CH94543A - Wechselstrommaschine mit zwei verschiedenpoligen Magnetfeldern. - Google Patents

Wechselstrommaschine mit zwei verschiedenpoligen Magnetfeldern.

Info

Publication number
CH94543A
CH94543A CH94543DA CH94543A CH 94543 A CH94543 A CH 94543A CH 94543D A CH94543D A CH 94543DA CH 94543 A CH94543 A CH 94543A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
frequency
pole
winding
groups
phase
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Elektricitaets-Gese Allgemeine
Original Assignee
Aeg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aeg filed Critical Aeg
Publication of CH94543A publication Critical patent/CH94543A/de

Links

Landscapes

  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


  Wechselstrommaschine mit zwei verschiedenpoligen Magnetfeldern.    In der Patentschrift 93905 sind Ein- oder  Mehrphasenmaschinen mit zwei     verschieden-          poligen    Magnetfeldern beschrieben, bei denen  in zwei getrennten Wicklungen oder in einer  umschaltbaren Wicklung Wechsel- oder Mehr  phasenströme höherer oder niederer Frequenz  entnommen oder zugeführt werden können.

    Die Wicklungen dieser Maschinen unter  scheiden sich von älteren, bereits bekannten  Anordnungen dadurch, dass bei letzteren die  Wicklung für die geringere Frequenz mit  einem derartigen Wickelschritt ausgeführt  ist, dass letzterer ein gerades Vielfaches der  Polteilung des Magnetfeldes für die höhere,  Frequenz beträgt, wogegen bei der neueren  Anordnung ein beliebiger verkürzter oder ver  längerter Wickelschritt zur Verwendung kom  men kann, aber jede Gruppe der pro Pol  und Phase hintereinandergeschalteten Spulen  seiten der Wicklung für die niedere Frequenz  einen Bruchteil der grossen Polteilung bedeckt,  welcher ein gerades Vielfaches der kleinen  Polteilung bildet, so dass die durch das Mag  netfeld der grösseren Polzahl in jeder dieser  Gruppeninduzierten Spannungen sich aufheben.

      Bei der Ausführung dieser Wicklung stösst  man jedoch auf Schwierigkeiten, wenn man  eine Umschaltung von Wicklungsteilen ver  meiden und aus derselben Wicklung gleich  zeitig beide Frequenzen entnehmen will, und  zwar rührt dies daher, dass zu viele Spulen  seiten pro Pol und Phase direkt hinterein  andergeschaltet werden müssen. Der Zweck  der vorliegenden Erfindung ist die Beseiti  gung solcher Schwierigkeiten.

   Bei der Be  trachtung der in der Patentschrift 93905 dar  gestellten Wicklung ergibt sich, dass bei der  Schaltung für die niedere Frequenz die Auf  hebung der unerwünschten induzierten Span  nungen höherer Frequenz dadurch erfolgt,  dass die von einem Pol der grösseren Polzahl  in einer Gruppe von hintereinandergeschal  teten Spulenseiten induzierte Spannung auf  gehoben wird durch die von dein benach  barten und daher ungleichnamigen Pol in der  selben Gruppe von Spulenseiten induzierte  Spannung.

   Dieselbe Wirkung kann nur offen  bar dadurch erzielt werden, dass man zwei  Gruppen von     Spulenseiten    hintereinander  schaltet, von denen die erste in an sich be-      kannter Weise nur einen Bruchteil einer Pol  fläche der grösseren Polzahl bedeckt und die  zweite den genau entsprechenden Bruchteil  der benachbarten oder auch einer andern un  gleichnamigen Polfläche. Man kann somit  eine Wicklung aufbauen, die dadurch den  gewünschten Zweck erfüllt, dass sie sich aus  Paaren solcher Gruppen von Spulenseiten zu  sammensetzt, von denen jede mit der zuge  ordneten Gruppe (unmittelbar oder gegebenen  falls mittelbar über einen Transformator) so  zusammenwirkt, dass die von dem Felde der  nicht erwünschten Frequenz iuduzierten Span  nungen sich aufheben.

   Diese Anordnung gibt  dem Konstrukteur gegenüber der Anordnung  nach dem Patent 93905 eine grössere Bewe  gungsfreiheit, da er nun nicht mehr an die  Bedingung gebunden ist, dass die pro Pol und  Phase hintereinandergeschalteten Spulenseiten  ein ganzes gerades Vielfaches der Polteilung  für die höhere Frequenz bedecken müssen.  Auch bei dieser Anordnung ist der Wickel  schritt noch innerhalb gewisser Grenzen be  liebig, und man wird ihu aus bekannten  Gründen vorzugsweise gegenüber dem vollen  Wickelschritt für die kleinere Polzahl ver  kürzen.  



  Im nachfolgenden soll die Erfindung an  hand einiger Ausführungsbeispiele näher er  läutert werden. In Fig. 1a sind die beiden  Magnetfelder der Maschine in ihrem zeitlichen  Verlauf dargestellt. Die stark ausgezogene  Kurve gibt den Verlauf des Magnetfeldes ge  ringerer Polzahl, die schwächer ausgezogene  Kurve denjenigen des Magnetfeldes höherer  Polzahl an. Das Verhältnis der Polzahlen  ist, wie die Figur zeigt, des Beispiels halber  als 1:3 angenommen, doch sind natürlich  auch andere Polzahl-Verhältnisse möglich.  



  In Fig. 1b ist eine dazu gehörige Wick  lung dargestellt. Der Übersichtlichkeit halber  sind in den einzelnen Wicklungszügen nicht  sämtliche Wicklungselemente zur Darstellung  gebracht, die zu einer der ein Paar bildenden  Gruppen gehören, sondern es ist immer eine  Gruppe solcher Wicklungselemente durch  einen einzigen Leiter verkörpert. In der Figur  sind dies die Leiter I, I und i. Der Bruch-    teil der Polfläche der grösseren Polzahl, wel  chen die durch den Leiter I verkörperte  Gruppe von Spulenseiten bedeckt, ist gemäss  den Fig. 1a und 1b ein Drittel. Ebenso wird  von den durch die Leiter I und i verkörperten  Gruppen von Spulenseiten je ein Drittel der  zugehörigen Polteilung des Feldes höherer  Frequenz bedeckt. Diese Polteilung des Fel  des höherer Frequenz ist in den Fig. 1a und  1b mit a, die Polteilung des Feldes niederer  Frequenz mit b bezeichnet.

   Der Wickelschritt  der Spulen ist ein beliebiger verkürzter oder  verlängerter. In der Fig. 1b ist des Beispiels  halber ein gegen b verkürzter, mit c bezeich  neter Wickelschritt angenommen. Der Über  sichtlichkeit halber sind die Gruppen von  Spulenseiten, welche die Polflächen 1 1 2  2 3 3 bedecken in der Fig. 1b nicht dar  gestellt.  



  Verfolgt man unter Berücksichtigung der  Fig. 1a und 1b den Verlauf der in den Spulen  gruppen I, I und i induzierten Spannungen,  so ergibt sich zunächst, dass alle diese Spulen  gruppen von beiden Magnetfeldern gleichzeitig  induziert werden. In den Figuren der Zeich  nung sind die von dem Magnetfelde niederer  Frequenz induzierten Spannungen durch starke  einfache Pfeile, die von dem Magnetfeld höherer  Frequenz induzierten Spannungen durch  schwächere Doppelpfeile dargestellt. In der  Spulengruppe I ist die vom Magnetfelde nie  derer Frequenz induzierte Spannung mit der  vom Magnetfeld höherer Frequenz induzierten  Spannung im gleichen Sinne gerichtet. Das  selbe ist der Fall in der Spulerrgruppe i, wo  gegen in der Spulengruppe I die vom Felde  höherer Frequenz induzierte Spannung der  vorn Felde niederer Frequenz induzierte Span  nung entgegengerichtet ist.

   Es gehört nun zu  den Aufgaben der Erfindung, die Spulen  gruppen der Wicklung so zu schalten, dass  diese verschiedenfrequenten Spannungen sich  gegenseitig nicht stören, sondern möglichst  voll ausgenutzt werden können.  



  Gemäss     Fig.        1b    geschieht dies in folgender  Weise. Beginnt man den Verlauf des Wick  lungszuges an dem     mitlii    bezeichneten Spulen  anfang, so geht man von dort zunächst durch      die Gruppe von Spulenseiten I unter     Durch-          laufung    auch der zugehörigen punktiert ge  zeichneten rechten Seiten dieser Spulen. In  diesen rechten Seiten, die überwiegend unter  dem Einfluss eines ungleichnamigen Magnet  poles liegen, werden Spannungen induziert,  die zwar den in der linken Gruppe von Spulen  seiten induzierten nach Grösse und Phase nicht  genau gleich sind, sich zu ihnen aber geo  metrisch addieren.

   Im weitern Verlauf der  Beschreibung soll daher auf diese Spannungen  nicht besonders Rücksicht genommen, sondern  stillschweigend vorausgesetzt werden, dass sie  lediglich ein verstärkender Teil der in den  links liegenden Gruppen von Spulenseiten in  duzierten Spannungen sind, so dass also prin  zipiell nur diese letzteren in Betracht ge  zogen zu werden brauchen. Man verbindet  dann das Ende dieser Spulengruppe mittelst  der ausgezogenen kreisbogenförmigen Verbin  dung mit dem Anfang der nächsten Spulen  gruppe I und durchläuft diese Spulengruppe  bis zu dem mit K2 bezeichneten Spulenende;    1 und 2 bilden so ein Gruppenpaar.

   In diesem  gesamten Wicklungszug addieren sich die  vom Magnetfelde geringerer Frequenz indu  zierten, durch die starken einfachen Pfeile  dargestellten Spannungen, wogegen die vom  Magnetfelde höherer Frequenz induzierten,  durch die schwächeren Doppelpfeile darge  stellten Spannungen sich aufheben. Durch  diese Reihenschaltung der Spulengruppen I  und I ist man somit in der Lage, an den  Klemmen K1 und K2 Wechselstrom niederer  Frequenz zu entnehmen, wogegen der Wech  selstrom höherer Frequenz an diesen Klemmen  unwirksam ist.  



  Wünscht man aus der Wicklung nach  Fig. 1b Wechselstrom der höheren Frequenz  zu entnehmen, so muss man von Klemme K1  beginnend, erst die Gruppe I durchlaufen,  darauf, wie die punktiert gezeichnete kreis  bogenförmige Verbindung andeutet, nach  Klemme K2 gehen, von dort die Gruppe I in  umgekehrter Richtung wie vorher durchlaufen  und den Anfang dieser Gruppe mit dem An  fang der Spulengruppe i verbinden, um letztere  im gleichen Sinne zu durchlaufen wie die    Gruppe I, bis schliesslich die Klemme K3 als  Ende des gesamten Wicklungszuges erreicht  wird.  



  Verfolgt man bei dieser Schaltung die in  den Spulengruppen I, I und i induzierten Span  nungen höherer Frequenz gemäss den Doppel  pfeilen, so wird man feststellen, dass diese in  bezug auf die Klemmen K1 und K2 in sämt  lichen Spulengruppen gleichsinnig in Reihe  geschaltet sind und sich daher addieren. Die  von dem Magnetfeld niederer Frequenz indu  zierten Spannungen äussern dagegen an den  Klemmen K1 und K3 keine Wirkung, denn  aus Fig. 1a und 1b ergibt sich, dass in bezug  auf das Magnetfeld niederer Frequenz die  Spulengruppen I, I und = die drei Phasen  einer Drehstromwicklung darstellen. In einer  solchen ist aber bekanntlich die Summe der  in den drei Phasen induzierten Spannungen  gleich Null.

   Man wird also bei der zuletzt  beschriebenen Schaltung an den Klemmen K1  und K3 unter Ausnutzung der vollständigen  Wicklung nur Wechselstrom der höheren Fre  quenz entnehmen. Auf der Zeichnung bezeichnen  die Pfeile N die Stellen, wo die Spannung  niederer Frequenz, und die Pfeile H die  Stellen, wo die Spannung höherer Frequenz  abgenommen wird.  



  In den Fig. 1c und 1d sind der Übersicht  lichkeit halber die beiden soeben anhand von  Fig. 1b beschriebenen Schaltungen schematisch  dargestellt. In Fig. 1c ist die Spulengruppe I  mit I so in Reihe geschaltet, dass die von  dem Magnetfeld niederer Frequenz induzierten  Spannungen, gemäss den starken einfachen  Pfeilen, sich addieren, während die vom Mag  netfeld höherer Frequenz induzierten Span  nungen gemäss den schwächeren Doppelpfeilen  sich aufheben. Die Spulengruppe i ist bei  dieser Schaltung, wie schon bezüglich Fig. 1b  ausgeführt wurde, unbenutzt. Die Abnahme  des Stromes niederer Frequenz erfolgt daher  an den Klemmen K1 und K2.  



  Fig. 1d zeigt ein Schema für die Verwen  dung der Wicklung für die höhere Frequenz.  Die     Spulengruppen        i    und     i    liegen, wie die  Pfeile zeigen, unverändert wie in     Fig.        1 .    Die       Spulengruppe        I    ist aber, wie die Pfeile an-      deuten, mit vertauschten Enden mit den  beiden andern Spulengruppen in Reihe ge  schaltet. Die Abnahme oder Zuführung des  Stromes erfolgt an den beiden äussersten  Enden des Wicklungszuges, also an den  Klemmen K1 und K3.

   Wie die schwächeren  Doppelpfeile zeigen, sind die vom Felde  höherer Frequenz induzierten Spannungen hier  bei gleichsinnig in Reihe geschaltet, wogegen  die durch das Magnetfeld niederer Frequenz  in den Spulengruppen induzierten, durch die  starken einfachen Pfeile dargestellten Span  nungen sich, wie oben erwähnt, als Summe  der drei Phasenspannungen eines Drehstromes  zu Null ergänzen.  



  Aus den Fig. 1b, 1c und 1d folgt, dass die  Wicklung bei dieser Anordnung immer nur  Strom der einen oder der andern Frequenz  abgeben oder aufnehmen kann, nicht aber  Ströme beider Frequenzen gleichzeitig. Unter  Umständen ist es aber erforderlich, entweder  gleichzeitig zwei verschiedene Frequenzen aus  der Maschine zu entnehmen, oder aber die  Maschine als Frequenzumformer zu benutzen,  indem Strom der einen Frequenz in die Ma  schine hineingeleitet und Strom der andern  Frequenz aus ihr entnommen wird. Um diesen  Zweck zu erfüllen, muss die Wicklung offen  bar so angeordnet werden, dass in bezug auf  die Anschlusspunkte für den Strom niederer  Frequenz die Spulengruppe j mit I hinterein  ander geschaltet ist, während sie in bezug  auf die Anschlusspunkte für den Strom höherer  Frequenz I und i entgegengeschaltet ist.  



  Eine Anordnung dieser Art ist in Fig. 2  dargestellt. Irr dieser ist ähnlich, wie in Fig, 1d,  die Spulengruppe I mit I und i in Reihe ge  schaltet, wobei wiederum Gruppe I wie in  Fig. 1d mit vertauschten Enden angeschlossen  ist. Die Entnahme des Stromes höherer Fre  quenz erfolgt daher an den äussersten Enden  des gesamten Wicklungszuges, d. h. an den  Klemmen K1 und K3, wie bereits beschrieben.  



  Um nun ohne Umschaltung der Spulen  gruppe I und gleichzeitig mit der Entnahme  von Strom höherer Frequenz auch solchen  niederer Frequenz entnehmen zu können, wird  die Umschaltung der Spulengruppe 2 in bezug    auf den Stromkreis niederer Frequenz nicht  durch Vertauschung der Enden, sondern     trans-          formatorisch    bewirkt, indem an die Enden  der Wicklung I die Primärwicklung eines  Transformators t angeschlossen ist, dessen  Sekundärwicklung in geeigneter Weise mit  der Spulengruppe I in Reihe geschaltet ist.  Die Entnahme des Stromes niederer Frequenz  erfolgt nunmehr zwischen der freien Klemme K4  der Transformator-Sekundärwicklung und der  Klemme K2.

   Wie die starken einfachen Pfeile  in Fig.2 zeigen, addieren sich darin die den  Spulengruppen I und I entsprechenden Span  nungen niederer Frequenz, während, wie aus  den Doppelpfeilen folgt, sich die Spannungen  höherer Frequenz in diesen Spulengruppen  aufheben.  



  Die Fig. 3a und 3b zeigen ein weiteres  Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem  ebenfalls die gleichzeitige Abgabe oder Auf  nahme von Wechselströmen verschiedener  Frequenz ohne Umschaltung von Wicklungs  teilen möglich ist. Der Übersichtlichkeit halber  möge das Prinzip der Anordnung zunächst  anhand der Fig. 3b erläutert werden. Es ist  bekannt, dass man bei einer Brückenschaltung  an zwei Diagonalpunkten Strom einer be  stimmten Art und gleichzeitig an den beiden  andern Diagonalpunkten Strom einer andern  Art zuführen oder abnehmen kann, ohne dass  diese beiden Ströme sich im geringsten stören.  Von diesem Prinzip wird bei der Anordnung  nach den Fig. 3a und 3b Gebrauch gemacht.

    Wie bei der Anordnung nach den Fig. 1b,  1c und 1d werden für die Entnahme des  Stromes niederer Frequenz nur die Spulen  gruppen I und I benutzt, während für die  Entnahme des Stromes höherer Frequenz auch  die Spulengruppe i mitbenutzt wird. Da in  der Brückenschaltung je zwei Zweige ein  ander gleich sein müssen, wird abweichend  von Fig. 1b jeder Bruchteil einer Polfläche  des Feldes höherer Frequenz zweimal von  einer gleichartigen Gruppe von     Spulenseiten     bedeckt, wie irr     Fig.    3a angedeutet. Der zweite  Zweig     kann.    aber auch einem andern Pol  paar zugeordnet sein. Im ersteren Falle können  die die beiden gleicher. Zweige bildenden      Spulenseiten in denselben Nuten entweder  übereinander oder nebeneinander liegen.  



  Verfolgt man in Fig. 3a den Verlauf der  induzierten Spannungen von Punkt A begin  nend, so gehen von diesem zwei parallelge  schaltete Stromzweige aus, nämlich:  1. Durch die Spulenseiten-Gruppe i und  die zugehörige punktiert gezeichnete rechte  Seite derselben nach dem Punkt C; von dort  durch die kreisbogenförmige Verbindung nach  der Spulengruppe I zum Punkt B.  



  2. Von A durch die kreisbogenförmige  Verbindung durch die Spulengruppe I', nach  Punkt D; von dort durch die kreisbogen  förmige Verbindung nach der Spulengruppe I'  und durch diese nach Punkt B.  



  Dieser Teil des Wicklungszuges ist sche  matisch durch das die Brückenschaltung dar  stellende Parallelogramm ACBD in Fig. 3b  dargestellt. Die einzelnen Brückenzweige T, i'  und I, i' stellen die entsprechenden Gruppen  von Spulenseiten der Fig. 3a dar. Wie sich  aus dem Schema Fig. 3b ergibt, addieren sich  die vom Magnetfeld niederer Frequenz indu  zierten durch die starken einfachen Pfeile ge  kennzeichneten Spannungen in bezug auf die  Punkte AB, während sich die von dem Mag  netfeld höherer Frequenz in der Wicklung  induzierten Spannungen aufheben. In bezug  auf die Punkte C und D addieren sich hin  gegen die vorn Magnetfeld höherer-Frequenz  induzierten Spannungen. Die Entnahme des  niederfrequenten Stromes erfolgt somit an den  Punkten A und B der Fig. 3a und 3b.

   In  ganz ähnlicher Weise, wie bei Fig. 1d, werden  die Wicklungsgruppen I und I' für die Ent  nahme von Strömen höherer Frequenz nutz  bar gemacht, indem sie unter sich parallel  geschaltet mit den Wicklungsgruppen I I', I i'  in Reihe geschaltet werden. Dies geschieht  nach Fig. 3a mittelst der kreisbogenförmigen  Verbindung von D nach der rechts gelegenen,  punktiert gezeichneten Spulenseiten-Gruppe,  so dass schliesslich der Punkt E das eine  Ende des gesamten Wicklungszuges bildet.  Der Anschluss der Gruppen I und I' ist auch  in Fig. 3b dargestellt und die Punkte C und E    als Anschlusspunkte für den Strom der höheren.  Frequenz gekennzeichnet.  



  Die eingezeichneten Pfeile ergeben nach  dem oben Gesagten sowohl für die höhere  als auch für die niedere Frequenz ohne weiteres  den Stromverlauf.  



  Die Fig. 3b zeigt der Vereinfachung wegen  das Schaltungsschema für nur eine Phase des  höherfrequenten Stromes entsprechend der in  den Fig. 1a, 1b und 3a zur Darstellung ge  brachten Besetzung nur der ersten mit I be  zeichneten Phase jeder Polteilung der höheren  Frequenz. Zweckmässig wird man natürlich  alle drei Phasen bewickeln und kann dann  sowohl Dreiphasenstrom höherer Frequenz,  als auch Einphasenstrom niederer Frequenz  entnehmen.

   Für die Entnahme des letzteren  wird man zweckmässig die Addition der drei  Spannungen der niedern Frequenz, die je  weils an den Punkten A und B der drei  Hochfrequenzphasen entstehen, dadurch vor  nehmen, dass man mit ihnen drei gesonderte  Primärspulen eines Einphasentransformators  speist, in dessen Sekundärwicklung sich dann  die drei transformierten Spannungen zu einer  Einphasenspannung der gewünschten Höhe  und Frequenz vereinigen.  



  Die in den Figuren der Zeichnung dar  gestellten Anordnungen stellen nur Ausfüh  rungsbeispiele dar, die mannigfache Ände  rungen zulassen. Obgleich in den Fig. 1b  und 3a die Wicklung als Schleifenwicklung  dargestellt ist, kann man natürlich bei sinn  gemässer Abänderung auch eine Wellenwick  lung oder eine andere der gebräuchlichen  Wicklungsarten verwenden, sofern diese auch  die in der Einleitung der Patentbeschreibung  angegebenen Bedingungen erfüllt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wechselstrommaschine mit zwei verschie- denpoligen Magnetfeldern, wobei die indu zierte Wicklung so angeordnet ist, dass für die Induktion der Spannung niederer Frequenz hintereinandergeschaltete Gruppen von Spu- lenseiten pro Pol und Phase vorgesehen sind, die nur einen Bruchteil einer Polfläche des Feldes höherer Frequenz bedecken, dadurch gekennzeichnet, dass jede dieser Gruppen von Spulenseiten mit einer zweiten, den entspre chenden Bruchteil der Polfläche eines ungleich namigen Poles des Feldes höherer Frequenz bedeckenden Gruppe zusammenwirkt, derart, dass die durch das Magnetfeld für die nicht erwünschte Frequenz in jedem derartigen Gruppenpaar induzierten Spannungen sich aufheben.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, zur gleich zeitigen Abgabe, Aufnahme oder Umformung von Wechselströmen verschiedener Fre quenz, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Gruppen von Spulenseiten, welche entsprechende Bruchteile der Polflächen zweier ungleichnamiger Pole des Feldes hoher Frequenz bedecken, relativ zu den Klemmen der Spannung niederer Frequenz hintereinander, relativ zu den Klemmen der Spannung höherer Frequenz aber gegen einander geschaltet sind. 2. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hintereinander- bezw. Gegeneinanderschaltung von Wick lungsteilen durch eine Brückenschaltung derselben erreicht wird. 3. Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einem oder meh reren Diagonalpunkten der Brückenschal tung noch weitere Wicklungselemente an geschlossen sind. 4.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammenwirken den Spulenseitengruppen transforinatorisch verbunden sind. 5. Maschine nach Unteranspruch 1 zur gleich zeitigen Abgabe, Aufnahme oder Umfor mung von einphasigem Wechselstrom der ersten und von Mehrphasenstrom einer zweiten Frequenz, dadurch gekennzeichnet, dass die den einzelnen Phasen der Mehr phasenentwicklung entnommenen Span nungen der ersten Frequenz über einen Transformator zu einer Einphasenspannung gewünschter Höhezusammengesetzt werden.
CH94543D 1919-08-15 1920-08-05 Wechselstrommaschine mit zwei verschiedenpoligen Magnetfeldern. CH94543A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE94543X 1919-08-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH94543A true CH94543A (de) 1922-05-01

Family

ID=5645123

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH94543D CH94543A (de) 1919-08-15 1920-08-05 Wechselstrommaschine mit zwei verschiedenpoligen Magnetfeldern.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH94543A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112016005167T5 (de) Magnetkomponenten-anordnung und energie-umwandlungseinrichtung, die die magnetkomponenten-anordnung verwendet
DE2110746A1 (de) Wechselrichter mit treppenfoermiger Ausgangsspannung
DE102008031296A1 (de) Drosselspuleneinrichtung für einen Filterschaltkreis sowie Verwendung einer solchen und Filterschaltkreis
EP0396126A2 (de) Vorrichtung zur Stromversorgung
EP0597409B1 (de) Mehrsystemfahrzeug
DE60130024T2 (de) Transformator mit einer niedrigen ausgangsspannung
DE102013208911A1 (de) Mehrphasige Drossel mit integriertem Störungsunterdrückungstransformator
WO2020070115A1 (de) Einrichtung zur kontaktlosen induktiven energieübertragung, insbesondere für induktive ladevorgänge bei kraftfahrzeugen
DE102011056667A1 (de) Elektrische Schaltung mit einer zwei im zeitversetzten Modus betriebene Wandler aufweisenden Wandlerstufe
DE1538176A1 (de) Stromversorgungsvorrichtung,die eine Umwandlung der elektrischen Wellenform verwendet
CH94543A (de) Wechselstrommaschine mit zwei verschiedenpoligen Magnetfeldern.
DE481634C (de) Induzierte Wicklung mit gegenueber der grossen Polteilung verlaengertem oder verkuerztem Wickelschritt fuer Ein- und Mehrphasenmaschinen mit zwei ver-schiedenpoligen Magnetfeldern
AT92490B (de) Induzierte Wicklung für Ein- oder Mehrphasenmaschinen mit zwei verschiedenpoligen Magnetfeldern.
DE10156234C1 (de) Supraleitfähiges NMR-Magnetspulensystem mit Driftkompensation und Betriebsverfahren
DE375096C (de) Anordnung zur Verminderung des kapazitiven Erdschlussstromes bei Hochspannungsnetzenmit Drosselspulen zwischen jeder Netzphase und Erde
DE957058C (de) Wechselstromwicklung fuer einphasigen 16 2/3-periodigen und fuer dreiphasigen 50-periodigen Strom
DE334979C (de) Hochspannungs-Fernleitung mit zur Kompensation des kapazitiven Ladestromes eingebauten Drosselspulen
DE2247773A1 (de) Saettigungsdrossel
AT229413B (de) Polumschaltbare Synchronmaschine mit einer Wechselstromwicklung und einer Gleichstromfeldwicklung
DE478670C (de) Maschine zur Umformung oder zur gleichzeitigen Erzeugung von Wechselstroemen verschiedener, in ungeradem Verhaeltnis stehender Frequenzen nach Patent 386561 bei n-phasigem Strom hoher und einphasigem Strom niederer Frequenz
DE613008C (de) Frequenzumformer oder Mehrfachfrequenzmaschine
DE911394C (de) Vier- und Mehrwicklungstransformator
DE590954C (de) Stromdrehfeldscheider
DE638865C (de) Einrichtung zur Erzielung einer gleichmaessigen Stromverteilung auf die Anoden eines Gleich-richters, der von einer durch Phasenkombination aus einer symmetrischen sechsphasigen Sternwicklung entstandenen sechs n-phasigen Sekundaerwicklung eines Transformators gespeist wird (n ist eine ganze Zahl groesser als 1)
AT113268B (de) Frequenzumformer.