CH94833A - Behälterverschluss. - Google Patents

Behälterverschluss.

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CH94833A
CH94833A CH94833DA CH94833A CH 94833 A CH94833 A CH 94833A CH 94833D A CH94833D A CH 94833DA CH 94833 A CH94833 A CH 94833A
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Spengler Henry
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Spengler Henry
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Description


      Behälterverschluss.       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  ein Verschluss für Flaschen und ähnliche Be  hälter mit     Verschlusskappe    mit federnder, ge  wölbter Decke und in federnde Lappen geteil  tem Mantel, welche Lappen über einen am  Behälter vorgesehenen Wulst greifen bei nach  aufwärts     durchgefederter    Decke, während bei  nach einwärts gefederter Decke die Lappen  den Wulst freigeben und das Abheben der       Verschlusskappe    vom Behälter ermöglichen.  



  Die beiliegende Zeichnung stellt Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dar. Es zeigt:       F'ig.    1 einen Schnitt durch eine Verschluss  kappe mit nach auswärts     durchgefederter     Decke, und       Fig.    2 dieselbe     Verschlusskappe    im Schnitt,  jedoch mit nach einwärts     durchgefederter     Decke und mit     auseinandergespreizten    Lap  pen,       Fig.    3 eine Seitenansicht der auf einer  Flaschenmündung aufgesetzten Verschluss  kappe mit dem die Befestigung der     Ver-          schlusskappe    auf der Flasche     bewirkenden     Werkzeug,

           Fig.    4 einen     Schnitt    durch einen Teil des  Verschlusses,       Fig.    5 eine Draufsicht auf diesen Ver  schluss,       Fig.    6 einen Schnitt durch den obern Teil  des Behälters mit einer abgeänderten Ausfüh  rungsform der     Verschlusskappe,          Fig.    7 einen Schnitt durch eine dritte Aus  führungsform des Verschlusses,       Fig.    8 eine Draufsicht auf die Verschluss  kappe nach     Fig.    7;

         Fig.    9     zeigWn    Ansicht eine durchlöcherte,  als Deckel für Streubehälter dienende     Ver-          schlusskappe;          Fig.10    zeigt im Schnitt eine Ausführungs  form des Verschlusses;       Fig.    11 zeigt eine weitere Ausführungs  form des Verschlusses.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.1    bis 5  weist der Verschluss eine     Verschlusskappe    aus  Metall, etwa Stahlblech, Messingblech oder  dergleichen, auf. Die Decke 1 der Verschluss  kappe ist nach auf-     (Fig.    1) oder aber nach  abwärts     (Fig.    2) durchgefedert. Der Rand  der     Verschlusskappe    ist durch eine Anzahl      Schlitze 2 in eine Anzahl nach abwärts ge  richteter Lappen 3 unterteilt. Letztere sind  zweckmässig am, untern Ende 4 nach einwärts  und aufwärts umgebogen     (Fig.    1, 2, 4, 7).

    Die     Verschlusskappe        (Fig.    4) sitzt an einem  Behälter 6 mit einer     Verschlussöffnung    7 und  einem Wulst B. Zur Abdichtung ist eine     Pak-          kung    9, etwa aus Kork, in der     Verschlusskappe          auf    der Innenseite der Decke 1 angeordnet.  Nach     F'ig.    4 ist der Behälterwulst 8 gerade  bei 8' und verläuft nach unten zu allmählich  schräg nach einwärts bei 8". Der Verschluss  wird auf dem Behälter 6 in der Weise be  festigt, dass die Lappen 3 gegen die abge  schrägte     Wulstfläche    8" kurz am untern Ende  anliegen.  



  Ist die     Verschlusskappe    auf der Flasche       befestigt,    so werden die Vorsprünge 4 ständig  nach einwärts und abwärts gepresst, wobei eine  Ausdehnung     bezw.    Zusammenziehung der  Packung möglich ist; ausserdem passt sich die       Verschlusskappe    Behältern an, die eine ver  schiedene Ausbildung des Wulstes besitzen.  



  Um den     Verschluss    auf dem Behälter auf  setzen zu können, solle er sich in der in der       Fig.    2 gezeigten Stellung     befinden,    so dass  die umgebogenen     Lappenenden    4 leicht über  den Behälterwulst 8     1-eführt    werden können.  Nach Aufsetzen des Verschlusses auf die Be  hälteröffnung wird durch Druck auf die Lap  pen 3 der     Verschlusskappe    die in der Mitte  ausgebauchte Decke 1 nach aufwärts durch  gefedert.

   Soll die     Verschlusskappe    auf     ma-          sebinellem    Wege auf den Behälter aufge  bracht werden, so findet ein Werkzeug 10       (Fig.    3) Verwendung. Dieses     irerkzeug    greift  mit seinem untern Ende 11 die Ausbauchun  gen 12 am untern Ende der Lappen 3 an,  welche Ausbauchungen 12 beim Umbiegen  der     Lappenenden    4 entstehen.  



  Sobald die Decke 1 der     Verschlusskappe     nach aufwärts durchfedert, bewegen sich  sämtliche Lappen 3 nach einwärts und die       Lappenendstücke    4 legen sich fest unter die  schrägen     Wulstflächen    8". Um die     Verschluss-          kappe    von dem Behälter 6 abzunehmen, ist  es nur notwendig, die Decke 1 nach einwärts  durchzufedern, so dass sich die Lappen 3 nach    auswärts spreizen. Die     Lappenendstücke    4  geben dann den Behälterwulst 8 frei und die       Verschlusskappe    kann vom Behälter 6 abge  nommen werden.  



  Weder das Aufbringen auf, noch das Ent  fernen der     Verschlusskappe    von dem. Behäl  ter ist von Nachteil für erstere, so dass die  selbe wiederholt Verwendung finden kann.  



  Zur Verhütung eines     unbeabsichtigten        Üff-          nens    des Verschlusses dient beim Anstossen  an eine Fläche, Wand     etc.    ein Randwulst 40  der     Verschlusskappe.    Ist die Decke 1 aus  wärts durchgefedert, so liegt der Randwulst  40 in einer etwas tieferen Ebene als die Ebene  der     durchgefederten    Decke 1. Ist die Decke  nach abwärts durchgefedert, so liegt der  Randwulst 40 etwas über dieser Ebene.  Um daher die Decke von auswärts nach ein  wärts durchzufedern,. muss sie bis unterhalb  die     Randwulstebene    gepresst     _    werden.

   Der  Randwulst dient dann somit als Schutz gegen  ein ungewolltes Öffnen des Verschlusses,  wenn ein     Nacheinwärtsdrücken    der Decke bis  zur     Randwulstebene    erfolgt, ausserdem ver  stärkt der Ring die     Verschlusskappe.     



  Die Ausbildung der Lappen 3 kann eine  beliebige sein. Beispielsweise können die       Lappenendstücke    4 die im     Meridianschnitt     kurvenartige Form 13, 14     (Fig.    6) annehmen.  Eine     Verschlusskappe    mit solchen Lappen  eignet sich für häufig zu verschliessende       bezw.    öffnende     Behälter.    In diesem Falle  kann der Behälter mit einem schwachen  Randwulst     15    ausgebildet sein.

   Bei Auf  setzen der     Verschlusskappe    auf den Behälter  wird das     Kappenende    14 von dem Wulst 15  so geführt, dass die     Verschlusskappe    leicht über  den Wulst 15 gleitet, worauf sich der kurven  artige Teil 13 in eine     Ringnut    16 des Behäl  ters unterhalb des Wulstes 15 legt. Die     Ver-          schlusskappe    kann, nachdem durch Druck auf  die nach einwärts     durchmefederte    Decke 1 die  Lappen nach einwärts gespreizt worden sind,  vom Behälter entfernt werden.  



  In     Fig.    7 und 8 ist ein     Bierflaschenver-          schluss    veranschaulicht. Die     Verschlusskappe     19 ist mit radialen Nuten und Rippen 18       Fig.    8) ausgebildet, wodurch die Kappe 19      leicht nach einwärts oder auswärts durch  federn kann. Die     Verschlusskappe    19 ist mit  einem Randflansch versehen, der durch  Schlitze in Lappen 20 unterteilt ist und deren  Enden nach einwärts gebogen sind und un  ter den Wulst 21 des Flaschenhalses 22  greifen.  



  Der Flaschenwulst 21 ist rund und ver  läuft in einen nach abwärts und einwärts ge  richteten Teil, gegen welchen sich die Enden  der Lappen 20 anlegen. Die Teile der     Ver-          schlusskappe    und der Bierflasche sind so be  messen, dass die     Durchfederung    der Decke der       Verschlusskappe    niemals die äusserste Grenze  erreicht, vielmehr die Lappen 20 stetig gegen  den Flaschenhals nach ein- und abwärts ge  presst werden. In der     Verschlusskappe    19 liegt  eine Packung 23.  



  Ein dem     Vorbeschriebenen    ähnlicher     Ver-          schluss    kann ohne die Packung 23 für Streu  behälter benutzt werden. In diesem Falle ist  die Decke der     Verschlusskappe        (Fig.    9) mit  Löchern 26 versehen und mit radialen Wel  len 27 versehen, wodurch der Decke 1 die nö  tige     Nachgiebigkeit    verliehen wird.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    10  ist. die Decke 28 nach einwärts durchgefedert.  Die Lappen 29 der     Verschlusskappe        liecen     über dem Wulst 30, den sie nicht berühren.  Die Lappen 29 sind an ihrem untern Ende 31  mit einer     Umbördelung    31 versehen; sie kön  nen von Hand nach ein- und abwärts aus  gepresst     wzj!den.    Dadurch wird die Decke 28  nach auswärts durchgefedert, in     welcher    Lage  letztere die Lappen 29     nachgiebig    einwärts  gegen den Wulst 30 drückt.  



  In der     Verschlusskappe    nach     Fig.    11 liegt  eine     Unterlagscheibe    32, welche mit einem  konkaven, eingedrückten Teil 33 versehen ist.  Der Teil 33 ermöglicht eine Federung der       Verschlusskappendecke    34 nach     abwärts,    da  mit die     Verschlusskappe    auf den Behälter 36    aufgesetzt werden kann. Nach Aufbringen  der     Verschlusskappe    wird durch leichten  Druck auf die Lappen 37 der     Verschlusskappe     nach ein- und abwärts die Ausbauchung 34  nach aufwärts federn, wobei die Lappen un  ter den Wulst 38 des Behälters eingreifen  und die     Verschlusskappe    in seiner Lage halten.

    Die     Unterlagscheibe    dient in diesem Falle     als     Abdichtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschluss für Behälter, dadurch gekenn zeichnet, dass eine aus Metall bestehende, auf den Behälter aufzusetzende Verschluss kappe mit gewölbter Decke und mit am Rande angeordneten, einen Wulst des Behälters um fassenden Lappen versehen ist, derart, dass beim Durchfedern den Decke nach ein- oder auswärts die Lappen vom Wulst abgehoben oder gegen diesen gepresst werden. UNTERANSPRtrCHE 1. Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand der Decke der Verschlusskappe einen Ringwulst (40) aufweist. 2.
    Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden (4) der federnden Lappen (3) ein- und aufwärts gekrümmt sind und daselbst eine wulst- förmige Ausbauchung (12) bilden. 3. Verschluss nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine einwärts gewölbte Einlagscheibe im Innern der Verschlusskappe die Einwärts bewegung der Decke (1) beim Öffnen des Verschlusses begrenzt und gleichzeitig die Schlitze zwischen den federnden Lap pen abdeckt.
CH94833D 1916-04-11 1921-03-19 Behälterverschluss. CH94833A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US94833XA 1916-04-11 1916-04-11

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CH94833A true CH94833A (de) 1922-05-16

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ID=21737931

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CH94833D CH94833A (de) 1916-04-11 1921-03-19 Behälterverschluss.

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