CH94857A - Schachtel mit veränderlichem Fassungsvermögen. - Google Patents
Schachtel mit veränderlichem Fassungsvermögen.Info
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Description
Schachtel mit veränderlichem Fassungsvermögen. Die Erfindung bezieht sich auf Schach teln mit veränderlichem Fassungsvermögen, bei welchen das den einen Schachtelteil bil dende Stück an den Seiten für die Falzbildung zweimal gebrochen ist, so dass Seitenwände entstehen, die, in der äussern Falzlinie auf gebogen, eine flache und breite Form, oder; in der innern Falzlinie aufgebogen, entweder eine hohe und chmale Form oder nach Um- hlappen der äussern Seitenwände eine flache und schmale Form einer Halbschachtel er zeugen. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der beiliegenden Zeich nung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 das den Behälterteil bildende Stück, zum Beispiel als Pappbogen, vor seiner Fertiggestaltung; Fig. 2 zeigt eine flache, breite, Fig. ä eine hohe, schmale, und Fig. 4 eine flache, schmale Flalbschachtel, wie sie aus 'dem Bogen der Fig. 1 gebildet werden kann. Der Bogen ist an den Seiten für die Falz bildung zweimal gebrochen, so dass ein Mittel stück<I>a,</I> vier innere Seitenwände<I>b, c, d,</I> 'e und vier äussere Seitenwände<I>f, g,</I> h und<I>i</I> enistehen. Die innern Seitenwände sind an ihren Grenzstellen längs diagonaler Linien j gebrochen. Die äussern sind durch Schnitte k v oneinandEr getrennt, so dass die Schmalseiten Lappen l erhalten. Für die äussern Seiten wände sind Befestigungsmittel, wie Druck knopfpaare nt, und in', für die innern eben solche<I>n</I> und n vorgesehen, die so angeord net sind, dass sie sich beim Zusammenlegen wenigstens teilweise überdecken und die Form schliessen. Bei der breiten flachen Form werden nur die äussern Wände hochgeklappt, die Lappen l eingebogen und die Druck knöpfe<I>m</I> und .ni ineinandergedrückt. Bei der schmalen hohen Form werden die Seitenwände b und<I>f,</I> c und g, <I>d</I> und la und<I>e</I> und<I>i</I> längs der innern Falzlinie zugleich auf gebogen, wobei die innern in der Diagonal linie j zur Bildung der Ecke eingebogen wer den. Die Befestigung findet durch die in nern Druckknopfpaare <I>a</I> und<I>n</I> statt. Bei der schmalen, flachen Form werden die Sei tenwände wie bei der schmalen, hohen Form aufgebogen, nachdem auf zwei einander ge genüberliegenden Seiten, beispielsweise die äussern Schmalseiten <I>f</I> und h über die in- nern Schmalseiten b und d nach innen ein- gel@ippt sind. Die Befestigung findet dann wieder durch die Druclainopfpaare 7a und n statt. Darnach werden auf den Längsseiten die noch aufrechtstehenden Wände<I>g</I> und<I>i</I> nach innen eingelegt. Nach der F'ig. 4 ist die vordere Wand i bereits nach innen eingelegt, während die hintere Wand g noch hochsteht und erst durch Umlegen nach vorn einzulegen ist. Bei der untern Schachtelhälfte genügt. ein Umlegen um 90 , da dann die Wände g und i als innerer Deckel der Schachtel die nen. Um ein vorzeitiges Ausbrechen der Falze zu verhindern, sind diese durch mehrfaches paralleles Riffeln leicht biegsam gemacht. Diese mehrfachen Riffelungen sind durch die dreifachen gestrichelten Linien in den Fi guren angedeutet. Als Material kann jeder haltbare Stoff, feste Pappe, Leder, Leder pappe oder andere Lederersatzstoffe verwendet werden. Die Schachteln können je nach Art der zu verpackenden Gegenstände flach und hoch, gross und klein geformt werden, und es genügen wenige Grössenmuster, um die heute verwendete grosse Anzahl von Formaten zu ersetzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schachtel mit veränderlichem Fassungs vermögen, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Schachtelteil aus einem Stück hergestellt ist, welches an den Seiten für die Falzbildung zweimal gebrochen ist, so dass Seitenwände entstehen, die, in der äussern Falzlinie auf gebogen, eine flache, breite Form, in der innern Falzlinie aufgebogen, entweder eine schmale,. hohe Form oder nach Umklappen der äussern Seitenwände eine schmale, flache Form einer Halbschachtel erzeugen. UNTERANSPRÜCHE: 1.Schachtel nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die äussern Seitenwände an ihren aneinander angren zenden Stellen eingeschnitten sind, so dass Lappen<B>(</B>1) entstehen, die beim Falten der breiten Schachtel eingeschoben und durch Befestigungsmittel mit der benachbarten Seitenwand verbunden werden. 2.Schachtel nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die aneinander angrenzenden Stellen der innern Seiten wände längs Diagonallinien gebrochen sind und Befestigungsmittel (7?,, n) tragen, mit- telst welcher die Seitenwände bei schmaler Form zusammen-ehalten werden. Schachtel nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Falze mehrfache parallele Riffelpressungeii angeordnet sind, die ein Zerreissen im Bruch hintanhalten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE94857X | 1918-03-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH94857A true CH94857A (de) | 1922-05-16 |
Family
ID=5645255
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH94857D CH94857A (de) | 1918-03-07 | 1921-03-21 | Schachtel mit veränderlichem Fassungsvermögen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH94857A (de) |
-
1921
- 1921-03-21 CH CH94857D patent/CH94857A/de unknown
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