CH94667A - Einrichtung zum Spalten und Hobeln von Strohhalmen, um diese zur Herstellung von Matten und dergleichen verwenden zu können. - Google Patents
Einrichtung zum Spalten und Hobeln von Strohhalmen, um diese zur Herstellung von Matten und dergleichen verwenden zu können.Info
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- D03—WEAVING
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- D03D41/00—Looms not otherwise provided for, e.g. for weaving chenille yarn; Details peculiar to these looms
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Description
Einrichtung zum Spalten und Hobeln von Strohhalmen, um diese zur Herstellung von Matten und dergleichen verwenden zu können. Um die Strohhalme zur Herstellung von Matten verwenden zu können, müssen diesel ben gespalten und gehobelt werden, resp. es ist das an der Innenwandung haftende Mark zu entfernen. Bis heute führte man dies in der Regel von Hand mittelst eines Mes sers aus, und brauchte es zur Ausführung dieser Operation selbstredend grosse Geschick lichkeit des Arbeiters, sowie ein grosser Zeit aufwand.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Einrichtung zum Spalten und Hobeln von Strohhahnen, um diese zur Her stellung von Matten und dergleichen verwen den zu können. Gemäss der Erfindung ist eine hin- und herbewegliche Fördereinrichtung in einem kanalförmigen Körper vorgesehen, in welchen die in einem Stapel angeordneten Strohhalme mittelst einer Abgabevorrichtung je einzeln gelangen können, wobei der Förder einrichtung ein zur Spaltung der Strohhalme dienendes Messer und letzterem Ausplatt- organe,
sowie mindestens ein Fräser nachge schaltet ist. Im ferneren sind Mittel vorge sehen, um die Strohhalme nach Verlassen des Fräsers am vordern Ende einklemmen, vor wärts ziehen und freigeben zu können, sobald das Bearbeitungsstück ausser Bereich des Frä- sers liegt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielswei sen Ausführungsform zur Darstellung ge bracht, und es zeigt von derselben: Fig. 1 eine Ansicht von der Seite, Fig. 2 eine Ansicht von der rechten Seite der Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht von oben mit teilwei sem Schnitt, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A--A der Fig. 1 in grösserem Massstabe,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 4, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie C-C der Fig. 1. in grösserem Massstabe, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie D-D der Fig. 6, und Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie E-E der Fig. 1 in grösserem Massstabe.
Auf der Bodenplatte 1 ist die stehende Platte 2 angeordnet. Auf der Platte 2 ruht der im Querschnitt gesehen halbkreisförmige Kanal 3. In dem Kanal 3, welcher mit einem Längsschlitz 4 versehen ist, lagert der mit der Schubstange 5 ein Stück bildende Förder- kolben 6. Die Schubstange 5 ist am Kurbel zapfen der Scheibe 7 angelenkt, welch' letz tere auf einer der Wellen 8 sitzt. Die Schub stange 5 ist gegen das freie Ende hin schwal- benschwanzförmig gestaltet und hat; in der Platte 2a Führung, die auf der Platte 2 ruht. Die Wellen 8 lagern in den Supporten 9 und. tragen je ein Rad 10. Die Räder 10 erhalten durch Riemen 11 manuelle oder motorische Kraft.
In dem Kanal 3 ist ein konisch verlau fender Führungskörper 12 eingebaut. Das hintere Ende des Führungskörpers 12 besitzt einen auf Bolzen 13 schwingbar angeordneten Hebel 12a und steht unter Wirkung der Blattfeder 14, so dass derselbe stets nach un ten bewegt wird und dadurch auf einen zwi schen den Teilen 12 und 12a gelagerten Stroh halm aufzuliegen kommt. Hinter dem Füh rungskörper 12 ist das in der Mitte des Bii- gels 16 vorgesehene Messer 15 angeordnet, welches sich nach hinten hin verbreitert und das in der Deckseitenwand des Gehäuses 17 sitzt. Das Gehäuse 17 ruht auf Platte 18, die auf der Unterlagsplatte 19 befestigt ist.
Die Platte 18, welche mit einer Ausnehmung ver sehen ist, trägt noch zwei Supporte 20, in welchen mittelst Bolzen zwei übereinander gelagerte Walzen 21 gehalten sind, von denen 'die eine mit gegen die Mitte sich vergrössernden und die andere mit sich ver kleinerndem Kreisquerschnittsprofil versehen ist und die zur Ausplattung dienen. Neben den Supporten 20 sind zwei weitere Supporte 22 vorgesehen, und lagern in letzteren wieder Walzen 23, die jedoch annähernd zylindri sche Form besitzen.
Durch die Walzen 21 und 23 werden die Strohhalme glatt ausge- plattet. Hinter .den Walzen 23 ist der Fräser 24 vorgesehen, der in den Supporten 25 dreh bar lagert, und ist auf das eine Ende der La gerzapfen ein Rad 26 aufgesetzt, über wel ches der Transmissionsriemen 27 führt, der ebenfalls durch die nicht zur Darstellung ge- brachte Antriebswelle angetrieben wird. An Stelle von nur einem Fräser können selbst redend zum Beispiel auch zwei vorgesehen sein, in welchem Falle der eine Rauh- und der andere Feinarbeit verrichten würde.
Um die Dicke der Fräsung zu regulieren, bezw. um diese den verschiedenen Dicken der Stroh halme anpassen zu können, ist die unter dem Fräser 24 angeordnete Platte 28 verstellbar.
Die dem Fräser zugekehrte Seite der Platte 28 verläuft etwas schief, und kann dieselbe bei Lösung der in einem die Platte 19 teil weise umgreifenden Winkelstücke 29 gela gerten Flügelschraube 30 hin- und herbe wegt und damit die Distanz zwischen Platte 28 und Fräser 24 verstellt werden. Über dem Fräser wird noch eine Blasvorriehtung ange ordnet, die das Frä.sgut fortbläst.
Hinter dem Fräser 2.1 ist der Führungs balken 31 angeordnet, und steht derselbe auf den Stützstangen 32, die in der Platte 1 ru hen. Der Führungsbalken 31 besitzt eine in der Längsrichtung verlaufende Ausnehmung 33 und zwei in den Seitenwänden vorgesehene Längsschlitze 34, sowie an der Oberseite nahe den beiden Enden zwei Löcher 35. In der Ausnehmung 33 lagert der hin- und tierbe wegliche Schieber 36, der zwei die Längs schlitze durchdringende Ansätze 3 7 besitzt. Die Ansätze 37 stehen durch die Schubstan gen 38 mit den an den Rädern 10 angeordne ten Armen 39 in Verbindung.
Bei Rotation der Räder 10 wird der Schieber 36 stets hin- und herbewegt. Der Schieber besitzt noch einen zungenartigen Fortsatz 40, sowie einen auf Bolzen 41 schwingbar angeordneten Sehenkel 42, und bilden die beiden letztge nannten Teile 41, 42 miteinander eine Klam mer. Der Schenkel 42 steht unter Wirkung der Blattfeder 43 derart, dass die den Rädern 10 zugekehrten Enden stets das Bestreben ha ben, sich entgegeneinander zu bewegen, resp. in Offenstellung zu halten.
Auf dem Schen kel 42 ist die Blattfeder 44 befestigt, welche einen in der Querrichtung verlaufenden Rük- ken 45 besitzt. Befindet sich der Schieber in den Endstellungen, und zwar in Richtung der Löcher 35, so schnappt die Feder 44 nach oben und infolge Wirkung der Feder 43 wird der Schenkel 42 verschwenkt, und zwar so, . dass die vordern Enden der Teile 40 und 42 wich voneinander, resp. in Offenstellung, be wegen.
Wird der Schieber dagegen hin- und herbewegt, wobei sich derselbe zwischen den Löchern 35 befindet, so drückt die durch die Ausnehmung 33 gebildete Deckseitenwand die Feder 44 und damit den Schenkel 41 nach unten. Demzufolge findet eine Schliessung statt und wird dadurch ein zwischen densel ben eingeführter Strohhalm festgeklemmt und bei Vorwärtsbewegung des Schiebers mitgenommen.
Über dem Kanal 3 ist die Stange 46 dreh bar in dein. Gestell 47 angeordnet, welche mit zwei Scheiben 48 versehen ist. Die Schei ben 48 besitzen an ihrer Umfangsfläche kreis runde, zur Aufnahme der Strohhalme die nende Ausnehmungen, und zwar sind deren vier vorgesehen. Auf der Stange 45 ist noch ein Flügel 49 vorgesehen, und kann derselbe durch Anschlag der Platte 50, welche an einem der Räder 10 befestigt ist, verschwenkl werden.
Bei jeder Umdrehung der Räder-10, resp: der Platte 50, wird der Flügel 49 durch Anschlag der Platte 50 um eine Einheit, bezw. um eine Viertelsdrehung gedreht und damit jeweils ein Strohhalm von den sich mitdrehenden Scheiben 48 abgegeben. Über den Scheiben 48 mündet der Trichter 51 aus und werden durch denselben die Strohhalme. nach unten in die Ausnehmungen der Scheibe 4.8 geführt. Oberhalb des Trichters 51 ist der Behälter 52 angeordnet, in welchem die zu bearbeitenden Strohhalme aufgespeichert wer den.
Der Behälter 52 ist auf den Zapfen 53 der Streben 54 hin- und herschwingbar an geordnet. Die Schubstange 55, welche exzen trisch am Rad 26 angeordnet ist, verbindet letzteres mit dem Behälter 52, so dass die Gelbe stets. hin- und hergeschwungen werden kann, demzufolge die Strohhalme in dem Be hälter 52 geschüttelt werden, da-mit eine even tuelle Sperrung an der Austrittsseite verbin- dern.
Die Funktion der besthriebenen Einrich tung ist kurz folgende: Vom Strohaufnahmebehälter 52 gelangen die Halme durch Trichter 51 und Scheiben 48 in den Kanal 3, und zwar dann, wenn sich der Förderkolben 6 in ,seiner hintern Endstellung befindet. Durch Rotation der Räder 10 wird der Förderkolben durch -die Schubstange nach vorn, resp. in Richtung des Fräsers 24 bewegt.
Dabei gelangt der Strohhalm in den Führungskörper 12 und alsdann in den Bügel 16, wo derselbe durch das Messer 15 zerschnitten wird. Die Walzen 21 und 23 bewirken dann eine Ausspaltung und gelangen in diesem Zustande die- Stroh halme in den Bereich des Fräsers 24, der nun das an der Innenwandung anhaftende Mark abfräst, bezw. weghobelt. Dabei gelangte das vordere Ende gegen den Schieber, in dessen hintern Endstellungen derselbe geöffnet ist,
und bewirkt die Tätigkeit des Fräsers eine Weiterschiebung und Einführung der Stroh halme zwischen die Teile 42 und 40, und in folge Schliessung derselben beim Rückschub werden die Strohhalme festgeklemmt und nach vorn entgegen der Richtung des Frä- sers gezogen. Sobald der Schieber sich in der äussern Endstellung befindet, schnappt die Feder in das Loch 35, wobei die Teile 40 and-41 sich öffnen und das bearbeitete Stück freigeben, welches nun nach unten fällt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Spalten und Hobeln von Strohhalmen, um diese zur Herstellung von Matten und .dergleichen verwenden zu können, dadurch gekennzeichnet, ,dass in einem kanal förmigen Körper eine hin- und herbewegliche Fördereinrichtung vorgesehen ist, in welchen die in einem Stapel angeordneten Strohhalme mittelst einer Abgabevoriichtung je einzeln gelangen können, wobei die Fördereinrich tung ein zur Spaltung der Strohhalme die nendes Messer und letzterem Ausplattorgane, sowie mindestens ein Fräser nachgeschaltet sind;und ferner, dass Mittel vorgesehen sind, um die Strohhalme am vordern Ende ein klemmen, nach vorwärts ziehen und freigeben zu können, sobald das Bearbeitungsstück ausser Bereich :des Fräsers liegt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung aus einem an einer Schubstange vorgese henen Kolben gebildet wird, welcher in einem Längsschlitz des kanalförmigen Körpers lagert, wobei die Schubstange an einer Scheibe exzentrisch angeordnet ist, welch letztere auf einer Welle sitzt. ?.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im Unteranspruch 1 genannte Welle und eine ebensolche Welle in Sup porten lagert, die auf einer Platte ruhen, wobei beiderends der Wellen je ein Rad vorgesehen ist, welche Räder durch je einen Transmissionsriemen mit einer An triebswelle in Verbindung stehen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass in dem kanalförmigen Kör per ein konisch verlaufendes Führungs stück vorgesehen ist, hinter welchem ein Messer lagert, über welchem ein Bügel steht. 1.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass über dem kanalförmigen Körper eine Stange drehbar lagert, welche mit zwei Scheiben versehen ist, die an ihrer Umfangsfläche mit Ausnehmun,gen versehen sind, in welche die Strohhalme von einem über denselben angeordneten Aufnahmebehälter fallen können, welch letzterer noch mit Schütteleinrichtung ver sehen ist, und ferner, dass auf der Stange ein Flügel sitzt, welcher durch einen an einem der im Unteranspruch 2 genannten Räder angeordneten Anschlag bei jeder Umdrehung um eine Einheit gedreht wer den kann. 5.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das dem Messer zugekehrte Ausplattorgan durch zwei in Supporten übereinander gelagerte Walzen gebildet wird, von denen die eine gegen die Mitte sich vergrösserndes und die andere sich verkleinerndes Kreisquerschnittsprofil hat, während die Walzen der hinter diesen an geordneten Ausplattorgane annähernd zy lindrische Form besitzen. 6.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekeDn- zeichnet, dass hinter der Fräse ein Füh rungsbalken vorgesehen ist, der eine Aus- nehmung besitzt, in welcher ein Schieber lagert, der durch Schubstangen mit den im Unteranspruch 2 genannten Rädern in Verbindung steht, so dass bei Rotation der selben der Schieber stets hin- und herbe wegt wird, und ferner, dass der Führungs balken nahe seinen beiden Enden mit je einem Loch versehen ist. 7.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schieber aus zwei ge lenkig miteinander verbundenen Teilen gebildet wird, welche unter Wirkung einer Feder stehen, derart, dass dieselben stets das Bestreben haben, sich an den dem Fräser zugekehrten Enden entgegeneinan- der, also in Offenstellung, zubewegen, zum Zwecke, dass bei Endstellung des Schie bers der eine Teil jeweils in die Löcher des Führungsbalkens schnappen und da mit sich verschwenken kann,während in Stellung zwischen den Löchern durch An schlag an die durch die Ausnehmung ge bildete Deckseite die beiden Teile des Schiebers gegeneinander gedrückt werden. B. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 7, wie auf der Zeich nung dargestellt, und mit Bezug darauf beschrieben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH94667T | 1921-08-25 |
Publications (1)
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|---|---|
| CH94667A true CH94667A (de) | 1922-05-16 |
Family
ID=4352286
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH94667D CH94667A (de) | 1921-08-25 | 1921-08-25 | Einrichtung zum Spalten und Hobeln von Strohhalmen, um diese zur Herstellung von Matten und dergleichen verwenden zu können. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH94667A (de) |
-
1921
- 1921-08-25 CH CH94667D patent/CH94667A/de unknown
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