CH95573A - Einrichtung zur Speisung von mehrphasigen Quecksilberdampfgleichrichtern mit gegenüber der Netzphasenzahl erhöhter Anodenzahl. - Google Patents
Einrichtung zur Speisung von mehrphasigen Quecksilberdampfgleichrichtern mit gegenüber der Netzphasenzahl erhöhter Anodenzahl.Info
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- H01F30/00—Fixed transformers not covered by group H01F19/00
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Description
Einrichtung zur Speisung von mehrphasigen Quecksilberdampfgleichrichtern mit gegenüber der Netzphasenzahl erhöhter Anodenzahl. Um mehrphasige Q.uecksilberdampfgleich- richter mit gegenüber der Netzphasenzahl erhöhter Anodenzahl zu speisen, verwendet man in der Regel Trangformatoren, deren sekundäres Wicklungssystem eine entspre chend erhöhte Phasenzahl erhält. Die Art und Weise, wie die Erhöhung der sekun dären Phasenzahl erreicht wird; ist nun aber, nicht ohne Einfluss auf das Arbeiten des. an geschlossenen Gleichrichters.
Besonders wich tig ist es, dass die Strombelastung der ein zelnen Anoden eine gleiche ist und dass die jenigen Sekundärwicklungsphasen des Trans formators, welche gegenüber den ursprünglich gegebenen Phasen Zwischenphasen darstellen, gleiche induktive Verhältnisse aufweisen wie jene. Bei der üblichen Art der Erzeugung erhöhter Sekundärphasenzahl wurde in der Weise verfahren, dass man einerseits die den Primärphasen entsprechenden Sekundärphasen zur Speisung einer Anodengruppe verwendete, anderseits für die andern Anoden Zwischen phasen aus der Phasenkombination der erst genannten, ursprünglich gegebenen Phasen schuf.
Bei dieser Art der Herstellung viel- phasiger Sekundärsysteme sind aber die ver- schiedenen Sekundärwicklungsphasen, mitein ander verglichen, nicht gleichwertig, denn ein Teil besteht aus Wicklungen, die nur auf je einem. Kern des Transformators liegen, ein -anderer Teil dagegen aus Wicklungen, die auf verschiedenen Kernen untergebracht sind.
Der erstgenannte Teil zeigt eine Span nung, die sich aus der arithmetischen Summe aller in seinen Einzelteilen induzierten Span nungen ergibt, der letztgenannte Teil zeigt eine Spannung, welche die geometrische Summe der in seinen Einzelheiten induzierten verschiedenphasigen Spannungen darstellt, dessen Windungszahl demnach, absolut ge nommen, viel grösser ist als die Windungs- zahl einer ursprünglich gegebenen Sekundär phasenwicklung. Diese Ungleichheiten be dingen ein verschiedenes Arbeiten der ange schlossenen Anoden des Gleichrichters.
In folge des ungleichen ohm'schen und induk tiven Spannungsabfalles der Sekundärwick- lungsphasen ist der effektive Strom der ver schiedenen Anoden ebenfalls ein durchaus verschiedener, und es sind praktisch erheb- liche Unterschiede (bis 50 %) beobachtet worden.
Dies bedeutet aber eine unvollkom- mene Ausnutzung des Gleichrichter, da, wenn die eine Anodengruppe bis zu ihrem Höchstwert belastet ist, die andern Anoden noch unterhalb dieses Wertes beansprucht sind.
Um nun diesen Nachteil zu vermeiden, soll erfindungsgemäss erreicht werden, dass die Verschiedenheiten der Sekundärwicklungs- phasen vermieden werden, und es ist daher Gegenstand der Erfindung eine Einrichtung zur Speisung von mehrphasigen Quecksilber- darnpfgleichrichtern mit gegenüber der Netz- plrasenzahl erhöhter Anodenzahl, bestehend aus einem an das Primärnetz angeschlossenen Transformator mit durch Phasenkombination erhöhter Zahl der Sekundärwicklungsphasen zum Anschluss der Anoden,
bei welchem alle Sekundärwicklungsphasen unter sich hinsicht lich der Spannungsgrösse, des Spannungs abfalles und der Strombeanspruchung einen gleichwertigen Aufbau zeigen. In einfacher Weise lässt sich die Einrichtung dadurch her stellen, dass man alle Sekundärphasen unter sich gleichartig aus der gleichen Anzahl gegeneinander phasenverschobener Wicklungs teile zusammensetzt.
Der Erfindungsgegenstand sei an den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 4 näher erläutert.
In Fig. 1 stellt 01, 02, 03 . . . . . . . . 012 ein sekundäres 12-Phasensystem dar, welches aus der Phasenlage der primär gegebenen Phasen 0I, OII und OIH erfindungsgemäss durch einen gleichartigen Aufbau der Sekun därphasen gewonnen wird. Jede Sekundär phase besteht aus zwei verschiedenphasigen Wicklungsteilen. Die sechs Wicklungsteile oa, <I>ob,</I> oc <I>. . .</I> haben den gemeinsamen Neu tralpunkt 0 und jeder von ihnen gehört zwei benachbarten Sekundärphasen an.
An die freien Enden<I>a, b,</I> c . . . reiht sich nun für jede Phase ein Wicklungsteil anderer Phase an. Betrachtet man zum Beispiel die Sekun därphasen o 1 und o2, so besteht die Phase o 1 aus den Teilen oa und a1, die Phase o2 aus den Teilen oa und a2. Der Teil oa ist also beiden gemeinsam, er ist richtungsgleich mit 0I. Ferner ist a1 grössengleich mit a2, und diese beiden Teile schliessen mit dem Teil oa je einen Winkel von 120 ein, da a1 in die Phasenrichtung von Off, a2 in die Phasenrichtung von OIII fällt.
Das Grössen verhältnis
EMI0002.0030
und
EMI0002.0031
ist gleich
EMI0002.0032
wie eine Betrachtung der Fig. 2 ergibt. o1 und o 3 seien benachbarte Sekundärphasen des 12-Phaserrsystems, sie schliessen somit einen Winkel von 30 ein. Nun setzt sich o1 aus oa + a1 und o2 aus oa -E- <I>a2</I> derart zusam men, dass Winkel oa1 <I>=</I> oa2 = 1200 be trägt.
Zeichnet man über 1 2 das gleich seitige Dreieck 1 2 a', dann ist<I>a, a' = a1</I> = a2. Die Dreiecke oa'1 und oa'2 sind gleichschenklig, da Winkel a'ol = Winkel <I>a' 1 o =</I> 15 und Winkel<I>a' o 2 = a' 2 o'</I> = 15 sind.
Demnach ist<I>o</I> a'= a' l<I>=</I> a'2 ---
EMI0002.0052
Setzt man die Win- dungszahl von a1 und a2 = 1, dann ist auch die Windungszahl <I>a a' = 1,</I> die von oa' =
EMI0002.0058
und sonach von oa = 2,73. Daher gilt
EMI0002.0060
In dein 12 Phasensystem der Fig. 1 sind alle 12 Phasen dgnrnach hinsichtlich ihrer Spannungsgrösse und ihres Spannungsabfalles durchaus gleichwertig, so dass die Anoden des Gleichrichters gleiche Ströme führen werden.
Die in Fig. 1 angegebene Art der Phasenkombination ist jedoch nicht die einzig mögliche, die zum Ziele führt. So zum Bei spiel können die sekundärem Wicklungsphasen auch in der durch Fig. 3 veranschaulichten Weise ausgeführt werden. Die Bedeutung der Buchstaben und Zahlen ist die gleiche wie in Fig. 1. Das Verhältnis der Strecken
EMI0002.0066
ist aber in diesem Falle gleich<U>3 73</U>.
Wird das sekun däre Wicklungssystem zur Erzielung einer Überlappung der Anodenströme in symmetri sche Dreiphasensysteme zerlegt, welche durch Verkettungstransformatoren induktiv mitein- änder gekoppelt sind; dann können die ein zelnen Dreiphasensysteme zum Beispiel in caer durch Fig. 4 dargestellten Weise ausgeführt werden.
In Fig.4 ist das 12-Phasensystem der Fig. 1 in die vier Dreiphasensysteme 4<I>, B, C, D</I> mit vier getrennten Nullpunkten o, o', o", o"' zerlegt. Von diesen sind zunächst A und B durch den Verkettungstransformator ü, C und D durch den Verkettungstransformator t2 induktiv gekoppelt.
Diese beiden Gruppen sind aber ihrerseits wieder durch den Ver- kettungstransformator 1a in eine derartige in duktive Beziehung zueinander gebracht, dass jeder in die eine Gruppe, bezw. Anode fliessende Strom einen gleichartigen in der .andern Gruppe zu erzeugen strebt, wodurch die Überlappung der Ströme erreicht und der Effektivwert der Anodenströme gehoben wird.
Auch in dieser Anordnung sind die Wick lungen aller 12 Phasen hinsichtlich Spannung, Spannungsabfall und Strombeanspruchung durchaus gleichwertig, so dass der Uleich- richterbetrieb sich auch hier wirtschaftlicher < als bisher gestaltet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Speisen von mehrphasi- gen Quecksilberdampfgleichrichtern mit gegen über der Netzphasenzahl erhöhter Anodenzahl, bestehend aus einem an das Primärnetz an geschlossenen Transformator mit durch Pha senkombination erhöhter Zahl der Sekundär wicklungsphasen zum Anschluss der Anoden, dadurch gekennzeichnet, dass alle Sekundär- vicklungsphasen unter sich hinsichtlich der Spannungsgrösse, des Spannungsabfalles und. der Strombeanspruchung einen gleichwertigen Aufbau zeigen. UNTERANSPRüCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle Sekundärphasen unter sich gleichartig aus der gleichen Anzahl gegen einander phasenverschobener Wicklungsteile hergestellt sind. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1 zur Erzielung eines sekundären 12-Phasen- systems, dadurch gekennzeichnet, dass jede Sekundärphase aus zwei verschiedenphasi- gen Wicklungsteilen besteht, von denen der eine Teil jeweils zwei benachbarten Sekundärphasen gemeinsam angehört, wäh rend der andere Teil an das freie Ende des ersten, mit dem Neutralpunkt verbun denen Teils angeschlossen ist. 3.Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch r gekennzeichnet, dass das 12-phasige Sekun- därwicklungssystem in vier symmetrische Dreiphasensysteme mit je einem Neutral punkt zerlegt ist, wobei die Nullpunkte je zweier dieser Systeme mit den Klem men je eines Verkettungstransformators für die Anodenströme verbunden sind und ein weiterer Verkettungstranaformator die Ströme der so gebildeten Systemgruppen induktiv verkettet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH95573T | 1921-03-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH95573A true CH95573A (de) | 1922-07-17 |
Family
ID=4353213
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH95573D CH95573A (de) | 1921-03-24 | 1921-03-24 | Einrichtung zur Speisung von mehrphasigen Quecksilberdampfgleichrichtern mit gegenüber der Netzphasenzahl erhöhter Anodenzahl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH95573A (de) |
-
1921
- 1921-03-24 CH CH95573D patent/CH95573A/de unknown
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