CH95636A - Isoliergefäss. - Google Patents

Isoliergefäss.

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CH95636A
CH95636A CH95636DA CH95636A CH 95636 A CH95636 A CH 95636A CH 95636D A CH95636D A CH 95636DA CH 95636 A CH95636 A CH 95636A
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CH
Switzerland
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cap
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English (en)
Inventor
The Mantle Lamp Compan America
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Mantle Lamp Co America
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Description


  Isoliergefäss.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein aus Teilen     zusammengesetztes        Isolier-          gefäss,    bei welchem die Teile durch ein aus  Schellack gewonnenes Bindemittel mitein  ander verbunden sind, dessen Schmelzpunkt  über<B>100'</B> C liegt und das in     Lösungsmitteln     für Schellack unlöslich ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind drei       Isoliergefässe    beispielsweise dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.    1 einen Vertikalschnitt durch ein  flaschenförmiges Isoliergefäss;  F     ig.    2 bis 4 zeigen Teile dieses Gefässes  in grösserem Massstab;       Fig.    5 zeigt ein zweites Ausführungsbei  spiel des Isoliergefässes im Schnitt;       Fig.    6 zeigt einen Teil desselben in grö  sserem Massstab;       Fig.    7 zeigt einen dazugehörigen Hohl  deckel, in     einem    Schnitt;       Fig.    8 zeigt eine     dritte    Ausführungsform  des Isoliergefässes im Schnitt;

         Fig.    9 bis 11 zeigen Teile der Aus  führungsform nach     Fig.    8 in grösserem     Mass-          stabe;            Fig.    12 bis 15 zeigen Details und Detail  varianten im Schnitt.  



  Das Isoliergefäss nach     Fig.    1 bis 4 be  sitzt einen Mantel A aus Glas und einen  in diesem liegenden Behälter B aus Glas.  Der Mantel A ist am obern Ende mit einem  Hals a versehen, der eine Schulter     al    und  einen Flansch a\ besitzt. Die Schulter     a1,     die unterhalb eines Flansches     b1    am Hals b  des Behälters<I>B</I> liegt, trägt einen Ring<I>D,</I>  der bis unter den Flansch     b1    des Behälters B  reicht. Der Ring<I>D</I> besteht aus zwei Teilen<I>d</I>       (Fig.    4), die auf die Schulter     d    gelegt wer  den können, wenn der Behälter B etwas an  gehoben wird.

   Auf dem Ring D zwischen  den Teilen     a1    und     bi    ist ein Bindemittel C.  Der Mantel A ist unten mit einer Nute     a5     und einem nach innen vorspringenden Wulst  a' versehen. Der Mantel A ist mit einem ge  wölbten Boden F versehen, der an. seinem.  Rande einen Sitz f aufweist, gegen welchen  die untere     Stirnfläche    des Mantels A anliegt.       Zv,ischen    dem Sitz f und dem Mantel A  liegt     Bindemittel        C1.    Ein Ring     E    ist zwi  schen dem Mantel A und dem Behälter B      angeordnet, welcher den Abstand der Teile A  und B in     bezug    aufeinander sichert.

   Der  Ring E ist mittelst Bindemittels mit dein  Mantel A und mit dem Behälter B ver  bunden. G bezeichnet eine Kappe, die     mit-          telst    Flansches     g'    in die Nute     a'    des Man  tels A greift. Die Kappe G ist durch einen  ringförmigen Wulst     g'    versteift. Zwischen  der Kappe G und dem Boden     I'    ist ein     Kis-          s-=n    H, zum Beispiel aus Filz oder Kork,  vorgesehen. Das Kissen H bildet einen Ring,  der in dem ringförmigen     Wulst        g"    liegt und  von diesem gegen seitliches Verschieben ge  halten ist.

   Der Mantel A ist     ob^ii    mit einem  Blechring I versehen, der das Bindemittel C  abdeckt und der mit einem Flansch i ver  sehen ist, der den Flansch     d    unten umfasst  und     dadtireh    auf dem Behälter B festgehal  ten ist. Der Behälter B ist durch einen Kork  pfropfen L     abgeschlossen,    welch letzterer  durch eine Kappe     11l    in seiner Lage gesichert  ist. Die Kappe M ist auf dem Ring I     auf-          ;,es(1liraubt.        K    ist ein Trinkbecher, dessen  innerer Durchmesser gross genug ist, dass er  über die Kappe     11l    gestülpt werden kann.

    Der Becher     IL    ist mit nach innen     raoenden     Erhöhungen     k    versehen, welche in die     Ge-          "vinde";iinge    der Kappe     111    eingreifen.  



  Der Zwischenraum zwischen dem     innern          Behälter        B    und dem Mantel<I>A,</I> der durch       dies        Bindemittel    nach aussen abgeschlossen       i.,4    und der auch luftleer gemacht werden  kann, dient als Isolierung gegen den Aus  tausch der Wärme zwischen dem     Behälter        B     und der Aussenluft.  



  Das Bindemittel ist aus Schellack gewon  nen, zum Beispiel nach dem Verfahren ge  mäss Patent Nr. 95239. Zur Herstellung des       Isoliergefässes        wird    das Bindemittel,     zumBei-          spiel    in Alkohol oder Aceton, gelöst, auf die       zii    verbindenden Teile aufgetragen, oder das  Bindemittel wird,     stark:    zerkleinert, an einem  der zu verbindenden Teile     a.ngeschmolzen;     indem dieser Teil erwärmt und so an das  Bindemittel gepresst wird, oder es kann in  eine geeignete Form gepresst und so zwischen  die zu verbindenden Teile gebracht werden,  worauf alle Teile zusammen zum Beispiel    in einem Ofen erwärmt werden, bis das  Bindemittel schmilzt;

   die Erhitzung wird  von einer bis neun Stunden aufrecht erhal  ten, entsprechend der vorhandenen Menge des  Bindemittels. Der Schmelzpunkt des Binde  mittels liegt über<B>100'</B> C.  



  Bei dem Isoliergefäss nach     Fig.    5 und 6  ist ein innerer Behälter B von einem Mantel A  umgeben. Der Behälter .B besitzt einen  Flansch b', der über die Stirnfläche des  Halses     a    des Mantels A reicht. Das Binde  mittel c ist zwischen dem Flansch     bi    und  der Stirnfläche des Halses a vorgesehen. Der  Behälter B kann durch den Hals a des Man  tels A eingebracht werden. Ein Schutzring I  aus Metall greift mittelst Flansches     i'    über  die Flanschen<I>a'</I> und<I>b';</I> er besitzt Gewinde,  so     da.ss    auf denselben eine Kappe auf  geschraubt werden kann.  



  In     Fig.    7 ist ein Deckel für den. Behälter B       (Fig.    5) gezeigt. Der Deckel ist hohl; er be  sitzt einen Sitz     l.,    welcher auf die Stirn  fläche des Behälters B     aufgeschliffen    ist.  Der Deckel ist auch durch eine Platte     L1     abgeschlossen. Das Bindemittel Cl ist auf  der Stirnfläche des Halses     lx    und der Platte       L1    angeordnet. Eine Metallkappe<B>31</B> ist auf  die Platte     L1    aufgebracht, ein umgebördelter  Teil derselben deckt das Bindemittel ab.

   Die  Platte     L1    ist mit einer Entleerungsöffnung     k.     versehen, mit Hilfe welcher das Vakuum im  Deckel hergestellt wird.     1i'    ist ein Trink  becher, der mit einem nach innen ragenden  Wulst     1c    versehen ist. Letzterer kann in die  Gewindegänge des     Schutzringes    I des     Isolier-          gefässes    eingreifen. Der Trinkbecher dient  auch zum Sichern des Deckels auf dem Be  hälter B.  



  Bei dem als Vakuumflasche ausgebildeten  Isoliergefäss nach     Fig.    8, 9, 10 und 11 be  sitzt das Isoliergefäss, das einen Behälter B  und einen Mantel<I>A, A'</I> aufweist, annähernd       Kugelform.    Der Behälter B ist aus Glas und  besteht aus einem Stück, dagegen ist der  Mantel aus Metall und aus einem obern Teil   < 1 und einem untern Teil A' zusammengesetzt.  Der Teil A' besitzt eine Entleerungsöffnung       Y        (Fig.    11), durch welche Luft aus dem      Raum zwischen dem Behälter B und Mantel  A, A' abgesaugt werden kann. Der Teil A       ;st    mit einem Halse a versehen, der einen  nach innen vorspringenden Flansch     a1    auf  weist.

   Letzterer ragt über die Stirnfläche  des Halses<I>b</I> des Behälters<I>B.</I> Das Binde  mittel C     (Fig.    9)<B>-</B>ist zwischen dem     FlansclL     a.' und der genannten     Stirnfläche    angeordnet.  Die Teile A,     -A'-des    Mantels sind durch über  einandergreifende Falze<I>a\,</I>     a'        (Fig.    8 und  10) verbunden. Die Verbindungsnaht ist  durch Verschweissen, durch Löten oder durch  das     Bindemittel        liftdicht    abgedichtet.  



  Der Atmosphärendruck, der gegen die  Innenwand des Behälters B wirkt, erzeugt  Spannungen, welche durch Metallbänder     B     aufgenommen werden. Die Bänder. B kreu  zen sieh; sie sind mittelst Platten 8 mit  einander fest verbunden, die an den Kreu  zungsstellen der Bänder angeordnet sind. Die  Bänder     .R    sind so dünn, dass sie nicht, in  Kontakt mit der Innenwand des Mantels A,       A1    kommen. Zum Abschluss der Entleerungs  öffnung X     (Fig.    11) ist eine Metallplatte     n     vorgesehen, auf welcher     Bindemittel-    C liegt.

    Das Versiegeln erfolgt durch Erhitzen des  Bindemittels und durch Druck desselben  gegen den Mantel, nachdem ein genügend  grosses Vakuum erzeugt worden ist.     Der     Verschluss     wird    geschützt durch eine Kappe  <I>N',</I> die auf einem Stutzen<I>N</I> aufgeschraubt  ist, welch letzterer an den Mantelteil A' an  gelötet ist. Die Innenwand des Mantels A,     A1     kann mit Bindemittel belegt sein, das all  fällig im Metall vorhandene Poren schliesst.  



  Die Teile<I>A, A'</I> können auch wie in       Fig.    13 dargestellt verbunden sein. Die  Endstreifen     a4,        a,    der Teile<I>A, A'</I> überlappen  einander und sind miteinander     verschv"eisst.       Zum Abschluss des Behälters B dient  ein Deckel L     (Fig.    14). Dieser ist aus Glas  und weist eine Entleerungsöffnung     X"    auf,    die, nachdem ein Vakuum erzeugt worden ist,  durch Bindemittel C abgeschlossen Wird.  Eine Schutzkappe M aus Metall ist vor  gesehen zum Abdecken des Bindemittels.  Der Randstreifen m der Kappe M ist über  einen Wulst des Deckels L gebogen, wo  durch beide Teile zusammenhalten..  



  Wärmeverlust und     Radiation        wird    bei  sämtlichen Ausführungsformen vermindert  durch Versilbern oder durch Polieren der  Wände.  



  In     Fig.    15 bezeichnet A einen undurch  sichtigen Mantel, B die Wand eines durch  sichtigen Behälters. Der Mantel ist mit  einer äussern, polierten und daher reflektie  renden Fläche versehen. Wärmestrahlen von  äussern Wärmequellen werden     vbm.    Mantel  A     reflektiert,    wie durch den gebrochenen  Pfeil angedeutet. Wärmestrahlen von innern  Wärmequellen werden     reflektiert    durch die  versilberte Aussenwand des Behälters B,     wie     durch einen ebenfalls gebrochenen Pfeil an  gedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus Teilen zusammengesetztes Isolier- gefäss, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile durch ein aus Schellack gewonnenes Binde mittel miteinander verbunden sind, dessen Schmelzpunkt über<B>100'</B> C liegt und das in Lösungsmitteln für Schellack unlöslich ist. ÜNTERANSPRUCFI Isoliergefäss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dasselbe aus einem innen liegenden Behälter und einem diesen umgebenden Mantel zusammengesetzt ist, wobei Behälter und Mantel einen gegen Wärmeaustausch isolierenden Raum ein schliessen.
CH95636D 1918-06-01 1919-05-31 Isoliergefäss. CH95636A (de)

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US95636XA 1918-06-01 1918-06-01

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ID=21738427

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CH95636D CH95636A (de) 1918-06-01 1919-05-31 Isoliergefäss.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1081633B (de) * 1956-12-03 1960-05-12 Karl Rohde Isoliergefaess mit Mantel
DE1081632B (de) * 1956-12-03 1960-05-12 Karl Rohde Ummanteltes Isoliergefaess
DE1124207B (de) * 1958-03-27 1962-02-22 Erhard & Soehne G M B H Mit einem aufklappbaren Deckel versehene Abschluss- und Ausgiesskappe, die mit dem Hals eines doppelwandigen Isolierbehaelters verbindbar ist

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1081633B (de) * 1956-12-03 1960-05-12 Karl Rohde Isoliergefaess mit Mantel
DE1081632B (de) * 1956-12-03 1960-05-12 Karl Rohde Ummanteltes Isoliergefaess
DE1124207B (de) * 1958-03-27 1962-02-22 Erhard & Soehne G M B H Mit einem aufklappbaren Deckel versehene Abschluss- und Ausgiesskappe, die mit dem Hals eines doppelwandigen Isolierbehaelters verbindbar ist

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