CH95896A - Elektrodendampfkessel für Betrieb mit hochgespannten Strömen. - Google Patents

Elektrodendampfkessel für Betrieb mit hochgespannten Strömen.

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CH95896A
CH95896A CH95896DA CH95896A CH 95896 A CH95896 A CH 95896A CH 95896D A CH95896D A CH 95896DA CH 95896 A CH95896 A CH 95896A
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electrode
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/28Methods of steam generation characterised by form of heating method in boilers heated electrically
    • F22B1/30Electrode boilers

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Description


      Elektrodendampfkessel    für     Betrieb    mit hochgespannten Strömen.    Es ist bekannt, die Leistung elektrisch  betriebener Dampfkessel dadurch zu regeln,  dass man ein jede Elektrode in erheblichem  Abstand umgebendes Isolierrohr an einem  Schwimmer aufhängt und je nach der ge  wünschten     Leistung    durch     Hinzupumpen    oder  Ablassen von Kesselwasser den Schwimmer  hebt     bezw.    senkt und so den elektrischen  Widerstand des Wassers zwischen Elektrode  und der als Gegenelektrode     bezw.    Neutral-'       punkt    dienenden Kesselwand beeinflusst.  



  Bei Kesseln, die aus elektrischen Hoch  spannungsnetzen gespeist werden, geschieht  nach der Erfindung diese Regelung selbsttätig  auf folgende Weise  Der elektrische Antriebsmotor für die zur  Veränderung des Kesselwasserstandes dienende  Speisepumpe erhält seinen Strom nicht über  einen Transformator vom Netz her, sondern  wird an eine im Kessel angeordnete Zwischen  elektrode und die mit Erde verbundene  Kesselwand angeschlossen, so dass der Was  serwiderstand des Kessels als     Spannungs-          teiler    wirkt.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Kessels sei  anhand der schematischen Abbildung erläu-         tert.    In den Kessel a ist isoliert die mit  dem einen Netzpol verbundene Elektrode b  eingeführt. Diese ist mit einem     Isolierzylin-          der    c umgeben, der von dem an der Kessel  wand geführten Schwimmer d getragen wird.  Im     untern    Teil des Kessels ist an Isolatoren  eine hohlzylindrische Zwischenelektrode e  befestigt, welche mit ihrem obern Rand  etwa bis zum höchsten Stand des     Isolier-          zylinders    c und unten- bis fast auf den  Kesselboden reicht.

   Mit ihr ist der Antriebs  elektromotor     g    der     Speisepumpe    f elektrisch  verbunden, dessen anderer Pol, ebenso wie  der andere Netzpol und die Kesselwand an  Erde liegt. Der Motor     g,    der ein Kollektor  motor ist, ist also an einen Teil des, zwischen  Elektrode b und Kesselwand a befindlichen  Wasserwiderstandes angeschlossen und läuft  mit einer Geschwindigkeit, die dem Spannungs  abfall in dem Teil e, a des Wasserwider  standes b, a entspricht.  



  Steigt nun die Dampfentnahme aus dem  Kessel bei     h,    so fällt der Druck im Kessel,  die     Speisepumpe    f, g läuft schneller und liefert  mehr Wasser, so dass der Schwimmer d mit  dem angehängten Isolierzylinder     c    sich hebt;      der Wasserwiderstand nimmt ab, der Strom  wird grösser und die Spannung zwischen e  und a nimmt zu, wodurch der Pumpenmotor     y     wieder schneller läuft. Es wird dann so lange  mehr Wasser gefördert, bis die Dampfent  nahme geringer wird und der     (xegendruck     im Kessel die Pumpenleistung herunterdrückt.  Auf diese Weise passt sich die Speisewasser  lieferung selbsttätig dem Dampfverbrauch  an.

   Um die Pumpenleistung auch von aussen  willkürlich beeinflussen zu     können,    kann  man in den Motorstromkreis einen von Hand  einstellbaren Regelwiderstand oder in die  Speiseleitung des Kessels ein Regelventil ein  bauen oder beide Organe zugleich anbringen;  mittelst deren auch das richtige Zusammen  arbeiten von Kessel und Pumpe bei selbst  tätigem Betrieb eingestellt werden     kann.     



  Die Zwischenelektrode braucht nicht, wie  gezeichnet, unten offen zu sein, sie kann  entsprechend der strichpunktierten Darstellung  einen Boden besitzen und etwa als     äquidistante          Fläche    zur Innenfläche des Kessels ausgebildet  sein. -Uni den     Wasserdurchtritt    zu ermöglichen,  kann sie mit     Öffnungen    versehen und gegebenen  falls aus perforiertem Blech hergestellt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrodendampfkessel für Betrieb mit hochgespannten Strömen, bei dein ein die Elek trode umgebender Isolierzylinder an einem Schwimmer befestigt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Antriebselektromotor für eine zur Veränderung des Kesselwasser standes dienende Speisepumpe ohne Zwischen schaltung eines Transformators an eine im Kessel angeordnete Zwischenelektrode und die mit Erde verbundene Kesselwand ange schlossen ist, so dass der Wasserwiderstand des Kessels als Spannungsteiler wirkt und eine selbsttätige Regelung der Speisepumpe in Abhängigkeit von der Kesselleistung stattfindet. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Dampfkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenelektrode hohlzylindrische Gestalt hat. 2.
    Dampfkessel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der obere Rand der Zwischenelektrode mindestens gleich hoch liegt wie der untere Rand des Isolier- zylinders bei seinem höchsten Stand. 3. Dampfkessel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der die Zwi schenelektrode bildende Hohlzylinder unten geschlossen ist. 4. Dampfkessel nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Zwischen elektrode eine zur Kesselinnenfläche äquidistante Fläche bildet. 5.
    Dampfkessel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Zwischen elektrode mit Öffnungen für den Wasser- durchtritt versehen ist. 6. Dampfkessel nach Unteranspruch fi, da durch gekennzeichnet, dass die Zwischen elektrode aus perforiertem Blech besteht. 7. Dampfkessel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens einer der die Zwischenelektrode tragen den Isolatoren als Durchführungsisolator ausgebildet ist. B. Dampfkessel nach Patentanspruch, da durchgekennzeichnet, dass derAntriebsmo- torder Speisepumpe ein Kollektormotor ist. 9.
    Dampfkessel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, däss in dem Moto- renstromkreis ein Regelwiderstand ange ordnet ist, um die Regelung einzustellen und willkürlich zu beeinflussen. 1.0. Dampfkessel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in die Speise wasserleitung ein Regelventil eingebaut ist, um die Regelung einzustellen und willkürlich zu beeinflussen. 11. Dampfkessel nach Patentansprucb, da durch gekennzeichnet, dass in dem Moto- renstromkreis ein Regelwiderstand ange ordnet und in die Speisewasserleitung ein Regelventil eingebaut ist, um die Rege lung einzustellen und willkürlich zu be einflussen.
CH95896D 1921-03-14 1921-03-14 Elektrodendampfkessel für Betrieb mit hochgespannten Strömen. CH95896A (de)

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