CH95775A - Abkröpfbarer Schirmstock. - Google Patents

Abkröpfbarer Schirmstock.

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CH95775A
CH95775A CH95775DA CH95775A CH 95775 A CH95775 A CH 95775A CH 95775D A CH95775D A CH 95775DA CH 95775 A CH95775 A CH 95775A
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CH
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stick
umbrella
joint
sleeve
spring
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Inventor
Frank Franz
Original Assignee
Frank Franz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B7/00Other sticks, e.g. of cranked shape
    • A45B7/005Other sticks, e.g. of cranked shape crank-shaped

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description


      Abkröpfbarer    Schirmstock.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein       abkröpfbarer    Schirmstock, der sich auszeich  net durch zwei im obern Teil des Stockes  vorgesehene Gelenke, welche eine     bajonett-          förmige        Abkröpfung    des Stockes gestatten,  und durch Mittel, welche eine     Verstätung     sowohl des abgeknöpften, als des nicht ab  geknöpften Stockes ermöglichen, das Ganze  zum Zweck, während der Schirmgriff bei     ge-          öffnetem    Schirm vor der Brust festgehalten  wird, die Schirmmitte besser wie bisher mit  der Kopfmitte des Trägers zur Deckung zu  bringen.  



  In beiliegender Zeichnung ist beispiels  weise eine Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes gezeigt; darin ist:       Fig.    1 ein senkrechter Mittelschnitt durch  den obern Teil des Schirmstockes in abge  knöpftem Zustande;       Fig.    2 zeigt einen senkrechten Schnitt  durch den Schirmstock in gestrecktem Zu  stande desselben;

         Fig.    3 ist eine teilweise im Schnitt ge  zeichnete Draufsicht der     Verstätungsvorrich-          tungen,            Fig.    4 ein Querschnitt nach Linie 4-4  in     Fig.    1,       Fig.    5 ein Querschnitt nach Linie 5-5  in     Fig.    2, und       Fig.    6 eine Seitenansicht eines mit einem  zur     Abkröpfung    eingerichteten Stock     ver-          sehenen    Schirmes.  



  Nach Zeichnung besteht der Schirmstock  aus einem obern Teil 1, welcher den Schirm 4  trägt, einem     Mittelstück    2 und einem untern       Griffstück    3. Diese drei Teile sind durch  Gelenke 5 und 6 miteinander verbunden und  kann dadurch der Stock in     Bajonettform    ab  geknöpft werden.

   Um nun eine     Verstätung     dieser Form zu erreichen, ist unter der üb  lichen Hülse 7, an welcher die Schirmstützen 8  zusammenlaufen, eine: zweite sehr dünne  Hülse 9 verschiebbar angeordnet, welche unter  der Einwirkung einer kräftigen, sich. gegen  die Schirmrosette 10 stützenden Schrauben  feder 11 steht und einen Wulst 12 besitzt,  gegen welchen die Hülse 7 bei     aufgespann-          1        em    Schirm sich     anstützt,    während deren  unterer Rand in abgeknöpftem Zustande des  Stockes auf dem horizontalen Mittelstück  desselben     aufruht.    Hülse 9 steht alsdann mit      ihrem untern,

   etwas     zugeschärften    Rande 13  mit einem im     1-Nlittelstück    2 vorgesehenen  Einschnitt 14 in     Eingriff,    wodurch das be  treffende Gelenk 5     verstätet    ist.  



  Zur     Verstätung    des untern Gelenkes 6  dient eine bei 15 am     Griffteil    3     angelenkte     Stütze 16. Diese besitzt an ihrem freien  Ende eine Klaue 17 mit Querstift 18, der in  zwei in einem Schlitz 19 des Mittelstückes 2  angebrachten Nuten 20 geführt ist und sich  darin beim     Ausknicken    und     Geradrichten    der  Stücke 3 und 2 verschiebt.  



  In ihrer Endlage bei rechtwinklig um  geknicktem Mittelstück 2 liegt die Klaue 17  an der Endfläche des     Schitzes    19 an und  wird in dieser Lage festgehalten durch eine  selbsttätig einspringende Klinke 29. Diese  in Form eines zweiarmigen Hebels, der einer  seits einen Haken 21 und anderseits einen  geschweiften Arm 22 besitzt, ausgebildete  Klinke 29 ist in einer Aussparung 23 des  Mittelstückes angeordnet und wird von einer  Feder 24 stets in der in     Fig.    1 gezeigten  Eingriffsstellung gehalten, wobei das Ende  des geschweiften Teils an einem Anschlag 25  ansteht und der geschweifte Teil aus der  Aussparung 23 herausragt.

   Die Formgebung  der Klaue 17 und des Hakens 21 der Klinke  29 ist nun derart, dass die Klaue bei     ihrem     Gleiten in ihre Endlage bei     ausgeknicktem     Gelenk den Haken 21 heben kann, bis der  selbe wieder hinter die Klaue einspringt, wo  durch das Gelenk 6     verstätet    ist.  



  Die     Verstätung    des Schirmstockes bei       ausgestreckten    Gelenken geschieht für das  obere Gelenk 5 selbsttätig durch die zweite  Hülse 9, welche, nachdem sie durch die  wenig angehobene Hülse 7 aus ihrem Ein  griff mit dem Mittelstück 2 gelöst worden  und das nun freie Gelenk 5 ausgestreckt ist,  von der Feder 11 nach Loslassen der Hülse 7  sofort über das Gelenk und noch als Schutz  deckel über die Aussparung 23 des     Mittel-          stückes    geschoben wird und dabei die Klinke  29, wenn sie nicht schon von Hand ausge  kehrt worden ist, aus ihrem     Eingriff    mit  Klaue 17 auskehrt.

      Das untere     Gelenk    6 kann nach Auslösen  der Klinke 29 durch einen Druck von Hand  auf deren Ausschweifung 22 sofort gerade  gestreckt werden und muss alsdann eine am       Griffteil    3 mittelst einer Federklinke 26 gegen  Drehung gesicherte Hülse 27 über das Gelenk  geschoben werden, wie     Fig.2    dies zeigt.  Hülse 27 dient dabei als Schutzdeckel für  den Schlitz 19 und zum Festhalten der Stütze  16 in einen Schlitz 28 des     Griffteils    3.       Klinke    26 hält die Hülse 27 in dieser Lage  fest.  



  Es muss bemerkt werden, dass es gleich  gültig ist, welches Gelenk zuerst     ausgeknickt     oder ausgestreckt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abkröpfbarer Schirmstock, gekennzeichnet durch zwei im obern Teil des Stockes vor gesehene Gelenke, welche eine bajonettförmige Abkröpfung des Stockes gestatten, und durch Mittel, welche eine Verstätung sowohl des abgekröpften, als des nicht abgekröpften Stockes ermöglichen, das Ganze zum Zweck, während der Schirmgriff bei geöffnetem Schirm vor der Brust festgehalten wird, die Schirm mitte besser wie bisher mit der Kropfmitte des Trägers zur Deckung zu bringen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Abkröpfbarer Schirmstock nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zur Verstätung der bajonett- förmigen Abkröpfung eine unter der ver schiebbaren Hülse, an welche die Schirm verstrebungen zusammenlaufen, verschieb bar angeordnete und unter der Einwirkung einer im Schir mkopf sich stützenden Schrau- berifeder stehende zweite Hülse vorgesehen ist, welche durch Eingreifen ihres untern Randes in entsprechende,
    im wagrechten Teil der Abkröpfung angebrachte Ein schnitte das Gelenk verstätet, während die erste Hülse sich auf der zweiten nur so weit verschiebt, bis sie auf dem wag rechten Stockteil aufruht, und dass das Mittel zur Verstätung des zweiten Gxe- lenkes eine am untern Griffteil angelenkte Strebe ist, deren oberes Ende in einer Nut des wagrechten Stockteils geführt und von einer unter Federdruck stehenden Klinke festgehalten ist.
    2. Abkröpfbarer Schirmstock nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zur Ver- stätung des ausgestreckten, nicht abge knöpften Schirmstockes für das obere Ge lenk die unter Federwirkung stehende zweite Hülse dient, welche nach ihrem Ausheben aus den Einschnitten der Ab- kröpfung und nach erfolgtem Ausstrecken des Gelenkes sich unter der Federwirkung selbsttätig über das Gelenk schiebt, und dass für das untere Gelenk eine besondere Hülse auf dem untern Griffteil aufgescho ben ist,
    welche nach Lösen der Verstre bung und Ausstrecken des Gelenkes auch über den anschliessenden Stockteil über geschoben werden kann und mittelst einer besondern Federklinke festgehalten ist.
CH95775D 1921-11-29 1921-11-29 Abkröpfbarer Schirmstock. CH95775A (de)

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