CH95775A - Abkröpfbarer Schirmstock. - Google Patents
Abkröpfbarer Schirmstock.Info
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- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B7/00—Other sticks, e.g. of cranked shape
- A45B7/005—Other sticks, e.g. of cranked shape crank-shaped
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Description
Abkröpfbarer Schirmstock. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein abkröpfbarer Schirmstock, der sich auszeich net durch zwei im obern Teil des Stockes vorgesehene Gelenke, welche eine bajonett- förmige Abkröpfung des Stockes gestatten, und durch Mittel, welche eine Verstätung sowohl des abgeknöpften, als des nicht ab geknöpften Stockes ermöglichen, das Ganze zum Zweck, während der Schirmgriff bei ge- öffnetem Schirm vor der Brust festgehalten wird, die Schirmmitte besser wie bisher mit der Kopfmitte des Trägers zur Deckung zu bringen.
In beiliegender Zeichnung ist beispiels weise eine Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes gezeigt; darin ist: Fig. 1 ein senkrechter Mittelschnitt durch den obern Teil des Schirmstockes in abge knöpftem Zustande; Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Schirmstock in gestrecktem Zu stande desselben;
Fig. 3 ist eine teilweise im Schnitt ge zeichnete Draufsicht der Verstätungsvorrich- tungen, Fig. 4 ein Querschnitt nach Linie 4-4 in Fig. 1, Fig. 5 ein Querschnitt nach Linie 5-5 in Fig. 2, und Fig. 6 eine Seitenansicht eines mit einem zur Abkröpfung eingerichteten Stock ver- sehenen Schirmes.
Nach Zeichnung besteht der Schirmstock aus einem obern Teil 1, welcher den Schirm 4 trägt, einem Mittelstück 2 und einem untern Griffstück 3. Diese drei Teile sind durch Gelenke 5 und 6 miteinander verbunden und kann dadurch der Stock in Bajonettform ab geknöpft werden.
Um nun eine Verstätung dieser Form zu erreichen, ist unter der üb lichen Hülse 7, an welcher die Schirmstützen 8 zusammenlaufen, eine: zweite sehr dünne Hülse 9 verschiebbar angeordnet, welche unter der Einwirkung einer kräftigen, sich. gegen die Schirmrosette 10 stützenden Schrauben feder 11 steht und einen Wulst 12 besitzt, gegen welchen die Hülse 7 bei aufgespann- 1 em Schirm sich anstützt, während deren unterer Rand in abgeknöpftem Zustande des Stockes auf dem horizontalen Mittelstück desselben aufruht. Hülse 9 steht alsdann mit ihrem untern,
etwas zugeschärften Rande 13 mit einem im 1-Nlittelstück 2 vorgesehenen Einschnitt 14 in Eingriff, wodurch das be treffende Gelenk 5 verstätet ist.
Zur Verstätung des untern Gelenkes 6 dient eine bei 15 am Griffteil 3 angelenkte Stütze 16. Diese besitzt an ihrem freien Ende eine Klaue 17 mit Querstift 18, der in zwei in einem Schlitz 19 des Mittelstückes 2 angebrachten Nuten 20 geführt ist und sich darin beim Ausknicken und Geradrichten der Stücke 3 und 2 verschiebt.
In ihrer Endlage bei rechtwinklig um geknicktem Mittelstück 2 liegt die Klaue 17 an der Endfläche des Schitzes 19 an und wird in dieser Lage festgehalten durch eine selbsttätig einspringende Klinke 29. Diese in Form eines zweiarmigen Hebels, der einer seits einen Haken 21 und anderseits einen geschweiften Arm 22 besitzt, ausgebildete Klinke 29 ist in einer Aussparung 23 des Mittelstückes angeordnet und wird von einer Feder 24 stets in der in Fig. 1 gezeigten Eingriffsstellung gehalten, wobei das Ende des geschweiften Teils an einem Anschlag 25 ansteht und der geschweifte Teil aus der Aussparung 23 herausragt.
Die Formgebung der Klaue 17 und des Hakens 21 der Klinke 29 ist nun derart, dass die Klaue bei ihrem Gleiten in ihre Endlage bei ausgeknicktem Gelenk den Haken 21 heben kann, bis der selbe wieder hinter die Klaue einspringt, wo durch das Gelenk 6 verstätet ist.
Die Verstätung des Schirmstockes bei ausgestreckten Gelenken geschieht für das obere Gelenk 5 selbsttätig durch die zweite Hülse 9, welche, nachdem sie durch die wenig angehobene Hülse 7 aus ihrem Ein griff mit dem Mittelstück 2 gelöst worden und das nun freie Gelenk 5 ausgestreckt ist, von der Feder 11 nach Loslassen der Hülse 7 sofort über das Gelenk und noch als Schutz deckel über die Aussparung 23 des Mittel- stückes geschoben wird und dabei die Klinke 29, wenn sie nicht schon von Hand ausge kehrt worden ist, aus ihrem Eingriff mit Klaue 17 auskehrt.
Das untere Gelenk 6 kann nach Auslösen der Klinke 29 durch einen Druck von Hand auf deren Ausschweifung 22 sofort gerade gestreckt werden und muss alsdann eine am Griffteil 3 mittelst einer Federklinke 26 gegen Drehung gesicherte Hülse 27 über das Gelenk geschoben werden, wie Fig.2 dies zeigt. Hülse 27 dient dabei als Schutzdeckel für den Schlitz 19 und zum Festhalten der Stütze 16 in einen Schlitz 28 des Griffteils 3. Klinke 26 hält die Hülse 27 in dieser Lage fest.
Es muss bemerkt werden, dass es gleich gültig ist, welches Gelenk zuerst ausgeknickt oder ausgestreckt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Abkröpfbarer Schirmstock, gekennzeichnet durch zwei im obern Teil des Stockes vor gesehene Gelenke, welche eine bajonettförmige Abkröpfung des Stockes gestatten, und durch Mittel, welche eine Verstätung sowohl des abgekröpften, als des nicht abgekröpften Stockes ermöglichen, das Ganze zum Zweck, während der Schirmgriff bei geöffnetem Schirm vor der Brust festgehalten wird, die Schirm mitte besser wie bisher mit der Kropfmitte des Trägers zur Deckung zu bringen.UNTERANSPRÜCHE: 1. Abkröpfbarer Schirmstock nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zur Verstätung der bajonett- förmigen Abkröpfung eine unter der ver schiebbaren Hülse, an welche die Schirm verstrebungen zusammenlaufen, verschieb bar angeordnete und unter der Einwirkung einer im Schir mkopf sich stützenden Schrau- berifeder stehende zweite Hülse vorgesehen ist, welche durch Eingreifen ihres untern Randes in entsprechende,im wagrechten Teil der Abkröpfung angebrachte Ein schnitte das Gelenk verstätet, während die erste Hülse sich auf der zweiten nur so weit verschiebt, bis sie auf dem wag rechten Stockteil aufruht, und dass das Mittel zur Verstätung des zweiten Gxe- lenkes eine am untern Griffteil angelenkte Strebe ist, deren oberes Ende in einer Nut des wagrechten Stockteils geführt und von einer unter Federdruck stehenden Klinke festgehalten ist.2. Abkröpfbarer Schirmstock nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zur Ver- stätung des ausgestreckten, nicht abge knöpften Schirmstockes für das obere Ge lenk die unter Federwirkung stehende zweite Hülse dient, welche nach ihrem Ausheben aus den Einschnitten der Ab- kröpfung und nach erfolgtem Ausstrecken des Gelenkes sich unter der Federwirkung selbsttätig über das Gelenk schiebt, und dass für das untere Gelenk eine besondere Hülse auf dem untern Griffteil aufgescho ben ist,welche nach Lösen der Verstre bung und Ausstrecken des Gelenkes auch über den anschliessenden Stockteil über geschoben werden kann und mittelst einer besondern Federklinke festgehalten ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH95775T | 1921-11-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH95775A true CH95775A (de) | 1922-08-01 |
Family
ID=4353439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH95775D CH95775A (de) | 1921-11-29 | 1921-11-29 | Abkröpfbarer Schirmstock. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH95775A (de) |
-
1921
- 1921-11-29 CH CH95775D patent/CH95775A/de unknown
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