CH94390A - Schloss mit drehbarem Schlüsselzylinder. - Google Patents
Schloss mit drehbarem Schlüsselzylinder.Info
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Description
Schloss mit drehbarem Schlüsselzylinder. Die Erfindung betrifft -ein Schloss mit drehbarem Schlüsselzylinder, das sich durch seine grosse Einfachheit und die Möglichkeit, trotz ganz geringer Abmessungen eine grosse Zahl von Zuhaltungen anwenden zu können, auszeichnet. Dies wird dadurch erreicht, dass die mit einer gemeinsamen ortsfesten Füh rung zusammenwirkenden Zuhaltungen frei in der stabilen Gleichgewichtslage hängend angeordnet sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel der Erfindung.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht, Fig. 2 ein Längsschnitt im Ruhezustand, und Fig. 3 ein solcher nach Einstecken des Schlüssels.
a ist der drehbare Schlosszylinder, durch den ein Stift b führt, auf dem die Sperr glieder c (in der Zeichnung 4), die verschie den breit sein können, nebeneinander lose drehbar sitzen. Diese haben die Form von flachen, annähernd rechtwinklig geschnittenen Plättchen, deren Drehachse b im obern Teil des senkrechten Schenkels liegt. Infolgedessen stellen sie sich in der Ruhelage, wie Fig. 2 zeigt, schräg ein. Seitlich von den Plättchen befindet sich eine Leiter d, gegen die die Plättchen c in der Ruhelage mit der Seiten fläche anliegen. Infolgedessen kann der Zy linder a nicht gedreht, d. h. das Schloss nicht geöffnet werden.
Die vordern Kanten der senkrechten Schenkel der Plättchen c sind verschieden gestaltet und es ist der Kopf des Schlüssels e entsprechend ausgebildet, so dass nach Einstecken desselben die Plättchen zu rückgedrückt und dadurch die wagrechten Schenkel so eingestellt werden, dass sie an der Leiste d vorbeigehen. Dadurch,. dass die Drehachse b der Plättchen am obern Ende der senkrechten Schenkel derselben liegt uncl hier der Druck des Schlüssels erfolgt, ge nügt eine ganz geringe Verstellung- an. diesem Ende, um die wagrechten Schenkel in eine richtige Stellung zu bringen.
Die Plättchen c sind an der Unterkante mit einer Nut f versehen, die nach Einstecken und Drehen des Schlüssels über die Leiste d . greift (Fig. 3). Diese ist zu einer Platte y erweitert, die die Führung für die Plättchen bei der Drehung des Zylinders a bildet und eine Nase<I>Ir.</I> besitzt, gegen die sich der An satz i des Zylinders a nach erfolgter Rück drehung des Schlosses legt. Wird dann der Schlüssel herausgezogen, so fallen die Plätt chen infolge Eigengewichts wieder in die Schrägstellung (Fig. 2) zurück. Um das Schloss von beiden Seiten schliessen zu können, sind auch die hintern Kanten der senk rechten Schenkel der Plättchen verschieden gestaltet.
Die Führungsleiste g ist als ein um den :Zapfen k drehbarer Doppelhebel ausgebildet, .dessen unteres abgekröpftes Ende e gegen den Knopf<I>in</I> einer Glocke<I>n</I> oder dergleichen anliegt. Wird zum Öffnen des Schlosses ein falscher Schlüssel benutzt, so kommen nicht sämtliche Sperrglieder in die dem Öffnen des Schlosses entsprechende Stellung. Infolge dessen wird bei der Drehung des Schlosses mit den Plättchen gegen die Leiste gedrückt und dadurch der Doppelhebel g gedreht, wo durch die Glocke n zum Ertönen gebracht wird.
Auch wenn das Schloss in entgegen gesetzter Richtung gedreht wird, drückt der Arm e gegen die Nase h der Führungsplatte g und dreht diese. Ein fester, in einem Schlitz .der Führungsplatte eingreifender Stift o be grenzt ihre Drehung. Die Glocke könnte auch unmittelbar von den Plättchen c aus zum Läuten gebracht werden, indem diese gegen den Knopf der Glocke drücken.
Die Zahl der Plättchen und damit die Sicherheit kann nach Belieben erhöht wer den, es brauchen nur Plättchen geringer 'Stärke verwendet zu werden, auch kann na türlich der Kopf des Schlüssels und entspre chend die Zylinderbohrung einen grösseren Durchmesser erhalten. Man kann auch zwei Tbereinanderliegende Plättchensysteme vor sehen, die durch einen Schlüssel verstellt werden. Dadurch erhält man eine Verdoppe lung der Sicherheiten. Beim Einstecken des Schlüssels werden dann die obern Plättchen vorgedrückt. Das neue Schlöss lässt sich na türlich für rechts- und linksschliessende Türen ohne weiteres verwenden.
Um zu verhüten, dass die Plättchen c ein zeln nacheinander mittelst eines nicht rich tigen Schlüssels über die Platte g gedreht werden, ist in derselben ein Schlitz p vorge sehen. Gelingt es nun einem Einbrecher, das der Leiste g zunächst befindliche Plättchen über diese zu bringen und macht er den Versuch, auch die übrigen Plättchen in der gleichen Weise einzustellen, so wird das vor derste Plättchen durch den Schlitz p fallen und damit das Drehen des Schlosses ver hüten. Ein Öffnen ist also nur möglich, wenn alle Plättchen gleichzeitig eingestellt, d. h. der richtige Schlüssel benutzt wird.
Statt eines Schlitzes können natürlich auch mehrere angeordnet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schloss mit drehbarem Schlüsselzylinder, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einer gemeinsamen ortsfesten Führung zusammen wirkenden Zuhaltungen frei in der stabilen Gleichgewichtslage hängend angeordnet sind. UNTERANSPRVCHE: 1. Schloss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die an einem gemein samen Zapfen des Schlüsselzylinders- hän genden Zuhaltungen mit ihren Sperrenden durch einen Schlitz des Schlüsselzylinders herausragen und hier zwecks Erzielung der stabilen Gleichgewichtslage annähernd rechtwinklig gebogen sind. 2.Schloss nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragzapfen für die Zuhaltungen im Schlüsselloch angeordnet ist. 3. Schloss nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass in der Führungsplatte ein oder mehrere Schlitze, durch welche die Plätt chen einzeln fallen können, vorgesehen sind. 4. Schloss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass durch Drehen des Schlüsselzylinders bei einer dem Öffnen des Schlosses nicht entsprechenden Stel- lung der Plättchen eine Alarmvorrichtung zum Ertönen gebracht wird.5. Türversperrer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die die Plättchen beim Öffnen des Schlosses führende Platte als Doppelhebel ausgebildet ist, der in nicht richtiger Stellung der Plättchen bei ver suchter Drehung des Schlosses gedreht wird und dabei die Alarmvorrichtung zum Ertönen bringt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE94390X | 1919-04-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH94390A true CH94390A (de) | 1922-05-01 |
Family
ID=5645065
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH94390D CH94390A (de) | 1919-04-24 | 1920-07-30 | Schloss mit drehbarem Schlüsselzylinder. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (2) | AT94390B (de) |
| CH (1) | CH94390A (de) |
-
1920
- 1920-07-30 CH CH94390D patent/CH94390A/de unknown
-
1921
- 1921-12-03 AT AT94390D patent/AT94390B/de active
-
1922
- 1922-12-07 AT AT97503D patent/AT97503B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT94390B (de) | 1923-09-25 |
| AT97503B (de) | 1924-07-25 |
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