CH94911A - Rotationsmaschine. - Google Patents
Rotationsmaschine.Info
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Description
Rotationsmaschine. Gegenstand vorliegender Erfindung ist. eine Rotationsmaschine, die als Energie ver zehrende oder als Energie erzeugende Ma schine ausgeführt werden kann. Es wird direkt eine rotierende Bewegung erhalten und der Kurbeltrieb, der die hin- und hergehende Bewegung in eine rotierende und umgekehrt verwandelt, vermieden.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Die Fig. 1, 2 und 7 veranschaulichen einen Kompressor. Das Gehäuse 1 bildet mit zwei Deckeln 2 einen kreiszylindrischen Hohlraum, in wel chem sich ein elliptisch zylindrischer Rotor 3 drehen kann. Dieser berührt die Umfangs wandungen des Hohlraumes an zwei einander gegenüberliegenden Stellen, so dass zwei sichelförmige Räume gebildet werden. Das Gehäuse und die Deckel sind mit Kühlmän teln versehen. Der Rotor 3 sitzt. auf der Welle -l. die in den Deckeln 2 in Kugellagern gela gert ist. Im Gehäuse sind zwei in radialer.
,'lichtung bewegliche, den Saug- und Kom-. 13 ressionsraum trennende Schieber 5 angeord- n, ,t. In b2-züg auf d##. @rehriclitun@ münden lii, fiter den Schiebern die Ansaugekanäle 6 in den zylindrischen Hohlraum, und zwar so, dass das einströmende Medium in seine Bewe gungsrichtung im kreiszylindrischen Hohl raum gelangt.
Vor den Schiebern befinden sich die unter Federwirkung stehenden Druck ventile 7. Die Schieber 5 werden von der Nok- kenscheibe 8 mittelst .der Gestänge 9 bewegt. Die Dichtung zwischen Rotor einerseits, Ge häuse, Deckel und Schieber anderseits ge schieht mittelst der Stäbe 10, 11 und 12, die jenige zwischen Schieber und Gehäuse mit- telst der Stäbe 13 und 14.
Alle Stäbe stehen unter Federwirkung. Fig. 7 zeigt die Stäbe 11 in -rösserem Massstab. Der Rotor"ist dickwan dig ausgeführt und bildet eine Schwung- masse. welche der Ungleichförmigkeit des auf den Rotor wirkenden Widerstandes entgegen wirkt. Der Rotor ist gekühlt. Das Wasser passiert das in .der hohlen Welle 4 liegende Röhrchen<B>15,</B> tritt bei 16 in die eine Hälfte des Rotors ein, bei 17 in die andere, bei 18 in die hohle Welle und geht bei 19 weg.
Die Wirkungsweise ist folgende: Befin den sich die Dichtungsstäbe 10 unter den Schiebern 5, dann sind diese in ihrer üusser- steil Lage und die sichelförmigen Räume zu beiden Seiten der Schieber. Bald darauf über schreiten die Stäbe 10 die Mündungen der Einlasskanä 1e. Vor den Dichtungsstäben be ginnt das Komprimieren, hinter ihnen findet das Ansaugen statt.
Das Komprimieren dauert, bis die Stäbe 10 die Mündungen der Druckleitungen passiert haben, währenddem das Ansaugen erst zu Ende ist, wenn die Stäbe 10 unter die Schieber 5 gelangen. Wäh- rend jeder I?niclreliung -erden vier Ladungen angesaugt und komprimiert.
Selbstverständlich könnten die Druckven tile 7 von der Welle aus beteuert werden und umgekehrt könnten die Schieber 5 durch Federn ge-eii den Rotor gepresst und von ihm selbst. entgegen der Federwirkung bewegt werden. Soll das Medium auf einen hohen Druck komprimiert.
werden, so ist es zweck mässig, dass dies in mehreren Stufen geschehe. Zu diesem Zwecke dienen Kompressoren, welche in einem Gehäuse mehrere Rotoren aufweisen. D;eselben sind ,je für .ich in einem 1Lreisz vlindrisclien Hohlraum angeordnet. sit zen alle auf der ;
deichen Welle und ihre Breiten entsprechen dem Ansaugevolumen der entsprechenden Kompressionsstufe. Fig. 3 und 8 zeigen eine Dampfmaschine. Für jeden Schieber 5 sind zwei Federn 20 und 21 angeordnet. Von diesen wirkt die Feder 20 ständig auf den Schieber, währenddem die Feder 21 nur zur Wirkung gelangt, wenn der Schieber sich seiner äussersten Lage nähert.
Die Anordnung der Feder 21 ermöglicht, dass die Feder 20 nicht die ganze Schieberbe- schleuniguna erzeugen muss, wenn sich der Schieber in, der äussersten Lage befindet, wo die Schieberbeschleunigung ihren Höchstwert erreicht. Infolgedessen kann die Feder 20 verhältnismässig schwach sein und der Schie ber wird in ;len innern Lagen nicht so stark an den Rotor gepresst, so dass die Reibung zwischen Rotor und Schieber klein bleibt. Die Ausla.sskanäle 22 besitzen kein Steuer organ.
Dagegen werden die Einlasskanäle 23 von Drehschiebern 24 beherrscht, welche von einem schematisch angegebenen Exzenter 25 auf der Rotorwelle mittelst Gestänge 26 an- .betrieben, werden. Der -Dampf gelangt durch die Leitung 30 in einen Heizmantel des Ge häuses. Haben -die Dichtungsstäbe 10 die Dampfeinlasskanäle 23 überschritten und ist das Steuerungsgestänge 26,in oberer Stellung.
dann öffnen die Kanten 27 (Fig. 8) von den Drehschiebern 24 die Kanäle 23; Dampf aus dem Heizmantel tritt ein und treibt den Ro tor vorwärts. Später schliessen die Schieber 24, und die Expansion beginnt. Sie dauert, bis die Dichtungsstäbe 10 die Mündungen der Ausströmkanäle 22 passiert haben, dann er folgt Auspuff, der so lange dauert, bis die' andern Stäbe 10 die gleiche Stelle passiert haben.
Haben die Stäbe die Einlasskanäle 23 passiert und ist das Steuerunasrestänge in der untern Lage, so öffnen die Kanten 29 der Schieber 24 die Einlasskanäle 23. Pro Umdrehung finden vier Arbeitsprozesse statt. Der Dampf strömt immer in gleicher Rich tung, so dass die Maschine nach flenn Gleich- stromprinzip arbeitet.
Die Fig. 4 bis 6 stellen eine Verbrennunrs- kraftmaschine dar. Dieselbe hat zwei krei=- zylindrisclie Hohlräume 31 und 3?. von denen der eine, 31, zur Kompression. der andere, 32, zur Expansion dient.
Die hülillin(r ist in ähnlicher Weise durchgeführt wie beim Kom pressor gemäss Fig. 1 und 2. Fig. 4- zeigt einen Schnitt durch .die Kompressorseite. Die )Ä'ir- kung des Kompressor-Rotors ist dieselbe wie beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1. und 7. Die Ladung wird durch die Kanäle 6 angesaugt, komprimiert, passiert die Ventile 7 und gelangt durch Verbindungskanäle zii den Ventilen 33 der Motorseite Fig. 6.
Nach dem .das Überströmen beendigt und die Ven tile 33 geschlossen sind, wird mittelst.. Zünd kerze 34 die Verbrennung eingeleitet. Die Verbrennungsgase drehen den Rotor. bis die Stäbe 10 die Mündung der Auslasskanäle 35 überstreichen, dann beginnt der Auspuff.
Pro Umdrehung finden vier Zündungen statt. Ein Motor, der nach dem Einspritzverfahren finit flüssigern Brennstoff betrieben wird. saugt reine Luft an, komprimiert sie und driickt sie in den Verbrennungsraum. Nachher wird des flüssige Brennstoff durch ein Einspritzvent'.l eingespritzt, z. B. mittelst hochkomprimierter Luft eingeblasen.
Es können mehrere Rotoren für Kompres sion und Verbrennung nebeneinander auf der selben Welle in einem Gehäuse .angeordnet werden. Zweckmässig werden die Rotoren für Kompression und für Verbrennung je gleich mässig gegeneinander versetzt, damit das Drehmoment des Motors gleichförmiger wird.
Natürlich können auch beim Motor die Schieber 5 durch Gestänge von der Welle aus betätigt. werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rotationsmaschine, welche mindestens ein Gehäuse mit einem kreiszylindrischen Hohl raum aufweist, in welchem ein Rotor gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor die Umfangswandungen des Gehäuses an zwei einander gegenüberliegenden Stellen ab dichtend berührt und mit dem Gehäuse zwei sichelförmige Räume einschliesst, und dass irr, Gehäuse zwei in radialer Richtung verschieb bare Schieber angeordnet sind, welche ständig (licht am Rotor anliegen und zwischen Mün dungen von Einlass- und Auslassleitungen liegen. UNTERAN SPRCCHE 1.Rotationsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor elliptischen Querschnitt hat.. 2. Rotationsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor hohl ausgebildet ist und zwecks Wärme übertragung von einem Medium durch flossen werden kann. Rotationsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor dicke Wände besitzt, um der Ungleich förmigkeit des auf den Rotor wirkenden Momentes entgegenzuwirken. 4. Rotationsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtun gen zwischen Rotor einerseits, Schieber und Gehäuse anderseits durch unter Fe derwirkung stehende, gerade Dichtungs stäbe geschieht. 5.Rotationsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dich tung zwischen Rotor und Deckeln des Gehäuses durch unter Federwirkung ste hende, gebogene Dichtungsstäbe ge schieht. 6. Rotationsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber unter Federwirkung stehen. 7. Rotationsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Schieber zwei Federn angeordnet sind, wovon die eine ständig auf den Schieber presst, während die andere nur in den Perioden zur Wirkung gelangt, wenn der Schieber vom Rotor stark in das Gehäuse gepresst wird und die Schieberbeschleuni- gung verhältnismässig.gross ist. B.Rotationsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber von der Rotorwelle aus mittelst eines Ge stänges bewegt werden. 9. Kompressor nach Patentanspruch, da durch gekennzeiohnet, dass die Auslass- leitungen von einem federbelasteten Ven til beherrscht werden. 10. Kompressor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Auslasslei- tungen von einem von der Welle aus ge steuerten Organ beherrscht werden.11. Kompressor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Gehäuse mehrere kreiszylindrische Hohlräume mit auf einer Welle sitzenden Rotoren ange ordnet und so miteinander verbunden sind, dass das zu komprimierende Medium durch alle Hohlräume geführt wird. 12. Dampfmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Dampf eintritt durch ein von der Welle aus ge steuertes Organ beherrscht wird. 13.Verbrennungsmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zwei zylindrische Hohlräume mit Roto ren aufweist; wovon der eine für die Kompression dient, während im andern die Verbrennung stattfindet. 1;1. Verbrennungsmotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen den beiden Hohl räumen zwei Steuerorgane angeordnet ,sind. 15.Verbrennungsmotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekenn zeichnet, dass im Gehäuse mehrere zylin- drische Hohlräume mit Rotoren für Kom pression und für Verbrennung angeord net sind, und dass die Rotoren für Kom pression und für Verbrennung auf der Welle je gleichmässig gegeneinander ver setzt sind, damit das Drehmoment des 1Vlotors kleine Schwankungen aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH94911T | 1921-09-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH94911A true CH94911A (de) | 1922-10-02 |
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| CH94911D CH94911A (de) | 1921-09-06 | 1921-09-06 | Rotationsmaschine. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH94911A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2012052227A1 (de) * | 2010-10-20 | 2012-04-26 | Robert Bosch Gmbh | Kombinationsmotor mit einem verbrennungsmotor und einer über einen dampfkraftprozess antreibbaren expansionsmaschine |
-
1921
- 1921-09-06 CH CH94911D patent/CH94911A/de unknown
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| WO2012052227A1 (de) * | 2010-10-20 | 2012-04-26 | Robert Bosch Gmbh | Kombinationsmotor mit einem verbrennungsmotor und einer über einen dampfkraftprozess antreibbaren expansionsmaschine |
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