CH95790A - Vorrichtung für den Umlauf von Flüssigkeit zwischen einem Flüssigkeitserwärmer und einem Stoffbehälter. - Google Patents

Vorrichtung für den Umlauf von Flüssigkeit zwischen einem Flüssigkeitserwärmer und einem Stoffbehälter.

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CH95790A
CH95790A CH95790DA CH95790A CH 95790 A CH95790 A CH 95790A CH 95790D A CH95790D A CH 95790DA CH 95790 A CH95790 A CH 95790A
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liquid
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liquid heater
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Tuetsch Conrad
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Tuetsch Conrad
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • D06B23/20Arrangements of apparatus for treating processing-liquids, -gases or -vapours, e.g. purification, filtration or distillation
    • D06B23/22Arrangements of apparatus for treating processing-liquids, -gases or -vapours, e.g. purification, filtration or distillation for heating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description


  Vorrichtung für den Umlauf von Flüssigkeit zwischen einem     Flüssigkeitserwärmer     und einem     Stoffbehälter.       Im Hauptpatent ist eine Vorrichtung für  den unter Vermittlung einer Pumpe stattfin  denden Umlauf von Flüssigkeit zwischen  einem     Flüssigkeitserwärmer    und einem Stoff  behälter, in welchem vorzugsweise Textilstoffe  von der Flüssigkeit durchströmt werden, be  schrieben. Bei dieser Vorrichtung ist zwischen  Pumpe und     Stoffbehälter    wenigstens ein Über  strömorgan eingebaut, von welchem ein Teil  der zu fördernden Flüssigkeit zum Flüssig  keitserwärmer zurückströmen kann.  



  Es hat sich nun herausgestellt, dass es  bei gewissem undurchlässigem     Kochgut,    wie  zum Beispiel dicht     gewobenem    Gewebe, rohem  Hanf, Flachs,     Ramie,    Stroh und dergleichen,  unter Umständen erforderlich ist, die im       Flüssigkeitserwärmer    aufgenommene Wärme  auch auf anderem Wege als durch die ein  gepumpte Flüssigkeit oder Flotte an das  Gut abzugeben. Bei gewissem Kochgut stockt  manchmal der Umlauf der Flüssigkeit an  fänglich in solchem Masse, dass fast die  gesamte von der Pumpe geförderte Flüs  sigkeit von der Pumpe zum     Flüssigkeits-          erwäriner    und wieder zur Pumpe zurück-    fliesst, ohne in den     Stoffbehälter    zu gelangen.

    Bei Behandlung von derartigem Fasermate  rial, das seiner natürlichen     Klebstoffe    noch  nicht ledig ist, strömt somit die erwärmte  Flüssigkeit nur von der Pumpe zum Flüssig  keitserwärmer und zurück, während das  Kochgut zu wenig Wärme erhält, um innert  nützlicher Frist auf die erforderliche Tempe  ratur gebracht zu werden. Die Flotte. kommt  dann im     Flüssigkeitserwärmer    unter Er  schütterungen der ganzen Vorrichtung zum  Sieden, während der Inhalt des Stoffbehäl  ters kühl bleibt. Um diese Erschütterungen  der Vorrichtung zu vermeiden, muss dann der  Dampf abgedrosselt werden, damit sich die  Temperatur im     Flüssigkeitserwärmer    tiefer  einstellt.

   Dadurch wird jedoch der     Anwär-          mungsvorgang    im     Stoffbehälter    erst recht  verlangsamt.  



  Zweck vorliegender Erfindung ist es nun,  eine Vorrichtung zu schaffen, bei der der an  geführte Übelstand beseitigt ist. Erfindungs  gemäss ist die Austrittsstelle für die über  strömende Flüssigkeit des     Überströmorganes     mit einer abgeschlossenen Kammer des Stoff-      Behälters verbunden, in welche die über  strömende Flüssigkeit zwecks indirekter  Wärmeabgabe an das Kochgut gelangt. Ist  im Stoffbehälter dieser Vorrichtung undurch  lässiges Stoffgut zu behandeln, so dass letz  teres dem Durchgang von Flüssigkeit Wider  stand entgegensetzt, so bewirkt die im     Flüs-          sigkeitserwärmer    stark erhitzte Flotte, welche  in die abgeschlossene Kammer des Stoffbe  hälters gelangt, durch indirekte Wärmeüber  tragung ein Anwärmen des Kochgutes in  diesem Behälter.

    



       Zweckmässigerweise    kann dann die abge  schlossene Kammer des     Stoffbehälters    gleich  zeitig als     Flüssigkeitserwärmer    ausgebildet  sein, so dass sich das Versehen eines     beson-          dern    aufzustellenden     Flüssigkeitserwärmers     erübrigt. Dadurch werden die Wärmeverluste  vermindert.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei  beispielsweise     Ausführungsformen    des Erfin  dungsgegenstandes schematisch veranschau  licht, und zwar sind Ausführungen gezeigt,  bei denen die     Umschalt-    und     Überströmorgane     zu einem einzigen Organ vereinigt sind.  



       Fig.    1 zeigt eine Vorrichtung mit einem       Stoffbehälter,        welcherfürwechselseitigeDurch-          flussrichtung    eingerichtet ist, und einem ge  trennt von diesem aufgestellten     Laugener-          wärmer.     



       Fig.    2 zeigt eine Vorrichtung, bei welcher  der     Flüssigkeitserwärmer    in die abgeschlos  sene Kammer des Stoffbehälters hinein ver  legt ist.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 einen Stoffbehäl  ter und 2 einen     Laugenerwäriner.    Dem       Laugenerwärmer    2 wird oben durch die Lei  tung 4 heisser Dampf zugeführt, welcher  die den untern Behälter 5 und den obern  Behälter 6 verbindenden Rohre 7 umspült.  Das Kondensat verlässt den Heizraum durch  die Leitung B. Die Lauge steigt im Gegen  strom zum Heizdampf vorn untern Behälter  5 durch die Röhren 7 zum     obern    Behälter 6,  gelangt durch die Saugleitung 9 zur Pumpe  3 und wird von derselben durch das Rohr  10 dem     Überströmorgan    31 zugeführt, wel  ches in der irr     Fig.    4-6 des Hauptpatentes    beschriebenen Weise ausgebildet ist.

   Von  diesem Organ strömt die erwärmte Lauge  entweder durch die Leitung 13 oder die Lei  tung 14 in den Stoffbehälter 1. Dieser ist  mit einem luftdicht abdichtenden Blechboden  16 und einem oberhalb des letzteren angeord  rieten Siebboden 15 versehen. Der Austritt  der Leitung 14 ist oberhalb des Blechbodens  16 gelegen. Zwischen dem Blechboden und  dem untern Ende des Behälters 1 ist  eine Kammer 17 vorgesehen. Das     Überström-          organ    31 ist mit einem Austrittsstutzen     s    18  für die überströmende Flüssigkeit ausgerüstet;  dieser Stutzen steht durch eine Leitung 19  mit der Kammer 17 in Verbindung, die  durch eine Leitung 20 auch mit dem Be  hälter in Verbindung steht.

      Wenn nun bei der beschriebenen Vor  richtung die erwärmte Flüssigkeit am Hin  durchgehen durch den oberhalb des Sieb  bodens 16 befindlichen     Stoff    verhindert ist,  wird sie durch die Pumpe 3 in die Kammer  17 gefördert, wo sie auf indirekte Weise  eine Erwärmung des     Stoffes    im Behälter 1  bewirkt, so dass eine ausschliessliche     Erwär-          inung    der Flüssigkeit ohne Erwärmung des  zu behandelnden     Stoffes,    wie es bei den bis  jetzt bekannt gewordenen Vorrichtungen der  Fall ist, wenn die erwärmte Lauge am Hin  durchgehen durch den     Stoff    infolge des vor  handenen zu grossen Widerstandes verhin  dert ist, vermieden wird.  



  Anstatt einen besondern     Flüssigkeitser-          wärmer    vorzusehen, kann derselbe auch in  den untern Teil des     Stoffbehälters    1, und  zwar in die Kammer 17 verlegt werden:  Eine solche Ausführungsform ist in     Fig.    2  veranschaulicht. Bei dieser Ausführungsform  sind in der abgeschlossenen Kammer 17 eine  Anzahl Heizröhren 21 vorgesehen. Die Lei  tung 20 ist hier unmittelbar mit dem Saug  stutzen der Pumpe 3 verbunden. Die Lei  tungen 13, 14, 19 entsprechen dagegen den  jenigen der ersten Ausführungsform in jeder  Hinsicht. Diese Ausführungsform weist den  Vorteil auf, dass sie die Wärmeverluste auf  ein Mindestmass einzuschränken ermöglicht.      Anstatt die Kammer 17 im untern.

   Teil  des     Stoffbehälters    1 vorzusehen, könnte sie  selbstverständlich ebensogut im     obern    Teil  desselben angebracht sein.  



  Für den Fall, dass es aus irgendwelchen  Gründen nicht möglich sein sollte, den Heiz  raum 17 hinreichend gross zu bemessen, so  kann in der Leitung 19 erforderlichenfalls  ein     Expansionsgefäss    vorgesehen werden,  dessen Volumen in ein zweckmässiges Ver  hältnis zum Volumen des     Stoffbehälters    ge  bracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung für den unter Vermittlung einer Pumpe stattfindenden Umlauf von Flüs sigkeit zwischen einem Flüssigkeitserwärmer und einem von der erwärmten Flüssigkeit durchströmten Stoffbehälter nach dem Patent anspruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass die Austrittsstelle für die über- strömende-Flüssigkeit des Überströmorganes mit einer abgeschlossenen Kammer des Stoff behälters verbunden ist, in welche die über strömende Flüssigkeit zwecks indirekter Wärmeabgabe an das Kocbgut gelangt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass die abgeschlossene Kammer des Stoffbehälters gleichzeitig als Flüssigkeitserwärmer ausgebildet ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die abgeschlossene Kammer des Stoffbehälters durch eine Lei tung mit dem vom Stoffbehälter getrennt aufgestellten Flüssigkeitserwärmer ver bunden ist.
CH95790D 1919-02-11 1921-02-25 Vorrichtung für den Umlauf von Flüssigkeit zwischen einem Flüssigkeitserwärmer und einem Stoffbehälter. CH95790A (de)

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