CH94694A - Kolonneneinstellvorrichtung an Schreibmaschinen mit in die Arbeitsstellung einstellbaren Anschlagnocken. - Google Patents
Kolonneneinstellvorrichtung an Schreibmaschinen mit in die Arbeitsstellung einstellbaren Anschlagnocken.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J21/00—Column, tabular or like printing arrangements; Means for centralising short lines
- B41J21/04—Mechanisms for setting or restoring tabulation stops
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Description
Kolonneneinstellvorrichtung an Schreibmaschinen mit in die Arbeitsstellung einstellbaren Anschlagnocken: Es sind Kolonneneinstellvorrichtungen an Schreibmaschinen bekannt, bei denen ver- schiebbareKolon.nenanschläge vorgesehen sind, deren Einstellen in die Arbeitsstellung. von der jeweiligen Stellung des Papierwagens ab hängig ist. Man ist also genötigt, den Wagen immer erst in jene Stellung zu bringen, in der ein Kolonnenanschlag wirksam werden soll. Dies erfordert bei einer mit mehreren Kolonnen zu schreibenden Tabelle ein zeit raubendes Hin- und Herschieben des Wagens.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Kolonneneinstellvorrichtung an Schreibma schinen mit in die Arbeitsstellung einstell baren Anschlagnocken, bei der dieser Nach teil vermieden ist, da sie unabhängig von der jeweiligen Stellung des Wagens das Aus werfen der Anschlagnocken in die Arbeits stellung mittelst einer am Wagengestell an geordneten Auswerfervorrichtung gestattet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen die Fig. 1 die Ansicht der Kolonneneinstellvorrichtung von vorne gesehen, Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe bei heraus gezogenem Stellkörper, Fig. 3 einen Quer schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1 mit einem Anschlagnocken in seiner unwirksamen Stellung und Fig.4 einen ebensolchen Quer schnitt mit einem Anschlagnocken in der Ar beitsstellung.
Die Koloiineneinstelivorrichtung besitzt einen im Wagengestell G gelagerten Balken 1, der entsprechend der Anzahl der Kolonnen mit den rechteckig ausgefrästen Zahnlücken 2 (Fig. 3) versehen ist, die zur Führung der einstellbaren Anschlagnocken 3 dienen. Unter halb des Zahnbalkens 1 und parallel dazu ist eine Stange 4 (Fig. 1 und 3) gelagert, die leicht drehbare Anschlagnocken 3 trägt, und zwar ist für jeden Zahnausschnitt 2, d. h. für jede Typenkolonne, ein solcher An schlagnocken 3 vorgesehen.
Die Anschlag nocken 3 bestehen aus auf der Stange 4 lose sitzenden Flacheisenarmen, von denen jeder einen fingerartigen Ansatz 5 und einen als Anschlag für den Auffanghebel des Wagens dienenden Ansatz 6 besitzt (Fig. 3 und 4). Diese Anschlagnocken 3 werden unabhängig von der jeweiligen Stellung des Wagens durch eine Auswerfervorrichtung in ihre Arbeitsstel lung gebracht. Diese Auswerfervorrichtung besitzt einen verschieb- und drehbaren Stell körper 7, der auf einer im Wagengestell G gelagerten Stange 8 gleiten kann.
An dem einen Ende des als Rohr ausgebildeten Stell körpers 7 ist der Auswerfernocken 9 be festigt (Fig. 2 und 3), der, wenn er gedreht wird, je nach seiner Lage, die er dein Zahn balken gegenüber hat, den gewünschten An schlagnocken 3 eingestellt bezw. auswirft. Längs des Stellrohres 7 ist eine Schiene 10 angeordnet, deren Teilstrichanordnung jener der Teilstrichschiene am Maschinengestell ent spricht. An der rechten Seitenwandung des Gestelles G ist ein mit einem Fenster 11 und mit Einstellmarken 12 versehenes Winkel blechstück 13 befestigt.
Das rechte Ende des Stellrohres 7 ist mit einem geriefelten und unter dem Einfluss einer Schraubenfeder 14 stehenden Drehknopf 15 versehen. Längs des Zahnbalkens 1 ist eine mit Zähnen 16 (Fig. 2) versehene Winkelschiene '17 (Fig. 3 und 4) angeordnet. Die vordern Enden der Zähne 16 haben die Form keilförmiger, vorne abgerundeter Spitzen, während sie in ihrem rückwärtigen Bereich mit parallelen Seiten flächen ausgestattet sind. Diese kammartige Schiene 17 hat den Zweck, bei ungenauer Einstellung des Stellkörpers 7 eine zwang läufige Einführung des Auswerfernockens 9 zu sichern.
Das Auswerfen der jeweils gewünschten Anschlagnocken 3 entsprechend der vorge schriebenen Kolonneneinteilung geschieht in folgender Weise: Es sei angenommen, dass der Wagen zum Beispiel bei der Typenkolonne 10 halten soll. Demgemäss ist der entsprechende Anschlagnocken 3 auszuwerfen. Dies geschieht unabhängig von der jeweiligen Lage des Wagens dadurch, dass man den Knopf 15 er fasst und den Stellkörper 7 soweit heraus zieht, bis zum Beispiel die Zahl 10 der an dem Stellkörper 7 angebrachten Teilstrich schiene 10 mit den Marken 12 des Winkel blechstückes 13 übereinstimmt. In dieser Stellung befindet sich nun der Auswerfer nocken 9 jenem Anschlagnocken 3 gegenüber, der der Kolonne 10 entspricht.
Nun dreht man den Knopf 15 unter Anspannung der Schraubenfeder 14, wodurch der Auswerfer nocken 9 den betreffenden Anschlagnocken 3 in die Arbeitsstellung bringt. Der Auswerfer nocken 9 legt sich dabei gegen den finger artigen Ansatz 5 und bringt den Anschlag nocken 3 in die in Fig. 4 gezeichnete Lage, in der sich der Ansatz 5 gegen den Zahn balken 1 abstützt und der Ansatz 6 hinter dem Zahnbalken 1 hinausragt. Die Sicherung der Anschlagnocken 3 in ihrer wirksamen und unwirksamen Lage erfolgt durch eine be sondere Feststellvorrichtung, die hier nicht näher beschrieben zu werden braucht. Nach Loslassen des Knopfes 15 dreht die gespannte Schraubenfeder 14 den Stellkörper 7 und damit den Auswerfernocken 9 in ihre An fangslage zurück.
Will man nun einen andern Anschlagnocken auswerfen, so braucht man nur den Stellkörper soweit heraus- oder hin einzuschieben, bis auf der Teilstrichschiene 10 die gewünschte Kolonne mit den Marken 12 übereinstimmt und dann den Knopf wie der zu drehen. Es ist ersichtlich, dass hier durch ohne Mühe und Suchen eine beliebige Anzahl von Anschlagnocken in beliebiger Reihenfolge und ohne Hilfe des Wagens ein gestellt, bezw. ausgeworfen werden kann. Es kann nun vorkommen, dass die Einstellung irgend eines Teilstriches der Schiene 10 mit der Marke 12 nicht genau erfolgt. Damit auch in diesem Falle ein sicheres Auswerfen.
des Anschlagnockens gewährleistet ist, ist die mit gerundeten Spitzen versehene kamm artige Winkelschiene 17 vorgesehen, deren keilförmige Zinken 16 den Auswerfernocken 9 unter geringer seitlicher Verschiebung des Stellkörpers 6 zwangläufig in den Zwischen raum zweier benachbarter Zinken führen.
Nachdem die gewünschten Anschlagnocken eingestellt sind, wird der Stellkörper 7 in seine Anfangslage zurückgeschoben. Statt des in der Zeichnung dargestellten ausziehbaren Stellrohres kann auch ein anderer Stellkörper. verwendet werden. Die Rückführung der ein- gestellten Anschlagnocken erfolgt durch eine besondere Vorrichtung, die nicht zum Gegen stand der vorliegenden Erfindung gehört.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kolonneneinstellvorrichtung an Schreib maschinen mit in die Arbeitsstellung einstell baren Anschlagnocken, dadurch gekennzeich net, dass die Anschlagnocken unabhängig von der jeweiligen Stellung des Wagens mittelst einer am Wagengestell angeordneten Aus werfervorrichtung in die Arbeitsstellung ge bracht werden.UNTERANSPRÜCHE.: 1. Kolonneneinstellvorrichtung an Schreib maschinen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerfervorrich- tung einen mit einer Teilstrichschiene ver- sehenen, verschieb- und drehbaren Stell körper besitzt, der einen Auswerfernocken trägt.2. Kolonneneinstellvorrichtung an Schreib maschinen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Wagengestell eine 1VIarkeneinstellvorrichtung angebracht ist, die im Verein mit der Teilstrichschiene des Stellkörpers die Einstellung des Auswerfer- nockens in die gewünschte Lage ermöglicht.3. Kolonneneinstellvorrichtung an Schreib maschinen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass längs eines Zahn balkens eine winkelförmige, mit Zinken versehene Schiene befestigt ist, deren ab gerundete Spitzen infolge ihrer keilförmigen Gestalt das zwangläufige Einführen des nicht genau eingestellten Auswerfernockens gewährleisten. 4. Kolonneneinstellvorrichtung an Schreib maschinen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dreh- und "ver schiebbare Stellkörper unter dem Einfluss einer Schraubenfeder steht, die ihn nach Auswerfen des 'jeweiligen Anschlagnockens in die Anfangslage zurückdreht. 5.Kolonnen einstellvorrichtung an Schreib maschinen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einer am Wagengestell befestigten Stange angeord neten Anschlagnocken lose drehbar sind und durch den Auswerfernocken in ihre Arbeitsstellung gedreht werden. 6. Kolonneneinstellvorrichtung an Schreib e maschinen nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Anschlagnocken mit einem fingerartigen Ansatz und einem als Anschlag für einen Auffanghebel des Wagens dienenden Ansatz versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE538864X | 1920-04-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=6558325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH94694D CH94694A (de) | 1920-04-03 | 1921-03-15 | Kolonneneinstellvorrichtung an Schreibmaschinen mit in die Arbeitsstellung einstellbaren Anschlagnocken. |
Country Status (5)
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Also Published As
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| GB161181A (en) | 1921-07-07 |
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