CH94551A - Selbstinduktionsspulen-Anordnung zur Belastung duplizierbarer Fernsprech-Viererleitungen nach dem Pupinsystem. - Google Patents

Selbstinduktionsspulen-Anordnung zur Belastung duplizierbarer Fernsprech-Viererleitungen nach dem Pupinsystem.

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CH94551A
CH94551A CH94551DA CH94551A CH 94551 A CH94551 A CH 94551A CH 94551D A CH94551D A CH 94551DA CH 94551 A CH94551 A CH 94551A
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Inventor
Actien-Gesellschaft Carlswerk
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Felten & Guilleaume Carlswerk
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      Selbstinduktionsspulen-Anordnung    zur Belastung     duplizierbarer        Fernsprech-Vierer-          leitungen    nach dem     Pupinsystem.       Es sind bereits     Selbstinduktionsspulen-          Anordnungen    zur Belastung     duplizierbarer          Fernsprech-Viererleitungen    nach dein     Pupin-          systein    beschrieben worden, mit einem     Spu-          lenpaar,    dessen je in eine der beiden Stamm  leitungen geschaltete zwei Spulen sich mit  ungleichnamigen,

   durch die Ströme der Duplex  leitung entstehenden     Polen        gegenüberstehen,     wobei die beiden Spulen beiderseits einer  ringförmigen, aus unterteiltem Eisen beste  henden Scheibe angeordnet und die Spulen  kerne an den Polstellen durch eiserne unter  teilte Stege zunächst mit dieser Scheibe und  durch 'diese hindurch auch     miteinander    ma  gnetisch     verbunden    sind.  



  Die Scheibe hat dabei die Aufgabe, sowohl  die von den     Spulenwicklungen    ausgehenden       Luftstreulinien,    als auch das durch kleine       Unsymmetrien    der Spulen aus den Stegen  austretende Streufeld aufzunehmen und von  der andern Spule abzulenken.  



  Bezüglich des letzteren Streufeldes hat  sich gezeigt, dass es bei grösseren Unsym-         metrien    der Spulen, wie sie bei der Massen  herstellung leicht vorkommen können, eine  solche Stärke in der Scheibe erreichen     kann,     dass es seinerseits zu Induktionsstörungen in  der zu schützenden Spule führt.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass man statt  die     Unsymmetrien    zu beseitigen ein einfacheres  Mittel zur Beseitigung der Störung anwenden       kann.        Gemäss    der vorliegenden Erfindung  wird nämlich das Störungsfeld in der Scheibe  durch den Strom der störenden Spule selbst  kompensiert. Dies wird dadurch erreicht,  dass ein Drahtende der die Störung induzie  renden Wicklungshälfte in soviel     Windungen     und in solchem     Windungssinn    uni eine der  Scheibenhälften gewickelt ist, dass das Stö  rungsfeld verschwindet.

   Es ist experimentell  festgestellt worden, dass es genügt,     wenn    die  genannten Windungen nur um eine der       Scheibenhälfter    gewickelt werden,     gleichgiltig     welches der Verlauf und die Verteilung des  Störungsfeldes auf die beiden Scheibenhälften  ist.

             D < is    Bestehen und Verschwinden der       Störung        kann        i     einfacher     Weise    dadurch  festgestellt werden, dass,     während    durch     eitle     der beiden Spulen in     Statnmleitungsschaltung     Wechselstrom geleitet wird, die dabei in  jeder Hälfte der andern     (gestörten)    Spule  induzierte Spannung (beispielsweise durch ein  Telephon oder eitle     Kompensationsschaltung)          gemessen    wird.

   Bei störungsfreiem Zustande  des     Spulenpaares        muta'    diese     Spannung    gleich  Null sein. Durch Mehrfachanwendung des  beschriebenen Verfahrens, wobei die beiden  Spulen abwechselnd induzierende und     i.du-          zierte    sind, und nachfolgende entsprechende  Korrektur kann das     Spulenpaar    vollkommen  frei von     Induktionsstörungen    gemacht werden.       Ini    allgemeinen genügen eine bis drei     Win-          dungen;    um das Störungsfeld verschwinden  zu machen.  



  Die freien Drahtenden der     Spulenwick-          luncen    verlassen die     Wicklungen        ini        allge-          ineinen    da, wo die     Wicklungen    an die Stege       stot.;eu.    Die     Konipensationswiaidunge.ii        werden          daher        zweckmässig    neben den Stegen um die       Scheibe    gewickelt.

   Zu sehr genauer Aus  führung der     Kompensation        können    die     Kom-          pensationswindungen    aber auf der Scheiben  hälfte verschoben werden, auf die sie aufge  wickelt sind, da die Versuche und     praktischen            Erfahrungen    ergeben haben, dass die Win  dungen in der Mitte der     Scheibetibälfte        stärker     wirken, als wenn sie in der     Nähe    der Stege  liegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstinduktionsspulen-Anordnung zur Be lastung duplizierbarer I'ernsprech-Viererlei- tungen nach dem Pupiusy stem mit einem Spulenpaar, dessen<B>je,</B> in eitle der Stamm leitungen geschaltete Spulen sich mit ungleich- ilanligen, durch die Ströme der Duplexleitung entstehenden Polen gegenüberstehen, wobei die Spulen beiderseits einer riugförinigen, aus unterteiltet)
    Eisen bestehenden Scheibe ange ordnet uncl die Spulenkerne all den Polstelleli durch eiserne, unterteilte Stege zunächst mit dieser Scheibe und durch diese hindurch auch miteinander magnetisch verbunden sind, da durch gekennzeichnet,
    dass zur Kompensation in der Scheibe induzierter Störungsfelder ein Drahtende der die Störung induzierenden Wicklungshälfte in so viel Windungen und in solchem Winduugssinne um eine der Scheibenhälften gewickelt ist, dass das Stö rungsfeld verschwindet.
CH94551D 1920-06-25 1921-01-17 Selbstinduktionsspulen-Anordnung zur Belastung duplizierbarer Fernsprech-Viererleitungen nach dem Pupinsystem. CH94551A (de)

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CH94551D CH94551A (de) 1920-06-25 1921-01-17 Selbstinduktionsspulen-Anordnung zur Belastung duplizierbarer Fernsprech-Viererleitungen nach dem Pupinsystem.

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