CH94375A - Aus Formsteinen gebildetes Hohlmauerwerk. - Google Patents
Aus Formsteinen gebildetes Hohlmauerwerk.Info
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C1/00—Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings
- E04C1/40—Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings built-up from parts of different materials, e.g. composed of layers of different materials or stones with filling material or with insulating inserts
- E04C1/41—Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings built-up from parts of different materials, e.g. composed of layers of different materials or stones with filling material or with insulating inserts composed of insulating material and load-bearing concrete, stone or stone-like material
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Description
Aus Formsteinen gebildetes Hohlmauerwerk. Das den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Hohlmauerwerk ist auf beiliegender Zeichnung in verschiedenem Ausführungsbei spielen dargestellt.
Fig. 1 veranschaulicht ein Stück Eckmauer. Die zur Herstellung derselben dienenden Mauersteine besitzen eine Aussenwand a, eine Zwischenwand b und eine Aussenwand c, welche drei Wände parallel zueinander ver laufen.
Die Aussenwände a und die Zwischen wände b sind durch Querwände d. die Zwi schenwände b und die Aussenwände c durch Querwände f' miteinander verbunden, so dass jeder Stein Hohlräume<I>lt,</I> /a', ,g, g' aufweist. Dadurch, dass die Distanz von den Zwischen wänden<I>b zu</I> den Aussenwänden a grösser ist als der Abstand von den Zwischenwänden b zu den Aussenwänden c, sind die Hohlräume h und h.' grösser als die Hohlräume g und g'.
Die Querwände <I>d</I> und<I>f</I> sind zweckmässiger weise zu einander versetzt und die Hohl räume g' und h sind am einzelnen Stein nach einer Stossfläche offen. Die Hohlräume g' an einander stossender Steine korrespondieren mit einander und die derart entstehenden Hohl räume sind mit Isoliermaterial ausgefüllt. Die Hohlräume h' sind durch Wände der an stossenden Steine abgeschlossen. Durch Zu füllen der Hohlräume g' mit Wärme gut isolierendem- Material, wie Torf oder der gleichen, ist jede Stossfuge durch eine sie kreuzende Isolierplatte unterbrochen, so dass durchgehende Stossfugen verhindert sind.
Die Isolierräume g sind bei diesem Ausführungs beispiel ebenfalls mit Isoliermaterial gefüllt. An ihren Stossseiten sind die Steine mit je drei in vertikaler Richtung verlaufenden Mörtelfugen i versehen, die bei aneinander stossenden Steinen miteinander korrespondieren. Die Längswände a und<I>b</I> und die Querwände<I>d</I> sind zweckmässig aus Kiesbeton erstellt, sie bilden somit den speziell zum Tragen be stimmten Teil der Mauer. Die Längswände c und Querwände f bestehen aus Wärme gut isolierendem Material, z. B. aus sogenanntem Schlackenbeton, Tuffbeton, Bimsteinbeton oder dergleichen.
Um die Isolierfähigkeit der Mauer zu erhöhen, sind die nach der einen Front der Mauer liegenden Hohlräumen la und h' auch mit Isoliermaterial ausgefüllt.
Fig. 2 zeigt von derselben Mauer wie Fig. 1 einen Teil der nächstfolgenden Steinlage, deren Steine irr Form und Grösse so gewählt sind, dass deren Querwände sich mit den jenigen der darunterliegenden Mauersteine decken, wodurch die Tragfähigkeit der Mauer erhöht wird.
In Fig. 3 und 4 sind zwei aufeinander folgende Steinlagen einer Mauer dargestellt, die sich von der vorbeschriebenen nur da durch unterscheidet, dass an den Steinen aus der sie besteht, nur die Längswände a und die Querwände d aus Kiesbeton bestehen, während die Längswände b und c und Quer wände f aus Beton mit porösem Material, wie zum Beispiel Schlacke, bestehen. Die Stossfugen der Lage nach Fig. 3 liegen zu den Stossfugen der Lage nach Fig. 4 versetzt.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Mauer sind in jeder Lage die gegeneinanderliegen- den Enden der Wände c zweier Steine aus gebrochen, so dass die Mauer eine Ausnehmung bildet, in welche das eine Ende der Zwischen wand z' hineinragt. Zweckmässig wird die Zwischenwand z mit der Aussenmauer noch durch eingelegte Klammern lc verankert.
Das Hohlmauerwerk gemäss vorliegender Erfindung eignet sich vorzüglich sowohl für Wohnungsbauten, als auch beispielsweise für Kühlräume.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ans Formsteinen gebildetes Hohlmauer werk, dadurch gekennzeichnet, dass die ein zelnen Steine mindestens drei parallel zu einander verlaufende, durch versetzt zueinander liegende Querwände miteinander verbundene Längswände aufweisen, von denen mindestens die eine aus einem Wärme gut isolierenden Material gebildet ist, und am einzelnen Stein wenigstens ein zwischen zwei Längswänden liegender Zwischenraum nach einer Stossseite offen ist und mit einem in gleicher Weise offenen Zwischenraum des anstossenden Steines korrespondiert, und diese ineinander über gehenden Zwischenräume mit Isolationsmate rial ausgefüllt sind, so dass jede Stossfuge im -Mauerwerk vor)einer sie durchquerenden Isolierschicht unterbrochen und keine gerade durchgehende Querwand in der Mauer vor handen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Aus Formsteinen gebildetes Hohlmauer werk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen Steine drei Längswände besitzen, von denen die die Innenseite der Mauer bildender) Steinwände aus Wärme isolierendem Material bestehen und den Mittelwänden der Steine näher liegen als die die Aussenseite der Mauer bildenden Längswände der Steine.Aus Formsteinen gebildetes Hohlmauer werk nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am einzelnen Stein der Zwischenraum zwischen der Mittelwand und der nach der Aussen seite der Mauer liegenden Längswand nach einer Stossseite offen ist und diese Zwischen räume durch Wände der anstossenden Steine abgeschlossen sind. 3. Aus Formsteinen gebildetes Hohlmauer- werk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steine an ihren Stossflächen vertikal verlaufende Mörtel fugen aufweisen, die bei aneinanderstossen- den Steinen miteinander korrespondieren.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH94375T | 1921-02-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH94375A true CH94375A (de) | 1922-05-01 |
Family
ID=4351973
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH94375D CH94375A (de) | 1921-02-19 | 1921-02-19 | Aus Formsteinen gebildetes Hohlmauerwerk. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH94375A (de) |
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1921
- 1921-02-19 CH CH94375D patent/CH94375A/de unknown
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