CH95674A - Zeilenschaltvorrichtung an Schreibmaschinen. - Google Patents

Zeilenschaltvorrichtung an Schreibmaschinen.

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CH95674A
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Leidenroth Gustav
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      Zeilenschaltvorrichtung    an Schreibmaschinen.    Die Einrichtung bezieht sich auf Zeilen  schaltvorrichtungen an Schreibmaschinen, bei  denen zwischen der Papierwalze und dem       Zeilenschaltrade    eine Kupplung eingeschaltet  ist, die durch ein vom     Zeilenschaltrade    un  abhängiges Organ ausgerückt werden kann,  um die Papierwalze auch unabhängig vom       Zeilenschaltrade    verstellen zu können. Den  Gegenstand der Erfindung bildet eine Zeilen  schaltvorrichtung dieser Art, bei der das zum  Ausrücken der Kupplung dienende Organ  zugleich die Papierwalze unabhängig vom       Zeilenschaltrade    zu verstellen vermag.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht, und zwar zeigt       Fig.    1 einen mittleren Längsschnitt der  Vorrichtung, ein Teil ist weggebrochen, und       Fig.    2 den Schnitt nach 2-2 der     Fig.    1,  von links gesehen.  



  Die Papierwalze A ist auf einer im Rahmen  B der Schreibmaschine gelagerten Hohlwelle C  befestigt. Auf der Hohlwelle C ist ein mit  einem Griffrädchen     dl    verbundenes Zeilen  schaltrad D frei drehbar angeordnet, in dessen    Zahnlücken eine am Rahmen B gelagerte  Sperrolle     E    unter der Wirkung einer Feder F  einzugreifen vermag. Die Sperrolle     E    lässt  eine Drehung des     Zeilenschaltrades    D sowohl  in dem einen wie in dem andern Sinne zu.

    Das     Zeilenschaltrad    D ist mit der an ihrem  freien Ende zu einer Scheibe     cl    erweiterten  Hohlwelle C und durch diese mit der Papier  walze A durch ein     ausrüekbares        Klemmge-          sperre    verbunden.

   Das     glemmgesperre    ist       doppeltwirkend    ausgebildet und besteht aus  vier Kugeln G und     Cl,    die zu je zwei unter  der Wirkung einer Feder' H stehen und  zwischen der zylindrischen     Innenwändung        d'     des     Zeilenschaltrades    D und je einer     erzen-'          trischen    Fläche e2 der Scheibe     cl    liegen (in       Fig.    1 strichpunktiert angedeutet).

   Bei der  auf -der Zeichnung dargestellten Lage der  einzelnen Teile, der Kupplungsstellung, sind  die Kugeln G und     GI    unter der Wirkung  der Federn H zwischen den Flächen     c2    und       d2    eingeklemmt, so dass sie eine spielfreie  Kupplung zwischen dem     Zeilenschaltrade    D  und der Papierwalze A herstellen     (Fig.    2).  In der Hohlwelle C ist ein Bolzen J lose      drehbar gelagert, der mit einem Griffrädchen       il    versehen ist.

   Auf dem Bolzen J sitzt starr  eine Scheibe     K.    In dieser sind zwei auf  einem Durchmesser einander gegenüberliegende  Aussparungen     k1    vorgesehen, die mit seit  lichen, als Anschlagflächen dienenden Be  grenzungsflächen     k2    mit Spiel je einen an der  Scheibe     cl    befestigten Bolzen     c3    umschliessen       (Fig:    2). Ausserdem besitzt die Scheibe  vier Anschläge     k3,    die in den zwischen den  Flächen     c2    und     d2    befindlichen Hohlraum so  weit hineinragen, dass in ihrer Bahn die  Kugeln G und     G1    liegen     (Fig.    1).

    



  Soll die Papierwalze A in Abhängigkeit  vom     Zeilenschaltrade    D, also zeilenweise ge  schaltet werden, so wird das Griffrädchen     dl     gedreht. Infolge der durch das     Kleminge-          sperre        c2   <I>G</I>     d2    hergestellten Kupplung zwischen  dem     Zeilenschaltrade    D und der Papierwalze  A folgt diese der Drehung des Griffrädchens       dl    und wird zeilenweise geschaltet, wobei  nach jeder Schaltung die Sperrolle E wieder  in eine     Zahnlücke    des Schaltrades D einfällt.  



  Soll die Papierwalze A unabhängig vom       Zeilenschaltrade    D geschaltet werden, so wird  das     Grifrädchen        il    gedreht, und zwar je nach  Bedarf in dein einen oder andern Sinne. Bei  dieser Drehung, die zum Beispiel im Sinne  des Pfeils x     (Fig.    2) erfolgt, kommen zunächst  die betreffenden Anschläge     k3    zur Anlage an  die beiden in ihrer Bahn liegenden Kugeln  G und drücken diese aus der Klemmstellung.

    Bei weiterer Drehung des Griffrädchens     il     kommt je eine Anschlagfläche     k2    zur Anlage  an die Bolzen     c3,    und es nimmt nunmehr,  während das Schaltrad D durch die     Sperr-          rolle    E an einer Drehung verhindert wird,    die Hohlwelle C und damit die Papierwalze A  an der Drehung des Griffrädchens     il    teil.

    Dieser Drehung sind die beiden Kugeln     G1,     die bisher noch eingeklemmt waren, nicht  hinderlich, da sich bei einer solchen Drehung  der Abstand der Flächen     c2    und     d2    vonein  ander an der Stelle, an der die Kugeln     G1     liegen, vergrössert. Die Papierwalze A wird  nun so weit gedreht, wie es gewünscht wird.  Wird das Griffrädchen     il    freigegeben, so wird  unter der Wirkung der Federn E, wie ohne  weiteres einzusehen ist, der auf der Zeichnung  veranschaulichte Zustand selbsttätig wieder  hergestellt.  



  Wie aus dem Vorstehenden hervorgeht,  ist bei jeder Art Schaltung der Papierwalze .4  stets nur ein einziges Organ zu betätigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zeilenschaltvorrichtung an Schreibmaschi nen, bei der zwischen der Papierwalze und dem Zeilenschaltrade eine Kupplung einge schaltet ist, die<B>durch</B> ein vom Zeilenschalt- rade unabhängiges Organ ausgerückt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Papierwalze ein Mitnehmer verbunden ist, der in der Bahn des für das Ausrücken der Kupplung vorgesehenen Organes liegt. UNTERANSPRUCH: Zeilenschaltvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass während des Ausrückens der Kupplung dem hierfür vorgesehenen Organe eine Feder entgegen wirkt.
CH95674D 1920-04-16 1921-04-14 Zeilenschaltvorrichtung an Schreibmaschinen. CH95674A (de)

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