CH95380A - Vorrichtung an Entwässerungsmaschinen für Zellulose, Holzstoff und dergleichen. - Google Patents

Vorrichtung an Entwässerungsmaschinen für Zellulose, Holzstoff und dergleichen.

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CH95380A
CH95380A CH95380DA CH95380A CH 95380 A CH95380 A CH 95380A CH 95380D A CH95380D A CH 95380DA CH 95380 A CH95380 A CH 95380A
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cellulose
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Verkstad Aktiebolage Mekaniska
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Karlstad Mekaniska Ab
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  Vorrichtung an     Entwässerungsmaschinen    für Zellulose, Holzstoff und dergleichen.    Es sind Entwässerungsmaschinen für Zel  lulose, Holzstoff und dergleichen bereits be  kannt, bei welchen der Stoff vermittelst eines  sich in der Masse drehenden Siebzylinders  entwässert wird, auf dessen Oberfläche sich  der Stoff absetzt, während das Wasser, ge  gebenenfalls mit Hilfe von     Saugung,    durch  den Zylinder     hindurchsickert.    Man hat auch  vorgeschlagen, bei solchen Maschinen eine  gegen den     Siebzylinder    anliegende     Press-    oder       Gautschwalze    zum Abnehmen der auf den  Siebzylinder aufgenommenen Stoffschicht zu  verwenden.  



  Vorliegende Erfindung besteht darin, dass  mit dem Siebzylinder eine oder mehrere ge  gen ihn anliegende     Presswalzen    kombiniert  sind, welche mit in der Querrichtung der  Walze verlaufenden Vertiefungen, wie zum  Beispiel Rillen, tiefen Schlitzen oder derglei  chen, versehen sind.

   Hierdurch erreicht man,  gegenüber den bekannten Kombinationen mit       glatter        Presswalze,    eine erhöhte     Entwässe-          rung    der Stoffschicht, indem keine Wasser  ansammlung an der     Pressstelle    vor den Press-    walzen gebildet wird, weil das Wasser von  den Vertiefungen in diesen aufgenommen und  weggeleitet     wird.    Infolgedessen kann man  einen erhöhten     Pressdruck    ohne Gefahr eines       Zerquetschens    der Stoffschicht verwenden,

    Auf der     beigefügten    Zeichnung ist in       Fig.    1 eine Ausführungsform der Erfindung  im Schnitt     schematisch    dargestellt;     Fig.    2  zeigt einen Teil eines Längsschnittes durch  den Siebzylinder und durch eine     Presswalze     an der     Pressstelle.     



  Bei der dargestellten Ausführungsform  ist 1 der Siebzylinder, welcher sich um     einen     feststehenden Saugkasten 2 dreht. Die Ober  fläche des Siebzylinders besteht     zweckmässig     aus Sieb- oder     F'iltriertuch,    und der Zylinder  ist     zwischen    seiner Oberfläche und dem Saug  kasten in Zellen 3 geteilt. Der     Siebzylinder     dreht sich in der von dem Pfeil angegebenen  Richtung, so dass dessen Zellen somit in den  Stoffkasten 4 hineinkommen und sich darin  aufwärts bewegen.

   Hierbei setzen sich die  Stoffasern auf die Oberfläche des Siebzylin  ders ab, während das Wasser durch das Fil-           triertuch        hindurchsickert    und in die Zellen  hineinkommt. Wenn diese um ein Stück auf  wärts in den Stoffkasten bewegt worden sind,  wird das Wasser, das sich in den Zellen ge  sammelt hat, durch die Öffnung 5 nach der       Abflusskammer    6 abgeleitet. Nachdem die  Zellen noch um ein Stück höher in den Stoff  kasten gekommen sind, werden sie vom Saug  kasten 2 durch die Öffnung 7 desselben der       Saugung    ausgesetzt, welche     Saugung    fort  dauert, während die Zellen bei der Drehung  des Siebzylinders aus dem Stoffkasten heraus  bewegt werden.

   Die Faserschicht, welche sich  dann auf dem Siebzylinder gesammelt hat,  ist darnach immerfort der     Saugung    ausge  setzt und gelangt während dieser Periode an  die     Presswalze    8, welche gegen den Siebzylin  der presst. Diese     Presswalze    ist mit in der  Querrichtung derselben verlaufenden tiefen  Schlitzen 9 versehen, wie aus     Fig.    2 hervor  geht.

   Das Wasser, welches an der     Pressstelle     zwischen dem Siebzylinder 1 und der     Press-          wa.lze    8 aus der Faserschicht ausgepresst wird,  kann somit teils durch das Siebtuch des Sieb  zylinders in die Zellen eingesaugt werden und  teils auf der äussern Oberfläche der Faser  schicht in die Schlitze 9 hineinkommen, in  welchen es von der Walze 8 bei ihrer Dre  hung mitgenommen wird und schliesslich von  der Unterseite der Walze in die     Abflussrinne     10 abfliesst.

   In die Schlitze 9 in der     Ober-          fliiche    der Walze ragen     Schaberklingen    11    ein, welche die Schlitze von Wasser und von       Stoffpartikelchen    reinigen, welche etwa in  dieselben hineingekommen sind.

   Da das aus  gepresste Wasser somit Gelegenheit hat, von  beiden Seiten der Faserschicht an der     Press-          stelle    abzufliessen, so wird keine Wasser  ansammlung von der     Presswalze    gebildet, was  natürlich teils an sich eine bessere     Auspres-          sung    von Wasser mit sich bringt und teils  die Verwendung von höherem     Pressdruck    er  möglicht, als dies mit einer glatten Walze  möglich ist, ohne Gefahr, dass die Faser  schicht zerquetscht wird. Bei der dargestell  ten Ausführungsform ist auch eine zweite       Presswalze    12 vorgesehen, welche in derselben  Weise wie die     Presswalze    8 angeordnet ist und  wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Entwässerungsmaschinen für Zellulose, Holzstoff und dergleichen, mit einem rotierenden Siebzylinder zur Aufnahme des Stoffes und mindestens einer gegen die sen anliegenden Presswalze, dadurch gekenn zeichnet, dass diese Presswalze mit in der Quer richtung derselben verlaufenden Vertiefungen versehen ist, zum Zweck, eine bessere Aus pressung der auf den Siebzylinder aufgenom menen Stoffschicht zu ermöglichen.
CH95380D 1919-03-18 1921-03-24 Vorrichtung an Entwässerungsmaschinen für Zellulose, Holzstoff und dergleichen. CH95380A (de)

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CH95380A true CH95380A (de) 1922-07-01

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CH95380D CH95380A (de) 1919-03-18 1921-03-24 Vorrichtung an Entwässerungsmaschinen für Zellulose, Holzstoff und dergleichen.

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