der        Gesarnf-          sZbin.M   <I>e</I>  Soll eine Gesamtsumme zum Abdruck. ge  langen, so müssen die Zahnsegmente im  Stellwerk, durch deren Vorwärtsdrehung das  Druckwerk geschaltet wird, mit dem Zähl  werk bei dieser Vorwärtsdrehung im Eingriff  stehen.

   Die Drehung der Zahnsegmente     muss     dabei entsprechend der Einstellung der     Zähl-          werksscheiben    erfolgen.     tim    dies zu erreichen,       werden,    wie beim Abdruck einer Teilsumme,  die von der Tastatur gesteuerten     Anschläge     für die     Zalinseglnente    des Stellwerkes aus  geschaltet, dagegen die     Nullstellanschläge     für die     Zählwerksscheiben    eingeschaltet.  



  Da. jedoch das Zählwerk nach vollzogenem  Abdruck und vollendeter Rechnung auf Null  gestellt. bleiben muss, muss es entgegen dem       Scllaltungsvori;ailg    bei einem     Teilsummen-          a.l)driicl;    bei der     R.ücl@beweguli(y    der Kurbel  sofort mit den Zahnsegmenten ausser Ein  griff gebracht. das heisst angehoben werden.  Um dies zu erreichen, ist eine besondere     Ge-          samtsummentaste        vorgesehen,    von welcher  eine Schiene 22', die neben der Schiene 22  (Fis. 1) liegt, beim Niederdrücken der Taste       inl    Sinne des Pfeils 49 angetrieben wird. Diese  Schiene besitzt einen seitlichen Anschlag 50.

    der in der Bewegungsrichtung sich vor einen  Anschlag 51 der Schiene 22 legt. Wird also  die     Gesamtsummentaste        niedergedrückt    und  Schiene 22' im Sinne des     Pfeils    49 dadurch  verschoben, so nimmt sie durch den gegen  Anschlag 51 liegenden Anschlag 50 die  Schiene 22 mit.  



  Wird dagegen die     Teilsummentaste    21 ge  drückt, so bewegt sich lediglich Schiene 22  vor, während Schiene 22'     unbetätigt    bleibt.  Schiene 22' ist nun ihrerseits an den neben  dem Hebel 21 gelagerten Hebel 21'     angelenkt.     Beim Niederdrücken der     Gesamtsummentaste     werden also die Hebel 21 und 21' gleichzeitig  ausgeschwungen     (Fig.    5). Dadurch wird  Schubstange 8 (durch Hebel 21, der auf He  bel 29 drückt) gesenkt. An Schubstange 9  ist eine um Zapfen 54 schwingende Klinke 56  angeordnet, welche unter Wirkung einer Fe-    der 55 hochgehalten     wird.    Gegen diese  Klinke drückt nun Arm 28' des Hebels 21'.

    Wird Hebel 21'     ausgeschwungen,    was durch  Niederdrücken der     Gesamtsummentaste        ge-          sehieht,    so drückt er zunächst die Klinke 56  entgegen der     Wirkung    der Feder 55 nach ab  wärts. Dieser Abwärtsbewegung     kann    die  Schubstange 9 noch nicht folgen,     %vea    (ver  gleiche besonders     Fig.    5a) sie mit einer Nase  5 2 auf der -Unterseite sich auf die     Stirnkante     eines     Stützllebels    53 legt.

   Wird nun die  Schubstange 9     vorgeschoben,    so tritt die       .rase    52 an der Stirnfläche des Hebels 53  vorbei, und hierauf kann nun die durch Nie  derdrücken der Taste 21' auf den Hebel 56  vorgespannte Feder 55 die Schubstange 9 in  die gesenkte Lage     drücken.    Bei der Senkung  der     Schubtange    9 wird Stift 5 der Daumen  scheibe 1 in den     senkrechten    Teil des Winkel  schlitzes 7 dieser     Schubstange    eintreten.

    Wird nun bei     Rückzugsbewegung    der     Kur-          bei    zunächst die Schubstange 9, wie oben be  schrieben, zurückbewegt, so nimmt sie sofort       den    Stift 5 der Hubscheibe 1 mit,     iind    damit  also die Hubscheibe 1, so dass bei Beginn der  Rückbewegung der Kurbel     das    Zählwerk an  gehoben, die     Zählwerkszahnräder    also aus den  Zahnsegmenten des Stellwerkes     ausgehoben     werden, so dass die     Zählwerksscheiben    bei der  weiteren Rückbewegung der Kurbel auf die  Nullziffern, auf welche sie bei der Anzugs  bewegung der Kurbel durch die Zahnsegmente  eingestellt wurden,

   eingestellt verbleiben.  Der Bewegungsvorgang beim Niederdrücken  der     Gesamtsummentaste    ist also kurz     der     folgende:  Es wird bei der     Antriebsbewegung    der  Kurbel sofort das Zählwerk gesenkt, gelangt  mit den Zahnsegmenten in Eingriff, so dass  die Zahnsegmente so lange gedreht werden  können, bis sie die auf die Gesamtsumme ein  gestellten     Zä-hlwerli:ssclleiben    auf Null zu  rückgedreht und die     Druckwerkstypen    ent  sprechend eingestellt haben.

   Bei der Rück  bewegung der Kurbel wird alsdann sofort das  Zählwerk aus den Zahnsegmenten des Stell  werkes angehoben, so     da.ss    das Zählwerk auf  Null stehen bleibt und bei der weiteren Rück-           l@rivegung    der Kurbel die     Zahnsegmente    in  ihre Anfangslage     zurückgeführt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCI3 Vorrichtung an Rechenmaschinen mit heb- und senkbarem Zählwerk und mit Druck- z:-erli, zur beliebigen Einstellung des Druck- -#"erkes auf einen Summand, eine Teilsumme oder die Endsumme, wobei sich das Zählwerk auf einer von der hin- und Herzubewegenden Maschinenkurbel bewegten Hubscheibe ab stützt, dadurch gesenkt und gehoben und mit Zahnsegmenten des Einstellwerkes in und ausser Eingriff gebracht:
    und während der Schwenkung der Zahnsegmente in der einen Richtung das Druckwerk der Bewegung ent sprechend eingestellt wird, so dass bei Über tragung einer Anzahl aus dem Einstellwerk in das Zählwerk diese Zahl auch ins Druck- Yverk übertragen wird, dadurch gel,-eDnzeicli- net, dass durch Niederdrücken einer von zwei Tasten (Teilsummen- und Endsummendruck- taste) im Zählwerk eine Nulleinstelleinrich- tung eingestellt wird und zwei von der Ma schinenkurbel hin- und herbewegte;
    die Ver bindung zwischen dieser und der das Zähl werk abstützenden Hubscheibe beherrschende, verstellbare Schubstangen so eingestellt wer den, dass nach Niederdrücken einer der Ta sten '(Teilsummendrucktaste) das Zählwerk beim Hingang der Kurbel auf Null gestellt und daher die eingestellt gewesene Teilsumzne auf das Druckwerk übertragen, beim Rück gang der Kurbel die Teilsumme wieder ins Zählwerk eingetragen wird, nach Nieder drücken der andern Taste (Endsummendruck- taste) beim Hingang der Kurbel die Lö schung der im Zählwerk eingestellten End summe und deren Übertragung ins Druck werk stattfindet,
    während bei Rückgang der Kurbel das Einstellwerk in seine Anfangs lage zurückgestellt wird, das Zählwerk aber auf Null eingestellt bleibt. ÜNTERANSPRüCHE 1. Einstellvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zähl werk auf einer schwingenden, unrunden Scheibe (1) mit Hubkurve (2) abneslützt ist, die von einem Schubstangenpaar (8, 9) geschaltet wird, die einen Zapfen (5) der Scheibe (1) mittelst zueinander symme trischer Winkelschlitze<B>(6,7)</B> so umgreifen, dass in der Hochlage der Schubstangen (8, 9)
    die Schubstangen in je einer Bewegungs vorrichtung erst einen der Länge des Teils ihrer Winkelschlitze entsprechenden lee ren Weg zurücklegen, bevor die Mitnahme der Hubscheibe (1) stattfindet, um je nach der Hebung oder Senkung der Schub stangen (8, 9) das Zählwerk in verschie denen Phasen der Kurvenbewegung zu senken oder zu heben. 2. Einstellvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schubstan gen (8, 9) durch Winkelhebel (11, 12) von Daumenscheiben (14, 15) aus bei der Anzugsbewegung der Kurbel nacheinander vorgeschoben, bei der Rückzugsbewegung der Kurbel unter Federwirkung zurück geholt werden.
    8. Einstellvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schubstan gen (8, 9) an Winkelhebeln (11, 12) ange- lenkt und unter Wirkung von Zugfedern (80,55) hochgehalten werden und durch besondere, mittelst Hilfsschienen (22, 22"<B>)</B> einstellbare Hebel (21, 21') um die Höhe des senkrechten Teils ihrer Winkelschlitze gesenkt werden können, derart, dass nach erfolgter Senkung einer der Schubstangen diese bei ihrer Vor- oder Rückbewegung die Hubscheibe für das Zählwerk sofort an ihrem Zapfen 5 erfassen und mitneh men und' dadurch das Zählwerk sofort; senken oder heben: 4.
    Einstellvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke des Abdruckes der im Zählwerk eingestell ten Gesamtsumme mittelst eines Hebels (21') und eines mitgeschalteten Hebels (21) eine Schubstange (8) gesenkt wird, während eine Schubstange (9), von einem gefederten Abstützhebel (53) gehalten, zunächst in Hochlage verharrt, aber nach Vorbeigang ihres Stützzapfens (52) an diesem Stützhebel (53) vermöge des vor eingestellten Hebels (21') nachgesenkt wird. 5.
    Einstellvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schiene (2\_?') von einer Taste (Gesamtsummentaste) aus gescIal- tet werden kann. 6.
    Einstellvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zurr Zwecke des Abdruckes der im Zählwerk eingestell ten Teilsumme oder der Gesamtsumme die Zählwerksscheiben dadurch nur bis in ihre Nullstellung von den Zahnsegmenten des Stellwerkes zurückgedreht werden, dass Fänger (32) im Zählwerk vorgesehen sind, die an um Zapfen schwenkbaren Klappen (34) sitzen, die in der gesenkten Lage mit seitlichen Nasen (31) der Zähl- werksscheiben zusammenarbeiten,
    wobei die Hebung dieser Fänger (32) in' die Bahn der Nasen (31) durch Gleitschienen (43) erfolgt, welche durch das von einer \Peil- oder einer CTesamtsummentaste ein stellbare Hebelgetriebe (37, _38) bei Sen kung des Zählwerkes in der Hochlage ge halten werden. 7.
    Einstellvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zweck des Abdruckes der im Zählwerk einge stellten Teil- oder Gesamtsumme, durch Betätigung einer Teilsummen-. Moder Ge- samtsummentaste eine Schiene (22) ver schoben wird, die einerseits den Winkel hebel (21) für die die Zählwerkssenkung bewirkende Schubstange (8) schaltet, an derseits mittelst Winkelhebels (23) eine Schiene (27) von dem Winkelhebel (11) entkuppelt und dadurch die Einstellvor richtung für die Anschläge der Zahn segmente,
    welche entsprechend den Ziffern werten der niedergedrüekten Tasten ein gestellt werden, ausschaltet.
CH94254D 1918-10-15 1918-12-11 Vorrichtung an Rechenmaschinen mit heb- und senkbarem Zählwerk und mit Druckwerk, zur beliebigen Einstellung des Druckwerkes auf einen Summand, eine Teilsumme oder die Endsumme. CH94254A (de)

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