CH95432A - Einrichtung zur Hochfrequenz-Mehrfach-Telegraphie auf Leitungen. - Google Patents

Einrichtung zur Hochfrequenz-Mehrfach-Telegraphie auf Leitungen.

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CH95432A
CH95432A CH95432DA CH95432A CH 95432 A CH95432 A CH 95432A CH 95432D A CH95432D A CH 95432DA CH 95432 A CH95432 A CH 95432A
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Deutsche Telephonwerke Haftung
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Telephonwerke Ges Mit Beschrae
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  Einrichtung zur     Hochfrequenz-Mehrfach-Telegraphie    auf Leitungen.    Gegenstand der Erfindung ist eine Ein       richtung,    um     mittelst        ungedämpfter        Hoch-          frequenzwellexi    einen verbesserten telegraphi  schen Mehrfachverkehr auf Leitungen     dUrch-          zuführen.    Erfindungsgemäss werden zu die  sem Zweck auf jeder Station der Leitung  zwei mit Gitter- und Anodenkreis versehene  Kathodenröhren in solcher Anordnung vor  gesehen, dass beim Empfangen die eine  Röhre - die Empfangsröhre - sowohl mit  der Leitung, als auch mit der zweiten,

   eine       Hilfshochfrequenzwelle    bildenden Röhre ge  koppelt ist, und zwar derart, dass bei jedem       Zeichenempfang    ein hörbarer Interferenz  strom in dem Stromkreis eines     Telephonhörers     entsteht, während beim Senden eines Zei  chens die letztgenannte Röhre als Senderöhre  auf die Leitung geschaltet wird.  



  Die Kathodenröhren liefern     Schwingungen     von sehr konstanter     Frequenz    und     Amplitude,     wodurch eine scharfe Abstimmung beim  Zeichenempfang, selbst bei ziemlich nahe       aneinanderliegenden    Frequenzen, ermöglicht:       wird.    Dies bedeutet, dass man die Fernleitung    ziemlich stark mit     gleichzeitigen    Telegram  men belasten kann.  



  Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform der Erfindung veranschau  licht, und zwar stellt die Figur eine Station  in. empfangsbereiter Lage dar. Der dreifache  Schalter 16 befindet sich demnach in der dar  gestellten Lage. Die Kathodenröhre 2 ist die  Empfangsröhre, die die ankommenden Hoch  frequenzwellen aus der Fernleitung 1     mit-          telst    des Übertragers 8 aufnimmt, während  indessen die Röhre 6     Hochfrequenzwellen     von etwas abweichender Frequenz erzeugt  und mittelst der     Übertragerspulen    11, 10 in  den Anodenkreis 4 der Röhre 2 überträgt, in  welchem auch das Telephon 7 liegt.

   Die Bat  terie 20 speist diesen Anodenkreis, die Bat  terie 14 den Anodenkreis 17 der Röhre 6:  15 ist die Heizbatterie für beide Röhren.  Die Anoden der Röhren sind mit a, die Ka  thoden mit<I>k</I> und die Gitter mit     g    bezeichnet.  Die Röhre 6 ist mit der bekannten Rück  kopplung (durch Spulen 11, 12) zwischen  Anoden- und     Gitterkreis    versehen. Ein Kon-           densator    13 dient dazu, die Röhre 6 auf eine  bestimmte Frequenz einzuregulieren. Die  Röhre 2 ihrerseits wird auf die in der Lei  tung 1 fliessende, auf diese Röhre bestimmte  Welle durch den aus Spule 18 und Konden  sator 9 bestehenden Schwingungskreis ein  reguliert. Ein Blockkondensator 19 verhindert  einen Strom aus der Batterie 20 über diesen  Schwingungskreis.  



  Die Wirkung ist folgendermassen:  Durch die Röhre 2     verdien    die im  Rhythmus der Zeichen ankommenden,     unge-          dämpften,        hochfrequenten    Ströme gleich  gerichtet, so dass also im Anodenkreis 4 der  Röhre 2 ein gerichteter,     ungedämpfter,        hoch-          frequenter    Strom im Zeichenrhythmus ver  läuft. Diesem Strom werden durch die Spule  11 die von der Röhre 6 erzeugten,     hoch-          frequenten,        ungedä-mpften    Wechselströme  überlagert.

   Auf diese Weise entsteht im  Anodenkreis 4 ein gerichteter,     hochfrequenter          Interferenzstrom    mit entsprechend der nieder  frequenten     Interferenzperiode    steigender und  fallender Amplitude, welcher infolge der Hör  barkeit der     Interferenzperiode    im Hörer 7  wahrgenommen wird.  



  Will die     Station    senden, so wird der drei  fache Schalter 16 in die andere Lage     ge-.     bracht, wo er einerseits den Gitterkreis 3  und den Anodenkreis 4 öffnet, anderseits  die Spule 10 auf die Spule 21 des Über  tragers 8 schaltet, also mit der Leitung 1  koppelt. Die Röhre 6 sendet nunmehr ihre  Welle unmittelbar in die Leitung 1 nach Mass  gäbe der Handhabung der Sendetaste 22.  



  Durch die erfindungsgemässe Methode der  lokalen     Interferenzerzeugung    mittelst Über-         lagerungsempfang,    wobei der Hilfsröhren  sender mit der sehr empfindlichen Rück  kopplung versehen ist, ist es möglich, sehr  grosse Entfernungen mit genügender Emp  fangslautstärke zu überbrücken. Im besonde  ren besitzt der Empfang mittelst     Telephon-          hörers    gegenüber dem     Klopferbetrieb    den  Vorteil, dass das Tempo der Zeichenübermitt  lung wesentlich erhöht werden kann und  mehrere in einem Zimmer aufgestellte Emp  fänger sich gegenseitig nicht, wie die     ge-          r        itiisclivollen    Klopfer, stören.  



  Die verschiedenen Empfänger werden auf  die verschiedenen     Hochfreqüenzwellen        mit-          telst    des empfangenden Schwingungskreises  abgestimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Hochfrequenz Mehrfach telegraphie auf Leitungen, dadurch gekenn zeichnet, da.ss auf jeder Station der Leitung zwei mit Gitter- und Anodenkreis versehene Kathodenröhren in solcher Anordnung vor gesehen sind, da.ss beim Empfangen die eine Röhre - die Empfangsröhre - sowohl mit der Leitung, als auch mit der zweiten, eine Hilfshochfrequenzquelle bildenden Röhre ge koppelt ist, und zwar derart, dass bei jedem Zeichenempfang ein hörbarer Interferenz- strom im Stromkreise eines Telephonhörers entsteht,
    während beim Senden eines Zeichens die letztgenannte Röhre als Senderöhre auf die Leitung geschaltet wird.
CH95432D 1918-08-29 1919-10-14 Einrichtung zur Hochfrequenz-Mehrfach-Telegraphie auf Leitungen. CH95432A (de)

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CH95432D CH95432A (de) 1918-08-29 1919-10-14 Einrichtung zur Hochfrequenz-Mehrfach-Telegraphie auf Leitungen.

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DE767559C (de) * 1940-08-31 1952-12-08 Mix & Genest A G Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagenmit Waehlerbetrieb
DE947090C (de) * 1952-07-08 1956-08-09 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Mitlaufschaltwerke zur Feststellung der Wertigkeit einer gewaehlten Anschlussleitung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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AT95432B (de) 1923-12-27

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