CH95721A - Verbrennungskraftmaschine, in deren Verbrennungsraum flüssiger Brennstoff zusammen mit hochgespannter Luft eingefürt wird. - Google Patents
Verbrennungskraftmaschine, in deren Verbrennungsraum flüssiger Brennstoff zusammen mit hochgespannter Luft eingefürt wird.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
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- F02D7/02—Controlling fuel injection where fuel is injected by compressed air
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Description
Verbrennungskr aftinaschine, in deren Verbrennungsraum flüssiger Brennstoff zusammen mit hochgespannter Luft eingeführt wird. Die Erfindung betrifft eine Verbrennungs- kraftmaschine, in deren Verbrennungsraum flüssiger Brennstoff zusammen mit hoch gespannter Luft eingeführt wird. Um bei sol chen Maschinen eine bei allen Belastungen einwandfreie Verbrennung zu erzielen, ist es, -g,ie bekannt, nötig, die Menge der einzubla senden, hochgespannten Luft entsprechend der Maschinenbelastung zu regeln.
Zur Be werkstelligung einer solchen Regelung ist es ferner bekannt, die Eröffnungsdauer oder den Ventilhub, oder die Dauer und den Hub eines oder mehrerer bei allen Belastungen der Maschine betätigter Einlassorgane, gegebenen falls unter gleichzeitiger Veränderung des Einblaseluftdruckes, zu verändern. Bei Schiffsmaschinen, mit deren Belastung auch die Drehzahl innerhalb weiter Grenzen ver änderlich ist, hat sich aber herausgestellt, dass es namentlich bei grossen und schnell- laufenden Einheiten sehr schwierig ist, mit diesen bekannten Verfahren eine bei allen Belastungen bezw. Tourenzahlen der Ma schine befriedigende Verbrennung zu erzielen.
Wie sieh gezeigt hat, rührt dies daher, dass die Einblaseluftmenge mit den bekannten Mitteln nur innerhalb eines beschränkten, für grosse,, schnellaufende Schiffsmaschinen zu kleinen Bereiches geregelt werden kann. Die Aufgabe, diesen Regelungsbereich genügend auszudehnen, ist durch die vorliegende Er findung genügend gelöst, und zwar dadurch, dass ausser dem oder den bisher üblichen, bei allen Belastungen der Maschine betätigten und zugleich auch zur Einspritzung von Brennstoff dienenden Einlassorganen für hoch gespannte Luft noch ein oder mehrere Ein lassorgane angeordnet sind, deren Betätigung vermittelst einer dementsprechend ausgebil deten Steuerung nur bei höheren Belastungen der Maschine erfolgt,
bei kleineren Belastun gen aber ganz unterbleibt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der Zeichnung in zwei 'verschiedenen Stellungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Stellung bei kleiner und Fig. 2 eine Stellung bei grosser Be lastung. <I>a</I> ist die Nadel,<I>b</I> der Sitz, c die Dtise, e der von der Welle f: in Schwingung ver setzte, unter den Bund g der Nadel greifende Ventilhebel eines in üblicher Weise aus gebildeten und bei allen Belastungen der Maschine betätigten Brennstoffeinblaseven- tils,,durch welches hindurch der Brennstoff zusammen mit hochgespannter Luft in den Verbrennungsraum der Maschine gelangt.
Vermittelst einer nicht gezeichneten, vom Regler oder von Hand in bekannter Weise verstellten Steuerung wird der Hebel e durch die Welle f derart in Schwingung versetzt, dass dessen Ausschläge mit der Maschine r: belastung sich ändern, und zwar so, dass der Hebel unter anderem bei Leerlauf zwischen, den Punkten 1 und 2, bei Halblast zwischen 1 und 3 und bei Vollast zwischen 1 und .l schwingt.
Diesen veränderlichen Schwingungs- ,.iussclilägen entsprechend < Indern sich auch der Hub und die gröffnungsdauer der vom Hebel e. angehobenen Nadel a, und zwar bei konstanter Drehzahl cl;er Maschine so, dass bei Heinen Belastung wenig und bei grösserer Belastung entsprechend mehr hochgespannte Luft in den Verbrennungsraum der Maschine -langt. Bei Maschinen. mit veränderlicher Drehzahl sind die Verhältnisse insofern an ders, als die Eröffnungsdauer mit steigender Drehzahl schwindet und mit fallender Dreh zahl wächst.
Bei Schiffsmaschinen, deren Drehzahl mit der Belastung zu- und ab nimmt, gelangt infolgedessen bei kleinen Be lastungen zu viel und bei grossen Belastungen zu wenig hochgespannte Luft in deren Ver brennungsraum. Zur Behebung dieses na mentlich bei grossen Schiffsmaschinen emp fundenen Übelstandes ist ausser dem üblichen bei allen Maschinenbelastungen betätigten Ventil a ein weiteres Ventil Zz für den Ein lass von hochgespannter Luft vorgesehen, welches von einem ebenfalls auf der Welle f sitzenden Hebel i betätigt wird und dessen Bund Ir, so angeordnet ist, dass dieses Ventil erst dann in Tätigkeit tritt, wenn der Hebel.
e über die Lage 3 hinausschwingt, also die Ma schine mindestens mit Halblast arbeitet. Bei kleinen Belastungen arbeitet somit nur das Ventil a, welches klein genug bemessen ist, um trotz der langen Eröffnungsdauer nicht zu viel hochgespannte Luft einzulassen. Bei Belastungen über Halblast arbeiten beide Ventile. Das Ventil la ist so bemessen, dass es zusammen mit dem Ventil a auch bei der infolge hoher Drehzahl verkürzten Er öffnungsdauer eine genügende Menge hoch gespannter Luft in den Verbrennungsraum. gelangen lässt.
Auf diese Weise ist es mög lich geworden, auch bei grossen, schnell laufenden Schiffsmaschinen eine bei allen Belastungen und Drehzahlen richtig bemes sene Menge hochgespannter Luft in den Ver brennungsraum einzuführen und damit eine bei allen Belastungszuständen einwandfreie Verbrennung zu gewährleisten.
Das Ventil lt, könnte auch, wie das Ventil a, als Brennstoffeinblaseventil ausgebildet sein, um bei höheren Belastungen zum Ein blasen eines Teils des Brennstoffes dienen zai können. Bei kleinen Belastungen der Ver- brennungslua.ftmaschine könnte die Über flutung eines solchen Ventils mit Brenn stoff dadurch vermieden werden, dass in die zu ihm führende Brennstoffleitung ein Sp,,rr- organ eingebaut ist, welches zum Beispiel vom Verstellorgan der Steuerung so beein flusst wird,
dass es die Zufuhr von Brenn stoff mir zu der Zeit gestattet, während wel cher das Ventil in Tätigkeit steht. Das Sperr organ könnle ferner dazu benützt werden, die Brennstoffzufuhr zu diesem Ventil auch bei solchen Betriebsperioden der Maschine abzusperren, während welchen es von der Steuerung betätigt wird.
Dadurch würde die Möglichkeit geschaffen, das Ventil bei ge wissen Belastungen, oder auch zeitweise, nur zum Einblasen von hochgespannter Luft, bei andern Belastungen, bezw. zu andern Zeiten, dagegen zur Einführung von Luft und Brenn stoff zu benützen.
Anstatt das Ventil h, wie im gezeichneten Beispiel, von der gleichen Steuerung aus wie das Ventil a zu betätigen, könnte für das Ventil dz auch eine besondere Steuerung vorgesehen sein, durch welche die Betätigung dieses Ventils bei höheren Be- hstun-gen unabhängig vom Ventil a, und zwar zum Beispiel so geregelt werden könnte, dass es sich gleichzeitig wie das Ventil a öffnet und schliesst.
An Stelle von nur einem zusätzlichen, nur bei höheren Belastungen betätigten Ein lassventil für hochgespannte Luft könnten ferner deren mehrere vorgesehen sein, welche mit steigender Belastung der Maschine von der Steuerung sukzessive in Tätigkeit gesetzt würden. Bei mehreren zusätzlichen Einlass- organen können auch die einen als reine Luft einlassventile, die andern dagegen als Brenn stoffeinblaseventile ausgebildet sein.
Endlich könnten die Einlassorgane für die hochgespannte Luft auch anders als Na delv eritile, zum Beispiel - als nach dem Ver brennungsraum öffnende Tellerventile oder als Schieber, ausgebildet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verbrennungskraftmaschine, in deren Ver brennungsraum flüssiger Brennstoff zusam men mit hochgespannter Luft eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem oder den bisher üblichen, bei allen Belastun gen der Maschine betätigten und zugleich mach zur Einspritzring von Brennstoff die nenden Einlassorganen -für hochgespannte Luft noch ein oder mehrere Einlassorgane angeordnet sind, deren Betätigung nur bei höheren Belastungen der Maschine erfolgt, bei kleineren Belastungen dagegen unter bleibt.UNTERANSPRüCHE 1. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das bezw. die nur bei höheren Belastungen be tätigten Einlassorgane ausschliesslich für den Einlass von hochgespannter Luft aus gebildet sind. 2. Verbrennungskraftmaschine nach Patent- anspriieh, dadurch gekennzeichnet, dass das bezw. die nur bei höheren Belastungen be tätigten Einlassorgane als Brennstoffein- blaseventile ausgebildet sind.3. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch, mit mehreren nur bei höheren Belastungen der Maschine betätigten Ein- lassorga.nen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil derselben ausschliesslich für den Einlass von hochgespannter Luft und der andere Teil als Brenustoffeinblase- ventil bezw. -ventile ausgebildet sind.4. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch, mit mehreren nur bei höheren Belastungen der Maschine betätigten Ein lassorganen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Organe mit steigender Belastung der Maschine von der Steuerung selbsttätig in Tätigkeit gesetzt werden.5. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Brennstoffzufuhr zu dem bezw. den nur bei höheren Belastungen be tätigten Brennstoffeinblaseventilen selbst tätig während denjenigen Betriebsperioden abszusperren, in denen diese Ventile ausser Tätigkeit gesetzt sind.G. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Brennstoffzufuhr zu dem bezw. den nur bei höheren Belastungen betätigten Brennstoffeinblaseventilen auch dann abzusperren, wenn diese Ventile in Tätigkeit sind, zum Zweck, die Ventile auch zum Einlass von hochgespannter Luft allein verwenden zu können.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH95721D CH95721A (de) | 1921-03-21 | 1921-03-21 | Verbrennungskraftmaschine, in deren Verbrennungsraum flüssiger Brennstoff zusammen mit hochgespannter Luft eingefürt wird. |
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1921
- 1921-03-21 CH CH95721D patent/CH95721A/de unknown
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