CH94270A - Walzenmühle mit Mahlring für harte Stoffe. - Google Patents

Walzenmühle mit Mahlring für harte Stoffe.

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CH94270A
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Aldehoff Hermann
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      Walzenmühle    mit Mahlring für harte Stoffe.    Bei Walzenmühlen mit Mahlring für  harte Stoffe, z. B. solchen, -die nach dem       Kent-    und     Maxecon-System    arbeiten, wird  der Mahlring seitlich durch feststehende  Schleifringe abgeschlossen, die etwa 5 bis 10  mm von dem Mahlringe entfernt sind. Da der  Mahlring sich während des Betriebes seitlich  bewegt, so kann auf einer Seite zwischen dem  Mahlring und einem der Schleifringe ein  Spalt zum Beispiel bis zu etwa 15 mm ent  stehen. Durch diesen Spalt können Körner  des Mahlgutes hindurchfallen, ohne dass sie  von den Walzen berührt werden. Zum Heben  dieser Körner werden die bisherigen Mühlen  des genannten. Systems mit einem Elevator  ausgerüstet.  



  Um nun diesem Übelstande abzuhelfen,  sind bei der den Gegenstand vorliegender Er  findung bildenden Walzenmühle mit Mahl  ring für harte Stoffe an     aden    Stirnseiten des  Mahlringes Blechringe befestigt, welche für  den Durchtritt gemahlenen Gutes     mit    Durch  lochungen versehen sind.  



  Eine Mühle nach der Erfindung ist auf  der Zeichnung beispielsweise dargestellt,         Fig.    1 zeigt einen senkrechten Schnitt,  und     Fig.    2 einen Querschnitt durch die       -Kühle;        Fig.    3 ist eine Einzelheit in Drauf  sicht.  



  Der Mahlring     a    wird von der     obern    Walze  b\ getragen, die auch als     Friktionsantriebs-          walze    dient. An den Stirnflächen des Mahl  ringes     a    sind am innern Umfang desselben  anschliessend nach aussen kegelförmig ver  jüngte Blechringe c befestigt, welche an ihren  äussern, an den Stirnwänden des Gehäuses e an  liegenden Rändern einwärts umgebogen     sind.     Diese mit dem Mahlring a rotierenden Blech  ringe c sind mit     Durchlochungen    versehen,  welche das durch die Fliehkraft nach aussen  strebende, feingemahlene Gut austreten  lassen.  



  Damit das feine Gut hinter der ersten  Walze b die Mühle verlässt, und nicht etwa  mit dem noch     groben    Mahlgut zu der zwei  ten Mahlwalze     bi    gelangt, wo es nur die  Wirksamkeit des Mahlvorganges beeinträch  tigen würde, ist     innerhalb    des Mahlringes  unterhalb der beiden Walzen b und     bi    ein  Führungskörper f vorgesehen, welcher in der      Breiten- und     Längsrichtung    dachförmig ab  geschrägt, und vorn bei     g    schnabelförmig  ausgestaltet ist.

   Der Schnabel     g    lenkt das  von der ersten     Mahlwalze    b kommende Mahl  gut nach beiden Seiten aus dem Mahlring a  heraus, auf die seitlich angebrachten Blech  ringe     e.    Da. aber diese Blechringe mit dem       innern    Umfang des Mahlringes bündig und  schräg sind,

   so fällt das durch die Durch  lochungen nicht hindurchgehende Mahlgut  bleich wieder zurück und gelangt dadurch  unter die zweite     Mahlwalze        b'.    Das von der  Mahlwalze     b1    kommende Feingut wird auf  den dachförmigen Führungskörper f gewor  fen und     wird    infolge der dachartigen Form  dieses Körpers ebenfalls auf die seitlichen  Blechringe     c    gelenkt, durch welche es hin  durchgeht, um die Maschine zu verlassen.

         ,-luch    das durch die Walze     b\    zerkleinerte  Gut fällt auf den Körper     f    herab und wird       lnrch    diesen zu den Blechringen     gelenkt.     



  Der Schnabel     g    dient zweckmässig zu  gleich als Abstreicher, um alles noch an dem  Mahlringe haftende Gut zu entfernen.  



  Das entgegengesetzte Ende     lt,    des     Körpers     <I>f</I> schliesst sich der Gestalt der Walze     b'    an,       braucht    aber diese nicht notwendig zu be  rühren.  



  Zur Befestigung des Führungskörpers f  sind an diesem Lappen     -i    mit Augen ange  bracht. durch welche Bolzen     k    hindurch  gehen, die an jedem Ende in den Stirnwän  den des Gehäuses befestigt sind.     Statt        kegel-          stumpfförmig    können die Blechringe auch  zylindrisch     ausgebiMet    sein.  



  Zur Entfernung des beim Mahlen erzeug  ten Staubes werden am Gehäuse c ausserhalb  der Bleche     c        -Ventilatoren        angeschlossen.     



  Während     bekannte    ähnliche Mühlen     er-          fahrungsgemäss    eine stündliche Leistung an  fertigem Zement von     zirka    1730 kg bei ei  nem Durchgang von etwa 20.000 kg     R.ohma.-          terial        (Rotierofenklinker)    haben, kann mit  der beschriebenen und dargestellten Mühle  eine stündliche Leistung von 3500 kg fertigen    Zements bei einem Durchgang von nur<B>10000</B>  kg Rohmaterial erzielt werden.

   Diese erheb  liche Mehrleistung gegenüber bekannten  Mühlen ist hauptsächlich dadurch zu erklären  dass die Walzen und der Mahlring ständig  von Feingut befreit --erden, so dass das noch  grobe Gut nicht in einem Bett von Feingut  der Mahlwirkung ausgesetzt wird.  



  Die üblichen, auf der Zeichnung nicht  ersichtlichen     Trausportapparate    werden in  folge der gleichmässigen Ausscheidung von  Feingut     jveniger    in Anspruch genommen,  können somit kleiner sein, was die Anlage  erheblich billiger macht und eine Ersparnis  an Kraft mit sich bringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mühle für harte Stoffe mit von -Mahl- walzen getragenem Mahlring, dadurch ge kennzeichnet, da.ss an den Stirnseiten des Mahlringes Blechringe befestigt sind, die für den Durchtritt gemahlenen Gutes mit Durchlochungen versehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Mühle für harte Stoffe nach Patentan- spiaich, da.durcli gekennzeichnet, dass die Blechringe am innern Umfang des 31ahl- ringes anschliessend nach dem äussern Rand hin kegelförmig verjüngt sind. ?.
    Mühle für harte Stoffe nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet. dass in dem die durchloch ten Blechringe tragenden Mahlringe un terhalb der Mahlwalzen ein dachförmig abgeschrägter, an dem in bezug auf die BewegainIsriclitung des Mahlringes vor- dern Ende sebnabelförmig gestalteter Führungskörper (f) vorgesehen ist, wel cher von den Mahlwalzen kommendes Mahlgut nach den Blechringen lenkt, aber das Zurückfallen des groben Gutes in den Mahlring gestattet.
CH94270D 1913-12-31 1919-07-29 Walzenmühle mit Mahlring für harte Stoffe. CH94270A (de)

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CH94270A true CH94270A (de) 1922-04-17

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CH94270D CH94270A (de) 1913-12-31 1919-07-29 Walzenmühle mit Mahlring für harte Stoffe.

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