CH95599A - Verfahren und Einrichtung zum Laden von Akkumulatoren-Batterien in Fahrzeugen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Laden von Akkumulatoren-Batterien in Fahrzeugen.

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CH95599A
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Description


  Verfahren und Einrichtung zum Laden von     Akkumulatoren-Batterien    in Fahrzeugen.    Es ist bekannt, dass die Verwendung von  Fahrzeugen mit Elektromotorantrieb mittelst       Akkumulatorenbatterien    sehr wenig Einfüh  rung gefunden hat, weil mit dem bisherigen  Betriebssystem zu kurze Strecken gefahren  werden konnten, was seine Ursache darin  hat, dass der Besitzer des Fahrzeuges bisher  meist an seine eigene     Umformerladestation,     daheim in der Garage, gebunden war.  



  Nach der vorliegenden Erfindung werden  stationäre     Umformerstationen    zum Laden von       Akkumulatorenbatterien    eines elektrisch be  triebenen Fahrzeuges     überflüssig,    da dies mit  Hilfe einer     Umformereinrichtung    im Fahrzeug  selbst gemacht werden kann.  



  Zweifellos werden die     Elektrizitätsversor-          gungsanstalten    Hand bieten, dass in Ortschaf  ten an bestimmten, sich dazu eignenden Punk  ten     Anschlussstellen    für den Bezug von Dreh  strom gegen jeweilige Bezahlung eines be  stimmten entsprechenden Betrages     geschaffen     werden können.  



  Die Patentzeichnung stellt in     Fig.    I zum  Beispiel eine solche     Anschlussstelle    an einem  Gebäude dar, auf welchem ein Rohrständer 1  steht, an dem von einem Sekundärverteilungs-         netz    abzweigend ein     Leitungsanschluss    2 ge  macht ist. Von     dieseln        Leitungsanschluss    wird  Drehstrom durch den Rohrständer 1 und das  Gebäude hinunter zur     Anschlusssteckdose    3  geleitet. Letztere wird in einem verschliess  baren Kasten 4 plaziert. Die Zahl 300 über  dem Kasten bezeichnet zum Beispiel die Höhe  der     Drehstromspannung,    welche an dieser  Stelle abgenommen werden kann.

   Es kann  auch zum Beispiel in einem Gebäude, in dem  zufällig schon Drehstrom     für.Motorenbetrieb     verwendet wird, von dessen Zuleitungsinstal  lation im Gebäude eine Abzweigung für eine       Anschlussstelle    gemacht werden, und der Stän  der auf dem Gebäude fällt weg.  



  Die Patentzeichnung zeigt in     Fig:        II    ein  Ausführungsbeispiel     derEinrichtungzur    Durch  führung des Verfahrens.  



  In     Fig.        II    bezeichnet 5 den Gleichstrom  motor, 17 dessen     Feldregulierungswiderstand,     6 einen     Rückstromautomaten,    16 einen Schal  ter, 7 den     Drehstrommotor,    der mittelst  Kupplung 8 mit dem Gleichstrommotor 5  mechanisch verbunden werden kann. D be  zeichnet eine Drosselspule, mittelst welcher  die vorkommenden verschiedenen Drehstrom-           spannungen    an den einzelnen     Anschlussstellen     der Betriebsspannung des     Drelistrommotors     entsprechend einreguliert werden     Minnen.    Dies  geschieht durch entsprechende Verschiebung  der Regulierklinken 15.

   Die Anordnung der  Drosselspule ist eine solche, dass dieselbe  leicht ausgeschaltet und aus dem Fahrzeug  herausgenommen werden     kann.    Wenn zum  Beispiel der Führer des Fahrzeuges zum voraus  orientiert ist, bevor er daheim aus der Ga  rage fährt, dass die     Drehstromspannung    der       Anschlussstelle    am bestimmten     Endpunkte     seiner für die. Batterie zulässigen Fahrstrecke  der Betriebsspannung des     Drehstrommotors     im Fahrzeug entspricht, dann kann er die  Drosselspule zur Verminderung des Fahrzeug  gewichtes leicht ausschalten, aus dem Fahr  zeuge nehmen und in der Garage lassen. An  Stelle der Drosselspule könnte auch ein Auto  transformator vorgesehen. sein.  



  Wenn die heute fortschreitende Normali  sierung der     Drehstrom--Verteilungsspannung     von 220     bezw.    380 Volt, wie dies in der  Schweiz vorgesehen ist, durchgeführt ist, dann       kann    diese Drosselspule zur Verbilligung und  Erleichterung des Fahrzeuges ganz wegge  lassen werden.  



  9 ist der     Drehstrornschalter    und 10 die       Anschlusssteckdose    im Fahrzeug. Zwischen  letzterer und der     Anschlusssteckdose    3 einer       Anschlussstelle        (Fig.        I)    wird das flexible Ver  bindungskabel 11 eingeschaltet, welch letz  teres jedes Fahrzeug für Anwendung des  Verfahrens mit sich führt.  



  In der     Patentzeichnung    ist angenommen,       ,dafä    die     14lotorwellen    parallel zur     Längsaxe     des     Fahrzeuges    verlaufen, wie dies bekannter  rnassen bei elektrisch betriebenen Seebooten  heute allgemein der Fall ist.  



  Wenn aber die     Antriebskonstruktion    ge  wählt wird, wie dies bei     Elektromobilen     meistens der Fall ist, bei welcher der Gleich  strommotor die     Hinterlaufachse    des Fahr  zeuges über     Stirnräder    antreibt, dann     kann     der     Drehstrommotor    ebenfalls mittelst Stirn  rädern mit dem Gleichstrommotor gekuppelt  werden.    Der Vorgang zum Laden der Batterie im  Fahrzeug selbst ist zum Beispiel folgender:  Das Fahrzeug ist bei einer     Anschlussstelle          (Fig.    I) irgendwo angelangt, und man will  dessen Batterie aufladen. Die Aufschrift über  der     Ansehlusssteckdose    4, z.

   B. 300, orientiert  den Führer, dass die     Drehstromspannung    an  dieser Stelle 300 Volt beträgt, die mittelst  dem Voltmeter 14     nachkontrolliert    wird, nach  dem das Verbindungskabel 11 angebracht ist.  Die     Regulierklinken    15 der Drosselspule D  werden entsprechend der Betriebsspannung  des     Drelistrommotorseingestellt.    Die Kupplung  12 ist naturgemäss bei Anhalten des Fahr  zeuges ausgerückt worden, der Führer     rückt     jetzt die     Kupplung    8 ein. Dann schaltet er  den Schalter 9 ein, und der     Drehstrommotor    7  treibt den Gleichstrommotor b als     Dynamo     zum Aufladen der Batterie 21.

   Dann wird  der Schalter 16 eingeschaltet, die Spannung  der - nun -     Gleichstromdynamo    mittelst dein       Nebenschlussregulator    17 auf einen etwas       höhern    Wert als derjenige der Batteriespan  nung beträgt, eingestellt, was durch Vergleich  zwischen den beiden Voltmetern 18 und 19  erkennbar ist, und alsdann     wird    der     Mich-          stromautomat    6 eingeschaltet, und die Ruf  ladung geht vor sich. Das Amperemeter 20  dient zur Kontrolle der Entlade- und Lade  stromstärke.  



  Ist die Batterie auf normale Spannung  geladen, dann schaltet der     Rückstromautornat    6  automatisch selbst aus, und die Batterie ist  wieder normal     stromabgabefähig.    Der Schal  ter 9 und die Kupplung 8 des Drehstrom  motors 7 werden ausgeschaltet, und letzterer  ist ausser Betrieb. Das Verbindungskabel 11  wird weggenommen und die mechanische Ein  richtung im Fahrzeug in den ursprünglichen       Zustand    eingestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Laden der Akkumulatoren batterie in einem Fahrzeuge, ohne stationäre Umformerladestation, dadurch gekenn zeichnet, dass einer stationären Anschluss stelle Drehstrom zum Antriebe einer in dem Fahrzeug angeordneten Umformer- Einrichtung entnommen und mittelst letz terer die Batterie geladen wird.
    II. Einrichtung für die Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass in das Fahr zeug ein Drehstrommotor nebst Schalt einrichtung eingebaut ist, der mittelst auslösbarer Kupplung mit einem Gleich strommotor verbunden ist und letzteren zum Aufladen der Batterie als Dy name antreibt. UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass eine Drosselspule abnehmbar in das Fahrzeug eingebaut ist, die regulierbar ist, um die Spannung des verfügbaren Drehstroms nach Bedarf abdros seln zu können.
CH95599D 1922-02-24 1922-02-24 Verfahren und Einrichtung zum Laden von Akkumulatoren-Batterien in Fahrzeugen. CH95599A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919116C (de) * 1942-07-16 1954-10-14 Gramme Soc Vorrichtung zum Wiederaufladen von Fahrzeugakkumulatoren
FR2452814A1 (fr) * 1979-03-29 1980-10-24 Asea Ab Appareillage de traction

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919116C (de) * 1942-07-16 1954-10-14 Gramme Soc Vorrichtung zum Wiederaufladen von Fahrzeugakkumulatoren
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