CH95127A - Hochspannungs-Nutenwicklung für elektrische Maschinen und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents
Hochspannungs-Nutenwicklung für elektrische Maschinen und Verfahren zu ihrer Herstellung.Info
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/32—Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation
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Description
Hochspannungs-Nutenwicklung für elektrische Maschinen und Verfahren zu ihrer Herstellung. In die halbgeschlossenen Nuten elektri scher Maschinen wird die Wicklung gewöhn lich auf die Weise eingebracht, dass man die Drähte einzeln durch die isolierten Nuten hindurchzieht. Dies ist besonders bei win dungsreichen Spulen eine sehr zeitraubende und daher kostspielige Arbeit. Wickelt man die Spulen in bekannter Weise vor dem Ein legen auf Schablonen und legt sie dann durch den Nutenschlitz drahtweise ein, so ergeben sich Schwierigkeiten der Isolierung; denn innerhalb der Nut muss bei Hochspannungs wicklungen die Spule allseitig mit einer star ken Isolationshülle umgeben sein.
Nach der Erfindung wird nun die Auf gabe der Isolierung von Hochspannungs- Schablonenspulen derart gelöst, dass die Spule in einen vor ihrem Einbringen in die Nut eingeschobenen U-förmigen Isolationskanal radial eingelegt und dann mit einem weiteren, ebenfalls U-förmigen und in achsialer Rich tung eingeschobenen Isolationskanal be deckt wird, der dann durch den Nutenkeil radial in Richtung des Nutengrundes gepresst werden kann. In der Zeichnung sind zwei Aus führungsbeispiele für die Erfindung dar gestellt. Die Nut selbst ist zunächst mit einer Isolationsschicht a ausgekleidet. Der untere, U-förmige Isolierkanal b liegt be reits vor dem Einbringen der Spule c in der Nut.
Die Spule wird in fertig geformtem Zu stande drahtweise durch den Nutenschlitz d in radialer Richtung eingeführt, wobei die einzelnen Lagen durch Zwischenlagen g von einander isoliert werden. Dann wird über die Spule in achsialer Richtung der U-förmige Kanal e eingeschoben und schliesslich der Nutenabschlusskeil b eingetrieben, der der ganzen Spule den nötigen Halt gibt.
Gemäss Fig. 1 wird beim Eintreiben des Keils f auf die Spule c nur ein Druck in radialer Richtung ausgeübt, während bei der Ausführung nach Fig. 2 durch die keil förmige Ausgestaltung der aufeinander liegenden Wandflächen der Isolierkanäle b und e und ausserdem ein seitlicher Druck auf die Spule c ausgeübt wird. Durch. die letztere Ausführungsform wird zugleich die INTutenbreite wesentlich vermindert, indem die Stärke der seitlichen Isolationswände bei gleichem Kriechweg auf fast die Hälfte ver- inindert werden kann. U m Luftzwischen räume zu vermeiden und dadurch die Durch schlags- und Überschlagssicherheit zu er höhen, werden zweckmässig die aufeinander liegenden Isolationsflächen, also bei Fig.
die Keilflächen, glatt bearbeitet und mit einem geeigneten Isolierlack bedeckt, der ge gebenenfalls nach Fertigstellung der Wick lung in der Wärme, bezw. im Vakuumofen getrocknet wird.
Um nach dem Einlegen der Spule das nachträgliche Aufschieben des Nutenkopf kanals e zu erleichtern, werden zweckmässig vor dem Einlegen der Spule die Räume zwi- sehen den Seitenwänden der Nut und den Flanken des Nutengrundkanals b mit Hilfs einlagen ausgefüllt, die beim Einbringen des Kanals e verdrängt werden.
Um den Kriechweg für hohe Spannungen zu verlängern, kann man den Nutenkopfkanal in eine Doppelwand des Nutengrundkanals einschieben, wobei der letztere entweder ein teilig, das heisst mit einem Schlitz zwischen den beiden Wänden jeder Nutseite, oder zwei teilig, das heisst aus zwei ineinander liegen den U-förmigen Kanälen zusammengesetzt, ausgeführt sein kann; der Zwischenraum zwi schen den die Doppelwand des Nutengrund kanals bildenden Einzelwänden, in den der Nutenkopfkanal eingeschoben wird, kann, entsprechend der einfachen Anordnung nach Fig. 1, parallelwandig oder, entsprechend Fig. 2, keilförmig sein. Sind noch grössere Kriechwege erforderlich, so kann man die Kanalwände noch weiter unterteilen.
Will man den Nutenkeil weglassen, so kann man die obern und untern Isolations kanäle innerhalb der Nut provisorisch so lange zusammenpressen, bis sie durch den Isolier- lack aneinandergeklebt sind, und dann die Pressvorrichtung wieder entfernen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Aus Schablonenspulen bestehende Hoch spannungswicklung für elektrische Maschinen mit halbgeschlossenen Nuten, dadurch ge- kennzeichnet, dass das die Spule in der Nut umgebende Isolierrohr aus mindestens zwei U-förmigen Kanälen zusammengesetzt ist, die sich mit ihren an den Nutenflanken an liegenden Seitenwänden überlappen und die ihre Konkavseiten einander bezw. der Spule zukehren. UNTERANSPRüCHE: 1. Wicklung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände der U-förmigen Isolationskanä1e nach ihrer offenen Seite hin keilförmig zugespitzt sind. 2. Wicklung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut, was an sich bekannt ist, mit einer verhältnismässig glatten Isolationsschicht ausgekleidet ist. 3.Wicklung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Wand des Nutenkopfkanals sich zwischen zwei Wän den des Nutengrundkanals befindet. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung der Wicklung nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass nach Einschieben des einen U-förmigen Kanals in die Nut die Schablonen spule drahtweise in radialer Richtung ein gelegt und dann mit dem zweiten U-förmigen Isolationskanal bedeckt wird, der in achsialer Richtung eingeschoben wird. UNTERANSPRüCHE: 4. Verfahren nach Patentanspruch II. da durch gekennzeichnet, dass vor dem Ein legen der Spule die Räume zwischen den Seitenwänden der Nut und den Flanken des Nutengrundkanals mit Hilfseinlagen aasgefüllt werden, die nach Einlegen der Spule beim Einschieben des Nutenkopf kanals verdrängt werden. 5.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die aufeinander liegenden Seitenfhiclien der beiden U-för- migen Kanäle mit Isolierlack bedeckt wer den. 6. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Isolations kanäle durch einen am Schluss ein getriebenen Nutenkeil zusammengepresst werden. 7. Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Isolations kanäle so lange innerhalb der Nut zu sammengepresst werden, bis sie aneinander- beklebt sind, worauf die Pressvorrichtung wieder entfernt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH95127T | 1920-12-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH95127A true CH95127A (de) | 1922-06-16 |
Family
ID=4352772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH95127D CH95127A (de) | 1920-12-16 | 1920-12-16 | Hochspannungs-Nutenwicklung für elektrische Maschinen und Verfahren zu ihrer Herstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH95127A (de) |
-
1920
- 1920-12-16 CH CH95127D patent/CH95127A/de unknown
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