CH95343A - Verfahren zur Trocken- und Formpressung von Torf und ähnlichem, stark wasserhaltigem Pressgut. - Google Patents

Verfahren zur Trocken- und Formpressung von Torf und ähnlichem, stark wasserhaltigem Pressgut.

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CH95343A
CH95343A CH95343DA CH95343A CH 95343 A CH95343 A CH 95343A CH 95343D A CH95343D A CH 95343DA CH 95343 A CH95343 A CH 95343A
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  Verfahren     zur@Trocken-    und Formpressung     yon    Torf und ähnlichem, stark wasser  haltigem     Pressgut.       Das vorliegende Verfahren ermöglicht eine       zweitgehende    Entwässerung und Formpressung  aller, Torfsorten und ähnlichen, stark wasser  haltigen     Pressgutes    in grossen Mengen.

   Das       Pressgut    wird ohne vorherige Zerkleinerung  in mit Siebwandungen, Siebboden und sieb  artiger     Presskolbenfläche    versehenem     Press-          raum    mit langsam wirkendem     Pressdruck    in  der Weise zusammengepresst, dass das in den  natürlichen Haarröhrchen der Pflanzenreste  enthaltene Wasser Zeit findet, zusammen mit  dem die Pflanzenteilchen umschliessenden  Wasser durch die Sieböffnungen der Wan  dungen und sonstigen     Pressflächen    hindurch  klar abzufliessen, ohne dass dabei     Pressgut-          teilchen    mit     herausgepresst    werden.  



       ,7e    nach Art und Beschaffenheit des     Nass-          torfes,    der 85 bis 90 % Wasser zu enthalten       pflegt,    oder eines ähnlichen, stark     wasser-          baltigen        Pressgutes    würde dabei zum Beispiel  eine 10 bis 25     Minüt?xi    dauernde Pressung mit  5 bis 8 Atmosphären Überdruck in Verbin  dung mit der geeigneten Ausgestaltung der  Wandungen und der sonstigen     Pressflächen       innerhalb des     Pressraumes    die höchst erreich  bare Entwässerung des Torfes oder der  gleichen ohne Nachtrocknung und einen     Press-       <RTI  

   ID="0001.0026">   ling    ergeben, dessen Volumen kaum noch ein  Drittel des     Anfangvolumens    des nassen     Press-          gutes    beträgt.  



       Tn        Pressräumen    grösserer Länge oder Höhe  wird das     Pressgut    mit Vorteil zur Erzielung  einer dem Verfahren entsprechenden durch  greifenden Entwässerung desselben durch  ebenfalls mit Siebschichten umkleidete Zwi  schenlagen in eine geeignete Anzahl zweck  mässig Bleichhoher Schichten entsprechend  geringerer Höhe derart unterteilt,

   dass ober  halb und unterhalb der so gebildeten     Press-          gutlagen        verminderter.Schichthöhe    das ab  gepresste Wasser möglichst unmittelbar und  hemmungslos nach den     Siebwandungen    des       Pressraumes    zu abgeführt Werden     kann-    und  die     Presslinge    überall, auch in der Mitte, da  bei eine durchgreifende Entwässerung er  fahren.  



       Besondei?s    vorteilhaft ist es, die an der  Entwässerung teilnehmenden     Pressflächen    des           Pressraumbodens,    des     Presskolbens,        so ie    der       7wischenlaben,    welche das     Pressgut    unter  teilen, derart gewölbt zu bestalten, dass die     Press-          linbe        näch    der Mitte zu dünner geformt werden  als an ihrem äussern Umfang, um eine mög  lichst bleichmässige Entwässerung aller Teile  des     Presslinbs    bei der Pressung,

   sowie eine       gleichmässige        -Nachtrocknung    an der Luft zu  erzielen.  



  Gemäss einer weiteren     zweekmiissiben    Aus  bildung des Verfahrens werden die in     P.ich-          tung    der Kolbenbewegung     wirkenden        Press-          flächen,    zum Beispiel des     Presskolbens,    des       Pressraumbodens,    sowie der etwa vorhandenen       Zwischenlagen    mit     Vorsprüngen        versehen,-          welche    Einkerbungen in den     Presslinben    bei  der Pressung hervorrufen.

   Durch diese ge  eignet angeordneten Vorsprünge wird eine sol  che     Unl.erteilung    und     Einkerbung    der einzel  nen     Presslinbe    herbeigeführt, dass dadurch die       Ferti-troclznunb    der     Presslinge    sowohl beim       Pressvorgang        selbst,    als auch     bei    der     Luft-          nachtrocknunb    verbessert und     beschleunigt     wird und ausserdem auch eine leichte Zerteil  barkeit von     Presslinben    grossen     Umfanges    in  kleinere,

   zum Beispiel für die     unmittelbare          Verfeuerung        geeignete    und     möglichst    Bleich  schwere Bruchstücke erzielt wird.  



  Gemäss einer     zweckmässigen        A.usf        ührungs-          art    des Verfahrens kann die Entwässerung  und Trockenpressung sehr grosser     Torfnienben     oder     dergleichen    durch     Relativbewegung    von       Wandungsteilen    der     Pressräume        gegenein-          ander    gefördert werden.  



       Abgesehen    von der Erhaltung der natür  lichen     Abflussmöblichkeiten    innerhalb der       Pressgutmasse    selbst und der     Anwendung    der  den     Wasserabfluss        begünstigenden,    lange und  langsam     wirkenden        Pressdrucke    spielt die  richtige     Ausgestaltung        'der    wasserableitenden       P'ressraumwandunben,

      sowie der sonstigen       Pressflächen        bei    der erfolgreichen Durchfüh  rung des neuen     Pressverfahrens    eine entschei  dende Rolle. Es soll daher im folgenden die  zur     Ausübung    des Verfahrens erfundene und       zweckmässig        durchgebildete        Einrichtung    nä  her beschrieben werden.

      Bei der Einrichtung zur     Ausführung    des  Verfahrens gemäss der Erfindung ist der       Pressraum    innen mit einer metallischen Sieb  filterauskleidung versehen, deren Durchlässe  für das Wasser nach aussen hin weiter werden  und deren mit dein     Pressbut    in Berührung       kommende    innere Fluche so     enge    Durchlässe  besitzt, dass die feinen     Pressgutteilchen    auf  ihr     zurückbehalten    werden.  



  Einer Ausführungsart der Einrichtung       g        em,        sind        die        Innenwandungen        des        Press-          raumes,    sowie     zweckmässig    auch die auf das       Pressgut        wirkenden    andern     Pressflächen    mit  mehreren aufeinander angeordneten     Draht-          bewebelagen    ausgekleidet. Die einzelnen       Drahtgewebelagen    haben dabei zweckmässig  verschiedene Drahtstärke und Maschenweite.

    Die dem     Pressgut        zun:ichstliegende,    möglichst  glatte     Drahtsiebschicht    besteht zum Beispiel  aus einem     feinen,    blatten     Drahtgewebe    von       zweckmässi-        weniger    als 1. mm Maschenweite  und     Drahtstiirke,        während    die nächstfolgen  den     Drahtsiebla,gen    jeweils grössere Maschen  weiten und     Drahtstärken    aufweisen.

   Dadurch  wird     angestrebt    und erreicht, dass auf der eng  maschigen ersten     Sieblage    die feinen     Pressorut-          teilchen        zurückbehalten    und in     CTestalt    einer  bei der weiteren     Pressung    als Feinfilter wir  kenden Filzschicht darauf     niederbeschlagen     werden, so dass bei den langsam wirkenden       Pressdrucken    das Wasser zwar durch diese  Filterschicht hinreichend     hindurchtreten    kann,  ein     Hindurchpressen    von Torffasern aber  darin verhindert wird.  



  Durch die weiteren     Sieblagen    mit den       grösseren    Maschenweiten und     Drahtstärken     wird das     hindurchtretende    Wasser     praktisch     unbehindert abgeleitet und ein wasserdurch  lässiger     Abstand    zwischen den eigentlichen,  zu     innerst    liegenden Filterschichten und zum  Beispiel der den     Pressdruck    aufnehmenden,  vorteilhaft mit     Abflussöffnunben    versehenen       Wandung    des Druckraumes beschaffen.

       141h     nur einer unmittelbar an der     Wandung    an  liegenden,     engmaschigen        Prahtsiebschieht     würde     dagegen    die Ableitung der bei der  Pressung von     Nasstorf    in Betracht kommen  den grossen Wassermengen ohne schädliche      Druckstauungen nicht erreicht werden     kön-          nun.    Derartige Druckstauungen sollen aber       heim    vorliegenden     Pressverfahren    vermieden  werden,

   damit der langsam wirkende     Press-          druck    möglichst vollständig zur von Gegen  druck freien     Abdrängung    des abzupressenden  Wassers ausgenützt wird. Dazu ist es auch  zweckmässig, dass die     Maschenweiteü    minde  stens der mit dem     Pressgut    in unmittelbare  Berührung gelangenden     Siebfilterschichten     nicht kleiner sind als die Drahtstärke der       hiebe,    so dass die offenen Flächen dabei mög  lichst gleich oder grösser sind als die gedeck  ten Flächen der Siebschichten.  



  Bei grösserem     Pressraum    .werden zweck  mässigerweise das     Pressgut    unterteilende, sieb  umkleidete Zwischenlagen angewendet, die  für Zylinderpressen zum Beispiel linsenförmig  gestaltet und zweckmässig nur auf einer von  beiden     Pressflächen    mit den bei Schilderung  des Verfahrens bereits erwähnten, das     Press-          gut    kerbenden Vorsprüngen versehen werden,  um die Haltbarkeit der     Presslinge    nicht zu  stark zu schwächen.

   Die Zwischenlagen be  stehen dabei im mittleren Teile aus einem  federnden, dem     Pressdruck    standhaltenden  Kern, der aus Holz oder besser aus einem  durchlässigen Gerippe, zum Beispiel aus  Band- oder Profileisen, bestehen kann.  



  Die eben erwähnten und bei der Schilde  rung des Verfahrens auch für den     Presskolben     und den     Pressraumboden        angegebenen    Vor  sprünge werden vorteilhaft ebenfalls mit  wasserdurchlässigen     Drahtsieblagen    oder der  gleichen versehen, so     da.ss    auch diese Vor  sprünge die Wasserableitung fördern.  



  Eine Auskleidung der Wandungen des       Pressraumes    mit nur einer     Siebfiltereinla;ge     mit in Richtung der Kolbenbewegung ver  laufenden, innen möglichst glatten Profil  drähten mit nach aussen zu sich erweiternden  Zwischenräumen in einem gewissen     Abstande     von der umschliessenden     Pressraumwandung     hat sich an Stelle der beschriebenen Aus  führung mit mehreren     aufeinanderliegenden          Drahtsiebsrhichten    verschiedener Maschen  weite und     Drahtstärke    für gewisse Torfe und    sonstige     Pressgutarten    als zweckmässig er  wiesen.  



  Die erwähnten Profildrähte sind dabei  zum Beispiel mit dreieckigem     Querschnitt    aus  gebildet und so angeordnet, dass ein und die  selbe Grundlinie des Querschnittes sämtlicher  Profildrähte nach dem Innern des     Pressraumes     zeigt, während die diesen Grundlinien gegen  überliegenden     Dreieckspitzen    nach der     Press-          raumwandung    zeigen.  



  Die Aussenwandungen des     Pressraumes          bezw.    der     Pressräume    bestehen vorteilhaft aus  gelochten Blechen.  



  Zur Ausübung des Verfahrens können  Pressen verschiedener Art und verschiedenen  Umfanges mit hydraulischem, elektrischem oder  sonst geeignetem Antrieb verwendet werden.  Zylinderpressen werden vorteilhaft mit kippbar       bezw.    schwenkbar angeordneten     Presszylin-          dern,    aus denen die fertig gepressten     Presslinge          mittelst    geeigneter Ausstosseinrichtung aus-'  gestossen werden können, ausgeführt.  



  Falls es sich im besonderen um. Torf  pressung handelt, kann die zweckmässig mit  mehreren     Presszylindern,    die abwechselnd be  schickt werden, -ausgerüstete     Torfpressanlage     mit allen Nebenmaschinen, wie Beschickungs  vorrichtung für die Zylinder der     Pressanlage     und     Greiferschwenkkran    zum -Herausholen  des     Pressgutes    aus dem Moor,     Reservefüll-          zylindern,    Vorratsbehältern für das Rohmoor  und Ausstossvorrichtung für die fertigen       Presslinge    usw., bei Tiefmooren auf einem       Prahm    oder bei Hochmooren auf einem auf  Rädern fahrbaren Untergestell montiert sein.

    Die ausgestossenen fertigen     Presslinge    können  geeignet     übereinandergeschichtet    auf einer  Plattenkarre zur     Nachtrocknungsstelle    ge  bracht werden.  



  Im Falle der bereits bei Schilderung des  Verfahrens erwähnten Bearbeitung grosser       Pressgutmengen    wird die Einrichtung gemäss  einer Ausführungsart der Erfindung so aus  gebildet,     da.ss    die gleichzeitige Entwässerung  und Pressung der Stoffmengen dabei     mittelst     zum Beispiel im Kreise angetriebener, in ge  eigneter grösserer Anzahl vorgesehener     Press-          kammern    erfolgen kann,

   die feststehende oder      selbständig bewegte Wandungen     bezw.        Wan-          clungsteilehaben        können.    Zur Erzielung einer  Relativbewegung gegenüber dem     Pressraum-          boden    können die selbständig bewegten Wan  dungen oder     Wandungsteile    dabei im selben       BeR-egungssinne,    schneller oder langsamer als       der    bewegte Hauptteil der     Presskammern,    oder  auch in entgegengesetzter Richtung bewegt       ,werden.     



  Bei einer zweckmässigen Ausführungs  i     orm    einer derartigen Rundmaschine zur     Aus-          iibung    des     Pressverfahrens    gemäss der Er  findung ist eine geeignete Mehrzahl von     Press-          kammern    auf einer im Kreise angetriebenen       1,.ingbahn        aneinandergereiht,

      so dass die hori  zontale Bodenfläche der einzelnen     Presskam-          niern    durch die entsprechend gestaltete Boden  fläche dieser Ringbahn gebildet     wird.    Die  dem     Ringbahnzentrum    zugekehrten und ab  gewendeten Seitenwände der     Pressk        a.inniern     können durch ringförmige     Absc-lilusswä,nde     gebildet werden, die feststehend angeordnet  sind öder gegenüber der Bewegung der ring  förmigen Bodenfläche der     Presskammern     selbständig, zum Beispiel mittelst elektrischen  Antriebes, bewegt werden.

   Radial oder ähn  lich auf der umlaufenden     ringförmigen    Bo  denfläche angebrachte, geeignet abdichtende       Querwände        begrenzen    dabei die einzelnen       Presskammerabschnitte    zwischen den ring  förmigen     Abschlusswä.nden.     



  Der Abschluss der     Presskammern    bei Ma  schinen dieser Art wird durch     Pressstempel          bezw.        Presskolben    gebildet, die zweckmässig  von oben her in jede einzelne der     Presskam-          mern    hineinragen und während des Umlaufes  der     ringförmigenPresskammerbahn        bis    zu einem       bestimmten        Enddruck    allmählich     zwangsläufig     abwärts     bewevt    werden.

   Die Auf- und<B>Ab-</B>  wärtsbewegung der sämtlichen     Pressstempel     erfolgt dabei vorteilhaft mittelst einer als  Führung dienenden, ringförmigen     Kurven-          in     an deren aufsteigendem Ast die ein  zelnen     Pressstempel    aus der untern     Presslage     zwangsläufig nacheinander wieder angehoben  werden, um nach Neufüllung der entleerten       Presskammern    aufs neue allmählich nieder  bewegt zu werden.

      Durch die     Gegerieinariderbewegung    der  verschiedenen     Wandiingsteile    während des       Pressvorganges        wird    gleichzeitig mit der  Pressung, zum Teil auch unter der Wirkung  der durch die Reibung erzielten Wärme  erzeugung eine vorzügliche Bearbeitung,     Ent-          -1;srässerung    und     Schweissung    des     Pressgtttes    in       den    einzelnen Formen bewirkt.  



  Zweckmässig ist es, die beschriebene Rund  maschine so auszubilden, dass ausser der be  wegten, die Bodenfläche der     Presskammer          bildenden        PLingbahn    noch die aus Sieblagen  bestehende, ringförmige, dem     Ringbahnzen-          trum    zugekehrte     Ahschlusswa.ndung    der     Press-          ka.mmern    langsamer, rascher oder gegenläufig  motorisch angetrieben wird, während der Ab  schluss des äussern Umfanges der ringförmigen       Presskammerbalin    und damit der einzelnen       Presskammern    durch eine vertikale,

       zvieeli-          mässig    ebenfalls aus Sieblagen gebildete, fest  stehende Ringwandung erfolgt. Diese fest  stehende äussere Ringwandung erhält dabei  an mindestens einer bestimmten Stelle zur       Auswechslung    des     Pressgutes    während des Be  triebes der Maschine eine Aussparung.  



  Die nach dem     beschriebenen        Pressverfahren     in seinen verschiedenen     Ausführungsmöglich-          keiten    gewonnenen, massigen     Torfpresslinge     und dergleichen bedürfen nur einer v     erhältnis.-          mä.ssig    kurzen     Luftnachtrocknung,    wobei sie  zur Ersparnis grosser     Trockenfläohen        unbe-          denklich    in einer grösseren Anzahl überein  andergestapelt     werden    können.

   Die gut trans  portfähigen     Presslinge    stellen ein sehr wert  volles Material für die unmittelbare Ver  brennung sowohl, als auch für die Verkokung  dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Trocken- und Form- pressun;; von Torf und ähnlichem, stark wasserhaltigem Pressgut, dadurch gekenn zeichnet, dass das Pressgut in mit Sieb wandungen Siebboden und siebartiger Pressl@olbenfläche versehenem Pressraum mit langsam wirkepdem Pressdriiel,:
    ohne vorherige Zerkleinerung in der Weise zusammengepresst wird, da.ss das in den Haarröhrchen der Pflanzenreste ent.. lialtene Wasser Zeit findet, zusammen mit dem die Pflanzenteilchen umschliessenden -Wasser durch die Sieböffnungen der Wandungen und sonstigen Pressflächen hindurch klar ohne Mitreissen von Press- gutteilchen abzufliessen.
    1I. Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Pressraum innen mit einer metallischen Siebfilterausklei- dung versehen ist, deren Durchlässe für das Wasser nach aussen hin weiter werden und deren mit dem Pressgut in Berührung kommende innere Fläche so enge Durch- lässe besitzt, dass die feinen Pressgut- teilchen auf ihr zurückgehalten -werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren. nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass, je nach der Beschaffenheit des Pressgutes, ein Press- druck von 5 bis 8 Atmosphären Über druck bei einer Pressdauer von 10 bis 25 Minuten zur Anwendung gelangt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Formpres sung der Presslinge mittelst das Pressgut unterteilender Zwischenlagen von linsen förmigem oder ähnlichem, nach der Mitte zu verstärktem Querschnitt bewirkt wird, damit die Presslinge nach der Mitte zu dünner geformt werden als an ihrem äussern Umfang. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Presslinge durch Vorsprünge der Pressflächen in Bruchstücke vor gekerbt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Wandungs- teile der Presse in Relativbewegung zu einander versetzt werden. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass an eine eng maschige, innerste Drahtsiebschicht sich nach aussen hin weitere Drahtsiebschich- ten anschliessen, deren Maschenweite und Drahtstärke jeweils grösser als diejenigen der vorhergehenden Schicht sind, damit sie dem durchtretenden Wasser einen un gehinderten Abfluss gestatten und einen stauungsfreien Abflussraum zwischen der innersten Siebschicht und einer äussern Wandung des Pressraumes bilden. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass wenigstens bei der mit dem Pressgut in unmittelbare Berührung ge langenden Siebfilterschicht die Maschen weiten nicht kleiner sind als die Draht stärke des Siebes. 7. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Press- raum mit zur Unterteilung des Pressgutes dienenden Zwischenlagen versehen ist, welche mit wasserdurchlässigen Draht siebschichten verkleidet sind.
    B. Einrichtung nach Patentanspruch II, . dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten wandung des Pressraumes mit einer Sieb filterschicht ausgekleidet ist, die aus in Richtung der Kolbenbewegung verlaufen den, innen möglichst glatten Profil drähten mit nach aussen zu sich er weiternden Zwischenräumen besteht, wel che Drähte in einem gewissen Abstand von der umschliessenden Pressraumwan- dung angeordnet sind. 9.
    Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I mit meh reren gemäss Patentanspruch II ausgebil deten Pressräumen, dadurch gekennzeich net, dass die Pressräume .auf einer im Kreise angetriebenen, die Bodenflächen d'er Pressräume bildenden Ringbahn an geordnet sind, und dass ringförmige, ausser- halb und innerhalb der Ringbahn gelegene Abschlusswände der Pressräume vorhan den sind. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die ring förmige, innerhalb der Ringbahn gelegene Abschlusswändung der Pressräume lang samer, rascher oder gegenläufig mit Be- fiug auf die motorisch bewegte Boden ringbahn angetrieben wird, während die ausserhalb der Ringbahn gelegene ring förmige Abschlusswandung der Press- räume feststeht und mit mindestens einer Aussparung zur Auswechslung des PreI3- gutes versehen ist.
CH95343D 1919-05-31 1921-01-25 Verfahren zur Trocken- und Formpressung von Torf und ähnlichem, stark wasserhaltigem Pressgut. CH95343A (de)

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