CH95689A - Vorrichtung zur synchronen Aufnahme optisch-akustischer Vorgänge und deren Wiedergabe mittelst konstanter Lichtquelle. - Google Patents

Vorrichtung zur synchronen Aufnahme optisch-akustischer Vorgänge und deren Wiedergabe mittelst konstanter Lichtquelle.

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CH95689A
CH95689A CH95689DA CH95689A CH 95689 A CH95689 A CH 95689A CH 95689D A CH95689D A CH 95689DA CH 95689 A CH95689 A CH 95689A
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Vogt Hans
Engl Dr Josef
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Vogt Hans
Engl Dr Josef
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  Vorrichtung zur synchronen Aufnahme     optisch-akustischer    Vorgänge und deren  Wiedergabe mittelst konstanter Lichtquelle. .    Für die Zwecke der akustischen     Kine-          matographie    ist es bekanntlich     erforderlich,     die optisch akustischen Vorgänge synchron  aufnehmen und wiedergeben zu können.

    Die     Schwierigkeiten    zur Verwirklichung die  ser Forderung liegen     insbesondere    in der  Zwangsläufigkeit, die zwischen der Auf  nahme und Wiedergabe mit Bezug auf die       Svnchronität    bestehen muss und in den     über-          tragungsschwierigkeiten        zwischen    Aufnahme  und Wiedergabe. Akustische Kinematographie  kann infolgedessen nicht einseitig dadurch  verwirklicht werden, dass für das Aufnahme  verfahren allein diese Schwierigkeiten be  hoben werden, während das Wiedergabever  fahren mit den bisher vorhandenen Nach  teilen durchgeführt     wird.     



  Die Erfindung gibt ein Mittel an die  Hand, um sowohl synchrone Aufnahme, wie  synchrone Wiedergabe zu ermöglichen. so       class    akustische Kinematographie, das heisst  die Aufnahme und Wiedergabe optisch aku  stischer Ereignisse ermöglicht wird.    Die Aufnahme, deren     Schwierigkeit    darin  besteht, die akustischen Frequenzen     unver-          zerrt    und ohne Zeitdifferenzen zu registrieren,  wird dadurch ermöglicht, dass die Quer  belichtung eines Filmbandes durch eine den  akustischen Frequenzen     trägheitslos        folgende     Lichtquelle herbeigeführt wird.

   Um diese  optisch registrierten Frequenzen gleichfalls  synchron und     unverzerrt    wiedergeben zu  können, wird eine konstante Lichtquelle be  nutzt, die auf eine lichtelektrische Zelle ein  wirkt. Die Wirkung der lichtelektrischer  Zelle, die vorteilhaft aus     Alkalimetall    besteht  und eine lichtelektrische Kathodenzelle sein  kann, wird erhöht -durch     Einschaltung    in  einen durch     ungedämpfte        Hochfrequenz-          schwingunLyen    erregten     Kondensatorkreis.    Die  zur.

   Aufnahme dienende, den     akustischen     Frequenzen     trägheitslos    folgende Lichtquelle  ist vorteilhaft eine leuchtende Gasstrecke,       beispielsweise    eine     Quecksilberdampflampe     oder ein anderes Gasrohr mit leuchtender  Entladung.

        Die Erfindung kann praktisch derart  ausgeführt werden, dass auf einem Film der  optische Teil eines Ereignisses in normaler  Weise kinematographisch     fixiert        wird.    Die  hiermit verbundenen akustischen Vorgänge  (Töne und Geräusche) wirken auf einen       sehallaufneh'menden    Apparat     (Mikrophon)     und setzen sich in elektrische     Stromscliwan-          kungen    um. Diese beeinflussen eine prak  tisch     trägheitsfreie    Lichtquelle, insbesondre  eine leuchtende C     asstrecke,    die den von der  Schallquelle erzeugten Stromschwankungen  folgt, ohne selbst Eigengeräusche zu er  zeugen.  



  An Stelle dieser Lichtquelle kann ferner  eine Lampe mit thermischer Lichtemission  treten, die bei geeigneter Ausführung gleich  falls praktisch     trägheitslos    ist.  



  Diese     Lichtschwankungen        werden    benutzt,  um den laufenden Film in Querstreifen zu  belichten.     Hierbei    muss die Grösse der Film  geschwindigkeit der Streifenbreite entspre  chend derart gewählt werden; dass die     Cha-          r@ikteristik    der Sprache nicht gestört     -wird.     Da aber bekanntlich der Film (las Objektiv       ruckweise    passiert, erfolgt die Belichtung an  einer etwas vor- oder zurückliegenden Stelle  des Filmes, die sich dort stetig     bewegt.     



  Um die optisch registrierten     akustischen     Frequenzen vermittelst der     Streifenschwär-          zung    wiederzugeben, wird letztere von einer  konstanten Lichtquelle     bestralhlt,    deren Licht  bündel durch das vorbeilaufende Filmband       rliythinis^h    in seiner Intensität geändert wird  und auf eine lichtelektrische Zelle (zum Bei  spiel     Alkalihvclriir    mit     Edelgasfüllung)        fällt.          l1an        benutzt    die Widerstandsänderungen der  Zelle,

   um in einem mit     ungedä.mpfter    Hoch  frequenz gespeisten     Schwingungskreis,    zu  dessen     Kondensator    die Zelle parallel  geschaltet. ist,     Stromschwankungen    hervor  zurufen, indem die Dämpfung dieses     greises     durch den     durch    die Zelle bedingten Parallel  widerstand     beeinflusst    wird.  



  Auf diese Weise lassen sich auch in  grossen Räumen genügende Schallintensitäten  erzeugen.    Die in der     beiliegencl#-n    Zeichnung dar  gestellten Figuren sind Ausführungsbeispiele  des     Erfindungsgeg < nstandes.     



  In     Fig.    1 ist die     Tonaufnahme    in einem  Ausführungsbeispiel     dargestellt.    Die gleich  zeitige     Bildaufnaliine    ist     mitgezeiclinet;     In     Fig.    2 ist ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung für die     Tonreproduktion    abge  bildet;  Die     Fig.    3 veranschaulicht ein Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung für das Ein  schalten der Photozelle in einen elektrischen       Schwingungskreis    ;       Fig.    4 endlich zeigt den Ausschnitt eines  nach der Erfindung beispielsweise hergestell  ten Filmes, der Ton und Bild aufweist.  



  In     Fig.    1 gelangt der Schall in das  Mikrophon in, und wird dadurch in elektrische  Wellenströme umgesetzt. Diese Ströme wer  den dem     Kathodenröhreverstärker    v zuge  führt und so verstärkt, dass sie eine leuch  tende Entladung     g    im Tempo der Schall  wellen zu beeinflussen vermögen.

   Die leuch  tendsten Teile dieser Entladung werden durch  ein optisches System o und - eine Schlitz  blende oder Spalt s auf dem sich bewegenden  Film<I>f</I>     abgebildet.    Der Film<I>f</I> wird von der  Rolle     r1    abgewickelt und     passiert    gleichzeitig  den kinematographischen Aufnahmeapparat k,  wo an anderer Stelle der     Filmbreite    (Fix.

   4)  das kinematographische Bild aufgezeichnet       wird.    Der belichtete Film gelangt schliess  lich in die Rolle     r..    Der Transport des Fil  mes in den beiden     Aufzeichnungsapparaten     ist so eingerichtet, dass er im kinematographi  schen Aufnahmeapparat ruckweise, in dem  Apparat zur Aufzeichnung der akustischen  Vorgänge stetig erfolgt.  



  Die Wiedergabe des kopierten Filmes ge  schieht in ähnlicher Weise. Der Film passiert  einen nicht gezeichneten kinematographischen  Projektionsapparat und den Apparat für die  Wiedergabe der Tonzeichen.  



  Der Wiedergabevorgang selbst vollzieht  sich folgendermassen.  <B>-</B> Lichtquelle Z     s-ndet    gleichmässig  einen konstanten Lichtstrom aus, der durch      das optische System o und den Spalt s in  Form einer schmalen     Brennlinie    auf die=       jenige    Stelle des Filmes projiziert wird,     die     die Tonzeichen. in Form von     Schwärzungs-          schwankungen    enthält. Durch den vorbei  laufenden Film     wird    die Menge des nach der  Photozelle     r    durchfallenden Lichtes im  Rhythmus der akustischen     bezw.        optischer.     Intervalle geändert.

   In der Photozelle     -,    ent  stehen durch die wechselnde     Menge    des ein  fallenden Lichtes Stromschwankungen. Diese  werden mit einer     Kathodenröhrenverstär-          kungseinrichtung    v verstärkt und einem ge  eigneten     Wiedergabetelephon    t zugeführt,  das die Stromschwankungen wieder in Schall  umsetzt.  



  In     Fig.    3 liegt die photoelektrische Zelle     z     parallel zu dem Kondensator eines ab  gestimmten     Sehvingungskreises    k<B>2</B>. Der  Schwingungskreis<B>IG,</B> wird durch den Kreis     k,     erregt und überträgt diese Energie auf  den Nutzkreis     k3.    Durch die Widerstands  änderungen der Photozelle wird die Dämp  fung des Kreises im Rhythmus der Schall  wellen beeinflusst.  



       Fig.    4 stellt, wie erwähnt, einen Film  dar, der die Bild- und Tonzeichen besitzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR-UCH Vorrichtung zur synchronen Aufnahme optisch-akustischer Vorgänge und deren Wiedergabe mittelst konstanter Lichtquelle, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Auf nahme zur Querbelichtung des Filmbandes zum Zwecke der Tonfixierung eine den akustischen Frequenzen trägheitslos folgende Lichtquelle verwendet wird und die bei der Wiedergabe verwendete konstante Licht quelle eine lichtelektrische Zelle beeinflusst. ÜNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als trägheits- lose Aufnahmelichtquelle eine leuchtende Gasstrecke und als lichtelektrische Zelle für die Wiedergabe eine Alkalimetallzelle verwendet wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die lichtelek trische Zelle zu einem mit ungedämpfter Hochfrequenz gespeisten Kondensatorkreis parallelgeschaltet ist, so dass elektrische Stromschwankungen im Rhythmus der photographischen Aufzeichnungen herbei- . geführt werden.
CH95689D 1919-03-03 1921-03-09 Vorrichtung zur synchronen Aufnahme optisch-akustischer Vorgänge und deren Wiedergabe mittelst konstanter Lichtquelle. CH95689A (de)

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